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Veröffentlicht am 02.10.2020

Ein komplexes, aber auch spannendes und mitreißendes Abenteuer!

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Als Xenobiologin erforscht Kira Navárez neue Planeten auf ihre Eignung, bewohnt zu werden.
Zum Ende einer Forschungsreise muss Kira noch einen scheinbar harmlosen Auftrag ausführen, doch ihre Neugier ändert ...

Als Xenobiologin erforscht Kira Navárez neue Planeten auf ihre Eignung, bewohnt zu werden.
Zum Ende einer Forschungsreise muss Kira noch einen scheinbar harmlosen Auftrag ausführen, doch ihre Neugier ändert ihr Leben mit einem Schlag.
Als sie in eine Felsspalte stürzt, entdeckt sie etwas, das ihre Welt auf den Kopf stellt und auch noch einen interstellaren Krieg auslöst!

"INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" ist ein Einzelband von Christopher Paolini, der aus der personalen Erzählperspektive der siebenundzwanzig Jahre alten Kira Navárez erzählt wird.

Die Geschichte spielt im Jahre 2257. Die Menschen haben neben der Erde noch andere Planeten im Weltraum entdeckt und besiedeln diese.
Als Xenobiologin ist es unter anderem Kiras Aufgabe, neue Planeten wie Adrasteia zu erforschen, um festzustellen, ob diese bewohnbar sind. Doch ein einziger Ausrutscher und ihre Neugier, einen Hinweis auf die Existenz von Alien zu finden, sorgen dafür, dass Kiras Leben von einem Moment auf den anderen einen völlig neuen Kurs einschlägt und sie zu einer wichtigen Schachfigur in einem interstellaren Krieg wird.

Kira ist eine Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Sie ist sehr klug und aufopfernd. Sie weiß um ihre Bedeutung und welche Verantwortung sie trägt.
Ich will nicht zu viel vorwegnehmen, aber Kiras Leben, ihr Körper gehört nicht mehr nur ihr selbst, was ihr schwer zu schaffen macht, und sie braucht verständlicherweise Zeit, um sich mit ihrer neuen Situation, ihrem neuen Leben zu arrangieren. Ich mochte ihre Entwicklung dabei sehr gerne, nur anfänglich fand ich sie ein wenig kühl und unnahbar. Dank der personalen Erzählperspektive habe ich besonders zu Anfang Zeit gebraucht, um mit ihr warm zu werden.
Schon zu Beginn der Geschichte passiert etwas Schlimmes und ich fand es etwas komisch, dass Kira nicht stärker getrauert hat, wobei die Ereignisse auch Schlag auf Schlag kamen und dafür kaum Zeit war. Generell mochte ich Kira aber sehr gerne und auch die Nebencharaktere fand ich großartig!
Am Bord der Wallfish, einem Raumschiff, auf dem Kira landet, lernen wir Captain Salvo Falconi, die Erste Offizierin Audrey Nielsen, den Arzt Vishal, die Maschinenmeisterin Hwa-jung, das Schiffsgehirn Gregorovich, sowie Sparrow und Trig kennen. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe, von der jeder seine eigene Geschichte hat. Sie sind so unterschiedlich und doch eine unschlagbare Einheit! Besonders die Szenen am Bord der Wallfish mochte ich richtig gerne!

Dass das Buch keine leicht Kost sein würde, hat mir schon die Leseprobe gezeigt. Auch, dass es ganz anders werden wird als die Eragon-Reihe, womit ich aber eh nicht gerechnet habe.
Christopher Paolini wagt sich an Science-Fiction. Es gibt Raumschiffe, Kämpfe im Weltall, zwei Aliensorten, die die Menschheit bedrohen. Es ist blutig, es ist komplex und es war ein Abenteuer!
Stellenweise war es echt langatmig, besonders zu Beginn. Ich musste mich erst in die Geschichte einfinden, die Welt kennenlernen, wobei ich mir hier eben besonders am Anfang mehr Erklärungen gewünscht hätte. Wenn man bedenkt, wie dick das Buch ist, hätte ich insgesamt gerne noch viel mehr zur Welt oder auch zu den einzelnen Lebensweisen auf den Planeten an sich erfahren!
Vieles wird nicht bis ins kleinste Detail erklärt, sodass man sich selbst ein Bild machen muss, was mir immer ein wenig schwerfällt. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, nicht alles komplett begriffen zu haben, besonders was die Soft Blade angeht.

