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Veröffentlicht am 18.05.2021

Berührend, einfühlsam, traurig und wunderschön zugleich!

Warten auf Wind
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Als ich das erste Mal von dem Buch „Warten auf Wind“ hörte, wusste ich sofort, dass ich es lesen muss. Ein berührender Sommerroman mit einer eigenwilligen Protagonistin – das klang einfach nach einer ...



Als ich das erste Mal von dem Buch „Warten auf Wind“ hörte, wusste ich sofort, dass ich es lesen muss. Ein berührender Sommerroman mit einer eigenwilligen Protagonistin – das klang einfach nach einer Geschichte ganz nach meinem Geschmack. Da mir auch das Cover auf Anhieb gefiel, zögerte ich wirklich keine Sekunde lang und ließ das Buch nur zu gerne bei mir einziehen.

Nichts liebt Vinga mehr als Zeit bei ihrem Opa auf der Insel zu verbringen, weit weg von all ihren Problemen. Hier kann sie glücklich sein, hier gibt es keine traurige Mutter, die mit der neuen Lebenssituation vollkommen überfordert ist, hier gibt es keinen Papa, der sie und Mama für seine neue Freundin verlassen hat. Hier gibt es nur das weite Meer, ihren wunderbaren Opa und das kleine Boot, das Vinga in diesem Sommer unbedingt seetüchtig machen möchte.
Dieses Mal ist jedoch etwas anders als sonst. Eines Tages steht plötzlich Rut vor – ein schwarzhaariges Mädchen in schwarzen Klamotten, das so ganz anders ist als Vinga. Rut hasst die Insel und das Meer. Sie will hier gar nicht sein, sondern den Sommer viel lieber in der Stadt verbringen. Obwohl die Mädchen so verschieden sind, verstehen sie sich und verbringen immer mehr Zeit miteinander. Es soll unvergesslicher Sommer für die beiden werden.

Als ich mit dem Lesen begann, war ich mir bereits nach wenigen Seiten ziemlich sicher, dass ich mal wieder einen echten Glückstreffer gelandet habe und mit „Warten auf Wind“ einen ganz besonderen Roman in Händen halte. Meine anfängliche Vermutung sollte sich dann auch als goldrichtig erweisen: Mir hat das Buch wunderbare Lesestunden bereitet.
Oskar Kroon hat mit „Warten auf Wind“ eine überaus bewegende und tiefsinnige Geschichte über viele aktuelle und teils sehr ernste Themen aufs Papier gebracht, für die er meiner Meinung nach zurecht mit dem Augustpreis ausgezeichnet wurde. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich der Altersempfehlung vonseiten des Verlags nicht komplett anschließen kann. Die Handlung wird sehr unaufgeregt erzählt wird – ich könnte mir vorstellen, dass sie für viele Kinder insgesamt zu ruhig ist. Ein weiterer Punkt, der mich mit der Altersangabe ein wenig hadern lässt und der für mich auch mehr ins Gewicht fällt, ist die melancholische und teils recht drückende Stimmung der Geschichte. Vor allem das Ende ist ziemlich traurig und für so manch jüngere Leser*in vielleicht zu aufwühlend. Vielleicht unterschätze ich die Zielgruppe auch, keine Ahnung, ich jedenfalls würde das Buch erst ab 12 oder 13 Jahren empfehlen.

Erfahren tun wir alles aus der Sicht von Vinga in der Ich-Perspektive. Vinga habe ich sofort in mein Herz geschlossen und dank der gewählten Erzählform ist es mir von von Beginn an mühelos geglückt mich in unsere Hauptprotagonistin hineinzuversetzen.
Vingas Frust und Wut, weil ihr Vater sie und ihre Mama für diese doofe Angelica verlassen hat; ihre Traurigkeit, weil sie ihren Papa so vermisst; ihr Gefühl, anders zu sein; ihre Einsamkeit; ihre riesige Freude darüber, endlich wieder bei ihrem geliebten Opa auf der Insel sein zu können; ihre Liebe zum Meer; ihre verwirrenden Empfindungen bezüglich Rut; ihr großer Schmerz am Ende der Geschichte – all dies beschreibt der Autor auf eine sehr anschauliche, empathische und glaubhafte Weise, sodass man das Fühlen und Denken unserer Romandheldin jederzeit verstehen und nachvollziehen kann. Mich haben Vingas Gedankengänge und die Art und Weise, wie sie ihre Umwelt wahrnimmt, unheimlich bewegt und fasziniert.

