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Veröffentlicht am 25.11.2024

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Eigene Meinung
Ich habe mich enorm auf den letzten Teil der “The Housemaid” Reihe von Autorin Freida McFadden gefreut. Am Erscheinungstag, trudelte es bei mir ein und recht schnell habe ich dann auch dazu ...

Eigene Meinung
Ich habe mich enorm auf den letzten Teil der “The Housemaid” Reihe von Autorin Freida McFadden gefreut. Am Erscheinungstag, trudelte es bei mir ein und recht schnell habe ich dann auch dazu gegriffen…

Der Schreibstil der Autorin verbessert sich von Buch zu Buch. Es ist so angenehm flüssig, hat viele witzige Passagen aus Millies Sicht und sorgt mit kurzen Kapiteln für wirklich sehr starke Page Turner. Natürlich auch von der Spannung her. Alt bekannte Charaktere kommen vor, die ohne Probleme und verständlich mit der Geschichte rund um Millie mitgewachsen sind. Es fühlt sich stimmig und nicht extrem an. Auch wenn ich selber erstmal, teilweise mit einer neuen, Millie zurechtkommen musste. Aus dessen Sicht lese ich weiterhin die meiste Zeit im Buch. Aufgeteilt ist es zusätzlich in drei große Teile.

Ich bin immer dankbar, wenn ich einen Thriller AutorIn finde, die mich nicht mit dem offensichtlichen zu überraschen versucht. Ich glaube, die Problematik besteht dabei, das ich bei Freida McFadden nun darauf vorbereitet bin, das es nie der einfache Weg ist. Darauf baute sie bereits im ersten, im zweiten und inzwischen natürlich auch im letzten Band. Jedes Mal, wenn sich jetzt also ein Verdacht zu einem bestimmten Hergang verdichtete, wurde ich wieder auf etwas anderes aufmerksam gemacht. Mir wurde aufgezeigt das es doch so gar nicht sein kann, oder?

Ja, ich mochte es wie die Autorin Millie hat wachsen lassen und mich als Leser daran teilhaben lässt, aber: Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden, hatte ich dieses Mal das Gefühl, das Millie unsagbar naiv ist. Sie ist gequält mit Selbstzweifeln, mit Sorgen (die natürlich auch ein Stück weit berechtigt sind) und irgendwie fehlt mir ein Hauch von der alten Millie. Auch das sie so ein wenig in die, im Gegensatz zu ihren Mann, langweiligere Ecke gestellt wird. Das hat sie nicht nötig und das empfinde ich auch nicht bei diesem Charakter.



Mein abschließendes Fazit
Es ist in meinen Augen nicht nur ein gelungenes Buch, sondern auch ein gelungener Abschluss dieser Reihe. Es hat mir unfassbar viel Spaß gemacht, Millie zu begleiten schlussendlich bis zu dem Zeitpunkt, in dem sie sich auch endlich zur Ruhe setzen kann. Die Geschichte ist mitgewachsen, ich hatte ein Wiedersehen mit einigen Charakteren und freue mich, das auch weitere Bücher der Autorin übersetzt werden. Für Menschen die gerne Thriller lesen und auch gerne überrascht werden, mit dennoch genügend Möglichkeiten mitzurätseln, kommen meiner Meinung nach hier voll auf ihre Kosten. Auch wenn dieser Teil für mich nicht so stark war wie “Wenn sie wüsste”, habe ich es trotzdem sehr genossen. Leider haben mir die naiven Charakterzüge von Millie in diesem Band nicht so arg gefallen und sind mir auch in den anderen Büchern nicht so negativ aufgefallen. Auch das sie eher in eine “langweilige” Rolle von anderen Charakteren gedrückt wird, hätte nicht sein gemusst, auch wenn ich es von der Storyline her verstehe.

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Veröffentlicht am 15.11.2024

Meine Rezension zu "Wenn der Frost dein Herz berührt"

Wenn der Frost dein Herz berührt
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Eigene Meinung
Ein Brittainy C. Cherry Buch was mich wirklich tief getroffen hat und das nicht nur ein bisschen, sondern mit Schmackes voll ins Gesicht…

Eigentlich ist bei Cherry Büchern mir klar, dass ...

