Gelungene Atmosphäre - guter Auftakt
The Crane and the NightjarThe Crane and the Nightjar ist der Auftakt einer düsteren Romantasy-Geschichte rund um Zara, die nach ihrer Verhaftung in einem tödlichen Wettbewerb um ihre Freiheit kämpfen muss. Dabei ist sie gezwungen, ...
The Crane and the Nightjar ist der Auftakt einer düsteren Romantasy-Geschichte rund um Zara, die nach ihrer Verhaftung in einem tödlichen Wettbewerb um ihre Freiheit kämpfen muss. Dabei ist sie gezwungen, ausgerechnet mit dem undurchsichtigen Crane zusammenzuarbeiten.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und transportiert die düstere Atmosphäre wirklich gut. Besonders gefallen haben mir außerdem die eingestreuten Infoblöcke zu Kreaturen, Spielregeln und generell zur Welt, weil sie das Ganze greifbarer machen. Ich hätte aber gerne noch etwas mehr über die Magie und ihre Konsequenzen erfahren. Die Grundidee erscheint ziemlich interessant und hätte mehr Raum verdient.
Zaras Entwicklung ist gelungen: Sie braucht zwar gefühlt eine halbe Ewigkeit, um selbst aktiv zu werden, und vertraut dann – entgegen ihrer angeblichen Grundregel – erstaunlich schnell anderen. Ein bisschen widersprüchlich.
Aber insgesamt wirkt ihre Entwicklung nachvollziehbar und nicht komplett aus der Luft gegriffen.
Dieses „tödliche Spiele“-Konzept… ja. Kennt man halt inzwischen. Hier war es für mich leider nicht besonders spannend umgesetzt. Das was danach kam hat mir besser gefallen.
Fazit:
Ein solider Auftakt mit guter Atmosphäre aber Potenzial nach oben. Trotz Schwächen macht das Buch dennoch definitiv neugierig auf den nächsten Band.