Auch mit den Nebenfiguren konnte mich der Autor überzeugen. Da hätten wir zum Beispiel Vingas Großvater, ein etwas kauziger, aber total liebenswerter Kerl, und natürlich Rut, das Mädchen, das so ganz anders ist als Vinga. Die Zwei sind wahrlich ziemliche Gegensätze, passen aber vermutlich gerade deswegen so gut zusammen. Bezüglich Rut muss ich gestehen, dass sie mir nicht so wirklich sympathisch war, aber wie die langsame Annäherung der beiden Mädchen beschrieben wird, hat mir ausgesprochen gut gefallen.

Ganz angetan bin ich auch von dem Schreibstil. Die Geschichte ist in einer beeindruckend bildhaften Sprache geschrieben, die ruhig und kraftvoll zugleich ist und einem richtiggehend das Gefühl gibt, selbst vor Ort zu sein. Man meint beim Lesen die Hitze des Sommers regelrecht spüren und das Kreischen der Möwen und Rauschen der Wellen buchstäblich hören zu können.
Mit dem Setting konnte das Buch definitiv vollends bei mir punkten. Mir hat die Kulisse wahnsinnig gut gefallen und auch von der Atmosphäre, die eine einzigartige Mischung aus Melancholie und sommerlicher Leichtigkeit enthält, bin ich richtig begeistert.

Da mich die Handlung durchgehend mitreißen konnte, sich der Schreibstil super angenehm für mich hat lesen lassen und die Kapitel sehr kurz sind, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und obwohl das Ende ein recht trauriges ist, habe ich das Buch mit einem glücklichen Gefühl wieder zuklappen können.

Fazit: Einfühlsam, authentisch, außergewöhnlich. Eine tief berührende und nachdenkliche Geschichte über Freundschaft, Liebe, Selbstfindung, die Trennung der Eltern, Verlust und Veränderungen.
Oskar Kroon hat mit „Warten auf Wind“ einen ganz besonderen Coming-Age-Roman geschrieben, der leise und stürmisch zugleich ist, eine gelungene Mischung aus Tiefgang, Emotionen, Ernst, Unterhaltung und sommerlicher Unbeschwertheit enthält und wunderschön geschrieben ist. Mir hat das Buch ein bezauberndes Leseerlebnis beschert. Ich kann es nur empfehlen und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2021

Berührend, emotional, fesselnd und ehrlich. Unbedingt lesen!

Jene Nacht ist unser Schatten
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Vor etwa zweieinhalb Jahren habe ich den Debütroman von Amy Giles gelesen, der ein absolutes Highlight für mich war. Als ich nun hörte, dass dieses Jahr endlich ein neues Jugendbuch von ihr im cbj Verlag ...

Vor etwa zweieinhalb Jahren habe ich den Debütroman von Amy Giles gelesen, der ein absolutes Highlight für mich war. Als ich nun hörte, dass dieses Jahr endlich ein neues Jugendbuch von ihr im cbj Verlag erscheinen wird, stand für mich natürlich sofort fest, dass ich es unbedingt lesen muss.

Es ist inzwischen ein Jahr her, dass Jess‘ Bruder Ethan bei einer Massenschießerei im Kino getötet wurde. Das Leben der 17-jährigen hat sich seitdem komplett verändert. Ihre beste Freundin Marissa besucht mittlerweile eine andere Schule und meldet sich nicht mehr bei ihr und von ihrer Mutter, die in eine tiefe Depression verfallen ist, fühlt sich Jess vollkommen allein und im Stich gelassen. Ihre Mom kann sich zu nichts mehr aufraffen, das Geld wird immer knapper und der Stapel an unbezahlten Rechnungen wird stetig größer. Es ist nun an Jess für den Lebensunterhalt zu sorgen. Sie ergattert einen Aushilfsjob in einem Baumarkt, weiß zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht, dass der 18-jährige Lucas ebenfalls dort arbeitet. Auch Lucas war damals in jener Nacht im Kino und hat seinen großen Bruder bei der Schießerei verloren. Lucas hat seitdem mit Panikattacken zu kämpfen, ihn plagen große Schuldgefühle, da er überlebt hat und von seiner überbehütenden Mutter fühlt er sich regelrecht erdrückt.
Aufgrund der schmerzhaften Erinnerungen möchte Lucas Jess zunächst nicht um sich haben. Als er ihr aber begegnet und näher kennenlernt, merkt er schnell, dass sie die Einzige ist, die ihn wirklich versteht. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und aus freundschaftlichen Gefühlen wird innerhalb kurzer Zeit mehr werden...