Aber irgendwann konnte mich die Geschichte echt packen! Wir reisen gemeinsam mit Kira und der Wallfish durchs Weltall, erleben ein Abenteuer, fallen in den Kyro-Schlaf, um die Zeit, die es dauert, ein neues System zu erreichen, zu überbrücken, was Ruhepausen in die Geschichte gebracht hat, bevor das nächste Abenteuer gestartet ist.
Besonders die ruhigeren Szenen mochte ich sehr, da ich bei den Kampfszenen nicht ganz hintergekommen bin, weil ich doch Schwierigkeiten hatte, mir diese bildlich vorzustellen. Die Unendlichkeit des Alls nutzt Paolini hier aus und im Appendix erklärt er noch ein wenig zur Raumzeit und Überlichtgeschwindigkeit, was mir allerdings zu hoch war. Da bin ich ehrlich, bei Naturwissenschaften schalte ich ab, was hier nicht so ideal war.
Es gibt aber auch ein hilfreiches Glossar, einen Zeitstrahl und es gibt viele Illustrationen oder eher Karten, die im ganzen Buch verteilt sind und die mir richtig gut gefallen haben! Sie haben Kiras abenteuerliche Reise wunderbar veranschaulicht!
Manchmal habe ich ein wenig den roten Faden vermisst, aber generell mochte ich die Entwicklung der Handlung echt gerne und war am Ende schon traurig Kira, Falconi und Co. zurückzulassen!

Fazit:
"INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" von Christopher Paolini brauchte ein wenig, um mich mitreißen zu können, doch irgendwann konnte mich die Geschichte von Kira Navárez echt packen! Besonders die Crew der Wallfish, allen voran Falconi und das Schiffgehirn Gregorovich sind mir ans Herz gewachsen und ich hatte viel Freude, ihre Abenteuer zu verfolgen!
Stellenweise war es ein wenig langatmig, wobei ich die ruhigeren Szenen aber schon fast ein wenig lieber mochte als die Actionszenen. Oft hatte ich das Gefühl, manche Dinge nicht komplett zu verstehen und hätte mir auch mehr Erklärungen zu der Welt an sich gewünscht.
Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

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Veröffentlicht am 20.09.2020

Ich möchte sofort weiterlesen!

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Roxy Blake hat 449 Tage Zeit, um 449 entflohene Seelen zurück in die Unterwelt zu schicken.
Als hätte Roxy damit nicht schon genug zu tun, muss sie sich auch noch um Shaw kümmern, der sich an sein bisherhiges ...

Roxy Blake hat 449 Tage Zeit, um 449 entflohene Seelen zurück in die Unterwelt zu schicken.
Als hätte Roxy damit nicht schon genug zu tun, muss sie sich auch noch um Shaw kümmern, der sich an sein bisherhiges Leben nicht mehr erinnern kann, seit Roxy seinen Körper von einem Geist befreit hat.

"Schattenblick" von Bianca Iosivoni ist der Auftakt der sechsteiligen Midnight Chronicles Reihe, die sie gemeinsam mit Laura Kneidl schreibt. Die Bände eins, drei und fünf werden von Bianca geschrieben und erzählen die Geschichte von Roxy und Shaw, während die Bände zwei, vier und sechs von Laura geschrieben und bei denen jeweils zwei andere Protagonisten im Vordergrund stehen werden.
Wir dürfen im Auftakt aus den Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Roxana Blake und des circa vierundzwanzig Jahre alten Shaw lesen.

