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Veröffentlicht am 02.01.2018

Nicht ganz mein Fall

Verbundene Seelen
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Inhalt:

Die siebzehnjährige Jenna ist die Tochter eines angesehenen Clanführers und ihr Zuhause ist der Ewige Wald. Als ihr Vater von einer Reise nicht zurückkehrt ...

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Inhalt:

Die siebzehnjährige Jenna ist die Tochter eines angesehenen Clanführers und ihr Zuhause ist der Ewige Wald. Als ihr Vater von einer Reise nicht zurückkehrt und ihr Zwillingsbruder Jared sich auf die Suche nach ihm begibt, zerbricht ihre heile Welt. Sie folgt ihm nach Darkona, wo das Volk unter dem Regime eines grausamen Clanführers leidet. Lediglich eine Gruppe geflohener Straftäter leistet Widerstand. Ihr junger Anführer Drystan ist furchtlos und gefährlich, zieht Jenna jedoch auf eine faszinierende Weise in seinen Bann. Um in der Fremde bestehen zu können, schließt sie sich ihm und seinen Gefährten an. Aber kann sie Drystan wirklich vertrauen? Ihn umgibt ein dunkles Geheimnis, das ihr zum Verhängnis werden kann. Und sie ahnt nicht, wie tief sie schon längst mit seinem Schicksal verwoben ist.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

"Es regnet in Strömen. Blitze durchzogen den mit Wolken verhangenen Nachthimmel."

Das Cover ist wirklich schön, lässt nicht viel auf den Inhalt schließen und hat einige Details eingearbeitet. Wenn man genau hinsieht, bemerkt man die vielen Details, wie etwa das Liebespaar, den Wolf, die Blumenranken und den See. Insgesamt sieht das wirklich toll aus und ist sehr schon gestaltet worden, ein richtiger Hingucker.

Der Schreibstil der Autorin war etwas gewöhnungsbedürftig und nicht ganz mein Fall. Der Satzbau ist eher kurz gehalten und der Wortschatz eher einfach, dadurch kam bei mir oft das Gefühl auf, dass Jenna noch ein 14-jähriges Mädchen ist und keine junge Erwachsene. Geschrieben ist das Buch abwechselnd aus Sicht von Jenna und Drystan, jeweils in der Ich- bzw. Er-Perspektive.

Zu Beginn lernt man Jenna kennen, die mit ihrer Familie im Ewigen Wald lebt. Als sie Nachrichten hört, dass ihr Vater nicht nach Hause gekommen ist, entschließt sich ihr Bruder Jared ihn zu suchen, dabei verfolgen Jenna und zwei Freunde ihren Bruder und gelangen durch einen Sturm auf eine Insel, wo sie auf Drystan treffen. Dieser ist, zusammen mit anderen, aus dem Gefängnis ausgebrochen und will nun Rache üben.

Schon länger wollte ich ein Buch der Autorin lesen und durch diese Leserunde hat sich das sehr gut ergeben. Meine Begeisterung hielt sich leider in Grenzen, was ich schade finde, da das Buch sehr viel Potential gehabt hätte.

Am Anfang tat ich mir schwer in die Geschichte zu finden, der Schreibstil war nicht meins und die Protagonistin kam mir oft sehr naiv vor, da sie noch kindliche Vorstellungen von der Welt hatte und nur in ihrer Seifenblase im Ewigen Wald lebt. Nach einige Zeit aber habe ich mich an alles gewöhnt und ich hatte einen guten Lesefluss. Zuerst ging auch noch alles recht langsam voran, man erfährt etwas über Jenna und ihren Bruder Jared, sowie ein paar Kleinigkeiten über den Ewigen Wald, dann beginnt der spannende Teil.

Hier muss ich gleich sagen, dass die Beschreibungen der Umgebung fast nicht vorhanden waren, den Ewigen Wald konnte ich mir gar nicht vorstellen und auch die Baumhäuser, in denen die Menschen leben, blieben ein Rätsel für mich. In meinen Gedanken war das alles eine große Lichtung, wo oben in den Bäumen die Baumhäuser waren, natürlich rund um die Lichtung ein Wald und kleine Hügel, aber nur von den Beschreibungen in dem Buch hätte ich mir gar nichts vorstellen können. Dies hat sich leider durch das ganze Buch gezogen, sodass die Orte eher abstrakt blieben und sich kein richtiges Bild in meinem Kopf formen konnte.

