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Veröffentlicht am 14.04.2025

Die Tiefe des Herzschmerzes

Heartsick
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Meine Meinung und Inhalt

"Heartsick" von Jessie Stephens ist ein berührendes und tiefgründiges Buch, das sich mit den vielen Facetten von Liebe und Verlust auseinandersetzt. Durch die Geschichten von ...

Meine Meinung und Inhalt

"Heartsick" von Jessie Stephens ist ein berührendes und tiefgründiges Buch, das sich mit den vielen Facetten von Liebe und Verlust auseinandersetzt. Durch die Geschichten von Ana, Claire und Patrick, die alle auf ihre Weise mit Herzschmerz konfrontiert sind, wird man als Leser auf eine (sehr!) emotionale Reise geschickt.

Ana, die sich fragt, ob sie den falschen Partner geheiratet hat,

Claire, die eine leidenschaftliche, aber schmerzhafte Beziehung lebt,

und Patrick, der seine erste große Liebe erlebt, sind Charaktere, deren Geschichten tief berühren und viele von uns in ihren eigenen Erfahrungen widerspiegeln können.

Besonders hervorzuheben ist Jessie Stephens' einfühlsamer Schreibstil, der die inneren Konflikte der Figuren authentisch und bewegend darstellt. Ich habe beim Lesen die ein oder andere Träne verloren.

Stephens zeigt auf, dass Liebe immer auch Verlust und Schmerz mit sich bringt, aber auch eine Quelle der Heilung sein kann.

Fazit: Heartsick ist ein emotional intensives Buch, das die komplexen Gefühle von Liebe und Verlust auf eine authentische Weise erkundet. Ein empfehlenswertes Werk für alle, die sich mit den Höhen und Tiefen menschlicher Beziehungen auseinandersetzen möchten.


Klappentext

Claire zieht nach London auf der Suche nach sich selbst, doch sie findet Maggie, ihre große Liebe. Dann kommt die Unsicherheit. Denn irgendetwas stimmt nicht mit Maggie. Ana ist glücklich verheiratet und hat drei Kinder. Als sie sich plötzlich in einen anderen verliebt, steht sie vor einer Entscheidung, die sie alles kosten kann, was ihr wichtig ist. Patrick ist ein einsamer Student, bis er Caitlin kennenlernt - aber fühlt sie so wie er? Drei Menschen, drei Leben, ein Schmerz: Basierend auf drei wahren Geschichten erzählt Jessie Stephens davon, wie emotionaler Schmerz uns formt und auch brechen kann. Und davon wie heilsam es ist, ihn mit anderen zu teilen.


Über die Autorin

Jessie Stephens ist Autorin und Podcasterin mit einem Master-Abschluss in Geschichte und Gender Studies. Sie ist stellvertretende Head of Content bei MAMAMIA und Co-Moderatorin des Podcasts MAMAMIA OUT LOUD. Sie lebt in Sydney. HEARTSICK ist ihr erstes Buch.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Ein berührender Blick ins Herz von Joanna Gaines

Was wir zu erzählen haben
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Meine Meinung und Inhalt

Joanna Gaines, überrascht mich mit einem Buch, welches wirklich über Selbstverwirklichung und ästhetische Lebensgestaltung hinausgeht. "Was wir zu erzählen haben" ist eine sehr ...

Meine Meinung und Inhalt

Joanna Gaines, überrascht mich mit einem Buch, welches wirklich über Selbstverwirklichung und ästhetische Lebensgestaltung hinausgeht. "Was wir zu erzählen haben" ist eine sehr persönliche Einladung zur Selbstreflexion – ein Buch über das Erzählen der eigenen Geschichte, über Verletzlichkeit, über Zweifel und den Mut, echt zu sein. Uns Menschen fällt das alles oftmals ja gar nicht so leicht, mit dem Relektieren und an sich arbeiten....

