Profilbild von Corinne

Corinne

Lesejury Star
offline

Corinne ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Corinne über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.09.2025

Mrs. Potts mischt wieder mit

Mrs Potts’ Mordclub und der Tote in der Themse
0

Mit "Mrs. Potts Mordclub und der Tote" in der Themse liegt nun schon der vierte Fall für das lieb gewonnene Trio aus Marlowe vor. Diesmal dreht sich alles um Schauspiel und Theater – denn das Opfer ist ...

Mit "Mrs. Potts Mordclub und der Tote" in der Themse liegt nun schon der vierte Fall für das lieb gewonnene Trio aus Marlowe vor. Diesmal dreht sich alles um Schauspiel und Theater – denn das Opfer ist ein Regisseur!

Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört, gelesen von Christine Prayon, die erneut eine fantastische Sprecherin ist. Ihre Art, die Figuren lebendig werden zu lassen, macht das Hören für mich zu einem echten Herbst- und Winterritual. Allein wegen ihr fühle ich mich sofort in der Geschichte zuhause.

Der Fall selbst ist wieder eine gelungene Mischung aus Gemütlichkeit und Spannung. Besonders gefallen haben mir die überraschenden Wendungen und die insgesamt nachvollziehbare Aufklärung. Das war beim letzten Roman leider nicht der Fall gewesen, weshalb ich diesmal sehr erleichtert war, dass die Aufklärung wieder realistisch wirkte. Bis zum Ende blieb offen, wer wirklich hinter der Tat steckt, und die Vielzahl an Verdächtigen sorgte für knifflige Momente, wenn auch mitunter etwas Verwirrung durch die hohe Personenanzahl (speziell im Hörbuchformat).

Was mich allerdings gestört hat, war, dass Judith trotz gegenteiliger Ankündigungen der ermittelnden Polizistin Tannika ständig in die Quere kommt und ihr den Job erschwerte. Auch ihre „Superhero“-Attitüde, bei der sie immer alles besser weiß, wirkt auf mich inzwischen etwas überzogen. Hier würde ich mir mehr Ecken und Kanten wünschen.

Sehr schön fand ich dagegen die Entwicklung bei Becks: Ihre Familiengeschichte tritt stärker in den Vordergrund, da ihre Tochter samt Freund wieder ins Elternhaus zieht. Diese persönlichen Einblicke geben der Reihe zusätzliche Wärme und Tiefe.

Das Ende hält schließlich einen fiesen Cliffhanger bereit, der verheißungsvoll andeutet, dass wir im nächsten Band endlich mehr über Judiths eigene Vorgeschichte erfahren werden, worauf ich schon lange gespannt bin!

Fazit: Ein spannender, wendungsreicher Krimi mit gewohntem Cozy-Flair, der von Christine Prayon großartig gelesen wird. Kleine Schwächen in der Figurenzeichnung von Judith trübten mein Vergnügen zwar, doch insgesamt bleibt die Reihe für mich ein gemütlicher Pflichttermin in der dunklen Jahreszeit.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2025

Selbstfindungstrip durch die Hölle

Katabasis
0

Alice ist Doktorandin der analytischen Magie in Cambridge und steht kurz vor ihrem Abschluss bei dem berühmt-berüchtigten Professor Grimes. Als dieser durch ein von ihr verursachtes Unglück zu Tode kommt, ...

Alice ist Doktorandin der analytischen Magie in Cambridge und steht kurz vor ihrem Abschluss bei dem berühmt-berüchtigten Professor Grimes. Als dieser durch ein von ihr verursachtes Unglück zu Tode kommt, will Alice in die Hölle reisen, um ihn zurückzuholen. Problem 1: Das hat noch nie jemand geschafft. Problem 2: Ihr Rivale Peter will mitkommen.
Gemeinsam reisen sie in die Hölle und begegnen vor allem einem Abgrund: Dem in sich selbst.

Rebecca F. Kuang ist bekannt dafür, ihre Leserinnen herauszufordern, und mit „Katabasis“ ist ihr das einmal mehr gelungen. Ihr neuer Roman ist ebenso gnadenlos klug wie schonungslos in seiner Kritik – und er ist alles andere als leichte Kost.