Roxy stammt ursprünglich von der Westküste Irlands, doch nach dem Tod ihrer Mentorin Amelia ist sie nach London gezogen und lebt seitdem bei den Huntern. Sie selbst ist eine freie Huntress, die sich auf Amulettmagie spezialisiert hat und den Nahkampf verabscheut. Gemeinsam mit ihrem Kampfpartner Finn MacLeod patrouilliert Roxy durch die Straßen von London, um übernatürliche Wesen zu bekämpfen.
Ihre eigene, fast unmögliche Mission, innerhalb von 449 Tagen 449 Geister zurück in die Unterwelt zu schicken, sitzt ihr dabei immer im Nacken. Als würde Roxy damit nicht schon genug zu tun haben, befreit sie einen Unbekannten von einem Geist. Doch anstatt sein Leben wie gewohnt weiterzuleben, kann sich Shaw an nichts mehr erinnern und bleibt bei den Huntern und in Roxys Verantwortung.

Roxy mochte ich als Protagonistin total gerne! Sie ist tough, eine richtige Kämpferin, die ihren eigenen Willen hat und diesen auch durchsetzt. Manchmal ist sie ein wenig grummelig, doch sie hat auch eine weiche Seite! Roxy ist kein Sportfan, muss zum Training gezwungen werden und hat eine Schwäche für Süßigkeiten und Fast Food, was ich sehr sympathisch fand! Ein einziger Fehler von ihr hat ihr eine unmögliche Aufgabe verschafft und sie tut ihr Bestes, um diese zu erfüllen und um ihren Fehler wiedergutzumachen, doch das verlangt ihr Einiges ab!
Shaw hat keinerlei Erinnerungen an sein bisheriges Leben, fängt bei vielen Dingen wieder bei null an und muss sich selbst neu kennenlernen, herausfinden, wer er eigentlich ist. Er bleibt bei den Huntern und trainiert dafür selbst ein Hunter zu werden, doch es nagt an ihm, dass er nichts über sein bisheriges Leben herausfinden kann. Shaw hat eine lässige und sehr humorvolle Art und ich fand es niedlich, wie er Roxy immer wieder auf die Palme bringt! Auch ihn mochte ich wirklich gerne!
Was ich auch sehr positiv fand, war die Entwicklung der Liebesgeschichte. Man merkt schnell, dass Roxy und Shaw sich zueinander hingezogen fühlen, aber hier wird nichts überstürzt, wie es ja so oft der Fall ist. Die beiden nähern sich eher langsam an und genau das war absolut nachvollziehbar und hat mir total gut gefallen!

Die Welt, in die Bianca Iosivoni und Laura Kneidl uns in den Midnight Chronicles entführen, gefällt mir total gut! Ich liebe ja Urban Fantasy und die beiden Autorinnen konnten mich mit der Welt echt begeistern!
In der Welt gibt es fünf Hunter-Arten, die gegen übernatürliche Wesen kämpfen. Es gibt die Blood Hunter, die Blutwesen wie Vampire jagen. Die Soul Hunter jagen dagegen zum Großteil Geister und die Magic Hunter machen Jagd auf Wesen wie Hexen, Elfen oder Feen. Die starken Grim Hunter dagegen jagen alle Wesen, die nicht ins Einsatzgebiet der Blood, Soul oder Magic Hunter fallen.
Sie werden alle als Hunter geboren, doch es gibt auch freie Hunter, die nicht als solche geboren werden und sich trotzdem der Jagd nach übernatürlichen Wesen verschrieben haben. So wie Shaw und Roxy, die dank ihrer Amulettmagie eine ernst zu nehmende Gegnerin ist!

