Nette Geschichte um La Catrina
Flowers & Bones, Band 1 - Tag der SeelenInhalt
Valentina ist die in Mexico bekannte Figur „La Catrina“, ein magisches Wesen, das den Seelen der Verstorbenen dabei hilft, den Weg ins Reich der Toten zu finden. Kurz bevor ihre Gabe erwacht, muss ...
Inhalt
Valentina ist die in Mexico bekannte Figur „La Catrina“, ein magisches Wesen, das den Seelen der Verstorbenen dabei hilft, den Weg ins Reich der Toten zu finden. Kurz bevor ihre Gabe erwacht, muss sie jedoch mit ihrem Zwillingsbruder und Vater nach Dublin umziehen. Dort lernt sie Lily kennen und beginnt ihr zu vertrauen – ohne zu wissen, dass diese eine Hexe ist und eigene Pläne verfolgt…
Meine Meinung
Nachdem ich die Geschichte begonnen hatte zu lesen ist mir aufgefallen, dass sie im gleichen Universum spielt wie Flame & Arrow. Diese Geschichte hatte mir nicht so gut gefallen, was teils an den Protagonisten, teils am Spannungsbogen lag – daher war ich neugierig, wie sich das hier entwickeln würde. Was ich aber schon sagen kann: Wer Flame & Arrow lesen möchte, sollte dies definitiv vor dieser Geschichte tun und vielleicht hier auch erstmal nicht weiterlesen. :)
Diese Geschichte wird ebenfalls aus mehreren Perspektiven erzählt – neben Valentina und Lily kommt auch Valentinas Bruder Emiliano zu Wort. Valentina fand ich dabei recht sympathisch, sie ist freundlich und geht mit einer eher optimistischen Sicht durchs Leben, weshalb sie Lily gegenüber auch nicht direkt misstrauisch ist (begründeterweise, meiner Meinung nach hat sich Lily ihr gegenüber nicht wirklich so seltsam verhalten, dass Valentina sie hätte durchschauen müssen).
Lily dagegen fand ich etwas blass, sie war mir weder besonders sympathisch noch sind mir ihre Stellen besonders im Gedächtnis geblieben.
Emiliano fand ich den Großteil des Buches sehr anstrengend und unsympathisch, weil er durch einen Vorfall einfach total griesgrämig geworden ist und auch relativ aggressiv (zumindest mit Worten). Was ich dagegen ganz gern mochte, war seine Zeit mit Valentinas Mitbewohnerin.
Die Liebesgeschichte von Valentina kam für mich noch nicht ganz so deutlich heraus, ich hatte da aber auch nicht das Gefühl, dass sie erzwungen wirkte oder am Ende des Buches an einer bestimmten Stelle sein sollte, also kann sich da vermutlich in der Fortsetzung noch einiges entwickeln.
Was mir gut gefallen hat, waren die Elemente rund um den Día de los muertos, wobei das für meinen Geschmack ruhig noch etwas mehr hätte ausgeweitet werden können, da Valentinas Hintergrund ja darauf basiert – aber was in Dublin vermutlich auch etwas schwer umzusetzen ist.
Den Spannungsbogen der Geschichte fand ich ganz gut, bestimmte Dinge konnten erahnt werden, andere nicht – nur der Schluss wirkte auf mich etwas, als würde es keine Fortsetzung geben müssen. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht.
Fazit: Gut geschrieben, mit netten Figuren, ein gewisses Etwas fehlt aber leider.