Nachdem Jenna Jared also gefolgt ist und sie auf der Insel stranden, kommt Drystan ins Spiel. Wie der Titel verrät ist er der zweite Protagonist und wirkt auf den ersten Blick wie ein ganz harter Kerl, doch man merkt schnell, dass sich mehr dahinter verbirgt. Ab dem Zeitpunkt, wo sie Drystan finden, geht alles Schlag auf Schlag, es gibt keine Verschnaufpause und die Geschichte schreitet schnell voran. Es gibt keine Pausen, es passiert etwas, dann passiert schon wieder was und dann etwas noch Größeres, man hat als Leser leider keine Zeit, um alles richtig zu verarbeiten, es wirkt als wolle die Autorin so viel Action wie möglich in so wenige Seiten als möglich packen. Dadurch waren die Szenen dann für mich auch nicht nachvollziehbar und wirkten sehr gestellt.

Die Grundidee des Buches hingegen ist toll, die Seelenverwandtschaft und die Rache von Drystan stehen hier im Vordergrund und bieten sehr viel Spielraum für die Autorin. Wie Drystan in alles eingearbeitet wurde und welche Zusammenhänge es schon im Prolog gibt, fand ich toll. Auch war Drystan der interessanteste Charakter von allen, da er ganz anders ist, als man zuerst annimmt. Ihn mochte ich wirklich am liebsten.

Das wars aber auch schon an Charakteren, die mir wirklich gefallen haben, denn alle anderen blieben für mich blass, ich konnte keine Verbindung herstellen und kann diese auch nur als naiv bezeichnen. Man erfährt sehr wenig über Jenna, obwohl sie die Protagonistin ist. Auch werden sehr viele Charaktere eingeführt und immer wieder aufgezählt, und ich wusste bis zum Ende nicht, wer wer ist, denn alle wirkten auf mich gleich, keiner hat aus der Masse herausgestochen, das ewige aufzählen der Namen ging mir dann auch schon irgendwann auf den Keks, denn ich konnte sie sowieso nicht unterscheiden.

Außerdem konnte ich die Handlungen von einigen Figuren nicht immer nachvollziehen. Zuerst sagen sie etwas und im nächsten Moment machen sie das genaue Gegenteil davon, das war allerdings oft der Fall und ließ mich nur die Augen verdrehen. Die eigentliche Handlung wirkte, wie schon gesagt, auch nicht immer glaubwürdig und wurde durch die Insta-Lovestory leider nicht besser. Auch wenn es hier andere Faktoren, außer die Liebe gibt, ging es mir persönlich dann doch zu schnell, dass sie sich nach nur einem Tag sofort in ihren Entführer verliebt hat. Ich bin einfach kein Fan von sowas.

Gut gefallen hat mir aber die Wölfin, die auf dem Cover und in dem Buch eingebaut wurde. Sie taucht im Laufe der Geschichte immer wieder auf und übernimmt gegen Ende eine schöne Rolle. Zuerst weiß man als Leser nicht, warum sie da ist, aber mit der Zeit wird es immer klarer und ich habe mich schon immer auf Szenen mit ihr gefreut.

Da das Buch recht schnell zu lesen ging, war ich rasch am Ende angelangt. Nach meinen Informationen war dies ein Einzelband, doch das Ende hatte einen gemeinen Cliffhanger, der dazu verleitet den zweiten Teil zu lesen. Ich werden den zweiten Band allerdings nicht lesen, da mir die Protagonistin zu kindlich ist und ich kein großes Interesse an ihrem Werdegang, oder der Weiterführung der Geschichte habe.

Fazit:

Ich wollte das Buch mögen, ich wollte es wirklich, aber für mich gab es leider einige negative Aspekte, die mich während des Lesens richtig gestört haben. Nach einiger Bedenkzeit kann ich dem Buch leider nicht mehr als zwei Sterne geben, da es nicht ganz mein Fall war, der Schreibstil ebenso wenig und die ich keine Verbindung zu den Charakteren und somit zur Geschichte aufbauen konnte.

