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Veröffentlicht am 14.01.2019

Die Idee war gut, die Umsetzung nicht

Der Gezeitenwald - Dunkelherz
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Familie, droht die siebzehnjährige Kayla all ihren Lebensmut zu verlieren. Nur ihre Großmutter ist ihr geblieben, ...

Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Familie, droht die siebzehnjährige Kayla all ihren Lebensmut zu verlieren. Nur ihre Großmutter ist ihr geblieben, die abgelegen in einem Haus im Wald lebt. Kayla hat kaum noch Erinnerungen an sie. Mit drei Taschen und ihrer geliebten Büchertruhe zieht sie bei Hedwig ein und ahnt nicht, in welche mystische Welt, in der alles möglich zu sein scheint, sie hineingeraten ist. Für Kayla beginnt eine fantastische Reise auf dem Weg zu sich selbst. Schon in der ersten Nacht beginnt sie zu träumen ...
Quelle: talawah-verlag.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kaylas Leben war nicht eingebettet in einen langen Schlaf.

Das Cover war einer der hauptsächlichen Gründe, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es ist wunderschön, man kann sich nur darin verlieben. Die Farben und die ganzen Details sind traumhaft, man sieht so viele Elemente, die in dem Buch eine Rolle spielen, wie den Baum oder Katze. Durch die vielen Details ist das Cover noch mehr besonders.

Der Schreibstil der Autorin war gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich bis zum Ende nicht damit anfreunden. Dieser wirkte auf mich einfach sehr distanziert und dadurch auch sehr kalt. Die Geschichte konnte mich, durch den kalten Schreibstil einfach nicht berühren, was auch mein Leseerlebnis geschmälert hat.

Zu Beginn lernt man Kayla kennen, die ihre Familie verloren hat. Sie kommt zu ihrer Großmutter und da fängt sie an, komische Dinge zu träumen und zu sehen.

Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut, aber bereits mit der ersten Seite folgte die große Ernüchterung. Wie schon gesagt hat mir der Schreibstil gar nicht zugesagt und dadurch hatte ich auch so meiner Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Mit der Zeit habe ich mich aber damit angefreundet und konnte mich etwas mehr auf die Geschichte einlassen, auch wenn sie mich die ganze Zeit über nicht sonderlich berühren konnte. Kayla, ... sie ist mir einfach egal. Sie wurde nicht gut genug beschrieben und hatte keine Tiefe für mich, sie war eben einfach ein Mädchen, aber ihr Schicksal ging mir nicht Nahe. Dadurch las ich die Geschichte auch einfach nur, aber berühren konnte sie mich nicht. Ich glaube, dass diese auch etwas märchenhaft hätte sein sollen, aber auch das habe ich nicht gespürt. Es war eben einfach ein Buch.

Alles nimmt seinen Lauf damit, dass sie zu ihrer Großmutter kommt, die bereits hier etwas mystisch beschrieben wird. Sie erzählt Kayla nichts, als diese beginnt von komischen Sachen zu träumen und Kayla hinterfragt das nicht. Es ist ihr einfach egal. Ich hätte mir hier einfach gern an den Kopf gegriffen, aber weil ich das Buch in der Arbeit las, hätte dies doof ausgesehen. Wieso besteht Kayla nicht darauf, dass sie mehr erfährt? Es gehen komische Dinge vor sich und Kayla nimmt einfach alles so hin, wie es eben ist. Dadurch wurde sie für mich nicht nur ein blasser, sondern auch ein schwacher Charakter. Sie sagt zu allem Ja und Amen und kann selber fast gar keine Entscheidungen treffen. Das selbe gilt für Desmond, den Love Interest.

Apropo Love, die Beziehung zwischen den beiden kann ich leider absolut nicht nachvollziehen. Zuerst kennen sie sich kaum und nach einem Spaziergang ist es die große Liebe. Hier ging mir alles viel zu schnell und es fühlte sich auch nicht wie Liebe an. Ich sah die Funken nicht fliegen und spürte die Schmetterlinge nicht in meinem Bauch. Gerade das macht eine gute Liebesgeschichte aus, aber hier hatte ich gar nichts, ich fühlte nichts. Genauso gut hätte es keine Beziehung zwischen den beiden geben können.

