Cover-Bild Deadly Ever After – Blut und Schnee
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Märchen, Mythen, Fabeln und Legenden
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 608
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783453275560
T. S. Orgel

Deadly Ever After – Blut und Schnee

Roman
Das große düstere Märchenepos vom erfolgreichsten Autorenbrüderpaar der deutschsprachigen Fantasy

In einer Welt, in der alle Märchenfiguren versammelt sind, geht das Leben nach dem „… und wenn sie nicht gestorben sind“ weiter. Schneewittchen hat als weiße Kaiserin die Macht an sich gerissen und überzieht das Land mit Krieg, um allen die Magie zu rauben. Allein Streich, der tapfere Schneider, und seine Rebellen stellen sich ihr entgegen. Doch sie scheitern – und nur sein Neffe, völlig magielos, überlebt. Jetzt muss er Verbündete suchen, um seinen Onkel zu rächen und die grausame Herrschaft Schneewittchens zu beenden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2026

Verdrehte Märchenwelt

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Schon nach wenigen Seiten hatte ich dieses herrliche Gefühl, in eine Welt zu stolpern, die man eigentlich kennt – nur um festzustellen, dass hier alles verdrehter, düsterer und faszinierender ist, als ...

Schon nach wenigen Seiten hatte ich dieses herrliche Gefühl, in eine Welt zu stolpern, die man eigentlich kennt – nur um festzustellen, dass hier alles verdrehter, düsterer und faszinierender ist, als jedes klassische Märchen es je war. Die Orgel‑Brüder schaffen es, vertraute Motive neu zu denken und ihnen eine Schärfe zu verleihen, die mich durchgehend begeistert hat.

Im Zentrum steht Tristan, der magielose Neffe des tapferen Schneiders – und für mich der emotionale Anker der Geschichte. Seine Verletzlichkeit, sein Mut und sein stiller Trotz machen ihn zu einer Figur, die man sofort begleitet, ohne sich umzudrehen. Die Reisegruppe, die ihn unterstützt, ist ein kleines Highlight für sich: eine resolute Metzgerin, eine alte Witwe, eine treue Hündin und ein Froschkönig, der mit seiner Mischung aus Witz und Wehmut immer wieder mitten ins Herz trifft.

Die größte Überraschung aber ist die weiße Kaiserin, eine Schneewittchen‑Interpretation, die jede Sanftheit abgelegt hat. Kalt, machtvoll, kompromisslos – und gerade deshalb unglaublich faszinierend.

Was mich besonders überzeugt hat, ist die Art, wie die Autoren mit Märchen spielen. Es gibt unzählige Anspielungen, aber nie wirken sie wie ein Gimmick. Alles fügt sich organisch in eine Welt, die nach dem berühmten „… und wenn sie nicht gestorben sind“ weiterlebt – nur viel brutaler, vielschichtiger und moralisch grauer. Ein klassisches Gut und Böse existiert hier nicht, und genau das macht die Geschichte so spannend.

Der Schreibstil ist klar, flüssig und voller Energie. Die wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man tief in die Figuren eintaucht, und die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Action und feinem Humor funktioniert erstaunlich gut. Besonders das letzte Drittel hat mich komplett abgeholt – rasant, emotional und mit Wendungen, die wirklich sitzen.

Fazit:
Eine packende, düstere und gleichzeitig hoffnungsvolle Märchenadaption, die bekannte Figuren neu erfindet und eine Welt erschafft, in der man sich sofort verliert. Für mich ein echtes Highlight – 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für alle, die Märchen lieben, aber bereit sind, sie in einem völlig neuen Licht zu sehen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Verdrehte (Märchen-)welt

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Meine Meinung

Für alle, die der Klappentext anspricht -> Ihr werdet nicht enttäuscht, denn beim Lesen von "Deadly Ever After Blut und Schnee" hat man sofort das Gefühl in eine vertraute und gleichzeitig ...

