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Veröffentlicht am 12.07.2024

Spannender erster Band, doch das Potenzial wurde nicht komplett ausgeschöpft!

When The Moon Hatched
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Als Mitglied der Rebellentruppe Fíur du Ath lebt Raeve gefährlich und kann sich gut behaupten.
Doch dann stirbt ihre beste Freundin und Raeve sinnt auf Rache, die Raeve dann auf direkten Weg ins Gefängnis ...

Als Mitglied der Rebellentruppe Fíur du Ath lebt Raeve gefährlich und kann sich gut behaupten.
Doch dann stirbt ihre beste Freundin und Raeve sinnt auf Rache, die Raeve dann auf direkten Weg ins Gefängnis bringt.
Dort begegnet sie Kaan, dem König von Burn, der allerdings nicht so ist, wie sie gedacht hätte und als sein Drache ihr dann noch das Leben rettet, flieht sie gemeinsam mit Kaan nach Burn und kann ihm nicht entkommen.

"When The Moon Hatched" von Sarah A. Parker ist der erste Band der Moonfall Reihe, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive von Raeve erzählt wird. Hin und wieder durften wir auch aus den Sichten von Kaan Vaegor, dem König von Burn, seiner Schwester Veya und auch ein Kapitel aus der Sicht von Rekk Zharos lesen.
Außerdem gab es Tagebucheinträge von Elluin Neván, der ehemaligen Prinzessin von Shade, sodass wir ein Einblick in den Verlauf ihres Lebens bekommen haben.

Die Königreiche Shade, Fade und Burn werden von drei Brüdern regiert, von denen Raeve keine hohe Meinung hat und so ist sie Mitglied der Rebellentruppe Fíur du Ath geworden. Sie ist als Attentäterin unterwegs und versucht das Leben der Bevölkerung zu verbessern. Raeve kann die Gesänge von Clode, der Göttin der Luft und Buldur, des Gottes der Erde hören und sich so ihrer Macht bedienen, was ihr im Kampf zu Gute kommt.
Raeve ist impulsiv und hat eine wilde, ungezähmte Seite. Über ihre Vergangenheit ist nicht viel bekannt, was ich schade fand, aber man erfährt nach und nach, dass sie viel durchmachen musste und sie lässt auch niemanden an sich heran, weil sie oft genug die Menschen verloren hat, die ihr wichtig waren. Deshalb rastet sie auch aus, als ihre beste Freundin bei einem Attentat stirbt und schlägt um sich in ihrem Rachedurst, doch dann wird sie festgenommen, landet im Gefängnis und soll hingerichtet werden.

Ich mochte besonders die erste Hälfte des Buches richtig gerne, denn es war einfach richtig spannend! Die Geschichte ließ sich immer sehr gut lesen, auch wenn ich manchmal ins Stocken gekommen bin, wobei ich nicht sagen kann, ob das an der Übersetzung lag.
Allerdings muss ich sagen, dass mir in der zweiten Hälfte ein wenig die Handlung gefehlt hat, etwas, worauf die Geschichte hinaufläuft und ich auch vieles als nicht ganz ausgegoren empfand. Sei es Raeves Vergangenheit, über die man nicht viel erfährt, oder auch die Rebellentruppe Fíur du Ath, die zwar erwähnt wird, aber mir kam hier zu wenig zu den Hintergründen, beziehungsweise hätte ich auch gerne mehr über die Situation in den drei Königreichen erfahren.
Auch die Prinzessin Kyzari hat beispielsweise zu Beginn einen spannenden Auftritt, der aber im Sande verläuft. Es hätte für mich gerne viel stärker in die Tiefe gehen dürfen und es gab generell ein paar Personen, über die ich gerne mehr erfahren hätte. Die Vergangenheit einer Person wird jedoch stark beleuchtet und hier fand ich die Entwicklung doch sehr spannend und ich mochte es, wie die Handlungsstränge miteinander verflochten wurden!
Von der zweiten Hälfte und auch dem Ende hatte ich mir etwas mehr Spannung versprochen, da konnte mich das Buch nicht mehr so abholen wie noch zu Beginn. Aber die Geschichte hat echt Potenzial, auch wenn dieses meiner Meinung nach nicht komplett ausgeschöpft wurde, aber da kann man ja auf den zweiten Band hoffen!