Von Beginn an herrschte eine untergründige Spannung, die die Hölle, durch die die Figuren wandern, nicht nur zu einem physischen Ort, sondern auch zu einem psychischen Abstieg machte. Der Ton war insbesondere zu Beginn beißend sarkastisch, oft schneidend, und zugleich von einer intellektuellen Wucht, die mich an eine wissenschaftliche Abhandlung erinnerte – z.B. mit mathematischen und geometrischen Exkursen, die mich ehrlich gesagt mehrfach überfordert haben. Da musste ich manches zweimal lesen oder auch Recherchearbeit betreiben. Zwischen langen, philosophischen Passagen blitzten aber glücklicherweise immer wieder lockere Dialoge auf, die Leichtigkeit und Lesefreude zurückbrachten. Gerade dieser Kontrast machte für mich den Reiz aus, auch wenn ich mich streckenweise durch zähe Kapitel arbeiten musste. Es ist ein Roman, den man nicht verschlingt, sondern im Prinzip durcharbeiten muss.

Im Kern ist „Katabasis“ eine sezierende Auseinandersetzung mit der akademischen Welt: dem Leistungsdruck, dem Opfergedanken, dem toxischen Abhängigkeitsverhältnis zu Doktorvätern und der permanenten Selbstlüge, die nötig ist, um in diesem System bestehen zu können. Darüber hinaus verhandelt der Roman politische Fragen wie Migration und Armut, aber auch zutiefst persönliche wie Selbstwert, Schuld und Feminismus. Die Hölle erscheint dabei als Spiegel dieser Themen: wandelbar, individuell, unerbittlich. Mich hat dieses Potpourri an Themen sehr begeistern können, in vielen Punkten fühlte ich mich persönlich angesprochen. Einige sehr philosophisch-theoretische Passagen zogen sich jedoch zäh dahin und hätten für mich eingedampft werden können. Die Handlung blieb mir hier mehrfach zu sehr hinter den philosophischen Exkursen zurück.

Alice und Peter sind keine Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Im Gegenteil: Sie sind widersprüchlich, unsympathisch, gebrochen. Alice ist ehrgeizig bis zur Selbstaufgabe, gefangen in der Hörigkeit gegenüber ihrem Professor, und voller Widersprüche und hat mich damit oft frustriert. Peter wirkte auf mich anfangs optimistischer, doch auch er blieb zwiespältig. Gerade diese Ambivalenz machte die Figuren für mich faszinierend: Sie müssen erst wachsen, Fehler machen, sich mit ihren Abgründen auseinandersetzen. Kuang verzichtet wie schon bei „Yellowface“ auf einfache Identifikationsfiguren und zwingt ihre Leser
innen, sich an Reibungspunkten abzuarbeiten. Das ist spannend, aber anstrengend, und warm wurde ich mit Alice trotz versöhnlichem Ende bis zuletzt nicht.

Fazit: „Katabasis“ ist ein gewaltiges, widersprüchliches Werk: philosophisch überbordend, stellenweise zäh, aber eben auch gnadenlos klug. Es hat mich Zeit, Konzentration und Geduld gekostet, und manchmal war es schlicht zu viel Philosophie auf einmal. Aber es war auch faszinierend, überraschend, und so anders als alles, was ich sonst gelesen habe. Es hat mich zum Nachdenken gebracht über Macht, über Wissenschaft, über Selbstlügen und über das, was wirklich zählt. Ich habe es nicht weg mit dem Gefühl weggelegt, eine spannende Höllengeschichte gelesen zu haben, sondern mit dem Eindruck, dass dieses Buch noch in mir weiterarbeiten wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 18.09.2025

Zwischen RAF und Familiendrama

Blankenese - Zwei Familien
0

Mit "Blankenese – Zwei Familien – Zeitensturm" legt Michaela Grünig den dritten und letzten Band ihrer Trilogie vor und es zog mich von der ersten Seite wieder in den Bann. Schon der Einstieg gelang nahezu ...

Mit "Blankenese – Zwei Familien – Zeitensturm" legt Michaela Grünig den dritten und letzten Band ihrer Trilogie vor und es zog mich von der ersten Seite wieder in den Bann. Schon der Einstieg gelang nahezu mühelos, nicht zuletzt dank der hilfreichen Übersicht über die Familienverhältnisse, die zur Erinnerung nach den ersten beiden Bänden wichtig war, da ich diese jeweils zum Erscheinungstermin gelesen hatte.

Die Autorin beweist einmal mehr ihr Talent, geschichtliche Ereignisse und politische Entwicklungen mit persönlichen Schicksalen zu verweben. Ob Studentenbewegung, Vietnamkrieg, Aufarbeitung des Nationalsozialismus, DDR, RAF oder Paragraf 218 – all diese Themen flossen in die Handlung ein, ohne belehrend zu wirken. Vielmehr erlebte ich erneut die Zeitgeschichte durch die Augen plastisch gezeichneter Figuren, mit denen ich mitfühlen, mitleiden und mitfiebern konnte.