Veröffentlicht am 29.12.2017

Pick the Boss

Pick the Boss - Liebe ist Chefsache
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Inhalt:

Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ...

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Inhalt:

Was tust du, wenn du nach einer durchzechten Nacht neben einem One-Night-Stand aufwachst und panisch feststellst, dass du ausgerechnet an deinem ersten Arbeitstag zu spät kommst? Als wäre das noch nicht genug, übersieht ein Kerl die rote Ampel und fährt dir direkt ins Auto. Mit Müh und Not schaffst du es noch ins Büro, und vor dir stehen deine neuen Chefs, die dir sehr bekannt vorkommen: rechts Mr Autounfall, der Rot von Grün nicht unterscheiden kann, und links Mr One-Night-Stand, dessen Name dir einfach nicht einfallen will ...
Quelle: luebbe.de

Meinung:

"Es ist so weit. Nach jahrelangen Bemühungen und harter Arbeit habe ich mein berufliches Ziel erreicht."

Das Cover ist ein richtiger Hingucker, ein Mann im Anzug und die Skyline einer Stadt. Wie der Titel schon verrät geht es hier um den Chef der Hauptperson Emma, daher ziert auch ein entsprechend gekleideter Mann das Cover. Ich finde es wirklich gelungen und sehr schön gestaltet.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und witzig, sie baut immer wieder peinliche Szenen in, die sie allerdings so toll beschreibt, dass man als Leser nur sitzen und lachen kann. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, die Kapitel wechseln sich öfter ab, sodass man einmal aus Sicht von Emma, dann aus Sicht von Sean oder Liam, dadurch erlebt man eine Szene öfter aus beiden Sichten und versteht alle Charaktere besser.

Zu Beginn lernt man Emma kennen, die gerade ihren neuen Job antritt. An ihrem ersten Arbeitstag wacht sie allerdings neben einem One-Night-Stand auf und gerät dann auch noch in einen Unfall. Endlich in der Arbeit angekommen muss sie feststellen, dass diese beiden Männer ihre Bosse sind und damit beginnen auch schon die Probleme.

Endlich bin ich dazu gekommen das Buch von April Dawson zu lesen, es hat ja auch nur 170 Seiten. Bereits letztes Jahr habe ich ihr bei einer Lesung gelauscht und fand "Pick the Boss" damals schon ziemlich witzig, auch beim Lesen musste ich öfter schmunzeln. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da es durch den lockeren Schreibstil und die Witze einfach und schnell zu lesen geht. Auch die Hauptperson, Emma, war mir gleich sympathisch, da sie ein großer Tollpatsch ist.

Auch die beiden Männer waren gute Charaktere, da sie unterschiedlicher nicht sein könnten und daher Abwechslung in das Buch bringen. Sean ist der Aufreißer der beiden und Liam ist der nette Mann von nebenan. Beide sind natürlich sehr gut aussehen und verlieben sich auf den ersten Blick in Emma, das ging etwas schnell, aber bei einem so kurzen Buch ist es verständlich, dass man kein langes Kennenlernen schreiben kann.Während des Lesens habe ich immer wieder Seiten gewechselt und gehofft, dass sie einmal mit Liam und einmal mit Sean zusammen kommt. Man hat wirklich das gleiche Gefühlschaos wie auch Emma.

Die Geschichte selbst ist eher einfach gestrickt, es geht prinzipiell darum, dass sich Emma nicht zwischen den Männern entscheiden kann und dass sich herauszufinden versucht, wen von den beiden sie nun lieber mag. Hier kommt es oft zu unterhaltsamen Szenen, wobei sich einige Dinge auch wiederholt haben, trotzdem hat es die Autorin geschafft mich durchgehen zu unterhalten, zum Lachen zu bringen und gezeigt, dass sie auch romantische Szenen schreiben kann. Insgesamt ein guter Mix, der das Buch gut zu lesen macht.