Schon auf den ersten Seiten spürt man jedoch (zum Glück), dass dies kein glatt polierter Lebensratgeber ist. Gaines schreibt offen über ihre Unsicherheiten, den Druck, perfekt sein zu wollen, und über die Kraft, die im Unvollkommenen steckt. Sie schreibt in einer Sprache, die nahbar und ehrlich ist – als würde sie mit dir bei einem Kaffee am Küchentisch sitzen - absolut authentisch!

Besonders spannend wird das Buch durch die Struktur, in der die Kapitel jeweils bestimmte Facetten des persönlichen Erzählens beleuchten. In einigen Kapiteln habe ich mich wiedererkannt.

Was mich persönlich besonders angesprochen hat, ist ihr Umgang mit Brüchen im Leben: Dass nicht jeder Weg geradlinig sein muss, und dass die Stellen, an denen wir scheitern oder stolpern, oft die sind, aus denen wir am meisten lernen. Gaines’ Haltung ist weder belehrend noch distanziert – sie zeigt sich verletzlich, ohne sich darin zu verlieren. Und sie schafft es, Hoffnung zu schenken, ohne platt zu motivieren.

Fazit:
Was wir zu erzählen haben ist mehr als ein Memoir oder ein Motivationsbuch. Es ist ein stilles, starkes Plädoyer dafür, unsere Geschichten zu erzählen – so, wie sie sind. Ohne Filter. Ohne "Schönrederei".

Für alle, die das Gefühl haben, ihre Stimme sei nicht wichtig genug oder ihre Geschichte nicht erzählenswert.


Anmerkung: In meiner Ausgabe haben sich sehr viele Fehlerteufel eingeschlichen, die für mich persönlich wirklich störend waren. Ich hoffe bei einer Neuauflage wird diese Übersetzung korrigiert.



Klappentext

"Was wir zu erzählen haben" von Joanna Gaines ist ein inspirierendes Buch, das die Leser auf eine emotionale Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens mitnimmt. Gaines teilt ihre persönlichen Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse über Angst, Perfektion und die Bedeutung der Selbstakzeptanz. Sie erzählt von den Herausforderungen, die sie auf ihrem Weg überwinden musste, und wie diese Erfahrungen sie geformt haben. Das Buch ermutigt die Leser, ihre eigenen Geschichten zu erzählen, unabhängig von den Rückschlägen und Ängsten, die sie erleben. Gaines betont die Wichtigkeit, die eigene Stimme zu finden und sich selbst treu zu bleiben.
Was wir zu erzählen haben bietet keine Gebrauchsanweisung, sondern eine Einladung, das eigene Leben mit offenem Herzen zu erkunden und die Schönheit in den alltäglichen Momenten zu entdecken. Gaines' authentischer Schreibstil und ihre ehrlichen Reflexionen machen dieses Buch zu einer bewegenden Lektüre, die Mut und Hoffnung schenkt.


Über die Autorin

Joanna Gaines ist Mitbegründerin von Magnolia, »New York Times«-Bestsellerautorin, Chefredakteurin des »Magnolia Journal« und Gründerin und Miteigentümerin von Magnolia Network. Geboren in Kansas und aufgewachsen im Lone Star State, schloss Jo ihr Studium an der Baylor University mit einem Abschluss in Kommunikation ab. Ein Praktikum in New York City weckte in ihr den Wunsch, herauszufinden, wie sie Schönheit für Menschen schaffen kann. In der ihr unbekannten Großstadt fühlte sich Jo immer dann am wohlsten, wenn sie die gemütlichen und mit Bedacht kuratierten Boutiquen betrat, was sie dazu inspirierte, in Waco, Texas, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Neben ihrer Leidenschaft für Design und Essen gibt es nichts, was Jo mehr inspiriert als die Zeit, die sie zu Hause mit Chip und ihren fünf Kindern verbringt – ganz gleich, ob sie in der Küche an Rezepten tüfteln oder im Garten etwas Neues anpflanzen. [Swaney, Julianna] Julianna Swaney lässt sich bei ihrer Arbeit von skurrilen Details aus dem täglichen Leben und den Märchen inspirieren, die sie als Kind gerne las. Sie wurde zu Hause unterrichtet, was ihrer Fantasie und ihren Interessen an Folklore, Natur und Geschichte freien Lauf ließ. Sie machte ihren Abschluss am Maine College of Art und lebt heute in Portland, Oregon. Für ihre Illustrationen verwendet sie Aquarellfarben, Gouache und Farbstifte. Sie ist die Illustratorin von »Unser Garten blüht« und »Die Welt braucht dich. Genau so, wie du bist«, ebenfalls von Joanna Gaines.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Das gelbe Notizbuch