Eigene Meinung
Ein Brittainy C. Cherry Buch was mich wirklich tief getroffen hat und das nicht nur ein bisschen, sondern mit Schmackes voll ins Gesicht…

Eigentlich ist bei Cherry Büchern mir klar, dass ich durchkomme, Herzschmerz habe, denen überstehe, und lächelnd das Buch beenden kann. Es gibt nur zwei Ausnahmen, wo das bisher nicht der Fall war. Aber in “Wenn der Frost dein Herz berührt” geht es um Verlustschmerz, der einfach niemals weggeht und vielleicht auch nicht weggehen kann. Ich lese hier abwechselnd aus den Sichten der zwei Protagonisten “Starlet” und “Milo”. Der Anfang war für mich etwas Gewöhnungsbedürftig, weil es sich eher wie eine “RomCom” gelesen hat. Ich habe nichts gegen diese Bücher, mag aber das dramatische und kitschige(?) von Autorin Cherry einfach mehr.

In Starlet werde ich mit einer sehr perfektionistischen Protagonistin konfrontiert, die ihr Leben schon 5 Jahre im Voraus aufs genauste geplant und strukturiert hat. Erst im Laufe der Geschichte wurde meine Sicht auf sie klarer und ich verstand ihren Charakter. Nach dem Tod ihrer Mutter, hat sie versucht in diese Fußstapfen zu treten und sie so gut es geht er zu “kopieren”. Ganz darauf versessen, verliert sie nur den Blick für sich selbst aus den Augen und muss sich über kurz oder lang fragen, was möchte Starlet eigentlich? Bis dahin, ist sie aber erstmal Nachhilfelehrerin für Milo, und Praktikanten in seinem Englischunterricht. Dieser Aspekt ist für mich immer etwas seltsam. Ich mag schlichtweg den “Schüler – Lehrer” Trope nicht so. Auch wenn meine Befürchtungen diesbezüglich, recht gut erstickt wurden, und die Autorin einen mehr oder minder anderen Weg fand. Gerade die Trauerbewältigung und ein Krankheitsbild nehmen hier den Fokus ein. Und mir sind wirklich bei diesen Thematiken sehr oft die Tränen gelaufen. Jeder hat denke ich, schon einen Menschen verloren, den man von ganzem Herzen geliebt hat und das in Brittainy C. Cherrys Worten noch einmal zu durchleben, war für mich nicht einfach und sehr authentisch.

Auch wenn ich zu Beginn Schwierigkeiten mit Starlet hatte, weil sie mir nicht “echt” war, musste ich dieses Bild bald revidieren. Es ist unglaublich toll gewesen, aus ihrer Sicht zu lesen, ihre Kraft zu erfahren und ihren Mut. Ebenso verhält es sich mit Milo. Dieser ist eher der Zurückhaltende und ruhige. Obwohl sein Kopf voll ist mit Gedanken und tiefen Abgründen, an dessen Klippe er sich viel zu oft selber stellt. Das Zusammenspiel der beiden, war wieder sowas von Brittainy C. Cherry passend, dass ich das gar nicht anders beschreiben kann. Und können wir kurz über die Väter der beiden reden? Jedes verfluchte Mal, wenn entweder Eric (Starlets Vater) oder Jacob (Milos Vater) auf die Bildfläche traten, hätte ich vor Rührung heulen können (und habe es auch…). Absolut super wie dieser Väter umgesetzt wurden und dabei auch so authentisch sind.



Mein abschließendes Fazit
Ich habe “Wenn der Frost dein Herz berührt” sehr gerne gelesen, habe verdammt stark mit den Charakteren mitgefühlt und habe den beiden eigentlich nur das beste Gewünscht. Brittainy C. Cherry lässt mich dabei ja auch selten nur hängen. Es war eine emotionale Fahrt durch die Geschichte, die sich sehr stark mit den Themen Depressionen und Trauerbewältigung auseinandersetzt. Ich habe verdammt viele Tränen gelassen (was bei der Autorin und mir nichts Neues ist) und habe Starlet und Milo wirklich sehr ins Herz geschlossen. Fast noch ein Stück mehr, ihre Väter. Ich fand es so angenehm, das Autorin Cherry den Vätern so einen wichtigen und starken Platz gegeben hat. Natürlich auch den Müttern auf gewisse Art und Weise. Die Autorin hat hier sehr authentisch aufgezeigt, wie schmerzhaft ein Verlust eines geliebten Menschen sein kann und das alle Sonnenstrahlen der Welt, alle Umarmungen anderer Menschen, manchmal einfach nicht ausreicht. Sehr emotional, äußerst angenehm. Einzig das dezente “Lehrer-Schüler” Trope, zählt nicht unbedingt zu meinen Highlights und lese ich persönlich echt ungern, auch wenn es hier relativ gut gelöst wurde.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