Ich fand, dass die Geschichte ein wenig gebraucht hat, um richtig in Fahrt zu kommen. Zu Beginn weiß man noch absolut nicht, wohin das alles einmal führen wird. Es werden sehr viele Fragen aufgeworfen und man merkt einfach, dass noch fünf Bände folgen werden und die Geschichte sehr komplex wird! Das hat mir schon sehr gut gefallen, trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass die eine oder andere Frage vielleicht schon im ersten Band eine Antwort bekommen hätte.
Die Geschichte war trotzdem spannend, denn es gab viele actionreiche Kämpfe und so konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen! Auch, weil ich die Atmosphäre sehr mochte und mir die Charaktere schon sehr ans Herz gewachsen sind!
Im Quartier der Londoner Hunter lernen wir so viele tolle Charaktere wie Maxwell, Weston, Linnea, Ingrid, oder auch Ripley und Dinah kennen. Mein persönlicher Favorit war aber Finn, Roxys Kampfpartner, auf den sie sich immer verlassen kann! Die beiden sind ein eingespieltes Team und kabbeln sich wie Bruder und Schwester, einfach wunderbar mit anzusehen!
Die Hunter von London sind einfach großartig und ich freue mich darauf, im nächsten Band die Hunter von Edinburgh kennenlernen zu dürfen! Warden, den Protagonisten des zweiten Bandes, konnten wir im Auftakt schon ein wenig kennenlernen und ich freue mich schon sehr auf seine Geschichte! Auch wenn ich gerne den dritten Band schon hätte, denn da geht es mit Roxy und Shaw weiter!

Fazit:
"Schattenblick" ist ein gelungener Auftakt von Bianca Iosivonis und Laura Kneidls Midnight Chronicles!
Ich mochte die Welt total gerne und auch die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen! Ich hätte mir gewünscht, dass die eine oder andere Frage schon im Auftakt eine Antwort bekommen hätte, aber man merkt, dass noch fünf Bände folgen und dass es komplex werden wird, was ich ja sehr liebe!
Ich freue mich schon sehr auf die Folgebände und vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 15.09.2020

Ich liebe die Geschichte von Noah und Aubree!

It was always love
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Einfach ihr altes Leben hinter sich lassen.
Das ist das Ziel von Aubree, als sie vom College fliegt und zu ihrer besten Freundin Ivy nach Hanover fährt. Doch es quält sie, nicht zu wissen was wirklich ...

Einfach ihr altes Leben hinter sich lassen.
Das ist das Ziel von Aubree, als sie vom College fliegt und zu ihrer besten Freundin Ivy nach Hanover fährt. Doch es quält sie, nicht zu wissen was wirklich in der Nacht der Collegeparty passiert ist, auch wenn die Puzzlestücke eine eindeutige Sprache sprechen.
Sie will alleine sein, doch Noah Blakely, Ivys Stiefbruder, weiß das zu verhindern und weckt Gefühle in Aubree, die sie aktuell überhaupt nicht gebrauchen kann!

"It was always love" ist der zweite Band von Nikola Hotels Blakely-Brüder-Reihe und wird aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Aubree Sturgess erzählt.

Aubree lernen wir an einem absoluten Tiefpunkt kennen. Sie ist vom College geflogen, doch viel schlimmer ist die Tatsache, dass sie keinerlei Erinnerungen an die Collegeparty hat, die zu ihrem Rauswurf geführt hat. Es gibt nur ein Foto, das dafür sorgt, dass Aubrees komplette Welt zerschmettert und sie in ein tiefes Loch wirft.
Das Thema, das Nikola Hotel hier wählt, ist definitiv keine leichte Kost. Man kann zu Beginn den Schmerz von Aubree richtig fühlen, ebenso ihre Verzweiflung. Ihr ist etwas Schlimmes angetan worden, was sie erst verarbeiten muss. Ich habe mit ihr gelitten, als es ihr den Boden unter den Füßen weggezogen hat, aber auch, als besonders dank Noah wieder Hoffnung in ihr Leben kam.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich emotional so berühren konnte wie "It was always love", weil mir oft die Tiefe in den Geschichten fehlt. Hier war das absolut nicht der Fall!
Noah und Aubree sind beide so vielschichtig und auch die angesprochenen Themen werden nicht nur angeschnitten, sondern bekommen die Tiefe, die sie verdienen und auch brauchen, worüber ich mich einfach nur gefreut habe!