Notizen eines Killers
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Meine Meinung und Inhalt

"Der Zufall hatte ihr dieses unheilvolle gelbe Notizbuch zugespielt. Doch sie allein war verantwortlich für den Flügelschlag, der einen zerstörerischen Orkan ausgelöst hatte." ...

Meine Meinung und Inhalt

"Der Zufall hatte ihr dieses unheilvolle gelbe Notizbuch zugespielt. Doch sie allein war verantwortlich für den Flügelschlag, der einen zerstörerischen Orkan ausgelöst hatte." (ZITAT)

Die Krankenschwester Emilie findet in einem Café ein gelbes Notizbuch, das sich als handgeschriebenes Manuskript eines Thrillers entpuppt. Doch was wie ein kreatives Gedankenspiel beginnt, entpuppt sich schnell als verstörende Realität – denn die Morde im Buch sind real, ebenso wie der Autor, der sich das Buch zurückholen will.

"Emilie stand auf, ging zur Kommode im Flur, wo sie gewöhnlich ihre Handtasche ablegte, nahm das gelbe Heft und legte sich wieder auf die Couch. Was für ein reißerischer Titel für das nächste Kapitel: »Das Gemetzel von Värmdö«." (ZITAT)

Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt:

Emilie, die zunehmend in das Grauen hineingezogen wird, und der Täter selbst – ein unscheinbarer Pharmavertreter, der nach und nach in die Rolle des Auftragskillers schlüpft.. Die Geschichte spielt virtuos mit moralischer Ambivalenz und lässt die Grenzen zwischen Täter und Opfer, Gut und Böse verschwimmen.

Notizen eines Killers ist ein düsterer, raffinierter und echt spannender Thriller, der weit über das klassische Katz-und-Maus-Spiel hinausgeht. Ansgar Sittmann gelingt es, mit psychologischer Tiefe ein wirklich packendes Leseerlebnis zu schaffen.

Ich empfehle es allen, die spannende Bücher mögen!


Klappentext

Emilie denkt sich nicht viel dabei, als sie in einem Café ein gelbes Notizbuch aufhebt. Darin findet die Krankenschwester eine handschriftlich verfasste Geschichte - einen Thriller über einen Pharmavertreter, der zum Auftragsmörder wird. Wie gebannt verfolgt Emilie seine Lebensgeschichte, den ersten Mord, den nächsten ... und nächsten. Auf der Suche nach dem Autor recherchiert Emilie die Fälle und enthüllt eine grausame Realität: Sowohl Opfer als auch Auftraggeber sind echt - wie auch der Mörder. Und der will sein Buch zurück. Eine Verfolgungsjagd auf Leben und Tod beginnt ...


Über den Autor

Ansgar Sittmann, geboren irgendwann in den 60ern, realisiert zusehends, dass man Träume nicht auf die lange Bank schieben sollte. Die Lust am Schreiben ist für ihn wie der Juckreiz nach einem Mückenstich – man kann nicht anders, als dem Impuls nachzugehen. Er wurde in Trier geboren und wohnte unter anderem in Schweich, Brüssel, Paris und Washington D.C. Mit seiner Frau lebt er in Berlin und hat zwei erwachsene Kinder.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Begegnungen

Schweben
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Meine Meinung und Inhalt

"Noch nie war es vorgekommen, dass die Pflicht getan werden musste; so nannte man die Order, jeden, der sich
den Grenzen der Siedlung von außen näherte, sofort zu erschießen. ...