Besonders gefallen hat mir das ganze Drama um die Hochzeit von Emmas Cousine. Dieses Ereignis zieht sich durch das ganze Buch und wird immer wieder angesprochen, ich mochte es, wie Emma nun einen Partner für dieses Event findet und wen sie schlussendlich mitnimmt. Auch ihre Tollpatschigkeit war ein Highlight, denn sie tat mir irgendwann schon leid. Immer und immer wieder geriet sie in peinliche Situationen, die einen oder beide Männer beinhaltet haben. Es wirkte manchmal leider auch schon erzwungen und da konnte ich dann nicht lachen, sondern einfach nur die Augen verdrehen, denn kein Mensch hat so viel Pech. Ansonsten gefiel mir die Geschichte gut, es wurden Dramen verursacht, die nicht nötig gewesen wären, aber auch einige schöne Liebesszenen kamen in dem Buch vor.

Das Ende war eine gemeiner Cliffhanger, der einen dazu verleitet sich gleich Band zwei zu kaufen und zu lesen. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie es mit Emma weiter geht und für wen sie sich letztendlich entscheidet.

Fazit:

Dies war das erste aber sicher nicht das letzte Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Ich musste oft lachen und habe die Geschichte, die genau richtig für Zwischendurch ist, genossen. Die Charaktere sind alle toll und ganz unterschiedlich, dadurch wird es auch nie langweilig. Einzig die Tatsache, dass es oft das Gleiche war, macht das Buch etwas schlechter. Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.12.2017

Paper Passion

Paper Passion
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Inhalt:

Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte ...

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Inhalt:

Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. Vielleicht ist er deswegen so interessiert an der neuen Mitschülerin Hartley, die ganz anders ist, als die anderen Aston-Park-Püppchen – bodenständig, schlagfertig und vor allem: nicht an Easton interessiert. Die ultimative Herausforderung für den Achtzehnjährigen, der es gewohnt ist, alles zu bekommen, was er will. Doch geht es hier wirklich nur um Eastons Ego, oder entwickelt der stürmischste der Royal-Brüder echte Gefühle für Hartley?
Quelle: amazon.de

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

""Merkt euch, egal welche Funktion ihr auch wählt, die Summe der absoluten Differenzen wird von der ersten und letzten bestimmt", sagt Ms. Mann, als es zum Ende der Stunde läutet.

Das Cover ist passend zu den anderen Bänden der Reihe gestaltet, in einem hellen Ton und einem starken Farbakzent. Hier ist dies lila und ich finde, dass es toll aussieht. Auf dem echten Cover glitzert das Zepter noch, dadurch wird dem Ganzen nochmal ein gewisser Touch verliehen.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Autorin scheut sich auch nicht davor, einmal Kraftausdrücke zu verwenden. Durch die guten Beschreibungen der Umgebung konnte ich mir alles immer gut vorstellen und auch die Charaktere blieben für mich nicht flach. Das Buch ist auch Sicht von Easton geschrieben und daher in der Ich-Perspektive gehalten.

Dieser Teil spielt etwas nach dem Abschluss von Band drei, Easton ist nun in der Abschlussklasse, Ella ebenso und Reed ist auf dem College. Schon bald trifft Easton aber auf ein Mädchen, Hartley, die seine ganze Welt auf den Kopf stellt.

Ich habe mich schon sehr auf diesen Band der Reihe gefreut, da ich Easton immer gerne mochte. Er ist nicht so aggressiv wie Reed, aber trotzdem ziemlich interessant. In der Schule vergöttern in die Mädchen und auch manche Lehrer. Genauso startet das Buch, mit einer Lehrerin und Easton. Diesen Einstieg fand ich wirklich gelungen, denn es zeigt Easton wirklich wie er war, bevor er Hartley getroffen hat. Außerdem hat dieses Ereignis Auswirkungen auf den VErlauf der weiteren Geschichte und ist daher ein guter Beginn. Hartley kommt ziemlich bald dazu, sie erwischt Easton und die Lehrerin nämlich. Ab da wurde es dann auch interessanter, Drama kam dazu und viele Highschool-Zickenkriege.

Hartley selbst war, wie ich finde, ein interessanter Charakter, da sie neu auf der Schule ist, wusste niemand etwas von ihr und als Leser wird man auch nur häppchenweise mit Informationen gefüttert. Natürlich ranken sich einige Geheimnisse und Probleme um sie, die man gerne herausfinden möchte, aber ich mochte es, diese zusammen mit Easton zu lösen. Man merkte sofort, dass er sie gern hat und das hat ihn im Laufe des Buches wirklich verändert. Hartley selbst blieb im Verlauf ziemlich gleich, sie ist ein sehr nettes Mädchen aus gutem Hause und versucht so wenig wie möglich in der Schule aufzufallen.