Aber es war nicht alles schlecht. Mir gefielen die Träume, die Kayla hatte sehr gut. Irgendwie wusste man, dass mehr dahinter steckt und hatte bereits eine kleine Ahnung, aber trotzdem wird es erst zum Ende hin aufgelöst. Sehnsüchtig habe ich immer auf diese Stellen in dem Buch gewartet, denn diese habe ich wirklich am liebsten gelesen. Auch am Ende die Szenen, in denen Kayla mehr über das Haus, den Wald und die Katze heraus findet, fand ich sehr gut gemacht. Die Auflösungen haben mir gefallen und irgendwie ergab dann doch alles einen Sinn.

Ich finde es schade, dass hier so viel Potential verschwendet wurde. Das Buch hat nur knapp 200 Seiten, würden hier nochmal 100-200 drauf gepackt werden, könnte man ein richtig tolles Fantasy-Abenteuer schreiben. So hat mich das Buch zuerst nicht begeistert, wurde aber gegen Ende dann besser.

Fazit:

Es hätte so gut werden können! Ich habe mir so viel erhofft von diesem Buch und wurde dann aber enttäuscht. Ich kam mit den Figuren nicht klar, konnte keine Beziehung aufbauen, da diese blass blieben. Der Schreibstil war manchmal anstrengend, ansonsten kalt, was mir das Lesevergnügen etwas verdorben hat. Die Idee hinter dem Buch finde ich super, aber die Umsetzung hat mir leider weniger gefallen. Ich vergebe schweren Herzens nur 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.01.2019

Super Teil

The Tale of the Wedding Rings 04
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Ich habe bereits alle anderen Teile verschlungen und so habe ich sehnsüchtig auf das Erscheinen des vierten Bandes gewartet.
Sato macht sich auf zum Reich des Wassers um die dortige Prinzesisn zu ehelichen, ...

Ich habe bereits alle anderen Teile verschlungen und so habe ich sehnsüchtig auf das Erscheinen des vierten Bandes gewartet.
Sato macht sich auf zum Reich des Wassers um die dortige Prinzesisn zu ehelichen, aber da warten auch andere Gefahren auf ihn. Saphira, die Prinzessin, ist ganz anders, als die ersten drei. Sie hat wenig Vorbau, ist nicht immer ganz nett und hat keinerlei Interesse an Sato. Ich fand ihren Charakter wirklich toll und es war mal etwas Abwechslung.
Die Bedrohung für ihr Volk finde ich gut gemacht, es ergibt alles Sinn und wirkt nicht an den Haaren herbei gezogen.

Wie immer sind die Zeichnungen sehr schön und dies ist einer der wenigen mangas, bei dem ich die Figuren immer auseinander halten kann :D

Veröffentlicht am 10.01.2019

Mega gut

Der Fluch der sechs Prinzessinnen (Band 1): Schwanenfeuer
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Nachdem ich "Rehruf" von Julia Mayer beendet habe, wollte ich gleich noch ein Buch lesen, bei dem es um Verwandlungen geht. Da ich von Regina Meißner noch nie enttäuscht wurde, habe ich dieses Buch ausgesucht ...

Nachdem ich "Rehruf" von Julia Mayer beendet habe, wollte ich gleich noch ein Buch lesen, bei dem es um Verwandlungen geht. Da ich von Regina Meißner noch nie enttäuscht wurde, habe ich dieses Buch ausgesucht und es auch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Die Geschichte um Estelle hat mich so sehr gefesselt und auch wenn viele sagen, dass es langweilig ist, war das für mich nicht der Fall. Ich kann die Meinungen aber verstehen, diese langsamen Geschichten muss man mögen. Ich fand es auf jeden Fall toll und freue mich schon auf die weiteren Bände.
Das Buch hat mich aber auch in einen Book-Hangover getrieben, da alles, was ich danach begonnen habe, schlecht war und ich erstmal nichts lesen konnte. Das schaffen nicht viele Bücher :D

Veröffentlicht am 03.01.2019

Ich liebe das Buch

Illuminated Hearts 1: Magierschwärze
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Mehr auf: https://xobooksheaven.wordpress.com/

Inhalt:

*Wenn das Glimmen der Herzen Magie birgt…*

Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der ...