Meine Meinung und Inhalt

"Noch nie war es vorgekommen, dass die Pflicht getan werden musste; so nannte man die Order, jeden, der sich
den Grenzen der Siedlung von außen näherte, sofort zu erschießen. Und es würde nicht vorkommen, war Sasha
sich sicher. Niemand wollte in diese Siedlung. Das System, das behauptete, das hier wäre einer der wenigen schönen,
lebenswerten Orte auf der Welt, log doch. Wenn es so wäre, müsste es doch irgendwann einmal jemand, der sich nach
einem besseren Leben sehnte, probieren. Tat aber keiner." (ZITAT)

Wir treffen als Leser von "Schweben" auf einen Roman, welcher sich scheinbar in einer dystopischen und zukunftsbasierten Welt abspielt.

Das Leben spielt sich in einer - nach einer Klimakatastrophe entstandenen - abgeschotteten Siedlung ab, in welcher es klare Regeln gibt. Verlassen werden darf diese nicht, auch Gewaltausübung wird hart bestraft. Augenscheinlich führen die Menschen dort ein friedliches Leben - wenn auch stark kontrolliert und überwacht.


"Ich hatte nie verstanden, warum das System das Museum nicht längst für etwas anderes nutzte oder den Bau nicht überhaupt niedergerissen hatte, denn eigentlich war es verboten, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Das gehörte zu den wenigen Regeln, die es in der Siedlung gab: kein Streben nach mehr, keine Akkumulation von Wissen um das Davor und Draußen. Verstöße gegen diese beiden Regeln wurden
allerdings kaum geahndet, einzig die Ausübung von Gewalt wurde hart bestraft." (ZITAT)


Amira Ben Saoud schreibt in der Ich-Perspektive. Die "namenlose" Protagonistin verdient ihren Lebensunterhalt, indem sie für zahlende Kunden die Rolle von Frauen übernimmt, die aus deren Leben verschwunden sind. Diese “Begegnungen” dienen dazu, den Hinterbliebenen über ihren Verlust hinwegzuhelfen. Doch während eines neuen Auftrags beginnt sie, ihre eigene Identität und die Realität um sie herum infrage zu stellen.


Der Autorin gelingt es meisterhaft, grundlegende Fragen nach Identität und zwischenmenschlichen (auch toxischen) Beziehungen zu thematisieren. Die Protagonistin, die ihren eigenen Namen vergessen hat und erst durch ein Aufeinandertreffen einer Person aus der Vergangeheit wieder daran erinnert wird, verliert sich zunehmend in den Identitäten anderer, was die Leser:innen dazu anregt, über die Konstruktion des Selbst und die Bedeutung von Authentizität nachzudenken.


"Was ich vermisste, war, mich intensiv mit den Eigenheiten und Angewohnheiten einer Person zu befassen. Ich
vermisste es, mich innerlich und äußerlich zu verwandeln, bis ich mich selbst nicht mehr erkannte. Ich vermisste es,
ein anderer Mensch zu sein. Ich hatte ein Talent an mir entdeckt, das ich nicht ignorieren wollte, denn vielleicht
hatte ich nur das eine. Ich wollte es nutzen, allerdings zu meinen Bedingungen." (ZITAT)


Surreale Ereignisse die sich in plötzlich auftretenden Fähigkeiten der Bewohner widerspiegeln lassen einen als Leser überrascht, irritiert und verstört zurück.

“Schweben” ist kein Wohlfühlroman. Doch gerade diese Eigenschaften machen ihn zu einem lesenswerten Debüt.


