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Veröffentlicht am 12.11.2024

Meine Rezension zu "Butcher & Blackbird"

Butcher & Blackbird - Selbst die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe
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Eigene Meinung
Ich habe so, so sehr auf die deutsche Übersetzung hin gefiebert und bin so dankbar, dass es nun endlich so weit war. Ein verdammt grausames, witziges, und liebliches Jahreshighlight…

Der ...

Eigene Meinung
Ich habe so, so sehr auf die deutsche Übersetzung hin gefiebert und bin so dankbar, dass es nun endlich so weit war. Ein verdammt grausames, witziges, und liebliches Jahreshighlight…

Der Einstieg in das Buch suggeriert mir sofort, das ich es nicht mit einem “0815” Liebesroman zu tun habe. Und auch während der Geschichte wird das eigentlich immer klarer. Abwechselnd lese ich dabei aus der Sicht von Sloane “Blackbird” und Rowan “Butcher”. Beide geben mir tiefe Einblicke in ihre Gedanken und “leider” in ihre Taten. Denn beide sind Serienkiller, die es sich zum Ziel gemacht haben, Menschen verschwinden zu lassen, die eine Menge Dreck am Stecken haben. Und das mit einer extremen Hingabe…

Blackbird und Butcher lernen sich eher durch Zufall (und vielleicht auch etwas Pech von Blackbirds Seite) kennen und beschließen ein Wettkampf aus ihrer gemeinsamen, dunklen Passion zu machen. Sie wollen die gefährlichsten Mörder des Landes den Gar ausmachen. Mit viel Witz und Humor und noch mehr wirklich detaillierten Beschreibungen wie sie es angehen, entwickelt sich eine Freundschaft. Bald ist es nicht mehr nur der Nervenkitzel, der die beiden jedes Jahr erneut zueinander bringt, sondern viel mehr. Hier habe ich auch am meisten gemerkt, dass es schon noch “Romance” beinhaltet. Dieses “nicht miteinander reden” ist so eine Krankheit, die hier aber nicht bis zum Gehtnichtmehr, ausgeschlachtet wird. Dabei lockert der Witz und das kabbeln zwischen den beiden, die Stimmung immer wieder auf. Auch die ernsten Hintergründe der beiden geben dem Buch wieder den richtigen Teil an Tiefe.

Beide Protagonisten haben Talent und Ahnung von dem, was sie tun und die Autorin lässt mich als Leser dabei sein als einziger Zeuge. Während Blackbird vorwiegend die ernstere ist und trotzdem hier und da wirklich mit viel Witz und Charme mich überzeugen konnte, ist es vor allem Butcher der mir auf Anhieb gefiel. Er hat sein Herz am rechten Fleck und seine Herzmenschen bedeuten ihm alles, was ich herauslesen konnte. Ich freue mich enorm auf die Folgebände wo es, glaube ich vor allem um seine Brüder geht.



Mein abschließendes Fazit
Witzig, widerlich, wirklich weit weg von Normal. Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende geliebt. Autorin Brynne Weaver hat mich als stummen Zeugen, bei dem Wettkampf der zwei Serienkiller Butcher und Blackbird teilnehmen lassen und ich habe jede Seite genossen. Es ist alles vertreten: Tolle Charaktere aus dessen Sichten ich abwechselnd lesen kann, verdammt viel Witz und schwarzer Humor, Spice, eine spannende Entwicklung der Geschichte und ebenfalls genügend Ernsthaftigkeit. Ich musste sehr oft lachen, und genauso oft waren es Page Turner, die mich durch das Buch fliegen ließen. Ich muss unbedingt erfahren wie es weiter geht und hoffe das auch die anderen zwei Bücher der “Ruinous Love” Reihe mich so begeistern können. Ich habe in “Butcher & Blackbird” auf jeden Fall ein weiteres Jahreshighlight für 2024!

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Meine Rezension zu "Die Katze die nach Weisheit sucht"

Die Katze, die nach Weisheit sucht
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Eigene Meinung
Manchmal habe ich das Bedürfnis etwas Philosophisches zu lesen und finde so einen Schreibstil im übrigen auch meist sehr angenehm. Spielend einfach und zusätzlich wunderschön illustriert, ...

