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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.01.2018

Hangman

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Nach dem Vorgängerband "Ragdoll" war ich von "Hangman" etwas enttäuscht. die Spannung ist zwar meistens gegeben, aber ich bin nicht mit dem Hauptpersonen warm geworden. Diese sind zwar wie im ersten Band ...

Nach dem Vorgängerband "Ragdoll" war ich von "Hangman" etwas enttäuscht. die Spannung ist zwar meistens gegeben, aber ich bin nicht mit dem Hauptpersonen warm geworden. Diese sind zwar wie im ersten Band auch meist unsympathisch, aber hier hat es mich gestört. Immer, wenn ich dachte sie werden mir etwas sympathischer, kam wieder etwas, dass das sofort zu Nichte machte. Ausnahme: Edmunds. Diesen Charakter fand ich schon im ersten Band die heimliche Hauptperson. Insgesamt war mir die Handlung zu verwirrend, der eigentliche Mord tritt ins Hintertreffen. Die internen Verwicklungen stehen im Vordergrund. Zudem ist das Buch sehr brutal und blutig - also nichts für schwache Nerven. Die Auflösung zum Ende hin war mir dann zu schnell und einfach und etwas unrealistisch.

Veröffentlicht am 16.01.2018

etwas blass

Die Henry Frei-Thriller / Böses Kind
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In seinem Buch "Böses Kind" führt Martin Krist die beiden Ermittler Henry Frei und Louisa Albers ein. Es ist der Beginn einer Reihe, daher auch der Untertitel "Alanna".
Über Alanna erfährt man in dem ...

In seinem Buch "Böses Kind" führt Martin Krist die beiden Ermittler Henry Frei und Louisa Albers ein. Es ist der Beginn einer Reihe, daher auch der Untertitel "Alanna".
Über Alanna erfährt man in dem Buch allerdings nicht viel. Begonnen wird mit einem Mord an einer Frau, der schnell aber ins Hintertreffen gelangt. Hauptsächlich geht es dann um Suse und ihre verschwundene Tochter.
Das Buch ist mit seinen 324 Seiten schnell durchgelesen; für mich war es das erste Buch von Krist. Die Erwartungen an so einen bekannten Autor waren hoch und wurden nicht ganz erfüllt. Insgesamt liest sich das Buch gut und ist auch spannend, aber die Hauptfiguren bleiben blass. Suse wirkt etwas überzogen und z.T. wird die Handlung etwas zu schnell vorangetrieben. Der Schluss wartet zwar mit einer Wendung auf, ist aber recht schnell abgehandelt. Dann folgt noch ein Cliffhanger. Mich konnte das Buch nicht überzeugen und ich werde die Reihe auch nicht weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 13.01.2018

wahnsinnige Luxuskreuzfahrt

Woman in Cabin 10
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Lo darf als Journalistin an einer Luxuskreuzfahrt teilnehmen um darüber zu berichten. Ihre Chance um auf der Karriereleiter nach oben zu klettern. Doch dann hört sie einen Mord und keiner glaubt ihr.
Der ...

Lo darf als Journalistin an einer Luxuskreuzfahrt teilnehmen um darüber zu berichten. Ihre Chance um auf der Karriereleiter nach oben zu klettern. Doch dann hört sie einen Mord und keiner glaubt ihr.
Der Schreibstil von Ruth Ware lässt sich gut lesen und somit hatte ich das Buch recht schnell durch. Die Spannung lässt im Mittelteil leicht nach, was dem Lesevergnügen aber kaum schadet. Allerdings bin ich mit der Hauptprotagonistin Lo nicht so recht warm geworden. Zum Teil wirkt sie schon sehr durchgeknallt und greift in jeder Situation zum Alkohol oder Tabletten. Dieses extreme Suchtverhalten hat mich gestört. Dennoch ergab sich am Ende hin eine Wendung, die ich so nicht vorgesehen hatte; wobei ganz am Schluss ist es wieder sehr vorhersehbar. Wenn man über die leicht konstruierte und dadurch etwas konstruierte Story hinwegsehen kann eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 02.01.2018

spannender Auftakt

Suizid
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Das Buch beginnt in typischer Koontz Manier sehr spannend und packt einen von der ersten Seite an. Ich habe den Wälzer in kurzer Zeit durchgelesen. Jane ist sehr sympathisch ihrer Suche nach Antworten. ...

Das Buch beginnt in typischer Koontz Manier sehr spannend und packt einen von der ersten Seite an. Ich habe den Wälzer in kurzer Zeit durchgelesen. Jane ist sehr sympathisch ihrer Suche nach Antworten. Die kurzen Kapitel erhöhen die Spannung noch. Durchwegs interessante und nicht immer durchschaubare Charaktere machen das Buch zu einem Lesevergnügen. Einen Stern Abzug gibt es für das offene Ende - jetzt ich will unbedingt wissen wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 06.12.2017

Tick Tack

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?
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Nic fährt nach langer Zeit zurück in ihren Heimatort. Eine Kleinstadt voller Lügen. Ab da sollte dem Leser klar sein, dass hier mit Wahrheiten gespielt wird. die Idee, die Geschichte rückwärts zu erzählen ...

Nic fährt nach langer Zeit zurück in ihren Heimatort. Eine Kleinstadt voller Lügen. Ab da sollte dem Leser klar sein, dass hier mit Wahrheiten gespielt wird. die Idee, die Geschichte rückwärts zu erzählen fand ich sehr spannend. Bei den ersten Kapiteln habe ich ab und an zurück gelesen, habe es dann aber gelassen da es dem Lesespass nicht zuträglich war. Ab da hat sich das buch gut gelesen und war - bis auf einen kleinen Hänger zum ende hin - auch spannend. Ziemlich schnell war mir klar wie es Beziehungstechnisch ausgehen wird. Einige Wendungen haben mich auch überrascht. Insgesamt fand ich einiges sehr unrealistisch - ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen in so einem Ort voller Lügen leben zu wollen bzw. wie ein Mensch mit all diesen Lügen leben kann. Trotzdem habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt, das Buch konnte mich aber nicht vollends überzeugen.