Auch die Welt und die Bewohner fand ich echt spannend!
Es gibt fünf Schöpfer und viele Fae können die Elementargesänge von einem Gott oder maximal vier Göttern hören. Nur Caelis, der Gott des Äther ist in einem Stein gebunden, der in ein Diadem eingearbeitet wurde und von einem Mitglied der Familie Neván getragen wird.
Neben Fae gibt es noch viele weitere Geschöpfe, unter anderem Drachen. Die Sabersythe-Drachen leben in den unbewohnbaren höchsten Gipfeln von Burn unter der prallen Sonne, die Moltenmaws brüten im Sumpf von Fade und die Moonplumes haben ihre Heimat in der eisigen Kälte Netheryns, dem dunkelsten Ort von Shade.
Für mich hätten die Drachen gerne noch eine größere Rolle spielen dürfen, denn ich hatte doch damit gerechnet, dass sie stärker im Fokus stehen würden. Besonders die Verbindung von Drache und Fae hätte mich interessiert und ich hatte mir auch von Kaans Perspektive mehr Einblicke in die Verbindung zwischen ihm und seinem Drachen Rygun versprochen.
Aber auch hier bin ich gespannt, was wir im zweiten Band noch über die Welt erfahren werden!

Fazit:
"When The Moon Hatched" von Sarah A. Parker hat für mich stark begonnen und dann zur zweiten Hälfte hin etwas nachgelassen.
Die Geschichte ließ sich zwar gut lesen, aber vieles war mir zu unausgegoren und bei vielen Aspekten hatte ich das Gefühl, nur an der Oberfläche gekratzt zu haben.
Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht und in der zweiten Hälfte hat mir auch ein wenig die Handlung gefehlt, etwas, wo die Geschichte hinsteuert und so hatte ich auch am Ende etwas mehr Spannung versprochen. Hier ist meiner Meinung nach das Potenzial, das definitiv vorhanden ist, nicht komplett ausgeschöpft worden, aber mir hat es doch so gut gefallen, dass ich schwache vier Kleeblätter vergebe und mich auf den zweiten Band freue!

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Veröffentlicht am 04.07.2024

Traumhaftes Setting, aber mir hat ein wenig die Tiefe gefehlt!

This could be love
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Es sind noch sechs Wochen bis zur US Open, sechs Wochen bis zum geplanten Comeback von Louisa Herzog-Riggs.
Seit sie sich vor einem Jahr alle Bänder im Knöchel gerissen hat, hat sie hart dafür gearbeitet, ...

Es sind noch sechs Wochen bis zur US Open, sechs Wochen bis zum geplanten Comeback von Louisa Herzog-Riggs.
Seit sie sich vor einem Jahr alle Bänder im Knöchel gerissen hat, hat sie hart dafür gearbeitet, auf den Tennisplatz und in den Profisport zurückzukehren.
Auf Hawaii soll sie sich nun vorbereiten und trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Vince Greenfield, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch kann das mit den beiden gut gehen?

"This could be love" von Lilly Lucas ist der erste Band der Hawaii Love Reihe, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Louisa Herzog-Riggs erzählt wird.

Louisa ist die Tochter zweier Tennisstars und spielt selbst seit ihrer frühesten Kindheit Tennis und hat sich im Profisport etabliert. Sie war auf dem steilen Weg zur Weltspitze, als sie sich verletzt hat und ein Jahr später feilt sie an ihrem Comeback. Ein Tapetenwechsel soll ihr guttun, denn sie ist zu verbissen und macht kaum noch Fortschritte und so reist sie nach Hawaii zu ihrer Patentante Kay Diamond, die dort eine Tennisschule leitet.
Louisa ist diszipliniert und ehrgeizig. Sir liebt das Tennis und den Erfolg, den sie sich hart erarbeitet hat, aber sie ist auch schon fast zu ehrgeizig und deshalb tut ihr die Zeit auf Hawaii sehr gut.