Aubree und Noah haben mir beide auch unglaublich gut gefallen! Die beiden haben wir ja schon im ersten Band kennenlernen dürfen und schon da habe ich mich darauf gefreut, dass sie ihre eigene Geschichte bekommen!
Auch wenn Aubree sich zu Beginn am liebsten nur verkriechen würde, ist sie eine Kämpferin! Ich fand es sehr spannend, dass sie das Boxen lernt und so ihre Gefühle herauslassen kann. Der Sport hat perfekt reingepasst, denn Aubree lernt hier auch, sich zu wehren, um nicht mehr hilflos zu sein!
Ihre Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und war für mich immer absolut nachvollziehbar!
Noah ist der ständig fluchende und leicht unzuverlässige Stiefbruder von Ivy Blakely, Aubrees bester Freundin und der Protagonistin des ersten Bandes. Ich mochte ihn schon im Auftakt sehr gerne und hier habe ich mich echt in ihn verliebt! Er ist so geduldig und einfühlsam Aubree gegenüber. Er drängt sie zu nichts, ist einfach für sie da, wenn sie ihn braucht und das tut sie definitiv! Aber Noah hält seine Mitmenschen auch auf Abstand, verletzt sie, bevor sie ihn verletzen können, und ich war sehr gespannt darauf zu erfahren, was hinter seinem Verhalten steckt!

Ich mochte die beiden als einzelne Personen schon so gerne, aber zusammen sind sie einfach nur großartig! Die Gefühle, die sie nach und nach für Noah entwickelt, kann Aubree gerade absolut nicht gebrauchen. Doch er schafft es, dass die schlimmste Zeit in ihrem Leben gleichzeitig zu ihrer schönsten wird! Die beiden tun sich einfach gut und Aubree schafft es, dass Noahs gute Seite zum Vorschein kommt. Die beiden konnten mich berühren und ihre Geschichte konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut fesseln!
Auch im zweiten Band gibt es wieder zwanzig ganzseitig illustrierten Sprüchen, die perfekt zur Geschichte gepasst haben und sie gekonnt ergänzt haben. Ich bin einfach nur begeistert von Noah und Ivy!

Fazit!
"It was always love" von Nikola Hotel konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur begeistern!
Ich liebe Noah und Aubree und konnte mich mit ihnen freuen, aber ich habe auch sehr mit ihnen gelitten. Nikola Hotel wählt hier keine leichten Themen, doch sie setzt so wunderbar um und gibt ihnen die Tiefe, die sie brauchen. Die wundervollen Handletterings ergänzen die Geschichte dann auch perfekt!
Hier wird der Titel echt Programm, denn die Geschichte und ich - it was always love!
Ich liebe dieses Buch einfach und vergebe deshalb verdiente fünf Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 11.09.2020

Hat mir noch besser gefallen als der Auftakt!

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
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Als Patissière im angesagten Restaurant Savoy hat Liv Papandreas auf den ersten Blick den perfekten Job. Wäre ihr Chef Royce nicht eine komplette Mogelpackung, der hinter geschlossener Tür seine Mitarbeiter ...

Als Patissière im angesagten Restaurant Savoy hat Liv Papandreas auf den ersten Blick den perfekten Job. Wäre ihr Chef Royce nicht eine komplette Mogelpackung, der hinter geschlossener Tür seine Mitarbeiter anschreit. Als Liv dann auch noch erfährt, dass er eine Kollegin sexuell belästigt, steht für sie fest, dass sie Royce stoppen muss. Dabei bekommt sie Hilfe von unerwarteter Seite, denn Braden Mack, der Gründer des Secret Book Clubs, weicht ihr kaum von der Seite...

"Die Liebesroman-Mission" ist der zweite Band von Lyssa Kay Adams The Secret Book Club Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Olivia Papandreas und Braden Mack erzählt wird, die wir beide schon im ersten Band kennenlernen durften.