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Inhalt:

*Wenn das Glimmen der Herzen Magie birgt…*

Felicity hat es nicht leicht. Ihr ganzes Leben schon steht sie im Schatten ihrer berühmten Brüder, der zwei talentiertesten Magier der Stadt. Während die beiden ihre Fähigkeiten nutzen, um das Gleichgewicht von Gut und Böse aufrechtzuerhalten, ist Felicity noch weit davon entfernt, ihre eigene Begabung zu beherrschen. Helfen kann ihr dabei nur die Verbindung zu einem Familiar, einem magischen Wesen aus einer Parallelwelt. Doch Shadow ist ganz anders, als Felicity erwartet hat. Der Schatten-Familiar besitzt nicht nur eine äußerst attraktive menschliche Gestalt, sondern auch ein Ego, das Felicity förmlich um den Verstand bringt – und um ihr Herz. Dabei soll seine Magie doch genau das Gegenteil bewirken…
Quelle: carlsen.de

Meinung:

Ich spüre ihre Angst.

Das Cover finde ich einfach nur toll, es passt super zur Geschichte, da es ein Herz darstellt und die Liebe eine große Rolle spielt. Die Farben passen meiner Meinung nach auch sehr gut zusammen und ich wüsste nicht, was ich an dem Cover aussetzen soll.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut zu lesen, wie immer ist das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben und die Sichtweise wechselt immer zwischen den Hauptpersonen. Ich kam sehr schnell voran und durch die bildlichen Beschreibungen konnte ich mir auch alles sehr gut vorstellen.

Zu Beginn lernt man Felicity kennen, die die kleine Schwester von zwei berühmten Magiern ist. Sie selbst hat, wie sie glaubt, keine Kräfte und daher auch keinen Familiar. Doch das ändert sich bald und Shadow bringt sie ganz schön durcheinander.

Es ist jetzt doch schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe, aber bei einer meiner liebsten Autorinnen muss ich eine Rezension schreiben. Vor allem sollte jeder dieses Buch lesen, es ist einfach so toll! Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, ich mochte Felicity sofort, da sie keine starke, sondern eine schwache, ängstliche Persönlichkeit ist. Sie ist nicht super beliebt, hat nicht tausend Freunde und beschreibt sich selbst auch nicht als hübsch. All diese Dinge haben sie mir sofort sympathisch gemacht, denn Felicity ist trotzdem ganz zufrieden mit ihrem Leben, auch wenn sie selber gern magische Kräfte und einen Familiar hätte.

Kurzer Sprung, nachdem sie herausfindet, dass sie wirkliche Kräfte hat und einen Familiar zugewiesen bekommt, tritt Shadow in das Leben des Lesers. Steht dieser Leser nun auf Männer, dass ist der Leser verloren, denn Shadow ist Sex-Appeal pur. Verständlich, dass Feli da ein feuchtes Höschen bekommt. Ähm, ja. Zurück zum Thema. Shadow ist klasse, er ist ein Schatten-Familiar, seine zweite Gestalt ist unglaublich cool und wie er mit Feli umgeht ist zum dahinschmelzen. Na gut, zuerst ist er mehr fies und die beiden verstehen sich nicht sonderlich, aber mit der Zeit wird es besser und dann sprühen auch schon die Funken zwischen ihnen. Shadow hielt Feli auch aus sich heraus zu kommen und diese Entwicklung von ihr fand ich super. Sie traut sich endlich etwas und Shadow unterstützt sie vorbildlich.