Klappentext

Gewalt scheint nicht mehr zu existieren, der Klimawandel längst vollzogen. Eine bedrohliche Gelassenheit liegt über der abgeschotteten Siedlung, in der sie lebt. An ihren eigenen Namen hat sie keine Erinnerung mehr. Sie verdient ihr Geld damit, andere Frauen zu imitieren, deren Angehörige nicht mit dem Verlust der Geliebten, der Ehefrau, der Tochter zurechtkommen. Während eines neuen Auftrags gerät ihre Welt ins Wanken: Wer ist diese Emma, die sie spielt? Weisen seltsame Phänomene am Rand der Siedlung auf deren Untergang hin? Und warum ist sie selbst so besessen davon, eine andere zu sein? Amira Ben Saoud gelingt ein fesselndes Debüt, das schwebend leicht grundsätzliche Fragen nach Identität und Beziehungen stellt und danach, was wir uns selbst vorspielen.


Über die Autorin

Amira Ben Saoud, geboren 1989 in Waidhofen/Thaya, studierte Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Komparatistik in Wien. Sie war Chefredakteurin des Popkulturmagazins The Gap und Kulturredakteurin beim Standard. »Schweben« ist ihr erster Roman.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Ein Familienporträt voller Risse und Geheimnisse

Die Fletchers von Long Island
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Meine Meinung und Inhalt

Taffy Brodesser-Akner entwirft mit Die Fletchers von Long Island ein einfühlsames und zugleich ungeschöntes Bild einer Familie, die unter der Last der Vergangenheit zerbricht ...

Meine Meinung und Inhalt

Taffy Brodesser-Akner entwirft mit Die Fletchers von Long Island ein einfühlsames und zugleich ungeschöntes Bild einer Familie, die unter der Last der Vergangenheit zerbricht und sich gleichzeitig verzweifelt an ihr festhält.

Die Geschichte beginnt mit einem Albtraum: 1980 wird Carl Fletcher, Patriarch einer wohlhabenden jüdischen Familie, vor seinem Haus entführt. Nach seiner Freilassung scheint das Leben weiterzugehen,doch die eigentlichen Folgen der Tat zeigen sich erst mit den Jahren. Seine Ehefrau Ruth entwickelt eine fast zwanghafte Fürsorge, um ihre Familie zusammenzuhalten. Der älteste Sohn Nathan entwickelt eine tiefe Angst vor Kontrollverlust, während sein Bruder Beamer sich dem Gegenteil hingibt und sich in Eskapaden verliert. Und dann ist da noch Jenny, das jüngste Kind, das nach der Entführung geboren wurde und mit einer Vergangenheit ringt, die sie selbst nie erlebt hat.

Die Autorin schafft es geschicht die Figuren auszuarbeiten und die langfristigen Auswirkungen eines Traumas subtil und realistisch darzustellen.

Für mich war das wirklich ein berührender, feinfühliger Roman, der nicht nur von einer Familie erzählt, sondern auch von den Geheimnissen und Schatten, die jede Familie mit sich trägt.


Inhalt

1980 im wohlhabenden Long Island: Carl Fletcher wird vor seinem Haus gekidnappt. Kurz darauf, nach Zahlung eines üppigen Lösegelds, wird er freigelassen, und die Familie versucht, den Vorfall hinter sich zu lassen. Doch als sie vierzig Jahre später bei einer Feier wieder zusammentrifft, wird klar, dass die lange zurückliegende Entführung unerwartete Spuren hinterlassen hat - und zwar nicht nur bei Carl, sondern bei der ganzen Familie. Und diese Auswirkungen gestalten sich mal verstörend und mal überaus amüsant!

Über die Autorin

Taffy Brodesser-Akner schreibt für das NEW YORK TIMES MAGAZINE, für GQ und viele andere Medien und ist Autorin des internationalen Bestsellers FLEISHMAN STECKT IN SCHWIERIGKEITEN, der in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurde. Sie hat außerdem das Drehbuch für die gleichnamige Serie verfasst und war als Producerin tätig. DIE FLETCHERS VON LONG ISLAND ist ihr zweiter Roman.


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