Cover-Bild Die Psychoanalytikerin
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 15.10.2025
  • ISBN: 9783453292567
Melanie Metzenthin

Die Psychoanalytikerin

Ein packender Roman über eine Frau, die sich früh in der Männerdomäne der Psychoanalyse behauptet und ein unfassbares Geheimnis aufdeckt

Hamburg 1920: Die Psychoanalytikerin Vera hat die Praxis ihres Mannes im Stadtteil Uhlenhorst übernommen, nachdem er fünf Jahre zuvor im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Ihre Patienten haben die unterschiedlichsten seelische Narben – die meisten aufgrund ihrer Kriegsvergangenheit. Als es unter ihnen zu mysteriösen Todesfällen kommt, bittet Kommissar Bender Vera um Hilfe. Sie soll tiefer in der Vergangenheit der Betroffenen bohren, ein Zusammenhang scheint naheliegend. Dann wird der gesichtsverletzte ehemalige Soldat Willi Schuster von seiner Frau als vermisst gemeldet – wieder ein Patient von Vera. Und ihr wird klar: Offenbar rächt sich jemand an dessen ehemaligem Regiment …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Sehr spannend

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Hamburg 1920: Die Psychoanalytikerin Vera hat ihren Ehemann im Ersten Weltkrieg verloren und betreibt nun seine Praxis in Uhlenhorst alleine. Viele ihrer Patienten leiden unter Traumata aufgrund des Krieges. ...

Hamburg 1920: Die Psychoanalytikerin Vera hat ihren Ehemann im Ersten Weltkrieg verloren und betreibt nun seine Praxis in Uhlenhorst alleine. Viele ihrer Patienten leiden unter Traumata aufgrund des Krieges. Als es zu rätselhaften Todesfällen bei ihren Patienten kommt, bittet Kommissar Bender Vera um Unterstützung. 


Die Beschreibung dieses Romans klang bereits sehr interessant und spannend, so dass ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen habe. Zudem spielte die Geschichte in meiner Heimatstadt, was mich zusätzlich reizte.

Der Schreibstil ließ sich leicht und flüssig lesen und konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Die Personen und Geschehnisse wurden bildhaft beschrieben. Das Flair dieser Zeit wurde hervorragend eingefangen und ich fühlte mich sofort in die damalige Zeit zurückversetzt. Vera war sehr sympathisch und ich mochte ihre Intelligenz und Stärke. 

Der Fall war interessant und undurchsichtig aufgebaut. Ich konnte in den Kriminalfall eintauchen und fand die damalige Ermittlungsarbeit toll. Eine ganz andere Zeit als heute, deshalb für mich super interessant. Die Spannung wurde toll aufgebaut und ich hatte jede Menge Fragen im Kopf. Ich war gespannt, welche Geheimnisse sich auftun werden. Die Auflösung war schlüssig und passend.


Ein gelungener und sehr spannender historischer Roman, der mir richtig gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen. 

Veröffentlicht am 02.11.2025

Die Narben des Krieges

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Klappentext:
Hamburg 1920: Die Psychoanalytikerin Vera hat die Praxis ihres Mannes im Stadtteil Uhlenhorst übernommen, nachdem er fünf Jahre zuvor im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Ihre Patienten haben ...

Klappentext:
Hamburg 1920: Die Psychoanalytikerin Vera hat die Praxis ihres Mannes im Stadtteil Uhlenhorst übernommen, nachdem er fünf Jahre zuvor im Ersten Weltkrieg gefallen ist. Ihre Patienten haben die unterschiedlichsten seelische Narben, die meisten aufgrund ihrer Kriegsvergangenheit. Als es unter ihnen zu mysteriösen Todesfällen kommt, bittet Kommissar Bender Vera um Hilfe. Sie soll tiefer in der Vergangenheit der Betroffenen bohren, ein Zusammenhang scheint naheliegend. Dann wird der gesichtsverletzte ehemalige Soldat Willi Schuster von seiner Frau als vermisst gemeldet, wieder ein Patient von Vera. Und ihr wird klar: Offenbar rächt sich jemand an dessen ehemaligem Regiment.

„Die Psychoanalytikerin“ von Melanie Metzenthin ist ein Roman über eine strakte Frau, die sich in einer Männerdomäne behauptet.
Die Autorin hat mich schon mit einigen Ramen begeistert, meist stehen starke Frauen im Mittelpunkt.