Die gesamte Welt ist so aufgebaut, dass es Magier gibt, die Abtrünnige, also böse Magier, aufhalten. Magier müssen zuerst Prüfungen bestehen, um zum Meister-Magier zu werden und Felis größter Traum ist es, zu diesen zugelassen zu werden. Darum dreht sich auch der Großteil des Buches, doch auch darum ihre Fähigkeiten besser zu beherrschen und zusammen mit Shadow zu kämpfen.

Es tritt auch eine Abtrünnige auf, die das Wasser bändigen kann. Wie cool wäre es, wenn man ein Element beherrschen kann, wie Aang. In diesem Buch können das manche Magier und die Brüder von Feli auch. Diese werden mit dieser Magierin nicht fertig, aber Feli muss sich natürlich einmischen und kreuzt da auch auf. Dass ihre Brüder nicht begeistert sind, ist klar. Sie wollten nie, dass sie einen Familiar bekommt, aber einen Grund wollen sie ihr auch nicht nennen. Eigentlich mag ich ihre Brüder ja und ich hoffe, dass sie in den nächsten Teilen noch eine größere Rolle spielen werden, aber manchmal wollte ich ihnen nur den Kopf abreißen. Sie behandeln Feli wie ein kleines Kind und kontrollieren jeden ihrer Schritte. Ich konnte sie so gut verstehen, als sie alles in die eigene Hand nimmt.

Die Autorin hat es wirklich gut geschafft die Gefühle zu transportieren, ich empfand Hass, Wut, Liebe, Sehnsucht und Freude. Das Buch bietet einfach alles. Da hier der Fokus mehr auf der Liebesgeschichte als auf dem Fantasy-Anteil liegt, ist es auch klar, dass sich Feli und Shadow immer näher kommen. Bereits ab der ersten Begegnung spürt man die Anziehung zwischen den beiden und auch die sexuelle Spannung, aber es passiert noch nichts. Bei Asuka Lionera finden die Charaktere erst langsam zusammen, die Beziehung entwickelt sich erst und das finde ich sehr gut. Langsam kommen sie sich näher und langsam öffnen sie sich. Es gibt Dinge aus Shadows Vergangenheit, die er nicht erzählen will, trotzdem vertraut Feli ihm und ich fand den Aufbau der Beziehung einfach nur wunderschön. Ich spürte richtig, sie sie einander verfallen und sowas brauche ich bei einem Buch.

Dieses Wert der Autorin ist anders als ihre anderen Bücher, es gibt mehr sexuelle Spannung, mehr Liebe und es wird sich auch mehr auf diese konzentriert und trotzdem ist es eines meiner Lieblingsbücher von ihr. Na gut, ich liebe alles von ihr, aber manche eben doch ein Stückchen mehr. Ich hoffe, dass diese Reihe irgendwann als Taschenbuch raus kommt, denn diese Geschichte gehört ins Regal.

Fazit:

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich dieses Buch liebe. Zuerst war ich skeptisch, aber dann hat es mich vollkommen gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören. Die Charaktere sind super und die Geschichte selbst ist auch anders. Sie ist besonders. Lest sie. Ganz klare 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Ich habe mir mehr erhofft

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Inhalt:

When nineteen-year-old huntress Feyre kills a wolf in the woods, a beast-like creature arrives to demand retribution for it. Dragged to a treacherous ...

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Inhalt:

When nineteen-year-old huntress Feyre kills a wolf in the woods, a beast-like creature arrives to demand retribution for it. Dragged to a treacherous magical land she only knows about from legends, Feyre discovers that her captor is not an animal, but Tamlin--one of the lethal, immortal faeries who once ruled their world.

As she dwells on his estate, her feelings for Tamlin transform from icy hostility into a fiery passion that burns through every lie and warning she's been told about the beautiful, dangerous world of the Fae. But an ancient, wicked shadow over the faerie lands is growing, and Feyre must find a way to stop it . . . or doom Tamlin--and his world--forever.
Quelle: bloomsbury.com

Meinung:

The forest had become a labyrinth of wind and snow.

