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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.08.2018

Elizabeths Welt steht Kopf: Wer ist Freund? Wer ist Feind?

Witch Hunter
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Die politische Situation in Anglia ist alles andere als einfach. Seit König Malcolm an der Macht ist, ist die Hexerei und Zauberei strengstens verboten und wird mit dem Tode bestraft. Erschwerend kommt ...

Die politische Situation in Anglia ist alles andere als einfach. Seit König Malcolm an der Macht ist, ist die Hexerei und Zauberei strengstens verboten und wird mit dem Tode bestraft. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Hexenjäger seit der Rebellion verdeckt arbeiten müssen.

Mitten in diesem Chaos lebt die 16 Jährige Elizabeth, die seit ihrem 9. Lebensjahr eine der besten Hexenjägerinnen des Landes ist. Dem Palast und König treu ergeben, versucht sie stets ihr Bestes um jeden zufrieden zustellen, den König, Lord Blackwell und nicht zuletzt ihren besten Freund und heimlichen Schwarm Caleb.

Als eines Abends verbotene Kräuter bei ihr gefunden werden, ist plötzlich nichts mehr wie es einmal war. Elizabeth wird der Hexerei beschuldigt und zum Tode verurteilt, kann jedoch in letzter Sekunde gerettet werden, doch nicht etwa von Caleb, sondern von keinem geringeren als Nicholas Perevils, dem meist gesuchten und mächtigsten Magier von ganz Anglia.

Elizabeths ganze Welt steht Kopf! Wer ist Freund? Wer ist Feind? Wie soll es nun weiter gehen?

Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden…

Fazit: “Witch Hunter” von Virginia Boecker ist ein toller Fantasy Roman, der einen gleich mitten ins Geschehen wirft. Erst nach und nach setzt sich das Puzzle der Geschichte zusammen und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Viele Wendungen erhalten die Spannung aufrecht. Kurze, auf den Punkt gebrachte Kapitel, lassen einen nur so durch die Seiten fliegen, stets sagt man sich: "nur noch ein Kapitel" und plötzlich ist der Roman zu Ende. Genau so muss eine Geschichte sein!

Ich mochte den Charakter Elizabeth von Anfang an, denn obwohl sie eine Kämpferin ist, die allen Schwierigkeiten trotzt, ist sie eine herrlich normale, nicht perfekte 16 Jährige.

Unbedingt lesen! 5 Sterne!!!!

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, sowie natürlich bei Eva, die uns dort empfohlen hat.

Steffi K.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Ein tolles, ergreifendes Buch

All die verdammt perfekten Tage
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"Ist heute ein guter Tag zum Sterben?", fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht alleine ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt ...

"Ist heute ein guter Tag zum Sterben?", fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht alleine ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke - das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann - ein witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Vioelt anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden ...


Fazit:

Als ich das Buch zum ersten mal in den Händen hielt, war ich mir unsicher, ob ich es wirklich lesen möchte. Der Klappentext sprach mich zwar auf Anhieb an, aber es ist ein heikles Thema, das besprochen wird. Ein wenig schreckte ich erst davor zurück, griff dann aber doch zu. Und ich habe es nicht bereut. Die Autorin Jennifer Niven geht mit dem Thema Suizidgefahr gut um, ist einfühlsam und versucht dem Leser zu zeigen, wie schwer es sein kann mit diesen Gedanken zu leben. Denn das Leben ist das, was hier überdacht wird - ob es sich lohnt zu bleiben oder lieber zu gehen. Es ist ein wirklich gut geschriebenes Buch, für das ich eine klare Leseempfehlung ausspreche. Violet und Finch - die beiden Hauptprotagonisten waren mir sofort symphatisch. Vor allem Finch mit seiner ganz eigenen Unart hat mein Herz im Sturm erobert. Die beiden sind total gegensätzlich. Und doch ist da etwas, was die beiden auf eine Art verbindet, die kein anderer versteht. Doch können sie sich auch gegenseitig retten? Die dunklen Gedanken vertreiben und das Leben gemeinsam genießen? Findet es heraus ...


Steffi G.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Tragisch, traurig, erschreckend und doch so wunderschön!

Hope Forever
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Die 17-Jährige Sky ist anders aufgewachsen als die meisten Teenager. Ihre Mutter hat sie nicht nur zu Hause unterrichtet, so dass sie abgesehen von ihrer besten Freundin Six keine Freunde hat, zusätzlich ...

Die 17-Jährige Sky ist anders aufgewachsen als die meisten Teenager. Ihre Mutter hat sie nicht nur zu Hause unterrichtet, so dass sie abgesehen von ihrer besten Freundin Six keine Freunde hat, zusätzlich wächst sie auch noch ohne Internet, Fernsehen und sämtliche Unterhaltungselektronik auf.

Pünktlich zu ihrem letzten Schuljahr setzt sie sich jedoch durch und meldet sich an der Highschool an. Ausgerechnet jetzt muss Six für ein halbes Jahr nach Italien gehen, denn obwohl Sky an der Schule niemanden kennt, eilt ihr kein guter Ruf voraus. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, trifft sie nach einem schrecklichen ersten Tag auf Dean Holder. Die Begegnung ist mehr als seltsam. Sky ist völlig durcheinander, denn die Gefühle die “Holder” in ihr auslöst sind ihr völlig fremd, sie erkennt sich selbst nicht wieder, doch auch sein Ruf ist nicht der Beste.