Auf Vince Greenfield trifft sie bereits an ihrem ersten Tag, als sie am Strand joggen geht, sich übernimmt und auf seiner Terrasse zu sich kommt.
Sie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, doch bei ihrer nächsten Begegnung stellt sich heraus, dass er und Kay sich nicht sonderlich gut verstehen, da er ihr Nachbar ist und aus seinem Haus ein Hostel machen will, wogegen Kay sich vehement ausspricht.
Doch je öfter Vince und Lou sich sehen, desto stärker wird die Anziehung zwischen ihnen. Doch Lou ist nur für sechs Wochen auf Hawaii. Kann das mit ihnen gut gehen?

Das Buch ließ sich richtig gut lesen und wie man es von Lilly Lucas gewohnt ist, wurde auch Hawaii zu einem Wohlfühlort! Sie schafft auch hier wieder eine tolle Atmosphäre, denn das Buch passt perfekt zum Sommer und gemeinsam mit Lou und Vince durften wir die Insel erkunden und sie beim Surfen und Schnorcheln begleiten.
Allerdings bin ich nach dem Lesen doch etwas enttäuscht, weil die Geschichte von Lou und Vince mich nicht so stark fesseln konnte, wie es die vorherigen Bücher von Lilly Lucas konnten.
Mir ging es irgendwie zu wenig in die Tiefe und es ging dann auch sehr schnell mit Vince und Louisa, als das ich die Gefühle wirklich nachvollziehen konnte. Auch die Probleme der beiden wurden schnell abgehandelt, was ich schade fand. Ich habe die Geschichte dennoch gerne gelesen und freue mich schon sehr auf die Geschichte von Vince' Schwester Laurie im zweiten Band, weil wir sie schon im ersten Band ein wenig kennenlernen durften, denn sie und Lou freunden sich an. Aber auch hier hätte ich mir gewünscht, dass diese Freundschaft noch etwas vertieft worden wäre.

Fazit:
"This could be love" von Lilly Lucas ist ein guter Auftakt der Hawaii Love Reihe!
Ich mochte Louisa und Vince sehr gerne und auch die Atmosphäre auf Hawaii hat mir richtig gut gefallen!
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich Lou und Vince nicht so stark mitreißen könnten, wie ich es mir gewünscht habe, auch weil es mit den beiden schnell ging und mir etwas die Tiefe gefehlt hat.
Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die Geschichte von Laurie im zweiten Band!
Ich vergebe starke drei Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 30.06.2024

Spannend und spicy!

Forever Never
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Als Remington Ford mit gebrochenem Arm und Angst im Dunkeln zurück nach Mackinac Island kommt, weckt sie den Beschützerinstinkt in Brick Callan.
Die beiden kennen sich seit vierzehn Jahren, sind immer ...

Als Remington Ford mit gebrochenem Arm und Angst im Dunkeln zurück nach Mackinac Island kommt, weckt sie den Beschützerinstinkt in Brick Callan.
Die beiden kennen sich seit vierzehn Jahren, sind immer umeinander hergeschlichen, doch sie haben ihren Gefühlen nie nachgegeben. Nun befindet Remi sich in Gefahr und sucht die Nähe von Brick, denn nur bei ihm fühlt sie sich sicher.
Werden sie ihren Gefühlen nachgeben, oder können sie einander weiterhin widerstehen?

"Forever Never" von Lucy Score ist ein Einzelband, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der dreißig Jahre alten Remington Honeysuckle Ford und des achtunddreißig Jahre alten William Eugene Callan, genannt Brick, erzählt wird.

Eigentlich sollte es einfach sein, denn Brick und Remi haben schon seit sie sich kennen, Gefühle füreinander. Doch Brick hat seine Prinzipien und zu viele Faktoren haben ihn davon abgehalten, seinen Gefühlen für Remi nachzugeben. Sie ist die Ex-Freundin seines Bruders Spencer, ist die ehemals beste Freundin seiner mittlerweile Ex-Frau, außerdem ist sie acht Jahre jünger und zudem die Tochter seiner Chefin Darlene. Ich fand, dass die beiden es sich zum Teil echt unnötig schwer gemacht haben, besonders, weil die beiden sich ihrer Gefühle bewusst sind.
Ich mochte es aber, dass es einige Rückblicke gab, sodass wir erfahren haben, wie die beiden sich kennengelernt haben und wie ihre Beziehung sich über die Jahre entwickelt hat!