Ich mochte die Beziehung zwischen Easton und Hartley gerne, sie harmonisieren wirklich gut und Hartley bringt das gute in Easton zum Vorschein. Es ging aber nicht nur darum in dem Buch, es wurden auch Eastons andere Probleme behandelt, wie etwa, dass er viel trinkt. Dies wurde schon in den anderen Bänden oft erwähnt und hier bekommt man einen besseren Einblick in seine Gefühlswelt und warum er das tut, was er eben tut. Sein Verlangen nach Schmerzen wird ebenfalls thematisiert, man erfährt auch, warum er solche Probleme hat. Erin Watt schreibt zwar New Adult Bücher, diese haben aber auch ernste Themen in ihnen, wie auch hier, diese werden nicht immer gut bearbeitet, aber dennoch gibt es Leute, denen es auch so geht und vielleicht bekommt man durch Bücher, die einen solchen Inhalt haben, ein besseres Gefühl für die Probleme anderer.

Schade fand ich, dass Ella und Reed so wenig in dem Buch vorgekommen sind. Ella wirkte außerdem wie Eastons Mutter und gar nicht mehr wie in den anderen Teilen, es wirkte so, als wäre sie plötzlich ein anderer Mensch. Reed ist auch nicht besser, von dem bekommt man aber sehr wenig zu lesen. Eastons Vater und seine Brüder haben auch immer nur kleinere Auftritte, es dreht sich wirklich alles um Easton und Hartley.

Die beiden haben auch nicht sofort eine Beziehung oder schlafen miteinander, das mochte ich gern, denn es dauert hier wirklich, bis sie sich näher kommen. Das ist genau meins. Hartley und Easton mögen sich zwar von Beginn an, aber es gibt einige Hindernisse, die sie noch nicht überwinden können, daher ist die Lovestory etwas langsamer, was auch mal schön ist zu lesen. Zwischendurch gibt es wieder she viel Drama, vor allem mit den anderen Mädchen auf der Schule. Dadurch kam es immer wieder zu übertriebenen Szenen, die zu meiner Belustigung beim Lesen beigetragen haben.

Das Ende war ein sehr fieser Cliffhanger und ich warte jetzt schon ungeduldig auf den nächsten Band. Insgesamt war der Abschluss dieses Buches allerdings gelungen und ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie es nun weiter geht.

Fazit:

Auch der vierte Band konnte mich begeistern. Ich mochte Easton schon in den anderen Bänden sehr gerne und endlich erfährt man mehr über ihn. Die Liebesgeschichte ist auch nicht zu abgedreht und hat mir dadurch gut gefallen. Ich vergebe für diesen Band 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 21.12.2017

Rockleben

Rockleben (Band 2)
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Inhalt:

»Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut.«
Das ist es nicht, was Almond von ihrer ...

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Inhalt:

»Lass ihn fliegen und bleib auf deiner Route, wenn ihr am Ende am selben Ziel landet, dann ist alles gut.«
Das ist es nicht, was Almond von ihrer Großmutter hören will. Schließlich ist sie endlich glücklich mit ihrem Freund Morris, dem heißen Leadsänger der Band Burnside Close. Allerdings gibt es da ein Problem namens Rob. Der Keyboarder der Band Infernality Rises setzt alles dran, um Almond in den Wahnsinn zu treiben. Durch seine verrückten Aktionen gefährdet er nicht nur ihre Karriere, sondern auch ihre Beziehung zu Morris. Fieberhaft versucht Almond, den richtigen Weg für sich zu finden, doch die anstehende Europa-Tournee der beiden Bands macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn plötzlich gibt es da die attraktive Ming, die ihr nicht nur den Job streitig machen will.
Inmitten des ganzen Chaos begreift Almond, dass sie lernen muss zu vertrauen – sich selbst, ihrem Traum und ganz besonders Morris.
Aber das ist gar nicht so einfach…
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

"War es möglich, etwas zu hassen, das man eigentlich liebte?"