Vera steht in dieser Geschichte im Vordergrund. Ihr Mann ist im 1. Weltkrieg gefallen und Vera hat jetzt seine Praxis übernommen. Vera ist Psychoanalytikerin und ihre Patienten haben die verschiedensten Probleme. Viele davon hat der Krieg psychisch traumatisiert.
Als es zu rätselhaften Todesfällen unter den Traumatisierten Kriegsheimkehrern kommt, bittet Kommissar Bender Vera um Hilfe. Bender erhofft sich Erkenntnisse zu gewinnen, wenn Vera tief in die Seele der Patienten eindringt.

Melanie Metzenthin erzählt eine tiefgründige und interessante Geschichte.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Vera hat mir vom ersten Augenblich an gefallen.
Die Autorin vermittelt den Leser*innen die Schrecken des Krieges, indem man Vera bei ihrer Arbeit über die Schulter schaut. Man erlebt wie traumatisiert mancher Heimkehrer sind. Aber auch die Polizeiarbeit wird recht authentisch beschrieben.
Die Zeit der Handlung wird gut widergespiegelt. Man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzten.

Der Schreibstil von Melanie Metzenthin ist flüssig und gut verständlich. Mit ihren unvorhersehbaren Wendungen hält sie die Spannung bis zum Ende aufrecht.

„Die Psychoanalytikerin“ ist ein interessanter Roman der tiefe Einblicke in die menschliche Seele gewährt.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Sigmund Freud wäre stolz gewesen ...

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Das neueste Buch der Spiegel Bestseller Autorin Melanie Metzenthin ist – wie sollte es anders sein – mal wieder ein voller Erfolg. So ganz nebenbei erwähnt schreibt Melanie aber nicht nur Bücher, sondern ...

Das neueste Buch der Spiegel Bestseller Autorin Melanie Metzenthin ist – wie sollte es anders sein – mal wieder ein voller Erfolg. So ganz nebenbei erwähnt schreibt Melanie aber nicht nur Bücher, sondern ist zudem Fachärztin für Psychiatrie und praktiziert in ihrem Beruf in ihrer Heimatstadt Hamburg, was ihr einen riesigen Vorteil verschafft … sie weiß, wovon sie spricht, wenn es um Psychoanalyse geht.

Doch zunächst zum Inhalt ihres Romans „Die Psychoanalytikerin“, der in Hamburg vor guten hundert Jahren spielt. Die Protagonistin Vera Albers verliert ihren geliebten Mann an den „Großen Krieg“ und bleibt als trauernde Witwe mit seiner Arztpraxis zurück, in der sie schon zu seinen Lebzeiten mitgearbeitet hat. Doch sie mag die Hände nach seinem Tod nicht in den Schoß legen und beschließt die Praxis als Psychoanalytikerin weiterzuführen. Die unterschiedlichsten Menschen auf der Suche nach Hilfe finden den Weg zu ihr, so unter anderem der Kriegsveteran Herrmann Braun und Johanna Schuster, die mit einem Kriegsversehrten verheiratet ist. Als Herr Braun wenig später tot aufgefunden wird und dem Seinen kurz darauf weitere Todesfälle folgen, wird die Polizei auf Vera Albers aufmerksam. Wie sich herausstellt, haben alle Toten in irgendeiner Form mit ihrer Praxis zu tun. Eine zunächst zaghafte, dann immer engere Zusammenarbeit zwischen Vera und Kommissar Bender beginnt sich zu formen und als Leser wird man unwillkürlich in die Geschichte hineinkatapultiert und folgt den Beiden auf immer verworrener werdenden Pfaden ...

Eigentlich hatte ich einen „normalen Roman“ erwartet als ich „Die Psychoanalytikerin“ aufschlug und war umso positiver überrascht, als sich die Geschichte mehr und mehr zu einem spannenden Kriminalfall entwickelte, bei dem es Spaß machte, mitzuraten. Gegen Ende war mir dann klar, wie alles zusammenhing, aber dennoch bin ich immer wieder beeindruckt davon, was für Ideen in Melanies Kopf rumwuseln, aus denen sie dann fesselnde Geschichten strickt. Für „Die Psychoanalytikerin“ bekommt sie deshalb von mir mit fünf Sternen die volle Punktzahl. Hier hat einfach alles gepasst! Lieben Dank für viele wunderbare Lesestunden.

Veröffentlicht am 24.10.2025

Spannend von Anfang bis Ende

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Vera Albers hat die Praxis ihres verstorbenen Mannes übernommen, und viele ihrer Klienten leiden aufgrund ihrer Kriegserfahrungen unter traumatischen Folgen. Es ereignen sich seltsame Todesfälle, weshalb ...

