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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

Eine bewegende Geschichte

Der andere Arthur
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In dem gefühlvollen Roman geht es um zwei Protagonisten, deren beider Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Der Schreibstil von Liz Moore ist ruhig und feinfühlig. Die Kapitel spielen ...

In dem gefühlvollen Roman geht es um zwei Protagonisten, deren beider Leben auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind.
Der Schreibstil von Liz Moore ist ruhig und feinfühlig. Die Kapitel spielen abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptfiguren. Ich habe auch bemerkt, dass sich die Autorin Zeit für die Charaktere und ihre Facetten genommen hat. Die Wendungen überraschen, wenn auch eher ruhig und nicht allzu mit Action geladen. Die Handlung lebt vor allem von den Gegensätzen der beiden Lebenswelten, das hat für mich die eigentliche Spannung ausgemacht.
Es gibt, wie erwähnt, keine durchgehende Action, sondern eine leise, stetige Neugier darauf, wie sich die Geschichten entwickeln. Der Fokus liegt klar auf den Figuren und ihren inneren Kämpfen. Für mich war es ein außergewöhnliches und bezauberndes sowie emotionales Leseerlebnis.
Der Roman ist für Leserinnen und Leser, die literarische Romane mit psychologischem Fokus mögen und bereit sind, sich auf eine langsam erzählte, nachdenkliche Geschichte einzulassen.
Ein Buch über Einsamkeit, aber auch über Hoffnung - berührend, tiefgründig und absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Gänsehaut mit Sci-Fi Elementen

REM
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Schon das Cover sprang mir direkt ins Auge: düster und unheimlich: das hat bei mir definitiv Gänsehaut erzeugt. An diesem Buch wäre ich ganz sicher kein zweites Mal vorbeigelaufen!
Die Handlung nimmt ...

Schon das Cover sprang mir direkt ins Auge: düster und unheimlich: das hat bei mir definitiv Gänsehaut erzeugt. An diesem Buch wäre ich ganz sicher kein zweites Mal vorbeigelaufen!
Die Handlung nimmt schnell Fahrt auf, wirkt jedoch von Kapitel zu Kapitel stellenweise etwas wirr. Ich hatte manchmal das Gefühl, die Kapitel gehören nicht zueinander. Dennoch hat mich der Schreibstil dazu bewegt, immer weiterzulesen. Zu Beginn präsentiert sich die Geschichte als klassische Horrorstory mit viel Spannung. Im Verlauf schleichen sich dann mehr Science-Fiction-Elemente ein.
Zu den Charakteren konnte ich zwar keine tiefere Verbindung aufbauen, dennoch sind sie gut beschrieben. Die Handlung selbst ist definitiv außergewöhnlich und stellenweise abgedreht. Dranzubleiben hat sich aber gelohnt: Das Ende war überraschend und unvorhersehbar – auch wenn es mich mit einigen offenen Fragen zurückgelassen hat.
Trotz kleinerer Kritikpunkte hat mich das Buch gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Beklemmend / mitreißend

Ein Mädchen verließ das Zimmer
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Das Buch hat in mir viele Emotionen ausgelöst – es war beklemmend und hat mich während des Lesens (gerade zu Beginn) immer wieder schockiert.
Der Schreibstil ist reduziert und nüchtern, was ich persönlich ...

Das Buch hat in mir viele Emotionen ausgelöst – es war beklemmend und hat mich während des Lesens (gerade zu Beginn) immer wieder schockiert.
Der Schreibstil ist reduziert und nüchtern, was ich persönlich als bewusst gewählt empfinde, um die emotionale Distanz der Hauptfigur widerzuspiegeln. Gerade durch die knappe Sprache entsteht eine gewisse Kälte, die aber sehr gut zur Thematik passt. Die Handlung ist eher ruhig, der Fokus klar auf die innere Entwicklung gelegt. Das hat mir gefallen, weil es Raum für eigene Interpretationen lässt. Spannung entsteht weniger durch äußere Ereignisse, sondern vielmehr durch die psychologische Entwicklung und die Frage, wie weit sich die Hauptfigur noch von ihrer Umwelt entfernt.
Mein Fazit: Das Buch ist eine intensive, eher stille Lektüre, die zum Nachdenken anregt. Ich würde es besonders Lesern:innen empfehlen, die sich für psychologische Themen und besondere Literatur interessieren.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Spannender Roman

Das Buch der Schuld
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Der Roman „Das Buch der Schuld“ von Catherine Chidgey spielt in einem alternativen England des Jahres 1979: Drei Waisenkinder wachsen abgeschottet in einem Heim auf und beginnen nach und nach zu hinterfragen, ...

Der Roman „Das Buch der Schuld“ von Catherine Chidgey spielt in einem alternativen England des Jahres 1979: Drei Waisenkinder wachsen abgeschottet in einem Heim auf und beginnen nach und nach zu hinterfragen, warum ihr Leben so streng kontrolliert wird. Als einer von ihnen Regeln bricht, kommen nach und nach dunkle Wahrheiten ans Licht.
Der Schreibstil ist schon zu Beginn ruhig aber dennoch so, dass ich immer weiter lesen wollte. Durch Andeutungen statt klaren Erklärungen erzeugte es eine dichte Atmosphäre. Auch die Handlung an sich entfaltete sich eher langsam, was bei fast 500 Seiten auch ok ist. Vieles wirkte rätselhaft und ich wollte mit jedem Kapitel wissen, was es mit den Geheimnissen rund um die Kinder im Waisenhaus auf sich hat. Die Geschichte ist dabei weniger von Action geprägt, dafür aber psychologisch intensiv und gedanklich fordernd. Fragen wie „Warum müssen sie Medikamente nehmen?“ oder „Was wird ihnen verheimlicht?“ treiben die Handlung an.
Dabei fand ich Teile der Geschichte aber auch etwas lang gezogen, die Spannung hat mir an manchen Stellen einfach gefehlt.
Fazit:
Ein ruhiger, literarisch anspruchsvoller Roman mit dystopischen Elementen, der mich durch die psychologische Tiefe überzeugt hat.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Unglaublich spannend mit Tiefe

Voices. Ich kann euch hören
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Ein Psychothriller über eine Frau, die im eigenen Körper gefangen ist, verzweifelt versucht, sich zu erinnern – und dabei ein gefährliches Geheimnis aufdecken muss… alleine der Klappentext und das Cover ...

Ein Psychothriller über eine Frau, die im eigenen Körper gefangen ist, verzweifelt versucht, sich zu erinnern – und dabei ein gefährliches Geheimnis aufdecken muss… alleine der Klappentext und das Cover machen schon wirklich neugierig!
Die Handlung entwickelt sich spannend und hält einige überraschende Wendungen bereit, sodass es mir leicht viel, weiter zu lesen. Auch die psychologischen Aspekte und die Frage, wem man vertrauen kann, sind super spannend geschrieben.
Manche Entwicklungen sind zwar etwas vorhersehbar, trotzdem überwiegt die Spannung deutlich. Es wird abwechselnd aus Tamsins Perspektive sowie aus der ihres Mannes erzählt. Die Charaktere wurden gut zur Geltung gebracht.
Mein Fazit: Ein packender Thriller und Pageturner mit ungewöhnlichem Konzept und intensiver Stimmung – absolut lesenswert. ⭐ 4,5/5

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