Eigene Meinung
Manchmal habe ich das Bedürfnis etwas Philosophisches zu lesen und finde so einen Schreibstil im übrigen auch meist sehr angenehm. Spielend einfach und zusätzlich wunderschön illustriert, überzeugt James Norbury auch mit “Die Katze die nach Weisheit sucht”.

Aus der Erzähl-Perspektive lese ich die Geschichte von der Katze, die in diesem Buch der Protagonist ist. Dabei begegnet die Katze viele verschiedene Tiere. Der Katze gelingt es mit Leichtigkeit diesen Tieren zu helfen und ist sich dabei nicht bewusst, was für ein Geschenk sie diesen Tieren während ihrer eigenen Reise schenkt. Es ist leicht verständlich und trägt unheimlich viel Weisheit dabei mir sich, was zwar uns allen denke, ich bewusst ist, aber wir heut zu Tage viel zu selten anwenden.

Jede Seite ist dabei wunderschön illustriert mit den verschiedenen Weggefährten und den verschiedenen Orten. “Die Katze die nach Weisheit sucht” brachte mir ein ungemeines tolles Leseerlebnis und ich hätte gern noch so viel mehr von ihrer Reise gelesen. Es hat mich zum Nachdenken und zum Schmunzeln gebracht und hat mich hier und da innehalten, um über die geschriebenen Worte nachzudenken.

So schön das Buch auch geschrieben und illustriert ist, so empfinde ich es nicht als ein Buch “Was man mal eben so” weg liest. Ich habe mir viel Zeit genommen, um über die Sachen die dort drin stehen nachzudenken. Zu überlegen, wann ich beispielsweise mich an kleinen Dingen erfreut habe, wie zum Beispiel an einer Blume zu riechen…

Mein abschließendes Fazit
“Die Katze die nach Weisheit sucht” von James Norbury entführte mich für kurze Zeit, an die Seite einer Katze als ihren Weg Begleiter. Jede Seite ist dabei mal mehr und mal weniger aufwendig illustriert und beherbergt eine Message. Ich hab es mir mit diesem Buch sehr gemütlich gemacht, habe mir selbst Zeit gelassen. Natürlich sind die Dinge, die die Katze lernt und beibringt, meist Dinge die wohl den meisten Menschen bekannt ist, aber diese Dinge in sein meist stressiges, schnell lebendes Leben zu integrieren, gerät in Vergessenheit. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der ab und an eine Pause braucht von der Welt da draußen, und hier und da einen kleinen Stein nutzen möchte, um sich auszuruhen. Leider war es mir wirklich etwas zu wenig Text. Gerne hätte ich mehr gelesen und erfahren und hätte wohl eher auf ein paar der wunderschönen Illustrationen verzichtet, um dafür mehr Text zu haben.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Meine Rezension zu "Hunting Adeline"

Hunting Adeline
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!Achtung!
Es handelt sich bei “Hunting Adeline” um den zweiten Teil der “Cat and Mouse” Dilogie von Autorin H.D. Carlton und könnten damit Spoiler zu Band eins “Haunting Adeline” beinhalten. Des Weiteren ...

!Achtung!
Es handelt sich bei “Hunting Adeline” um den zweiten Teil der “Cat and Mouse” Dilogie von Autorin H.D. Carlton und könnten damit Spoiler zu Band eins “Haunting Adeline” beinhalten. Des Weiteren ist dieser Band deutlich düsterer als der erste und beinhaltet folgende Triggerwarnung: explizierte Vergewaltigung (diese Szenen sind detailliert, gehe daher bitte mit Vorsicht vor). Explizierte Szenen mit Gewalt und Blut, Folter, sexuelle Übergriffe, Entführung, psychischem Missbrauch, körperlichen Missbrauch und explizite sexuelle Handlungen, Menschenhandel, Sklavenhandel, Grooming, schwere posttraumatische Belastungsstörung sowie Kinks wie Blutspiel, Messerspiel, Erniedrigung und Somnophilie.

