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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2020

Ein spannendes Buch

Die Präsidentin
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Als Patrick Quillen, Mitglied eines SEAL-Teams, und die junge Anwältin Paige Chambers sich kennenlernen, ist sofort eine intensive Verbindung zwischen ihnen vorhanden und sie verlieben sich ineinander. ...

Als Patrick Quillen, Mitglied eines SEAL-Teams, und die junge Anwältin Paige Chambers sich kennenlernen, ist sofort eine intensive Verbindung zwischen ihnen vorhanden und sie verlieben sich ineinander. Dann muss Patrick mit seinem Team zu einem Routineeinsatz, den die Präsidentin der USA persönlich befohlen hat: Sie sollen zwei Geiseln aus einem Gefängnis der Huthi Rebellen befreien. Doch die Mission läuft schief und das gesamt Team stirbt. Als Paige auf Geheiminformationen stößt, handelt sie.

Die Beschreibung hat mich sehr neugierig gemacht und ich habe mich gefreut, das Buch zu lesen. 
Der Schreibstil war leicht verständlich und ließ sich flüssig und zügig lesen. Mir wurde zu keiner Zeit langweilig, sondern ich war durchgängig gefesselt und gespannt, was noch alles geschieht und herauskommt.
Die Charaktere wurden sehr intensiv und anschaulich dargestellt. Ich konnte mir gute Bilder von ihnen machen. Paige fand ich wahnsinnig sympathisch und auch sehr mutig, sich gegen das System zu stellen. Mir tat es unfassbar leid, dass sie und Patrick keine gemeinsame Zukunft haben durften. 
Die Story war wirklich fesselnd, ein sehr gelungener Polit-/Justizthriller. Es gab viele undurchsichtige Verstrickungen, die erst nach und nach ans Licht kamen. Ich fand das sehr passend zum CIA etc., es wirkte sehr authentisch. Ich hatte viele Fragen im Kopf. Was genau steckte hinter dem missglückten Einsatz? War es abzusehen, dass es einen solchen Ausgang gibt? Was wusste die Präsidentin? Auch die Passagen, die im Gericht spielten, fand ich total spannend. Was auch sehr gut in die Geschichte eingewoben wurde, war der Glaube an Gott.

Ein spannendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.09.2020

Ein tolles Buch

Peggy Guggenheim und der Traum vom Glück
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Peggy Guggenheim genießt ihr Leben in vollen Zügen. Doch sie träumt von einer eigenen Galerie und ihrer Unabhängigkeit. Da verliebt sie sich in den Schriftsteller Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht ...

Peggy Guggenheim genießt ihr Leben in vollen Zügen. Doch sie träumt von einer eigenen Galerie und ihrer Unabhängigkeit. Da verliebt sie sich in den Schriftsteller Samuel Beckett. Aber ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, weil ihr Traum sich nur in London verwirklichen lässt.

Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, denn wirklich viel wusste ich bisher nicht von ihr und ihrem Leben für die Kunst.
Der Schreibstil gefiel mir gut und ich kam ganz schnell ins Geschehen hinein. Die Beschreibungen waren bildhaft und wirkten sehr authentisch.
Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben. Peggy fand ich sehr sympathisch, insbesondere weil sie sich um nichts scherte. Sie lebte nach ihren eigenen Vorstellungen, was in der damaligen Zeit sehr bewundernswert war. Allerdings wurde sie auch häufig ausgenutzt. Dennoch war ihre Liebe zur Kunst stets spürbar. Auch die vielen Künstler, die auftauchten, waren sehr interessant. 
Die Geschichte fand ich sehr spannend und total interessant. Das Leben von Peggy, ihre Erfahrungen, ihre Liebe zur Kunst und ihre Galerie war einfach toll und authentisch beschrieben. Ich kenne mich in der Künstlerwelt nicht besonders gut aus, dementsprechend wusste ich auch über Peggy Guggenheim nicht viel. Die Einblicke fand ich echt toll und ich habe viel Wissen mitgenommen.
Mit Peggy könnte ich jederzeit mitfiebern und hoffen, dass sich ihr Leben zu ihrem Besten und nach ihren Wünschen entwickeln wird.