Das Cover ist wie auch schon beim ersten Band wunderbar auf die Geschichte abgestimmt. Diesmal sind zwei Jungs darauf abgebildet, ich kann nicht genau sagen, ob es der gleiche Junge ist oder zwei verschiedene, aber zwei würden für mich Sinn ergeben, dann wäre eine Rob und der andere Morris. Ich finde auch die Farben des Covers wunderschön, ich könnte es ewig ansehen.

Der Schreibstil der Autorin fesselt mich einfach immer wieder. Dies ist das dritte Buch, welches ich von ihr lese und Alexandra Fischer schreibt einfach und doch fesselnd, man ist ständig mitten im Geschehen und fiebert mit Almond mit. Die Gefühle, welche Al hat, egal ob für Morris oder für die Musik, ich fühlte immer mit ihr mit und bekam schon mal eine Gänsehaut. Durch die anschaulichen Beschreibungen konnte ich mir alle Orte auch gut vorstellen und haben zwischendurch schon mal von einem Konzert begonnen zu träumen.

Das Buch spielt einige Jahre nach Band eins, Al ist schon völlig in ihrem Beruf aufgegangen und die Band ist weiterhin sehr erfolgreich. Eine neue Band, Infernality Rises, ist die neueste Entdeckung von Simon und Almond kümmert sich um sie. Würde Rob, ein Mitglied der Band, nicht so viele Schwierigkeiten machen, wäre ihr Leben leichter. Dann beginnt auch noch die Tournee und schon bald ist Al überfordert.

Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und ich habe eigentlich nicht mit einer Fortsetzung gerechnet, allerdings steht diese dem ersten Band in keiner Hinsicht nach. Ich kam sehr gut in die Geschichte, die Personen kannte ich noch und das Geschehen von Band eins wurde auch kurz wiederholt, dadurch findet man sich schnell wieder zurecht und kann sogleich weiter lesen.
In diesem Buch hat Al es nicht nur mit Burnside Close, sondern auch mit der zweiten Band Infernality Rises zu tun und diese verlangen ihr alles ab. Die Jungs sind das Gegenteil von Burnside Close, sie sind nur auf den Ruhm aus und würden dafür alles tun.

Durch die Inhaltsbeschreibung habe ich mir viel Drama zwischen Rob und Al vorgestellt, es gibt Drama, viel, aber nicht so, wie ich dachte. Es wird sich allgemein mehr auf das Leben von Al konzentriert und wie sie ihren Beruf meistert, die beiden Bands spielen nur eine Nebenrolle in ihrem aufregenden Leben. Tourneen, Termine, Plattenfirmen und private Probleme machen Al ihr Leben immer wieder schwer, es gibt keinen ruhigen Tag, doch irgendwie passte es einfach alles in das Buch. Normalerweise sind Bücher mit übermäßig viel Drama nicht gut zu lesen, es fühlt sich erzwungen an, doch hier, mitten im Rockgeschäft, passt es einfach. Ich hatte nie das Gefühl, dass das Buch unnötig in die Länge gezogen wurde oder Probleme aus dem Nichts auftauchten, es hat sich immer gut ergeben.

Es war auch sehr interessant zu sehen, wie es einer Managerin von Rockband ergeht, Al hat es nicht leicht. Sie muss viel planen und organisieren, dadurch, dass sie zwei Bands betreut wird alles noch stressiger und ihre Beziehung mit Morris kommt sowieso zu kurz. Dieser war in diesem Buch nicht viel präsent, es gab Szenen mit ihm und er wurde oft erwähnt, allerdings spielt er keine so tragende Rolle wie im ersten Teil, hier geht es also wirklich um Al. Ihr beiden Bands entwickeln sich im Laufe des Buches auch weiter, von Infernality Rises lernt man als Leser allerdings nur Rob besser kennen, die anderen Mitglieder bleiben eher blass und im Hintergrund, was ok ist, da sie keine wichtige Rolle spielen. Von Burnside Close bekommt man auch wieder etwas mit, hier sind wieder Morris und Matt die wichtigsten Mitglieder.