Eigene Meinung
Leute, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Der erste Band war in meinen Augen schon nicht schlecht, aber der zweite Teil? Holy, Moly… Aber fangen wir von vorne an:

Von der ersten Seite an war ich wieder voll drin. Als hätte ich den ersten Teil Haunting Adeline erst beendet. Der komplette Schreibstil, das gesamte Setting haben mich von Anfang an angeschrien und mir eigentlich zugerufen, dass ich mich hier wirklich auf einen Horror Trip begeben werde. Und was soll ich sagen? Teilweise empfand ich es spannender als einen Psychothriller. “Hunting Adeline” oder auch das “Cat-and-Mouse” Duett von H.D. Carlton zählt unter Dark Romance. Und wie ich bereits in meiner Rezension zu Band eins geschrieben habe, hätte ich nicht gedacht, das mich dieses Genre mal abholen kann. Der Schreibstil ist aber einfach spannend, packend, brutal und wirklich mal anders. Ich lese hier wieder aus zwei Sichten. Diesmal aus der Sicht von “Der Diamant” und aus der Sicht von “Der Jäger”.

Immer wieder werden Dinge aus Band eins thematisiert, die dabei aber nicht wie ein Rückblick wirken, eher wie kleine Gedächtnisstützen. Auch der sofortige Wiedereinstieg in die Geschichte ist dabei sehr erfrischend. Ich begleite abwechselnd Adeline sowie Zane und bekomme dadurch intensive Einsichten in die Geschichte und in ihre Gedanken. Diese ist bei beiden Seiten in jeglicher Form brutal und verstörend. Dabei hat mich eindeutig Adelines Part wirklich geschockt. An dieser Stelle kann ich nur noch einmal erwähnen, wie wichtig diese Triggerwarnungen sind! Die Geschichte baut unheimlich viel Spannung auf und irgendwie hatte ich das ganze Buch lang den Eindruck, unter Wasser zu sein. Es ist beklemmend und vor allem unangenehm. Die verschiedensten Grausamkeiten, die man einem Menschen antun kann, werden hier gebündelt in ein Buch verpackt und flüssig in eine Geschichte eingearbeitet die das nicht beschönigt.

Gerade vom Charakter Adeline war ich begeistert, allein durch die Entwicklung die sie durchgemacht hat. Ich mochte die Adeline mit der ich es im zweiten Band zu tun hatte, vor allem im späteren Verlauf des Buches. Und zu der sie natürlich auch teilweise gezwungen wurde. Auch sind bereits bekannte Gesichter natürlich wieder dabei und bekommen teilweise auch etwas mehr Gewicht.



Mein abschließendes Fazit
In Worte zu fassen, was ich gelesen habe und wie ich es fand, ist für mich unheimlich schwer. Ich fand den zweiten Band des “Cat and Mouse Duetts” von H.D. Carlton nämlich echt gut. Es war spannend, brutal und geheimnisvoll. Ebenso aber auch verstörend, blutig und setzte sich über jegliche Ethischen und moralischen Grenzen hinweg. Ich verstehe den Hype sehr gut und muss sagen, das “Hunting Adeline” ein tolles Dark Romance Buch ist. Die Geschichte und die Charaktere fand ich sehr gelungen. Es hat sich teilweise besser gelesen als manch ein Psychothriller. Nichtsdestotrotz ist die Handlung eine, in keinster Art und Weise zu verherrlichen, Realität gleichzusetzen. Bitte lest unbedingt die Triggerwarnung, denn dieses Buch deckt so ziemlich “für jeden” etwas ab. Und so verstörend ich es auch fand und ich mich des Öfteren gefragt habe, was ich hier eigentlich gerade lese, hat es mich unterhalten. Und Schlussendlich ist das wohl das wichtigste. Durch Autorin H.D. Carlton möchte ich mehr Dark Romance lesen und bin für dieses Genre offener geworden, weil sie mir aufgezeigt hat, das es auch interessante Bücher in diesem Genre gibt und ich diese vielleicht einfach nur noch nicht gefunden habe. Ich weiß das die Meinung zu “Hunting Adeline” eher zwischen “Richtig gut” oder “Richtig schlecht” angesiedelt ist. Und das ist auch total in Ordnung, das beweist nur wie vielschichtig Geschmäcker sind.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Meine Rezension zu "Vergiss nie, ich weiß wer du wirklich bist"

Vergiss nie - Ich weiß, wer du wirklich bist
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Eigene Meinung
Das hier ist wieder so ein Schatz, den ich auf meinem SuB gefunden habe. Die Dicke hatte mich für einen Thriller etwas abgeschreckt mit knappen 500 Seiten. Gut zugegeben, es ist im Taschenbuchformat ...