Besonders Ulrike hat mich dabei stark beeindruckt. Sie ringt mit sich, mit den Erwartungen ihrer Eltern und ihrer eigenen Beziehung und ihre Entwicklung habe ich deshalb gespannt verfolgt. Ihre Ambivalenz, ihre Stärke und ihr Ringen um Selbstbestimmung haben sie für mich zur vielleicht spannendsten Figur gemacht. Gleichzeitig hat mich ihr Verhältnis zu einer Figur, die nach und nach in die RAF abdriftet, fassungslos und frustriert zurückgelassen und ich habe mitgefiebert, ob Ulrike die Kurve kriegen würde.

Ihre Schwester Sabine wiederum ist ein stiller, aber nicht weniger interessanter Gegenpol. Ihre Zartheit, ihre Einsamkeit, aber auch ihre Anfänge von Rebellion haben mich bewegt. Besonders ihre Auseinandersetzungen mit Mutter Sonja haben mich oft fassungslos gemacht. Nach und nach zeigte sich, wohin eine zerrüttete Eltern-Kind-Beziehung führen kann.

Mein persönlicher Liebling der Trilogie blieb aber die dritte Figur im Fokus - Kurt: ein Mann, der gegen Widerstände und Schweigen ankämpft und in der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und auch später der Strafverfolgung der RAF nicht locker lässt. Sein Idealismus, aber auch die Steine, die ihm in den Weg gelegt werden, machen seinen Strang zu einem wichtigen Teil der Handlung, der zeigt, wie schwierig der juristische Weg der Aufarbeitung ist und wie schmal der Grat zwischen demokratischem Verhalten und Machtausnutzung. Wer jedoch kein Fan juristischer Sachverhalte ist, wird hier möglicherweise nicht ganz so begeistert sein.

Insgesamt gelang es Michaela Grünig wieder, die Balance zwischen historischer Genauigkeit, politischem Zeitgeist und emotionaler Tiefe zu halten. Es gibt Figuren, die man sofort ins Herz schließt, und andere, die man leidenschaftlich verabscheut. Genau das hielt bei mir die Spannung bis zum Schluss hoch.

Das Ende hat mich vollkommen überrascht und tief getroffen. Ohne zu viel zu verraten: Es ist dramatisch, erschütternd und alles andere als „Friede, Freude, Eierkuchen“. Gerade dadurch wirkte es lange nach und macht die Trilogie für mich zu einem eindringlichen literarischen Erlebnis, das mir im Gedächtnis bleiben wird.

Fazit: Diese Reihe hat mich, die eigentlich nie ein Fan von historischen Romanen war, restlos überzeugt. Sie zeigt Menschen, die in bewegten Zeiten ihren Platz suchen, Fehler machen, kämpfen und hoffen. Die Blankenese-Trilogie hat mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht und mein Interesse an der Geschichte dieser Epoche vertieft.

Auch, wenn mich das Ende schockierte, was es für mich ein packendes, authentisches und sehr bewegendes Finale einer außergewöhnlichen Reihe. Absolute Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Dunkle Vergangenheit

Death at Morning House
0

Inhalt: Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und zum Gespött der Stadt wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Gemeinsam ...

Inhalt: Nachdem Marlowe wegen einer explodierenden Kerze aus Versehen das Haus ihrer Nachbarn niederbrennt und zum Gespött der Stadt wird, nimmt sie einen Ferienjob auf einer abgelegenen Insel an. Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Teenager soll sie Führungen durch eine alte verfallene Villa anbieten. Doch die Idylle bleibt nicht lange so sonnig, denn schon bald wirft die Vergangenheit einen düsteren Schatten über die Insel. In den Dreißigerjahren hat dort ein Arzt mit seinen Adoptivkindern gelebt, bis sie nach einer Tragödie das Anwesen verlassen haben und nie zurückgekehrt sind. Zunehmend vermischt sich Früher mit Heute, Spekulation mit Verdacht – und die tödlichen Gefahren der Insel sind keineswegs Geschichte.

Maureen Johnson gelingt mit Death at Morning House ein spannender Young-Adult-Thriller, der Humor und Nervenkitzel auf gekonnte Weise verbindet. Bereits zu Beginn wird man durch eine liebevoll gestaltete Karte der Insel in die Welt der Geschichte eingeführt – ein schönes Detail, das sofort Lust aufs Weiterlesen macht.