Brick ist ein eher ruhiger Mann, der nicht viele Worte verliert. Er ist Polizist auf der Insel Mackinac, die im Winter eher verlassen ist, im Sommer aber viele Touristen anlockt. Außerdem hat er eine Bar.
Für Remi hatte er schon immer einen siebten Sinn, weiß genau, wann sie lügt und möchte sie immer beschützen.
Die beiden waren sehr gegensätzlich, denn Brick ist verantwortungsbewusst, ruhig und ordentlich, Remi ist chaotisch, kreativ und laut. In Chicago hat sie sich ein Leben als Künstlerin aufgebaut und malt Bilder in den Farben der Lieder, die sie beim Malen hört und dank ihrer Synästhesie auch sehen kann.
Sie ist sehr temperamentvoll und leidenschaftlich und treibt Brick mit ihrer Art seit Jahren in den Wahnsinn, auch weil sie sich gerne mal in Schwierigkeiten bringt.

Auf Mackinac Island herrscht tiefster Winter, als Remi plötzlich mit einem gebrochenen Arm auftaucht und verkündet, für ein paar Wochen bleiben zu wollen. Brick ist sofort klar, dass da etwas nicht stimmt und man erfährt schnell, dass hinter dem Autounfall, der zu dem Bruch ihres Armes geführt hat, mehr steckt, als sie offenbart. Sie wird bedroht und nach und nach kommt heraus, was in dieser Nacht wirklich geschah und warum sie so viel Angst hat.
Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn ich den Mittelteil etwas langatmig fand, beziehungsweise konnte mich die Handlung nicht mehr so stark packen, als Remi und Brick endlich zueinandergefunden haben, denn es war mir ehrlich gesagt zu viel spice. Da hätten es für mich ein paar weniger Szenen auch getan, denn während die beiden gefühlt vierzehn Jahre nachgeholt haben, passierte sonst nicht viel.
Das Ende und die Auflösung haben mir aber gut gefallen und ich mochte auch die Nebencharaktere echt gerne! Auf Mackinac Island leben im Winter nicht viele Leute und jeder hilft jedem. Klatsch verbreitet sich schnell und ich habe mich auf der Insel sehr wohlgefühlt! Remis Eltern Darlene und Gilbert, aber auch ihre Schwester Kimber und Bricks Bruder Spencer hatten spannende kleine Randgeschichten, die ich ebenfalls sehr gerne verfolgt habe!

Fazit:
"Forever Never" von Lucy Score hat mir richtig gut gefallen!
Ich mochte Mackinac Island, die Nebencharaktere, aber natürlich auch Remi und Brick echt gerne!
Die Liebesgeschichte fand ich zwar nicht ganz so stark, weil die beiden es sich oft unnötig schwer gemacht haben und es mir im Mittelteil zu viel spice war, aber ich mochte die Suspense Elemente richtig gerne und so ließ sich die Geschichte auch sehr gut lesen!
Ich vergebe vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Deutlich schwächer als der Auftakt!

Westwell - Bright & Dark
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Zwei Monate sind vergangen, seit Helena das Angebot von Trish Coldwell angenommen hat und ihre Familie über ihr eigenes Liebesglück gestellt hat. Zwei Monate, in denen sie keinen Kontakt zu Jess hatte, ...

Zwei Monate sind vergangen, seit Helena das Angebot von Trish Coldwell angenommen hat und ihre Familie über ihr eigenes Liebesglück gestellt hat. Zwei Monate, in denen sie keinen Kontakt zu Jess hatte, zu dem sie aber auch keinen Kontakt mehr aufnehmen darf.
Sie versucht noch immer herauszufinden, was damals wirklich in der Nacht geschah, in der ihre Schwester Valerie und Jessiahs Bruder Adam starben und ausgerechnet Jess wird darauf aufmerksam und ihre Wege kreuzen sich erneut.
Können Sie weiterhin auf Abstand bleiben, oder geben sie ihren Gefühlen nach?