Ein tolles Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.09.2020

Kalmann, ein besonderer Mensch

Kalmann
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Kalmann ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfn. Sein Leben besteht aus der Jagd auf Polarfüchse sowie Haie, um diese zu Gammelhai zu verarbeiten. Doch die Räder in Kalmanns Kopf laufen manchmal ...

Kalmann ist der selbsternannte Sheriff von Raufarhöfn. Sein Leben besteht aus der Jagd auf Polarfüchse sowie Haie, um diese zu Gammelhai zu verarbeiten. Doch die Räder in Kalmanns Kopf laufen manchmal rückwärts und als er eines Winters eine Blutlache im Schnee entdeckt, nehmen die Ereignisse seinen Lauf.

Auf diesen Roman war ich sehr gespannt, denn die Beschreibung klang faszinierend. Und beim Diogenes Verlag erscheinen häufig ganz besondere Bücher.
Der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig. Ich musste das Buch erstmal wieder beiseite legen, um ein paar Tage später einen zweiten Anlauf zu nehmen. Dann fiel es mir leichter, in die Geschichte hinein zu finden.
Kalmann war ein wirklich außergewöhnlicher Protagonist. Er war geistig nicht der Hellste, aber man merkt seinen guten Charakter in so ziemlich jedem seiner Gedankengänge.
Die Geschichte wurde in der Ich-Form ausschließlich aus Kalmanns Sicht erzählt. Das fand ich sehr interessant und gelungen, denn dadurch weiß man auch nur das, was Kalmann weiß und wie er es wahrnimmt.
Seine Gedanken waren sehr häufig sehr ausschweifend, so dass ich dachte, er ist gar nicht richtig bei der Sache. Er ließ sich leicht ablenken. Das vertiefte aber den Eindruck, dass er eine geistige Behinderung hatte.
Was mich berührt hat, waren seine Gedanken zu den anderen Menschen und wie sie ihn behandelten. Wenn sie über ihn lachten, lachte er mit, damit er nicht außen vor war. Das machte mich schon nachdenklich und betroffen.
Richtig toll fand ich seinen Großvater, der sich immer für ihn einsetzte und ihm zeigte, dass er trotzdem ein toller und wichtiger Mensch war. Auch viele Weisheiten, die er Kalmann erzählte, waren einfach nur echt und wahr. Zum Beispiel die Bedeutung des Bauchgefühls und wie wichtig es sei, dass man darauf höre.
Zu Beginn konnte mich das Buch nicht so richtig fesseln. Doch je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr war ich gefangen. Auch die Spannung steigerte sich erst im Laufe des Buches. Zum Ende hin konnte ich gar nicht schnell genug lesen.
Für mich war das Ende sehr gelungen und schlüssig, insgesamt ein prima Abschluss.

Kalmann wurde zu einem Held, der immer alles richtig machen möchte und der mir nach dem Zuklappen des Buches sehr sympathisch war. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 13.09.2020

Ein gelungener Abschluss

Feuerrache
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Die 25-jährige Sara ist den Machenschaften einer mächtigen Organisation auf die Spur gekommen. Daraufhin wurde sie gejagt und an den Rand des Wahnsinns getrieben. Immer mehr Menschen aus ihrem Umfeld, ...

Die 25-jährige Sara ist den Machenschaften einer mächtigen Organisation auf die Spur gekommen. Daraufhin wurde sie gejagt und an den Rand des Wahnsinns getrieben. Immer mehr Menschen aus ihrem Umfeld, die ihr wichtig sind, geraten in Gefahr oder sterben. Sara setzt alles daran, endlich ihre Widersacher zu finden und Erklärungen zu erhalten. 