Meine Rezension zu "Butcher & Blackbird"

Butcher & Blackbird - Selbst die dunkelsten Seelen sehnen sich nach Liebe
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Eigene Meinung
Ich habe so, so sehr auf die deutsche Übersetzung hin gefiebert und bin so dankbar, dass es nun endlich so weit war. Ein verdammt grausames, witziges, und liebliches Jahreshighlight…

Der ...

Eigene Meinung
Ich habe so, so sehr auf die deutsche Übersetzung hin gefiebert und bin so dankbar, dass es nun endlich so weit war. Ein verdammt grausames, witziges, und liebliches Jahreshighlight…

Der Einstieg in das Buch suggeriert mir sofort, das ich es nicht mit einem “0815” Liebesroman zu tun habe. Und auch während der Geschichte wird das eigentlich immer klarer. Abwechselnd lese ich dabei aus der Sicht von Sloane “Blackbird” und Rowan “Butcher”. Beide geben mir tiefe Einblicke in ihre Gedanken und “leider” in ihre Taten. Denn beide sind Serienkiller, die es sich zum Ziel gemacht haben, Menschen verschwinden zu lassen, die eine Menge Dreck am Stecken haben. Und das mit einer extremen Hingabe…

Blackbird und Butcher lernen sich eher durch Zufall (und vielleicht auch etwas Pech von Blackbirds Seite) kennen und beschließen ein Wettkampf aus ihrer gemeinsamen, dunklen Passion zu machen. Sie wollen die gefährlichsten Mörder des Landes den Gar ausmachen. Mit viel Witz und Humor und noch mehr wirklich detaillierten Beschreibungen wie sie es angehen, entwickelt sich eine Freundschaft. Bald ist es nicht mehr nur der Nervenkitzel, der die beiden jedes Jahr erneut zueinander bringt, sondern viel mehr. Hier habe ich auch am meisten gemerkt, dass es schon noch “Romance” beinhaltet. Dieses “nicht miteinander reden” ist so eine Krankheit, die hier aber nicht bis zum Gehtnichtmehr, ausgeschlachtet wird. Dabei lockert der Witz und das kabbeln zwischen den beiden, die Stimmung immer wieder auf. Auch die ernsten Hintergründe der beiden geben dem Buch wieder den richtigen Teil an Tiefe.

Beide Protagonisten haben Talent und Ahnung von dem, was sie tun und die Autorin lässt mich als Leser dabei sein als einziger Zeuge. Während Blackbird vorwiegend die ernstere ist und trotzdem hier und da wirklich mit viel Witz und Charme mich überzeugen konnte, ist es vor allem Butcher der mir auf Anhieb gefiel. Er hat sein Herz am rechten Fleck und seine Herzmenschen bedeuten ihm alles, was ich herauslesen konnte. Ich freue mich enorm auf die Folgebände wo es, glaube ich vor allem um seine Brüder geht.



Mein abschließendes Fazit
Witzig, widerlich, wirklich weit weg von Normal. Ich habe die Geschichte von Anfang bis Ende geliebt. Autorin Brynne Weaver hat mich als stummen Zeugen, bei dem Wettkampf der zwei Serienkiller Butcher und Blackbird teilnehmen lassen und ich habe jede Seite genossen. Es ist alles vertreten: Tolle Charaktere aus dessen Sichten ich abwechselnd lesen kann, verdammt viel Witz und schwarzer Humor, Spice, eine spannende Entwicklung der Geschichte und ebenfalls genügend Ernsthaftigkeit. Ich musste sehr oft lachen, und genauso oft waren es Page Turner, die mich durch das Buch fliegen ließen. Ich muss unbedingt erfahren wie es weiter geht und hoffe das auch die anderen zwei Bücher der “Ruinous Love” Reihe mich so begeistern können. Ich habe in “Butcher & Blackbird” auf jeden Fall ein weiteres Jahreshighlight für 2024!