Eigene Meinung
Das hier ist wieder so ein Schatz, den ich auf meinem SuB gefunden habe. Die Dicke hatte mich für einen Thriller etwas abgeschreckt mit knappen 500 Seiten. Gut zugegeben, es ist im Taschenbuchformat und wirkt dadurch natürlich noch etwas properer als eh schon. Aber was meine ich eigentlich mit “Schatz”?…

Der Buchgeschmack von mir hat sich über die Jahre stetig verändert und wird sich denke ich, auch noch weiter verändern, erweitern etc. Ich lese nun auch Thriller sehr gern aus der Ich-Perspektive, bin bei Thrillern schnell genervt von polizeilichen Ermittlungen und finde es sehr schade, wenn ich nicht mit rätseln kann. Nun der Schreibstil von Autor Monroe ist dabei schon mal so ein Zwischending. Ich lese hier aus den verschiedenen Perspektiven. Aus der Sicht der Protagonistin zum Beispiel aus der Ich-Perspektive. Bei den anderen Charakteren, eher aus der Erzähl Sicht mit besonderem Augenmerk auf die Gedanken des jeweiligen Charakters. Der Schreibstil ist dabei einfach gehalten, trotz einiger medizinischen Begriffe, die aber erklärt werden.

Es wird auch Spannung erzeugt, ich habe mich nicht bindend hingehalten gefühlt, aber irgendwie hatte ich hier und da schon das Gefühl nicht vom Fleck zu kommen. Die Geschichte splittet sich in zwei sozusagen, und behandelt zwei Thematiken die absolut interessant und auch gut miteinander verknüpft sind, ich aber gerade bei der ersten Geschichte das Gefühl hatte das es Knall auf Fall “gelöst” wurde. Irgendwie empfand ich es als seltsam ab diesen Zeitpunkt noch gut ca. 200 Seiten im Buch überzuhaben. Leider ist hier auch vermehrt die Polizei Arbeit mit drinnen. Die Polizisten haben aufgrund ihrer Menschlichkeit diesen Kapiteln zwar etwas Tiefe gegeben aber so richtig warm wurde ich damit dennoch nicht. Bedauerlicherweise habe ich oftmals das Gefühl in “Polizeikapiteln” in Thrillern nur das übliche zu lesen.

Charakteristisch war hier eine Menge vertreten. Von Liebenswert bis unangenehm, konnte ich hier verschiedene Charaktere kennen und im besten Fall auch mögen, lernen. Gerade Protagonistin Jemma hat es natürlich geschafft mich zu verblüffen, auch wenn der Geschichtshergang darauf schließen ließ, worauf es hinausläuft. Autor Monroe hat mich hier und da wirklich verwirren können und mit kleinen Hinweisen aber auch wieder auf die richtige Spur bringen können.



Mein abschließendes Fazit
Eigentlich würde ich gern bei “Vergiss nie – ich weiß, wer du wirklich bist” behaupten, es ist ein klasse Wochenend Thriller. Dafür ist er mir allerdings einen ticken zu lang und gefüllt mit einigen zähen Stellen. Dennoch hat mich J.S. Monroe hier und da vom Weg abbringen können, konnte mich verwirren und mich auch begeistern mit den verschiedenen Wendungen und das zwei Geschichten aus einer wurden sozusagen. Leider hatte ich gerade im ersten Teil des Buches das Gefühl, das er viel zu schnell abgearbeitet wurde. Der große Showdown kam, rannte und verpuffte aber ungünstigerweise genauso schnell wie er kam. Ich hätte mich gewünscht das eventuell länger begleiten zu dürfen. Auch wenn der Hauptplot ordentlich und sauber zu Ende geführt wurde, macht genau dieses saubere Ende, den ersten Teil so Nebensächlich von der Spannungssicht aus. Dennoch hatte ich eine gute Unterhaltung, wenn auch hier und da einige Längen vorhanden waren.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Meine Rezension zu "Die Fremde in meinem Haus"

Die Fremde in meinem Haus
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Eigene Meinung

Draußen wird es immer kühler und die Möglichkeiten sich wieder mit einem guten Buch, Zuhause einzukuscheln ergeben sich wie von selbst. Da ich momentan leider wirklich wenig Thriller finde, ...