Meine Meinung

Für alle, die der Klappentext anspricht -> Ihr werdet nicht enttäuscht, denn beim Lesen von "Deadly Ever After Blut und Schnee" hat man sofort das Gefühl in eine vertraute und gleichzeitig völlig verdrehte Märchenwelt gezogen zu werden. Die Orgel Brüder erzählen eine Geschichte, die düster wirkt, aber immer mit einem Hoffnungsschimmer. Besonders die Kaiserin Katharina hat mich beeindruckt, weil sie eine Schneewittchen Figur zeigt, die jede Sanftheit abgelegt hat und mit kalter Konsequenz herrscht. Tristan, der junge Neffe des tapferen Schneiders, ist für mich der emotionale Kern des Romans.

Die Gruppe, die ihn begleitet, fand ich auch ganz toll beschrieben. Eine alte Witwe, eine entschlossene Metzgerin, eine Hündin und der Froschkönig, der mit seiner Mischung aus Humor und Tragik für besondere Momente sorgt. Die vielen Märchenanspielungen haben mir ebenfalls extrem gut gefallen, da ich Märchen liebe! Der Stil von T.S.Orgel ist klar, die Spannung bleibt hoch und besonders das letzte Drittel hat mich sehr überzeugt und nochmal alles aus dem Buch herausholen können.


Klappentext

In einer Welt, in der alle Märchenfiguren versammelt sind, geht das Leben nach dem „… und wenn sie nicht gestorben sind“ weiter. Schneewittchen hat als weiße Kaiserin die Macht an sich gerissen und überzieht das Land mit Krieg, um allen die Magie zu rauben. Allein Streich, der tapfere Schneider, und seine Rebellen stellen sich ihr entgegen. Doch sie scheitern – und nur sein Neffe, völlig magielos, überlebt. Jetzt muss er Verbündete suchen, um seinen Onkel zu rächen und die grausame Herrschaft Schneewittchens zu beenden.

Über den Autor / die Autoren

T.S. Orgel ist das Pseudonym der Brüder Tom und Stephan Orgel, den Autoren der Fantasy-Romanreihen Orks vs. Zwerge und Die Blausteinkriege. Mit dem SPIEGEL Bestseller „Der verborgene Turm“ war 2017 ihre zweite Trilogie beendet. Seitdem haben sie sich auch mit Science-Fiction-Romanen über die Zukunft unseres Sonnensystems und Historien-Mystery-Thriller um Goethe und Schiller einen Namen gemacht. (Quelle: https://ts-orgel.de/tso/)

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Düsteres was-wäre-wenn Szenario nach dem HappyEnd

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Was wäre, wenn all die märchenhaften HappyEnds erst der Anfang einer viel schlimmeren Erzählung sind? Wenn Schneewittchen die Welt ins Chaos stürzt, während Rotkäppchen den Wolf jagt, der vielleicht gar ...

Was wäre, wenn all die märchenhaften HappyEnds erst der Anfang einer viel schlimmeren Erzählung sind? Wenn Schneewittchen die Welt ins Chaos stürzt, während Rotkäppchen den Wolf jagt, der vielleicht gar nicht so böse ist, wie viele denken?
In ihrem neuen Roman werfen die Autoren-Gebrüder T.S. Orgel sämtliche Schöne-Welt-Vorstellungen der Märchen komplett über den Haufen. Lassen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen und bekannte Märchenfiguren Kämpfe ausfechten, von denen sie vorher nie zu träumen wagten.

Es sind keine Helden mehr übrig. (Zitat S. 361)

Der Roman entpuppt sich schnell als Wilder Ritt durch die Märchenwelt, in der Krieg und Unterdrückung herrschen. Verschiedene Märchenfiguren und -elemente sind geschickt in die Handlung eingebaut, seien es Frau Holle, der Froschkönig, Spinnräder und Spiegel, Rumpelstilzchen oder weniger bekannte Charaktere.

Ich hab da noch ein Aas im Ärmel. - Du meinst Ass? - Ich sagte, was ich meine. (Zitat S. 239)

Humor und Action kommen neben der Spannung ebenfalls nicht zu kurz und lockern die anfänglich düstere Grundstimmung angenehm auf. Die Hauptcharaktere schlagen verschiedene Wege ein, welche sich später wieder kreuzen. Dadurch bleibt die Handlung angenehm abwechslungsreich. Zum Inhalt selbst möchte ich gar nichts weiter verraten, da der gesamte Roman aus lauter Überraschungen besteht, die ich nicht spoilern möchte. An Einfallsreichtum hat es den Autoren hier definitiv nicht gemangelt. Von mir gibt es 5 von 5 roten Äpfeln für das Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Spannende und düstere Märchenadaption

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Mit „Deadly Ever After“ bekommen wir eine interessante und düstere Märchenadaption, deren Handlung nach dem berühmten „… und wenn sie nicht gestorben sind“ ansetzt. Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd, ...