Sehr gut gefallen hat mir die Tournee, es spiegelt das Musikerleben sehr gut wieder und zeigt, dass es auch schlechte Seiten gibt. Die Autorin hat es aber auch geschafft, dass ich Gänsehaut bekam, als die Bands auf der Bühne standen und performten, ich konnte mir alles so gut vorstellen und sang die Liedtexte beim Lesen mit. Auch die Entwicklung von Rob hat mir gut gefallen, er wirkte zuerst wie ein richtiger Arsch und dann hat sich aber herauskristallisiert, dass noch viel mehr in ihm steckt. Es gab Momente, da wollte ich ihn einfach nur schlagen und dann gab es Momente in denen ich ihn sehr gern mochte. Wie vorherzusehen war, gab es natürlich Probleme mit ihm Morris, hier möchte ich allerdings nicht zu viel verraten.

Matt war mir wieder sehr sympathisch, ich mochte ihn schon im ersten Band sehr gerne und hier sieht man wieder, welch gute Freunde er und Al sind, er passt auf sie auf wie ein großer Bruder und man hat nie das Gefühl, dass sich mehr entwickeln könnte, es ist einfach eine perfekte Freundschaft. Mit ihm wirkt alles immer so einfach und er versteht Al, auch wenn sie nichts sagt.

Das Buch behandelt so viele Probleme und zeigt wie stark eine Person sein muss, um das alles zu überwinden. Es hat mich immer wieder fasziniert wie gut Al mit allem umgeht und für alles eine Lösung findet. Ich muss auch sagen, dass ich hier wirklich einen Bösewicht benennen kann, diese trägt den Namen Ming und ist der Teufel persönlich. Ich mochte sie gar nicht und hätte ihr am liebsten die Augen ausgekratzt. Ohne sie wären einige Dinge nicht passiert und sie hat es auch noch darauf angelegt, Al das Leben schwer zu machen. Dadurch kam aber auch etwas Schwung in die ganze Sache. Auch Als Freundin Barbara bringt frischen Wind, denn auch bei ihr läuft nicht immer alles rund. Ich mag Barbara wirklich gerne und habe mich gefreut, dass sie auch hier wieder dabei ist, außerdem ist sie ein witziger Charakter, der einige Situationen aufgelockert hat.

Fazit:

Das dritte Buch der Autorin, welches mich wirklich begeistern konnte. Ich finde nichts, das es schlechter als Band eins macht und durch Al und ihren Problemen wird es auch nie langweilig. Die Charaktere sind wie immer ausgearbeitet und jeder hat eine andere wichtige Eigenschaft, dadurch kommt Vielschichtigkeit in das Buch. Die Geschichte selbst ist durchzogen von Drama, doch es passt zusammen und lässt den Leser dadurch nicht mehr los. Ich vergebe hierfür 4 von 5 Sterne, es hat mir richtig gut gefallen, es fehlte nur der kleine Funke zu den vollen 5 Sternen!

Veröffentlicht am 26.11.2017

Die Schöpfer der Wolken

Die Schöpfer der Wolken
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Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als ...

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Inhalt:

Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

"Koba. Ich kann nicht schlafen, denn seit du nicht mehr da bist, ist das Haus so kalt wie meine Gedanken."

Das Cover ist ein Traum, es strahlt so viel Inhalt aus und passt auch perfekt zur Geschichte. Man kann im Rauch oben Menschen und Federn erkennen, unten sieht man die Skyline einer Stadt, Vögel und Wolken. Wenn man das Buch gelesen hat betrachtet man das Cover mit anderen Augen. Ich finde das Cover wunderschön gestaltet, mit so viel Liebe zum Detail.

Der Schreibstil von Marie Graßhoff ist...anders. Ich kann es gar nicht beschreiben, sie schreibt so wundervoll poetisch, ich war ab der ersten Seite gefesselt. Es gibt immer wieder Briefe an Koba in dem Buch und diese ließen mir jedes Mal eine Gänsehaupt den Rücken runter laufen, diese waren so gefühlvoll und emotional geschrieben, einfach wunderbar. Ansonsten ist das Buch in der allwissenden Erzählform geschrieben und jedes Kapitel handelt von einem anderen Charakter, dadurch lernt man alle besser kennen, diese sind aber auch wunderschön geschrieben, ich kann es gar nicht beschreiben.