Das Cover finde ich einfach nur cool, bereits als ich es vor Jahren das erste Mal gesehen habe, hat es mir unglaublich gut gefallen. Darauf sind die Dornen zu sehen, die den Titel wieder aufgreifen und eine Frau, welche Feyre darstellen soll. Insgesamt finde ich es sehr gelungen.

Der Schreibstil war zuerst anstrengend, ich habe das Buch mit jemandem zusammen gelesen und wir hatten beide so unsere Schwierigkeiten. Es kommen sehr viele neue Begriffe vor und es hat gedauert, bis ich drin war, aber dann ging es schnell voran. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Feyre in der Ich-Form.

Zu Beginn lernt man Feyre kennen, die für ihre Familie jagen geht. Durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle kommt sie an den Hof von Tamlin, einem Fae, welchen sie hasst.

Ich bin einer der letzten Menschen auf der Welt, der dieses Buch gelesen hat und dann muss ich auch noch sagen, dass ich den großen Hype nicht nachvollziehen kann. Von dieser Reihe habe ich mir so viel mehr erwartet. Zuerst finde ich es aber gut, dass man erkennt, dass diese Geschichte an Die Schöne und das Biest angelehnt ist, das hat mir gefallen. Auch die angeblichen Parallelen zu Die Krone der Dunkelheit von Laura Kneidl finde ich nicht so schlimm, dieses Buch war anders als das von Kneidl, für mich sogar schlechter.

Aber zur Geschichte. Es passiert lange nichts, zuerst kommt sie an den Hof und dann sind 200 Seiten nur Gerede und ein Beschnuppern der beiden Hauptpersonen. Für mich war es Zwischendurch einfach langweilig, weil so wenig passiert ist. Auch habe ich mir von Feyre mehr erhofft als ihre trotzigen Kleinkindanfälle. Zuerst mochte ich sie einfach gar nicht, aber das wurde dann mit der Zeit auch besser. Sie und Tamlin geben zwei wirklich gute Protagonisten ab, sie sind recht verschieden und trotzdem harmonieren sie super. Gemocht habe ich auch Lucien, er hat immer eine freche Antwort parat und lässt sich nichts gefallen.

Die Welt, die Maas hier aufgebaut hat ist sehr komplex, es gibt viele neue Kreaturen, die man so nicht kennt und auch die Aufteilung in die verschiedenen Höfe finde ich interessant. Dass es eine große Bedrohung gibt wird als hauptsächlicher Plot ausgearbeitet, dieser kam dann gegen Ende mehr zum Tragen. Das letzten Drittel selbst, ich weiß nicht, ob ich dieses mochte. Irgendwie passte es nicht zum Rest der Geschichte und hat dieses märchenhafte Feeling für mich kaputt gemacht. Das Ende selber kam mir zu schnell und auch wie es geendet hat war eher nicht so prickelnd. Man hätte dieses Buch dann auch als Einzelband lassen können.

Dann haben wir noch diese Dreiecksbeziehung. Diese ist hier noch nicht so präsent, bahnt sich aber an. Was geht überhaupt mit Rhysand? Ich mochte den Typen gar nicht, obwohl er schon cool ist. Aber angeblich soll ich bei Tamlin/Rhysand noch viel verändern im zweiten Band. Würde ich nicht die ganze Reihe mit jemandem zusammen lesen, weiß ich nicht, ob ich nach dem ersten noch weiter gemacht hätte.

Fazit:

Ich habe mehr so viel mehr erhofft, da alle von diesem Buch schwärmen und dann wurde ich regelrecht enttäuscht. Natürlich ist der Aufbau super und auch die Charaktere haben mir gefallen, aber die Geschichte hat mich eher enttäuscht. Es passiert lange nichts und dann passiert so viel, was den Zauber für mich zerstört hat. Ich vergebe 3 von 5 Sterne.