"Bright & Dark" von Lena Kiefer ist der zweite Band der Westwell Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des dreiundzwanzig Jahre alten Jessiah Coldwell und der zwanzig Jahre alten Helena Weston erzählt wird.

Trish Coldwell war eindeutig: Wenn Helena sich von Jess trennt und nie wieder Kontakt zu ihm aufnimmt, dann überlässt sie den Westons das Winchester-Areal, ein prestigeträchtiges Bauprojekt, das die angeschlagenen Westons wieder an ihrem angedachten Platz an der Spitze in der Stadt zurückbringt.
Doch Helena und Jess leiden unter dieser Entscheidung, die Helena zum Wohl ihrer Familie getroffen hat, denn auch wenn sie nur eine Nacht miteinander verbracht haben, so ging ihre Bindung tief.

Helena fügt sich den Wünschen ihrer Eltern, ist aber todunglücklich, auch weil ihre Eltern sie in eine Form pressen wollen. Helena darf beispielsweise nicht die Universität wechseln, um ihr Wunschstudium aufzunehmen und muss für jegliche gesellschaftliche Anlässe lächelnd zur Verfügung stehen. Außerdem mischt ihre Mutter sich in ihr Liebesleben ein. Dabei kann Helena ihnen nicht mal sagen, was sie alles für die Familie aufgegeben hat.
Nur die Ermittlungen in Valeries Fall sorgen dafür, dass Helena auf andere Gedanken kommt, auch wenn sie nur schleppend vorankommt.

Jess hat nach der Trennung von Helena die Stadt verlassen und ist nun zurück in New York, in einer Stadt, in der er sich nun noch weniger wohlfühlt als vorher.
Auch er stürzt sich in neue Projekte, kann Helena aber nicht vergessen und so bleibt es nicht aus, dass ihre Wege sich wieder kreuzen und sie gegen ihre Gefühle ankämpfen müssen.

Ich habe mich mit diesem zweiten Band etwas schwergetan. Ich mochte zwar besonders die Ermittlungen zur Todesnacht von Valerie und Adam, da Helena doch einiges aufdecken kann, auch wenn sie nur schleppend vorankommt.
Die Liebesgeschichte war dagegen ein Auf und Ab, da die beiden sich nicht sehen dürfen, aber auch nicht gegen die Anziehungskraft ankommen, die zwischen ihnen herrscht.
Die Handlung konnte mich ehrlich gesagt kaum fesseln.
Aber Lena Kiefer ist zu Recht für ihre Cliffhanger bekannt und dieser hatte es wirklich in sich! Ich bin sowieso sehr gespannt auf den dritten Band, denn ich möchte endlich wissen, was wirklich mit Valerie und Adam geschehen ist und natürlich auch, ob Helena und Jess glücklich werden!

Fazit:
Mit "Westwell - Bright & Dark" von Lena Kiefer habe ich mich doch etwas schwergetan.
Für mich war es leider ein typischer zweiter Band, denn die Handlung konnte mich kaum fesseln und auch die Liebesgeschichte von Helena und Jess war ein Auf und Ab. Die Ermittlungen zum Fall von Adam und Valerie fand ich noch am spannendsten, aber auch hier ging es eher schleppend voran.
Aber Lena Kiefer ist zu Recht für ihre Cliffhanger berühmt und berüchtigt und so bin ich gespannt, wie es im dritten Band weitergeht!
Ich vergebe drei Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 23.06.2024

Mein bisher liebster Band der Bridgerton Reihe!

Bridgerton – Ein hinreißend verruchter Gentleman
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Für Michael Stirling war es Liebe auf den ersten Blick, als er Francesca Bridgerton traf, doch er lernte sie ausgerechnet sechsunddreißig Stunden vor ihrer Hochzeit mit seinem Vetter John kennen.
Zwei ...

Für Michael Stirling war es Liebe auf den ersten Blick, als er Francesca Bridgerton traf, doch er lernte sie ausgerechnet sechsunddreißig Stunden vor ihrer Hochzeit mit seinem Vetter John kennen.
Zwei Jahre lang musste er zusehen, wie glücklich Francesca und John waren und seine Gefühle unterdrücken, dann starb John plötzlich und ließ seine trauernde Witwe zurück.
Michael erbte den Titel des Earl of Kilmartin, doch er flüchtete sich für vier Jahre nach Indien.
Nun ist er zurück, gerade rechtzeitig, denn Francesca hat entschieden, dass sie bereit ist, sich wieder zu vermählen.