Mit „Deadly Ever After“ bekommen wir eine interessante und düstere Märchenadaption, deren Handlung nach dem berühmten „… und wenn sie nicht gestorben sind“ ansetzt. Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd, sodass der Einstieg in die Geschichte leichtfällt und man schnell in die Handlung hineingezogen wird.

Schneewittchen ist inzwischen Kaiserin geworden und führt Krieg im Land. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Tristan, der Neffe von Fürst Streich, den wir auf seiner Reise durch das Märchenland begleiten. Sein Ziel ist es, Verbündete zu finden und der grausamen Herrschaft ein Ende zu setzen.

Die Story war wirklich spannend. Wir begegnen vielen bekannten und unbekannten Märchenfiguren, sowie Gestalten aus Sagen und andere Mythen. Interessant war, daß die Figuren teilweise ganz anders dargestellt wurden, als man sie bisher kannte. Ein klassisches Gut und Böse in dem Sinne gibt es hier nicht. Eine tolle Neuinterpretation.

Es gab einige unerwartete Wendungen, wodurch der Spannungsbogen immer aufrecht erhalten wurde. Neben düsteren und actionreichen Szenen, kommt der Humor aber nicht zu kurz. Das lockert die düstere Stimmung immer mal wieder auf. Zum Ende hin nimmt die Story nochmal ziemlich an Fahrt auf und begeistert mit einem packenden Finale.

Fazit: Eine spannende und düstere Neuinterpretation bekannter Märchenfiguren, die mit einer abwechslungsreichen Handlung und einer gelungenen Mischung aus Action, düsterer Atmosphäre und Humor überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Schneewittchen, die grausame Kaiserin

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In dieser Welt gibt es alle möglichen Märchenfiguren und doch sind sie anders. Düsterer. Schneewittchen ist eine grausame Kaiserin, die magischen Lebewesen ihre Magie entzieht und das Land durch ihre Rotkappen ...

In dieser Welt gibt es alle möglichen Märchenfiguren und doch sind sie anders. Düsterer. Schneewittchen ist eine grausame Kaiserin, die magischen Lebewesen ihre Magie entzieht und das Land durch ihre Rotkappen bekriegt. Nur der tapfere Schneider Streich und seine Rebellen versuchen sich ihr entgegenzustellen. Doch sie werden von der Wilden Jagd überrollt. Nur der magielose Neffe von Streich überlebt und sinnt auf Rache. Doch dazu braucht er Verbündete, um Schneewittchen zu Fall zu bringen.

Das Cover fand ich wunderschön. Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls sehr gut. Ich brauchte allerdings ein paar Seiten, um in die Geschichte reinzukommen, da direkt so viel passierte. Aber dann konnte mich die Geschichte richtig packen. Es war total spannend zu erraten, welche wahren Märchenfiguren gemeint war. Denn sie hatten andere Namen und zum größten Teil gar nichts mit den bekannten Märchenfiguren gemein. Tristan, der Neffe des Fürsten Streich und Überlebender des Angriffs, war anfangs recht naiv und sehr tollpatschig. Aber im Laufe der Geschichte, wurde er immer mutiger. Seine Verbündeten Linde, Maari, Ran und Hans musste man erst einmal genauer kennenlernen.

Das Buch hatte mich bestens unterhalten. Es war spannend, witzig, aber auch sehr düster. Es gab einige recht brutale Schlachten und die Märchenfiguren, die man sonst im Kopf hatte, sollte man beim Lesen ausblenden. Das Setting war ebenfalls klasse. Man konnte sich vieles bildlich vorstellen. Und dann machten noch Plot Twists das Buch perfekt.
Wer Märchenfiguren mal anders erleben möchte, ist bei dieser Geschichte bestens aufgehoben.

Fazit:
Ein fantastische und düstere Reise in eine ganz andere Märchenwelt.

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