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Meine Rezension zu "Die Katze die nach Weisheit sucht"

Die Katze, die nach Weisheit sucht
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Eigene Meinung
Manchmal habe ich das Bedürfnis etwas Philosophisches zu lesen und finde so einen Schreibstil im übrigen auch meist sehr angenehm. Spielend einfach und zusätzlich wunderschön illustriert, ...

Eigene Meinung
Manchmal habe ich das Bedürfnis etwas Philosophisches zu lesen und finde so einen Schreibstil im übrigen auch meist sehr angenehm. Spielend einfach und zusätzlich wunderschön illustriert, überzeugt James Norbury auch mit “Die Katze die nach Weisheit sucht”.

Aus der Erzähl-Perspektive lese ich die Geschichte von der Katze, die in diesem Buch der Protagonist ist. Dabei begegnet die Katze viele verschiedene Tiere. Der Katze gelingt es mit Leichtigkeit diesen Tieren zu helfen und ist sich dabei nicht bewusst, was für ein Geschenk sie diesen Tieren während ihrer eigenen Reise schenkt. Es ist leicht verständlich und trägt unheimlich viel Weisheit dabei mir sich, was zwar uns allen denke, ich bewusst ist, aber wir heut zu Tage viel zu selten anwenden.

Jede Seite ist dabei wunderschön illustriert mit den verschiedenen Weggefährten und den verschiedenen Orten. “Die Katze die nach Weisheit sucht” brachte mir ein ungemeines tolles Leseerlebnis und ich hätte gern noch so viel mehr von ihrer Reise gelesen. Es hat mich zum Nachdenken und zum Schmunzeln gebracht und hat mich hier und da innehalten, um über die geschriebenen Worte nachzudenken.

So schön das Buch auch geschrieben und illustriert ist, so empfinde ich es nicht als ein Buch “Was man mal eben so” weg liest. Ich habe mir viel Zeit genommen, um über die Sachen die dort drin stehen nachzudenken. Zu überlegen, wann ich beispielsweise mich an kleinen Dingen erfreut habe, wie zum Beispiel an einer Blume zu riechen…

Mein abschließendes Fazit
“Die Katze die nach Weisheit sucht” von James Norbury entführte mich für kurze Zeit, an die Seite einer Katze als ihren Weg Begleiter. Jede Seite ist dabei mal mehr und mal weniger aufwendig illustriert und beherbergt eine Message. Ich hab es mir mit diesem Buch sehr gemütlich gemacht, habe mir selbst Zeit gelassen. Natürlich sind die Dinge, die die Katze lernt und beibringt, meist Dinge die wohl den meisten Menschen bekannt ist, aber diese Dinge in sein meist stressiges, schnell lebendes Leben zu integrieren, gerät in Vergessenheit. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der ab und an eine Pause braucht von der Welt da draußen, und hier und da einen kleinen Stein nutzen möchte, um sich auszuruhen. Leider war es mir wirklich etwas zu wenig Text. Gerne hätte ich mehr gelesen und erfahren und hätte wohl eher auf ein paar der wunderschönen Illustrationen verzichtet, um dafür mehr Text zu haben.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Meine Rezension zu "Hunting Adeline"

Hunting Adeline
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!Achtung!
Es handelt sich bei “Hunting Adeline” um den zweiten Teil der “Cat and Mouse” Dilogie von Autorin H.D. Carlton und könnten damit Spoiler zu Band eins “Haunting Adeline” beinhalten. Des Weiteren ...

!Achtung!
Es handelt sich bei “Hunting Adeline” um den zweiten Teil der “Cat and Mouse” Dilogie von Autorin H.D. Carlton und könnten damit Spoiler zu Band eins “Haunting Adeline” beinhalten. Des Weiteren ist dieser Band deutlich düsterer als der erste und beinhaltet folgende Triggerwarnung: explizierte Vergewaltigung (diese Szenen sind detailliert, gehe daher bitte mit Vorsicht vor). Explizierte Szenen mit Gewalt und Blut, Folter, sexuelle Übergriffe, Entführung, psychischem Missbrauch, körperlichen Missbrauch und explizite sexuelle Handlungen, Menschenhandel, Sklavenhandel, Grooming, schwere posttraumatische Belastungsstörung sowie Kinks wie Blutspiel, Messerspiel, Erniedrigung und Somnophilie.

Eigene Meinung
Leute, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Der erste Band war in meinen Augen schon nicht schlecht, aber der zweite Teil? Holy, Moly… Aber fangen wir von vorne an:

Von der ersten Seite an war ich wieder voll drin. Als hätte ich den ersten Teil Haunting Adeline erst beendet. Der komplette Schreibstil, das gesamte Setting haben mich von Anfang an angeschrien und mir eigentlich zugerufen, dass ich mich hier wirklich auf einen Horror Trip begeben werde. Und was soll ich sagen? Teilweise empfand ich es spannender als einen Psychothriller. “Hunting Adeline” oder auch das “Cat-and-Mouse” Duett von H.D. Carlton zählt unter Dark Romance. Und wie ich bereits in meiner Rezension zu Band eins geschrieben habe, hätte ich nicht gedacht, das mich dieses Genre mal abholen kann. Der Schreibstil ist aber einfach spannend, packend, brutal und wirklich mal anders. Ich lese hier wieder aus zwei Sichten. Diesmal aus der Sicht von “Der Diamant” und aus der Sicht von “Der Jäger”.

Immer wieder werden Dinge aus Band eins thematisiert, die dabei aber nicht wie ein Rückblick wirken, eher wie kleine Gedächtnisstützen. Auch der sofortige Wiedereinstieg in die Geschichte ist dabei sehr erfrischend. Ich begleite abwechselnd Adeline sowie Zane und bekomme dadurch intensive Einsichten in die Geschichte und in ihre Gedanken. Diese ist bei beiden Seiten in jeglicher Form brutal und verstörend. Dabei hat mich eindeutig Adelines Part wirklich geschockt. An dieser Stelle kann ich nur noch einmal erwähnen, wie wichtig diese Triggerwarnungen sind! Die Geschichte baut unheimlich viel Spannung auf und irgendwie hatte ich das ganze Buch lang den Eindruck, unter Wasser zu sein. Es ist beklemmend und vor allem unangenehm. Die verschiedensten Grausamkeiten, die man einem Menschen antun kann, werden hier gebündelt in ein Buch verpackt und flüssig in eine Geschichte eingearbeitet die das nicht beschönigt.

Gerade vom Charakter Adeline war ich begeistert, allein durch die Entwicklung die sie durchgemacht hat. Ich mochte die Adeline mit der ich es im zweiten Band zu tun hatte, vor allem im späteren Verlauf des Buches. Und zu der sie natürlich auch teilweise gezwungen wurde. Auch sind bereits bekannte Gesichter natürlich wieder dabei und bekommen teilweise auch etwas mehr Gewicht.



Mein abschließendes Fazit
In Worte zu fassen, was ich gelesen habe und wie ich es fand, ist für mich unheimlich schwer. Ich fand den zweiten Band des “Cat and Mouse Duetts” von H.D. Carlton nämlich echt gut. Es war spannend, brutal und geheimnisvoll. Ebenso aber auch verstörend, blutig und setzte sich über jegliche Ethischen und moralischen Grenzen hinweg. Ich verstehe den Hype sehr gut und muss sagen, das “Hunting Adeline” ein tolles Dark Romance Buch ist. Die Geschichte und die Charaktere fand ich sehr gelungen. Es hat sich teilweise besser gelesen als manch ein Psychothriller. Nichtsdestotrotz ist die Handlung eine, in keinster Art und Weise zu verherrlichen, Realität gleichzusetzen. Bitte lest unbedingt die Triggerwarnung, denn dieses Buch deckt so ziemlich “für jeden” etwas ab. Und so verstörend ich es auch fand und ich mich des Öfteren gefragt habe, was ich hier eigentlich gerade lese, hat es mich unterhalten. Und Schlussendlich ist das wohl das wichtigste. Durch Autorin H.D. Carlton möchte ich mehr Dark Romance lesen und bin für dieses Genre offener geworden, weil sie mir aufgezeigt hat, das es auch interessante Bücher in diesem Genre gibt und ich diese vielleicht einfach nur noch nicht gefunden habe. Ich weiß das die Meinung zu “Hunting Adeline” eher zwischen “Richtig gut” oder “Richtig schlecht” angesiedelt ist. Und das ist auch total in Ordnung, das beweist nur wie vielschichtig Geschmäcker sind.

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