Vera Albers hat die Praxis ihres verstorbenen Mannes übernommen, und viele ihrer Klienten leiden aufgrund ihrer Kriegserfahrungen unter traumatischen Folgen. Es ereignen sich seltsame Todesfälle, weshalb Kommissar Karl Binder die Psychoanalytikerin Vera Albers um Unterstützung bittet. Dabei stellen sie fest, dass die ermordeten Personen im selben Regiment gedient haben. Zudem teilt Veras Patientin mit, dass ihr Ehemann vermisst wird.

Die Handlung des Buches findet im Jahr 1920 statt, und die Psychoanalytikerin Vera sieht sich plötzlich in einen Kriminalfall verwickelt. Ihre Zusammenarbeit mit dem Kommissar verbindet spannend Psychoanalyse mit kriminalistischen Ermittlungsmethoden und stellt die Frage: Ist Vera bereit, ihre Schweigepflicht aufzugeben, um einen Verbrecher zu fassen?
Die Autorin schafft es, starke weibliche Charaktere wie Vera und Alma eindrucksvoll darzustellen. In einer Zeit, in der Frauen gegen gesellschaftliche Erwartungen ankämpfen müssen, wird die Kraft und Entschlossenheit dieser beiden besonders deutlich. Zudem bietet die Autorin nicht nur Einblicke in die Psychoanalyse, sondern auch in die Herausforderungen der Polizeiarbeit zu jener Zeit.

Fazit: Die Spannung des Buches bleibt bis zur letzten Seite erhalten, und die raffinierte Wendung sorgten dafür, dass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Auch ist dem Buch eine sehr gute Recherche anzumerken.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Historisch, spannend & fesselnd

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„Die Psychoanalytikerin“ ist ein spannender, historischer Kriminalfall der in Hamburg lebenden und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitenden Autorin Melanie Metzenthin.

Die Handlung beginnt in Hamburg ...

„Die Psychoanalytikerin“ ist ein spannender, historischer Kriminalfall der in Hamburg lebenden und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitenden Autorin Melanie Metzenthin.

Die Handlung beginnt in Hamburg im Mai 1920. Der Erste Weltkrieg ist vorbei, hat aber sichtbare Spuren in der Stadt und bei den Menschen hinterlassen. Diese sind auch für die Psychoanalytikern Vera Albers spürbar, da ihr Mann im Krieg gefallen ist und sie nun seine Praxis betreibt. Unter ihren Patienten befinden sich auch zahlreiche psychisch Kriegsversehrte, die ihre Unterstützung benötigen.
Nachdem ein äußerst unangenehmer Patient - Hermann Braun - ermordet wurde, spricht Kommissar Karl Bender bei ihr vor. Da die Umstände seines Todes unklar sind und der Mörder vermuten könnte, dass Braun Vera etwas anvertraut hat, ist auch sie in Gefahr. Es dauert nicht lange und ein weiterer Patient von ihr wird vermisst.

Der Schreibstil von Melanie Metzenthin liest sich angenehm leicht und flüssig. Die Ereignisse werden lebendig beschrieben und die Atmosphäre Hamburgs kam direkt bei mir an. Durch die kurzen Kapitel - 48 auf 384 Seiten - bin ich in einen richtigen Lesesog geraten. Es lässt sich immer noch schnell ein weiteres lesen und mir fiel es schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Vera ist eine starke Protagonistin, die es zur damaligen Zeit in ihrem beruflichem Umfeld nicht leicht hatte. Ihre Patienten waren nicht immer bereit, die notwendige Distanz zu wahren. Dadurch wird auch das Frauenbild der 1920er Jahre gut wiedergegeben.
Vera und Karl sind sympathische Charaktere, deren individuelle und gemeinsame Arbeit ich gerne verfolgt habe.

Es gibt interessante Einblicke in die Vorgehensweise bei der Polizei und in die der Psychoanalyse.

Die Autorin ist Fachärztin für Psychiatrie und sie hat ihr Wissen gekonnt mit dem Kriminalfall und historischen Fakten verwoben.

In diesem Roman mischen sich Fiktion und Wahrheit. Die Personen sind erfunden, aber die Handlungsorte gibt es und wer sich in Hamburg und Umgebung auskennt, wird diese beim Lesen direkt vor Augen haben.

Mich hat dieser Roman gefesselt und ausgesprochen gut unterhalten, so dass ich mir auch weitere Fälle mit Vera und Karl nicht entgehen lassen würde.

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