Da ich bereits die ersten zwei Bände dieser Trilogie gelesen hatte, musste ich natürlich auch den dritten Band und damit den Abschluss lesen.
Optisch fügt sich dieser Teil perfekt ein, denn auch dieses Mal gibt es wieder eine tolle Gestaltung mit farbigem Buchschnitt.
Die Erscheinungen liegen nicht lange auseinander, so dass ich mich noch sehr gut an die bisherigen Geschehnisse erinnern konnte und gleich mittendrin war.
Der Schreibstil war gewohnt flüssig, fesselnd und mitreißend, so dass ich das Buch trotz der Dicke schnell gelesen hatte.
Sara ist eine tolle Protagonistin, mit der ich jederzeit mitfiebern konnte. Ich habe mit ihr gelitten und war genau wie sie unsicher, wem man trauen kann und wem nicht. Ich habe so sehr gehofft, dass sie endlich Antworten erhält und ihren Widersachern entkommt.
Um die ganzen Zusammenhänge richtig verstehen zu können, ist es notwendig, auch die vorherigen Teile gelesen zu haben.
Auch dieser Abschlussband war spannend, actionreich und absolut fesselnd. Die Themen sind sehr realistisch und aktuell und alles kann wirklich genau so passieren. Das ist schon ein wenig erschreckend, macht alles aber umso packender.
Das Ende war absolut rund und bildete damit einen prima Abschluss.

Mir hat die gesamte Trilogie prima gefallen und für diesen dritten Teil vergebe ich 5 von 5 Sternen. 

Veröffentlicht am 12.09.2020

Ein toller Roman

Wächter der Weltenschlange
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Die beiden Geschwister Malin und Rune verbringen nach dem Tod ihrer Mutter die Sommerferien bei ihrem Opa Hakon in Südnorwegen. Rune ist mit seinem Boot auf den Seljordsee gefahren, als ein Sturm aufzieht. ...

Die beiden Geschwister Malin und Rune verbringen nach dem Tod ihrer Mutter die Sommerferien bei ihrem Opa Hakon in Südnorwegen. Rune ist mit seinem Boot auf den Seljordsee gefahren, als ein Sturm aufzieht. Er kentert, wird jedoch von dem Wassergeist Nyk vor dem Ertrinken gerettet. Allerdings muss er als Gegenleistung das letzte Ei der Weltenschlange Jormungand ins Eismeer bringen. Also machen sich die Geschwister auf den Weg zum Nordkap.

Das tolle Cover hat mich sofort fasziniert, denn es ist sehr liebevoll und detailliert gestaltet. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Im Inneren Einband ist eine zauberhafte Zeichnung der Karte vorhanden, so dass der weite Weg von Seljord zum Nordkap sehr deutlich ist.
Der Schreibstil ließ sich prima lesen und ich war sofort von der Geschichte gefesselt. Die einzelnen Szenen wurden super beschrieben, so dass ich mir alles hervorragend vorstellen konnte. 
Die Charaktere wurden einfach toll beschrieben, sehr liebevoll und anschaulich. Sowohl Malin und Rune als auch Opa Hakon gefielen mir sehr gut. Zu Beginn gab es gute Einblicke in sie, so dass ich mir ihre aktuelle Situation und den Verlustschmerz vorstellen und nachempfinden konnte. Ein weiterer toller Charakter war Gaupe, der bald eine wichtige Rolle einnahm. Die Entwicklungen der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, sie sind an bzw. mit ihren Aufgaben gewachsen. 
Die Geschichte war richtig toll und voller schöner und faszinierender Fantasie-Aspekte, aber auch beängstigende Situationen waren dabei, die mich mitzittern ließen. Richtig klasse fand ich die Einblicke in die Mythen und Sagen sowie deren Bedeutung. Ich hatte da kein großes Vorwissen, deshalb fand ich diese Infos absolut gelungen.
Die Spannung war durchgängig vorhanden und baute sich immer weiter auf. Ich fand es super, die beiden Geschwister auf ihrer Reise und ihrem großen Abenteuer zu begleiten. Werden sie es schaffen, das Ei zum Eismeer zu schaffen und somit Runes Leben zu retten? Neben Opa Hakon, der anfangs mit dabei war, kam auch noch Gaupe dazu, der ein wirklich faszinierender Charakter war, insbesondere weil er nicht sofort zu durchschauen war.
Ich konnte richtig gut mitfiebern und die Verfolgungsjagd miterleben. Auch gab es viele interessante und überraschende Entwicklungen, die mich am Buch festhielten.
Das Ende war offen, da das Abenteuer im zweiten Band weitergehen wird. Das Buch möchte ich unbedingt lesen, denn ich bin total neugierig.

Mich hat dieser Roman begeistert und ich fiebere der Fortsetzung entgegen. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.