Eigene Meinung

Draußen wird es immer kühler und die Möglichkeiten sich wieder mit einem guten Buch, Zuhause einzukuscheln ergeben sich wie von selbst. Da ich momentan leider wirklich wenig Thriller finde, die mich ansprechen war ich sehr Glücklich noch ein Buch von einem meiner Lieblingsautoren hier stehen zu haben. Und es hat mich wirklich gleich wieder gecatcht. Der flüssige Schreibstil, die verschiedenen Perspektiven, der reibungslose Einstieg in die Geschichte ist hervorragend gelungen. Abwechselnd lese ich hier aus der Sicht von Susie, Ehemann Gabe und Tochter Anna geborene Sky. Dabei hat mir wohl die Sicht aus Sky’s Perspektive mit am besten Gefallen. Was wahrscheinlich mit ihren Gedanken und Handlungen zu tun gehabt hat.

Sehr schnell wird klar, worum es geht: Susie wurde jung schwanger und hat ihr Kind zur Adoption freigegeben. Jahre später lernt sie Gabe kennen, der sich schnell in Susie verliebt und sie Heiraten. Sky, Susies zur Adoption freigegebene Tochter kontaktiert Susie und sucht den Kontakt. Endlich hat Susie die Chance ihr Handeln wiedergutzumachen. Auch wenn sie Gabe bis heute nicht ihr eigentlich düsteres Geheimnis offenbart hat. Und auch Gabe besitzt Leichen im Keller. Doch zur Not kann Sky dort helfen… Als Leser habe ich schnell gemerkt das einiges mehr im Argen liegt und es sich selbstverständlich nicht um ein “rührendes Familien Comeback” handelt. Im Gegenteil. JP Delaney schafft es wirklich einen riesigen Komplett aufzubauen und mich als Leser jede Tat auf die Goldwaage legen zu lassen.

Dabei ist auch der Aufbau der Charaktere wirklich wichtig. Wie bereits geschrieben, darf ich aus allen Sichten lesen und bekomme so die verschiedensten Informationen und Gedanken der Charaktere mit. Ich empfand Susie als zu Nachgiebig gegenüber Sky in vielen Situationen, konnte aber nachvollziehen, warum sie eben so handelt. Gabe hingegen hatte in meinen Augen die Weitsicht und den vernünftigeren Part übernommen, der ein guter Ausgleich zu Susie bot. Sky hingegen… ihre Seite zu lesen war teilweise heftig, vor allem wenn ich mir vor Augen gehalten habe, das sie erst 15-Jahre jung ist. Es war verstörend und zeitgleich genau der Catch, der mich immer weiter hat lesen lassen. Weil ich unbedingt erfahren wollte, wie alles endet.



Mein abschließendes Fazit
Wie seine Bücher davor hat JP Delaney mich wieder faszinieren können. In einem Rutsch hatte ich das Buch aufgrund der Spannung beenden können. Zugegeben war auch hier die Hauptthematik der Adoption eher eine, bei der ich mir unsicher war, ob er mich begeistern könne. Spoiler-Alarm: Es ist ihm gelungen. Ich mochte den Aufbau und wieder Mal die Möglichkeit aus so vielen Perspektiven lesen zu können. Die verschiedenen Szenarien unterschiedlich mitzubekommen. Selbst die verschiedenen Szenarien in denen vor allem verschiedene Ämter, oder Polizeireviere thematisiert wurden, waren in keinster Art und Weise langweilig oder trocken. Das Ende fand ich stimmig und passend. Vielleicht sogar ein wenig zu sehr. In meinen Augen wurden alle wichtigen Punkte abgearbeitet und vollendet, weswegen ich mir vielleicht gerade deshalb, noch so eine komplett andere Wendung, wenn auch nur als Sidekick, gewünscht hätte.

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