Zu Beginn lernt man alle Charaktere, Ciara, Wesley, Xia, Brendan und Andrew, kennen. Ciara ist die Schwester von Koba, welcher kürzlich verstorben ist und sie mit einem Manuskript seines Buches nach Shanghai schickt. Die Personen kennen sich nicht, doch im Lauf der Geschichte begegnen sie sich und stellen fest, dass sie alle ganz besondere Fähigkeiten haben, welche mit den kürzlichen Naturkatastrophen zusammenhängen.

Ich weiß gar nicht, wie ich das Buch bewerten soll, ohne zu spoilern. Ich wusste nicht, auf was ich mich einlasse, ich wusste nur, dass Marie einfach nur toll schreibt. Als ich begonnen habe zu lesen, war ich sofort von dem Schreibstil gefesselt, man kommt somit sehr gut in die Geschichte und kann sich auch sofort mit den Charakteren anfreuden. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, es waren viele verschiedene Personen, doch man kann sie recht einfach auseinander halten. Ich mochte eigentlich alle auf Anhieb, außer Ciara, mit ihr konnte ich mich bis zum Ende nicht anfreunden.

Im Laufe der Geschichte passiert nicht so viel, es geht oft um ihre Kräfte und was gerade mit der Welt passiert. Und obwohl nicht immer Action dabei ist und sehr viel geredet wird, wurde es nie langweilig, man hat als Leser immer das Gefühl, dass jedes Wort, das man liest, sehr wichtig ist und wenn man aufpasst, erkennt man am Ende die großen Zusammenhänge besser. Ich fand die Kapitel, in denen alle zusammen waren fast am besten, da es eine so bunte Mischung an Charakteren ist und jeder seine Eigenheiten hat. Von allen mochte ich Wes am liebsten, er ist ein witziger und doch starker Charakter, der, wenn es darauf ankommt, ernst sein kann und sich auch für andere einsetzt. Xia war auch toll, sie ist richtig tough und lässt sich nichts sagen. Brendan hingegen ist der ruhige der Gruppe, redet nicht viel, ist aber sehr besonnen. Andrew ist der mysteriöse Kerl, Andrew ist nicht sein richtiger Name und man erfährt, wie auch die anderen Charaktere, bis zum Ende nicht, wie er wirklich heißt.

Durch Andrew finden sie auch alle zusammen, er hat nach ihnen gesucht, da er weiß, was sie können und wie sie die Welt retten können. Er war sehr interessant, da man wirklich gar nichts über ihn weiß und erst im Laufe der Geschichte mehr heraus findet. Als Leser stellt man also Theorien auf, versucht die Zusammenhänge zu erkennen und ist sehr gespannt auf die Auflösung, zumindest ging es mir so. Gegen Ende wurde alles klar und Andrew war kein Mysterium mehr. Auch über Koba erfährt man immer mehr und da war ich dann hin und wieder schon schockiert, was da alles ans Licht kam. Doch es war irgendwie alles logisch, man hätte es sich eigentlich denken können.

Das Ende war dann... unerwartet. Ich hätte nicht mit diesem Ende gerechnet und habe auch nicht alles verstanden, doch insgesamt war es trotzdem sehr schön. Ungefähr ab Mitte der Geschichte hat man leider nicht mehr so viel von Brendan gehört, ihn mochte ich aber gern und ich hätte gerne mehr über ihn erfahren.

Die Idee hinter dem Buch ist auch außergwöhnlich. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht gelesen und die Autorin hat es wirklich super umgesetzt, gepaart mit dem schönen Schreibstil kann man das Buch nur lieben. Ich mag Geschichten, bei denen nicht immer etwas passiert, sondern die Geschichte sich langsam entwickelt sowieso lieber, also ist dieses Buch perfekt für mich. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, denn man muss es selbst lesen, um es verstehen zu können.

Fazit:

Das erste Buch, das ich von Marie Graßhoff gelesen habe und sicher nicht das letzte! Es war einfach nur schön zu lesen, der Schreibstil war magisch und die Geschichte selbst außergewöhnlich. Ich kann nur volle 5 von 5 Sterne vergeben.