Liv ist die kratzbürstige und leicht männerfeindliche Schwester von Thea Scott, der Protagonistin des ersten Bandes. Ich war ehrlich gesagt sehr skeptisch, ob Liv es schaffen würde, mich in diesem Band von sich zu überzeugen, denn im Aufakt mochte ich sie nicht wirklich. Doch hier bekommt man einen Einblick in ihre Gedanken und auch wenn sie immer noch mürrisch ist, so konnte ich sie verstehen und ich mochte sie dann doch echt gerne!
Braden Mack ist der Begründer des Secret Book Clubs und das einzige Mitglied, das noch nie ernsthaft verliebt war. Dabei hat er dank der Liebesromane, die er so gerne liest, schon einige Ehen und Beziehungen gerettet! Doch Liv kann er nicht mit dem Wissen, das er sich durch die Liebesromane angeeignet hat, beeindrucken oder gar betören, und er ist in ihrer Umgebung ganz er selbst. Liv hat dank ihres Vaters Probleme damit, Männern zu vertrauen, und Lügen sind für sie ein rotes Tuch. Als Mack feststellt, dass Liv Gefühle in ihm weckt, muss er sich an ihr ganz schön die Zähne ausbeißen!
Mack ist einfach nur großartig! Er flirtet schamlos mit jeder Frau, doch ist es bei ihm nicht schmierig. Er achtet die Frauen, kümmert sich und ist ein Beschützer, was Liv ziemlich genervt hat, weil sie sehr gut auf sich selbst aufpassen kann!

Generell war die Liebesgeschichte besonders zum Beginn sehr unterhaltsam! Mit Liv und Mack prallen zwei eigenwillige Charaktere aufeinander und es gab so viele witzige Dialoge und Szenen! Das Buch ließ sich einfach so gut lesen! Passenderweise behandelt der Secret Book Club in diesem Band eine Enemies-to-Friends Geschichte mit einem Hauch Romantic Suspense und genau das hat man auch in der Handlung wiedergefunden! Der Buchclub steht dabei wieder nicht so stark im Fokus, aber die Mitglieder sieht man alle wieder und sie nehmen eine wichtige Rolle in der Geschichte ein. Mir hat die Mischung echt gut gefallen!

Da mir der erste Band so gut gefallen hat und ich auch neugierig war, wie mir Liv im zweiten Band gefallen würde, habe ich den Klappentext des zweiten Bandes gar nicht mehr gelesen, oder ich habe ihn nur grob überflogen. Ich war mir ja sicher, dass ich die Fortsetzung definitiv lesen möchte!
Auf jeden Fall war ich im ersten Moment überrascht, dass das Thema sexuelle Belästigung eine so zentrale Rolle in der Handlung eingenommen hat, auch weil ich mit so einem ernsten und wichtigen Thema nicht gerechnet hätte. Lyssa Kay Adams hat es echt gut umgesetzt, ist auf die Opfer eingegangen und besonders Livs Reaktion fand ich toll, denn für sie stand es außer Frage, die von ihr beobachtete Situation einfach zu vergessen und zu schweigen! Manchmal war Liv allerdings auch ein wenig unsensibel, ist zu stark voran geprescht, ohne Rücksicht auf Verluste.
Auch der Feminismus kommt nicht zu kurz, insgesamt eine sehr spannende Themenmischung, die mir gut gefallen hat!

Fazit:
"Die Liebesroman-Mission" ist ein großartiger zweiter Band der The Secret Book Club Trilogie von Lyssa Kay Adams, der mir sogar besser gefallen hat als der Auftakt!
Mack und Liv sind zwei tolle Charaktere, die mich so oft zum Lachen bringen konnten und auch die Handlung mit den ernsten Themen konnte mich echt überzeugen!
Nur mit dem Ende bin ich nicht komplett zufrieden, aber insgesamt hat es mir richtig gut gefallen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den dritten Band freue!

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Veröffentlicht am 05.09.2020

Großartiger Abschluss!

Biss zum Ende der Nacht (Bella und Edward 4)
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Die Hochzeit von Bella und Edward steht bevor und die beiden sehen voller Glück auf das ewige Leben, das vor ihnen liegt. Doch eine Überraschung erwartet die beiden und wieder mal ist Bellas Leben in Gefahr, ...