Die Hauptfigur Marlowe ist mir besonders ans Herz gewachsen. Ihr herrlich sarkastischer Unterton und ihr humorvoller Blick auf die Ereignisse machten sie mir unglaublich sympathisch. Nachdem ein Missgeschick das Haus, das sie nebenbei betreut, zerstört, nimmt Marlowe einen Sommerjob auf Ralston Island in Kanada an, um als Tour Guide zu arbeiten und sich in die Geschichte der Insel einzuarbeiten.

Die Erzählstruktur wechselt geschickt zwischen Marlowes Gegenwart und den Familienmitgliedern der Ralstons in den 1930er Jahren. Diese parallelen Handlungsstränge verleihen der Geschichte Tiefe, kleine Cliffhanger und Atmosphäre.

Besonders gelungen fand ich, dass die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten wird – erst ganz am Ende wurde mir klar, wer der Täter gewesen sein muss.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Es dauerte vergleichsweise lange, bis in der Gegenwarts-Handlung der erste Mord geschieht. Dennoch überzeugte das Buch durch seine dichte, bildhafte Schreibweise und die atmosphärische Darstellung der Insel.

Insgesamt ist Death at Morning House ein unterhaltsamer, clever erzählter Thriller, der Humor, Spannung und eine sympathische Protagonistin vereint – wenn auch nicht ganz das Niveau von AGGGM von Holly Jackson, so dennoch perfekt für Fans von Young-Adult-Krimis.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Schein und Sein

Bestie
0

Joana Junes Debütroman "Bestie" wirft einen schonungslosen Blick auf das Leben junger Frauen in ihren Mittzwanzigern – eine Generation, die scheinbar alles perfekt inszeniert, dabei aber innerlich leer ...

Joana Junes Debütroman "Bestie" wirft einen schonungslosen Blick auf das Leben junger Frauen in ihren Mittzwanzigern – eine Generation, die scheinbar alles perfekt inszeniert, dabei aber innerlich leer bleibt. Die Geschichte spielt in Hamburg und wechselt zwischen den Perspektiven von Anouk und Lilly, zwei Frauen, die verzweifelt nach Bestätigung, Liebe und Aufmerksamkeit suchen, dabei aber kaum echte Gefühle oder Vertrauen zulassen. Als Lilly, die eigentlich Delia heißt, bei Influencerin Anouk einzieht, um sich ein neues Leben aufzubauen, beginnt zwischen den beiden eine Beziehung, die zunächst weder echte Freundschaft, noch mangelndes Desinteresse beinhaltet.

Die Autorin zeichnet ein Bild von Selbstoptimierung und Oberflächlichkeit: Schönheitsoperationen, Filler, Botox und die ständige Inszenierung in sozialen Medien prägen den Alltag der Figuren. Doch hinter dem makellosen Äußeren steckt Leere; echte Probleme werden kaum geteilt, und der ständige Drang nach Bestätigung machte mir die Figuren extrem unsympathisch.

Der Stil von Joana June ist dabei durchaus bemerkenswert: verspielt, pointiert und sprachlich kreativ. Gerade diese Leichtigkeit im Erzählstil hielt mich bei der Stange, obwohl ich mit den Figuren selbst kaum mitfühlen konnte, ihre überspielten Unsicherheiten und ständige Selbstinszenierung wirkten von Beginn an abstossend auf mich. Die Handlung blieb für meinen Geschmack stellenweise dünn, und die Interludes erschlossen sich mir nicht vollständig. Gegen Ende wurde die Geschichte sehr wild, fast so, als wollte die Autorin unbedingt „höhere“ Literatur fabrizieren. Hier hätte weniger mehr sein können.

Der Titel "Bestie" ist doppeldeutig gewählt und passt gut zur Thematik von Schein und Sein. Trotz einiger Schwächen ist das Buch als Debüt solide und der Stil der Autorin lässt Potenzial für die Zukunft erkennen. Allerdings wird mir die Story vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben.

Insgesamt hinterlässt Bestie einen zwiespältigen Eindruck: Sprachlich stark, inhaltlich oberflächlich. Für Leserinnen und Leser, die sprachliche Experimente schätzen und einen Blick auf die Oberflächenwelt sozialer Medien werfen möchten, lohnt sich die Lektüre – emotionale Nähe zu den Figuren sollte man jedoch nicht erwarten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere