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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2026

übertragbares Wissen

Organisch
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Ich habe das Buch mit meinem medizinbegeistertem Teenager gehört und uns hat es gut gefallen. Die Autorin liest selbst, was ein riesiger Pluspunkt ist, sie macht das nämlich richtig gut. Wir kennen ihr ...

Ich habe das Buch mit meinem medizinbegeistertem Teenager gehört und uns hat es gut gefallen. Die Autorin liest selbst, was ein riesiger Pluspunkt ist, sie macht das nämlich richtig gut. Wir kennen ihr erstes Buch nicht, so dass wir keine Vorstellung über den informativen Anteil hatten. Wir hören gerne Sachbücher v.a. zu wissenschaftlichen Themen und nehmen diese als Diskussionsgrundlage. Für mich war dieses Hörbuch sehr informativ, ich habe einiges dazu gelernt und fand es sehr verständlich erklärt. Der Teenie hat nur wenige neue Informationen für sich rausziehen können, konnte mir aber Vieles nochmal genauer erklären und es haben sich tolle Gespräche entwickelt. Die Übertragung der Körpervorgänge auf unser alltägliches oder auch gesellschaftliches Leben fand ich sehr spannend v.a. das Thema Lunge und Allergien haben uns sehr gut gefallen. Zwischendrin ist uns diese Übertragung etwas zu viel geworden. Das Thema mit ihrer Oma z.B. war uns etwas zu lang - wir sind aber auch Wissensjunkies ;) Trotzdem ein sehr unterhaltsames und informatives Hörbuch das komplizierte Körpervorgänge anschaulich erklärt und auf das Leben überträgt.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

spannende Spiele

The Ordeals
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Zugegeben waren meine Erwartungen hier nicht hoch: altbekanntes Thema, schon etwas abgedroschen und habe ich in der Form schon zigmal gelesen. Irgendwie hat mich die Autorin dann aber total schnell abgeholt ...

Zugegeben waren meine Erwartungen hier nicht hoch: altbekanntes Thema, schon etwas abgedroschen und habe ich in der Form schon zigmal gelesen. Irgendwie hat mich die Autorin dann aber total schnell abgeholt und ich war extrem an die Geschichte gefesselt und es hat richtig Spaß gemacht Sophias Weg zu verfolgen. Sie sieht die Aufnahme an der Kilmarth Akademie als ihre einzige Hoffnung der Abhängigkeit zu entfliehen und setzt alles daran aufgenommen zu werden. Sophia verliert ihr Ziel nicht aus den Augen und ist ein interessanter starker Charakter,. Alden bleibt hingegen (noch) etwas blass, jedoch konnte ich den Love Interest der beiden gut nachvollziehen und der Romantik Anteil hat für mich die richtige Dosis (nicht zu ausufernd). Die Handlung und v.a. die Spiele stehen im Vordergrund, die waren für mich unheimlich spannend und nervenaufreibend. Der Schreibstil ist sehr gut und der Spannungsbogen ist konstant hoch, erst zum Ende hin fand ich das Buch etwas schwächer, wobei die Twists wieder sehr gut platziert waren. Das World Building hat mir auch sehr gut gefallen - es werden altbekannte Figuren und Themen neu verpackt und zusammengeführt. Grundsätzlich hat mich beim Lesen am meisten fasziniert, dass die Autorin es geschafft hat, völlig abgedroschene und oft gelesene Themen für mich so fesselnd und neu zu verpacken, dass ich es nicht mal gemerkt habe. Ich habe viele Dinge schon erahnt und trotzdem mit enormer Begeisterung immer weiter gelesen - mega gut gelöst und schon jetzt ein Highlight. Zum Gluck wird es einen weiteren Band geben und ich hoffe, der lässt nicht allzu lange auf sich warten, denn ich will Sophias Geschichte unbedingt weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

tolle Sprecher

Darkthorn Archives 1: Bite the Bride
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Die beiden Sprecher dieses Hörbuches sind wirklich toll - stellenweise haben sie dafür gesorgt, dass ich weiter höre. Die Emotionen und auch die Neckereien der beiden Protas werden so lebendig und wecken ...

Die beiden Sprecher dieses Hörbuches sind wirklich toll - stellenweise haben sie dafür gesorgt, dass ich weiter höre. Die Emotionen und auch die Neckereien der beiden Protas werden so lebendig und wecken ein mittendrin Gefühl. Von der Handlung selbst habe ich mir etwas mehr erwartet. Katherine ist eher ein modernes Mädchen für die 20er und ziemlich keck, sie ist schlagfertig und das hat mich am Anfang sehr amüsiert und ich dachte, das ist genau mein Ding. Sie fetzt sich ständig mit Ethan und ihre Wortgefechte haben mich sehr erheitert. Leider driftet die Handlung dann sehr ins romantische ab und der Fokus lag mir zu sehr darauf. Es dreht sich etwas im Kreis und am liebsten hätte ich die zwei geschüttelt um ihnen zu sagen, dass man mal vernünftig miteinander Klartext reden sollte - auch hier wieder altbekanntes Schema. Leider entwickeln sich die Hauptcharaktere für mich dadurch zu wenig weiter und blieben für mich eher flach. Mehr Fantasy Elemente und mehr Spannung in der Mitte hätten mir besser gefallen. Ansonsten fand ich es leichte und amüsante Unterhaltung. Also spicy Cosyromance mit 20er Jahre Flair, Humor und Fantasy Elementen.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

leider zu flach

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Gefühlt hat sich für mich in diesem Buch alles nur um das Eine gedreht - und wenn sie wenigsten ständig Sex gehabt hätten, wäre as auch noch o.k. gewesen, aber die tatsächlichen expliziten Szenen halten ...

Gefühlt hat sich für mich in diesem Buch alles nur um das Eine gedreht - und wenn sie wenigsten ständig Sex gehabt hätten, wäre as auch noch o.k. gewesen, aber die tatsächlichen expliziten Szenen halten sich in Grenzen (und sind gekennzeichnet). Nein, ständig drehen sich die Gedanken von Vel und auch Kash nur um Sex. Fast jede Person, die auftaucht, wird als Sexobjekt gesehen und ist natürlich unheimlich heiß. Genauso wie Vel, die ist die attraktivste Frau ever und jeder will sie nur ins Bett bekommen. Das hat mich mit zunehmender Seitenzahl immer mehr genervt. Die Ideen und v.a. die Charaktere hätten einen breiteren Fokus verdient, für mich blieben sie dadurch total blass und oberflächlich. Die Idee mit den Hexen, Dämonen und Göttern fand ich unheimlich faszinierend und hätte besser ausgebaut werden können. So sind sie irgendwie auf dem Weg verhungert. Dazu kommt noch, dass Kash für mich nicht wirklich ein toller Charakter ist; seine Qualität beschränkt sich auf sein Aussehen und sein Verhalten ist zum Teil sehr übergriffig. Die Anziehung der Beiden fand ich auch auf das sexuelle reduziert, für mich gehört dann doch etwas mehr dazu. Der Schreibstil ist gewohnt gut zu lesen (die anderen Bücher der Autorin haben mich thematisch aber mehr abgeholt) und durch ein paar Sidekicks und den schlagfertigen Wortgefechten ist das Buch unterhaltsam was mich bis zum Ende durchhalten ließ , aber dieser absolut einseitige Fokus war für mich schon fast grenzwertig. Die Altersempfehlung ab 16 sollte hier unbedingt eingehalten.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Mit Tinte und Papier

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Liv nimmt an einem Autorenwettbewerb teil, der so ganz anders verläuft als sie es sich vorgestellt hat. Gerade Liv hat mir sehr gut gefallen, ich mochte ihre schlagfertige Art und ihren Humor. Er bringt ...

Liv nimmt an einem Autorenwettbewerb teil, der so ganz anders verläuft als sie es sich vorgestellt hat. Gerade Liv hat mir sehr gut gefallen, ich mochte ihre schlagfertige Art und ihren Humor. Er bringt Lebendigkeit und Würze in die Geschichte, die mich bis kurz vor Schluss begeistert hat. Der Schreibstil ist super zu lesen und das Geplänkel zwischen Liv und Flame fand ich sehr unterhaltsam. Die fantastischen Elemente sind kreativ und das Thema "Schreiben" zieht sich durch das Buch durch. Flame blieb leider etwas blass, seinen Charakter konnte ich nicht so richtig greifen, aber ich denke im zweiten Band wird das besser. Am interessantesten fand ich noch Shelly und Sawyer. Die ersten zwei Drittel haben mich sehr gefesselt und unterhalten, danach hat mich das Buch leider leicht verloren. Die Intrigen wurden mir etwas zu komplex und undurchschaubar, zudem hätte ich mir von den Teilnehmern hier mehr kritische Töne erwartet (Livs Notizen am Ende des Buches haben mir zum Glück einen besseren Überblick über die Figuren verschafft, beim Durchblick allerdings nur wenig geholfen;). Der Spicefaktor nimmt am Ende zu, was mir nicht ganz so gefallen hat, lag vermutlich auch an der Oberflächlichkeit der Protas. Mir kam die Anziehung der Figuren untereinander zu plötzlich und ich habe es teilweise einfach nicht gespürt. In einer Szene zum Ende hin mit Erato habe ich ziemlich gestutzt, da ist meine Logik nicht mitgekommen. Trotz all diesen Punkten mochte ich das Buch sehr gerne, da es mich dank des flotten Schreibstils und des etwas anderen fantastischen Themas gut unterhalten hat.

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