Die Hochzeit von Bella und Edward steht bevor und die beiden sehen voller Glück auf das ewige Leben, das vor ihnen liegt. Doch eine Überraschung erwartet die beiden und wieder mal ist Bellas Leben in Gefahr, sodass ihre Tage nun endgültig gezählt scheinen.
Werden Bella und Edward alle Hindernisse aus dem Weg räumen, um letzten Endes glücklich zu sein?

"Bis(s) zum Ende der Nacht" ist der vierte und abschließende Band von Stephenie Meyers Bella und Edward Reihe, der aus den Ich-Perspektiven von Bella Swan und Jacob Black erzählt wird.

Bella hat sich für Edward entschieden und sie blickt ihrer Hochzeit und damit den letzten Tagen ihres menschlichen Lebens entgegen. Doch in den Flitterwochen werden Bella und Edward überrascht und ihrer beider Leben wird auf den Kopf gestellt. Bellas Leben ist wieder in Gefahr, doch dieses Mal scheint ihr Tod unausweichlich. Kann Vampirgift sie noch retten?
Jacob hat das Mädchen, das er liebt, scheinbar verloren und wartet darauf, dass die Cullens den Vertrag brechen. Doch auch hier ist nichts, wie es scheint.

Ich muss sagen, dass ich den vierten Band schlechter in Erinnerung hatte, denn er konnte mich genauso stark fesseln wie die vorherigen drei Bände und hat mir echt richtig gut gefallen!
Ich mochte es sehr, dass wir sowohl aus der Perspektive von Bella als auch aus der von Jacob lesen durften, denn Jake ist mein liebster Charakter der Reihe! Aus seiner Perspektive zu lesen hat außerdem noch mal neuen Schwung in die Handlung gebracht, auch weil er die Dinge einfach mit anderen Augen gesehen hat als Bella. Außerdem war es spannend, mit ihm die Wölfe und die Dynamik zwischen ihnen zu erkunden!
Auch Bella mochte ich wieder sehr und besonders im dritten Abschnitt fand ich es sehr spannend, sich gemeinsam mit ihr in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Im vierten Band mochte ich sie und Edward als Paar einfach am liebsten, weil die beiden endlich auf Augenhöhe sind und Edward nicht mehr so sehr den Kontrollfreak heraushängen lässt! Allerdings muss ich sagen, dass Bella plötzlich zu perfekt wirkt. Ihr gelingt der Übergang in ihr neues Leben fast ohne Probleme, was fast schon enttäuschend war, wenn man ihren Neuanfang mit denen anderer neugeborener Vampire vergleicht.

Wir lernen in diesem Band die Vampire an sich besser kennen, aber lernen auch viele neue Gesichter kennen, was ich sehr interessant fand! Tanya, Kate, Eleazar und Carmen aus dem Denali Clan, aber auch andere Zirkel wie den irischen oder ägyptischen, und unter anderem auch die Amazonen und Nomaden. Natürlich lernen wir auch die Cullens ein wenig besser kennen!
Ich fand es sehr vielfältig und bunt, denn sie haben so spannende Gaben und verschiedene Persönlichkeiten und Geschichten! Sie sind so unterschiedlich, aber sie versammeln sich, um den Cullens im Kampf gegen die Volturi beizustehen! Die Auseinandersetzung ging mir dann ein wenig zu reibungslos von der Hand, aber insgesamt ein rundes Ende, mit dem ich sehr zufrieden bin!

Fazit:
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Bella und Edward Reihe von Stephenie Meyer noch einmal so würde mitreißen können! Doch das konnte sie!
Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir auch "Bis(s) zum Ende der Nacht" sehr gut gefallen!
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, ich mochte es, dass man sowohl aus der Sicht von Bella als auch aus der Perspektive von Jacob lesen konnte. Die Handlung ist spannend und mir hat es sehr gut gefallen, dass wir die Vampire und Werwölfe besser kennenlernen durften.
Für mich ein runder Abschluss, sodass ich verdiente fünf Kleeblätter vergebe!

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