"Ein hinreißend verruchter Gentleman" von Julia Quinn ist der sechste Band der Bridgerton Reihe, der aus der Ich-Perspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Francesca Bridgerton Stirling und des zweiunddreißig Jahre alten Michael Stirling erzählt wird.

Der erste Teil der Geschichte spielt vier Jahre vor der eigentlichen Handlung und wir lernen John, seinen Vetter Michael und Francesca Bridgerton kennen.
John und Francesca sind fast zwei Jahre verheiratet und mehr als glücklich miteinander und beide sind eng mit Michael befreundet.
Michael und John sind gemeinsam aufgewachsen und so hat er ein schlechtes Gewissen, dass er sich ausgerechnet in Francesca verliebt hat. Michael gilt als charmanter Wüstling, der den Damen des ton den Kopf verdreht und diesen Ruf baut er aus, um seine Gefühle für Francesca vor dieser und seinem Cousin zu verheimlichen.
Als John stirbt, erbt Michael den Titel Earl of Kilmartin, doch er ist überfordert und flieht nach Indien, während Francesca sich auf Kilmartin um alles gekümmert hat, doch nach vier Jahren kehrt er zurück.

Francesca Bridgerton ist ruhig, hat einen scharfen Verstand und einen tollen Humor! Ich mochte es, dass sie bereits verheiratet ist, als wir sie kennenlernen, denn sie war reifer als die bisherigen Protagonistinnen und erfahrener, auch wenn sie noch jung ist, als John stirbt.
Vier Jahre lang trauert sie, doch die Sehnsucht nach einer eigenen Familie wird immer stärker und so entschließt sich Francesca dafür, in der neuen Saison in London einen Ehemann zu finden.
Sie kommt zeitgleich mit Michael in London an und obwohl sie sich freut, ihn wiederzusehen, muss sie feststellen, dass sie ihn nun mit anderen Augen sieht, während Michaels Gefühle für Francesca sich nicht geändert haben. Doch er hat unverhofft alles geerbt, was einst John gehört hat, da bringt er es nicht über sich auch nur daran zu denken, dass Francesca die seine werden könnte.

Ich mag die Bridgerton Reihe bisher so gerne, aber die Geschichte von Francesca und Michael hat mir mit Abstand am besten gefallen!
Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr beiseitelegen, weil es mich so gefesselt hat!
Ich mochte es, dass Francesca bereits eine Ehe hinter sich hatte und keine unverheiratete junge Frau war, weil sie ganz andere Möglichkeiten hatte, was Abwechslung rein gebracht hat.
Michael und Francesca waren jahrelang befreundet, kannten sich bereits und ich fand es auch klasse, dass Michael bereits Gefühle für sie hatte, auch wenn er versucht hat, diese zu unterdrücken.
Er kämpft lange dagegen an, bis er mit sich im reinen ist und ihr den Hof macht. Er zieht wirklich jedes Register, um Francesca zu überzeugen, seine Ehefrau zu werden und manchmal hat er sie für meinen Geschmack zu sehr unter Druck gesetzt. Aber das war mein einziger Kritikpunkt, denn die Chemie zwischen den beiden hat einfach gestimmt und ich habe die Geschichte echt verschlungen!

Ich mochte es auch, dass Julia Quinn interessante Themen mit eingearbeitet hat. Johns früher Tod, Francescas Witwendasein, Michaels Erkrankung, aber auch Francescas Unfruchtbarkeit. Man hat wirklich mitgefiebert und mir hat besonders der zweite Epilog sehr gut gefallen!

Fazit:
"Ein hinreißend verruchter Gentleman" von Julia Quinn ist mein bisher liebster Band der Bridgerton Reihe!
Ich mochte Francesca und Michael so unglaublich gerne und habe ihre Geschichte echt verschlungen!
Die beiden konnten mich wirklich mitreißen, denn die Chemie hat einfach gepasst!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

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