Täuscht der erste Eindruck? Was steckt wirklich hinter Holders Verhalten? Das müsst ihr natürlich selbst herausfinden…

Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass es Colleen Hoover schafft ihren Debütroman zu topen. Die Geschichte von Sky und Holder hat mich so mitgerissen, dass ich sie fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Zu Beginn hat das Buch einen tollen Humor und strahlt eine ganz besondere Leichtigkeit aus. Man schließt die Charaktere sofort ins Herz, nicht nur Sky, sondern auch Six und Skys neuen Verbündeten Brekin. Doch bereits im Prolog bekommt man einen Vorgeschmack darauf, dass vielleicht doch alles nicht so einfach ist, wie es manchmal scheint.

Es ist unglaublich, wie ein Roman gleichzeitig so tragisch, traurig, erschreckend und doch so wunderschön sein kann. Eine absolute Leseempfehlung von mir. 5 Sterne!!!!

Wer allerdings einen locker leichten Liebesroman erwartet ist hier falsch, denn die Thematik der Geschichte ist alles andere als leichte Kost.

Steffi K.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Nur Spaß oder doch die ganz große Liebe?

The Club – Flirt
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Obwohl Jonas eigentlich die Frauen zu Füßen liegen, sitzt er kurz nachdem sein Bruder ihm von „dem Club“, einem überteuerten Datingservice, erzählt hat, am Schreibtisch und füllt die Anmeldung aus. Was ...

Obwohl Jonas eigentlich die Frauen zu Füßen liegen, sitzt er kurz nachdem sein Bruder ihm von „dem Club“, einem überteuerten Datingservice, erzählt hat, am Schreibtisch und füllt die Anmeldung aus. Was soll’s? Schließlich hat er genug Geld und es klingt nach Spaß! Noch während er die Bewerbung ausfüllt, folgt er einem spontanen Einfall und tippt drauf los, doch mit dieser Antwort hat er nicht gerechnet!

Wer ihm geantwortet hat und was dann passiert, müsst ihr natürlich selbst herausfinden…

Fazit: Lauren Rowe ist hier ein toller Einstieg gelungen. Ihr locker, leichter Schreibstil und die richtige Priese Humor macht diese knisternde, erotische Geschichte zu etwas Besonderem. Auch die Charaktere haben mich positiv überrascht. Besonders Jonas, denn gerade zu Beginn neigt man dazu ihn schnell in eine bestimmte Schublade zu stecken und auch Sarah ist eine Protagonistin, die obwohl sie Jonas rettungslos verfallen ist, ordentlich Kontra gibt.

Die Geschichte ist beinahe etwas für richtige Romantiker, da sie an manchen Stellen schon fast zu kitschig daherkommt, aber mir hat es gefallen. Am Ende wird es sogar noch einmal richtig spannend, sodass ich mich sehr auf die Fortsetzung freue.

Von mir gibt es 4 Sterne.

Wer solche Geschichten mag, sollte sich auch diese Reihe nicht entgehen lassen.

Steffi K.

Veröffentlicht am 09.08.2018

Ein wirklich schönes Buch

Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte
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Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ...

Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?


Fazit:

Die tolle Aufmachung des Covers und der Klappentext sorgten dafür, dass das Buch auf meine Wunschliste gekommen ist. Ich war sehr auf die Story gespannt und fand sie sehr gut geschrieben. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, man konnte die Geschichte genießen ohne über irgendwelche Hürden im Text zu stolpern. Und auch die Protagonisten waren mir sehr symphatisch, allen voran Matt, der Nerd. Die Person, die versucht hat, die ganze Familie zusammen zu halten. Für mich hatte er die stärkste Rolle in diesem Stück, was sich Leben nennt. Julie mochte ich zwar auch, aber trotzdem hat mich irgendwas an ihr gestört. Nur kann ich leider nicht so genau fassen, was es war. Die beiden haben auf jeden Fall ein gutes Team abgegeben. Und dann wäre da noch Celeste - die manchem Leser als gestört erscheint. Denn wer läuft bitte mit einer lebensgroßen Pappfigur seines Bruders durch die Gegend, nur weil der gerade auf Weltreise ist? Da kann man sich schon so seine Gedanken drüber machen. Finn, den wir nur durch seinen Mailaccount kennen, scheint auf jeden Fall ein netter Kerl zu sein. Mich hat es nicht gewundert, das Julie sich in ihn verliebt hat. Doch irgendwann wird man als Leser skeptisch, warum der Junge nicht wenigstens zu Weihnachten nach Hause kommt, um im Kreise seiner Familie zu feiern. Statt alleine auf irgendeiner fernen Insel. Er ist doch auf Weltreise, oder? DIe Familie hat ein Geheimnis, dem Julis irgendwann auf die Schliche kommt. Und alles bricht zusammen - allen voran Celeste. Aber auch die zarten Annäherungen zwischen Matt und Julie bekommen einen Knacks weg. Für mich war dieses Buch ein Feuerwerk an Gefühlen, eine klare Leseempfehlung von mir.


Steffi G.