Da mich Amy Giles mit „Jetzt ist alles, was wir haben“ damals so dermaßen vom Hocker hauen konnte und der Klappentext von „Jene Nacht ist unser Schatten“ so gut klang, habe ich mir von dem Buch natürlich ziemlich viel erhofft. Hinzu kam der interessante Aspekt, dass der Text von Isabel Abedi übersetzt wurde – eine deutsche Autorin, deren Bücher ich wahnsinnig gerne mag.
Um es kurz zu machen: An das vorherige Werk von Amy Giles reicht ihr neues Buch für mich nicht ganz heran, aber begeistert bin ich dennoch, auf jeden Fall. Amy Giles hat auch mit „Jene Nacht ist unser Schatten“ eine eindrucksvolle Geschichte über eine sehr schwere Thematik aufs Papier gebracht, mit welcher sie mich auf ganzer Linie überzeugen und ein äußerst intensives Leseerlebnis bescheren konnte. Mich hat die Handlung in ein wahres Wechselbad der Gefühle gestürzt und obwohl sie insgesamt recht ruhig erzählt wird, hat sie mich von Anfang bis Ende an die Seiten fesseln können, sodass ich das Buch so richtig weggatmet habe.

„Jene Nacht ist unser Schatten“ erzählt eine ungemein bewegende und schmerzliche Geschichte über Verlust, Trauerbewältigung und die Liebe. Mit ganz viel Feingefühl, Authentizität und schonungsloser Ehrlichkeit führt uns Amy Giles vor Augen, wie unterschiedlich die Folgen eines tragischen Verlustes in Familien sein können. Depressionen, Schuldgefühle, Panikattacken, Drogen, Suizidgedanken – mit all diesen Dingen setzt sich die Autorin in „Jene Nacht ist unser Schatten“ auseinander und zeigt uns damit, wie herausfordernd, qualvoll und nahezu unmöglich es für Betroffene sein kann, nach einem schrecklichen Todesfall normal weiterzuleben.

Erzählt wird die Handlung im Wechsel von Jess und Lucas, jeweils in der Ich-Form. Mir hat die gewählte Erzählform extrem gut gefallen, da wir dank dieser von beiden Hauptprotagonisten einen sehr genauen Einblick in ihre Gefühlswelten erhalten und hautnah dran sind an ihren Empfindungen und Gedanken.
Jess und Lucas waren mir auf Anhieb sympathisch und da sie beide erstklassig ausgearbeitet wurden, ist es mir jederzeit mühelos gelungen mich in die Zwei hineinzuversetzen und ihr Denken, Fühlen und Handeln nachzuvollziehen.
Ich habe eine unvergessliche Zeit mit Jess und Lucas verbracht. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten; ich habe gebangt und gehofft, dass die beiden ihr Glück finden und endlich wieder normaler und sorgenfreier leben können; ich habe mit ihnen gelacht und geschmunzelt und die langsame Annäherung und gefühlvollen Momente der beiden haben mich unheimlich berührt.
Mit der Liebesgeschichte, die sehr sanft und absolut glaubhaft beschrieben wird, konnte mich Amy Giles komplett überzeugen. Ich fand es wundervoll mitzuerleben wie sich Jess und Lucas immer näherkommen, wie es ihnen immer besser gelingt, sich aufeinander einzulassen und gegenseitig zu vertrauen und zu sehen, wie offen und ehrlich sie schließlich miteinander umgehen können, fand ich einfach nur toll.

Auch die Nebenfiguren wurden in meinen Augen vollkommen realistisch skizziert und haben mir überaus gut gefallen. Da hätten wir unter anderem Jess‘ Mom, die den schrecklichen Verlust ihres Sohnes kaum verkraftet und völlig aus der Bahn geworfen wurde; Lucas‘ Eltern, die ihren volljährigen Sohn viel zu sehr bemuttern und Lucas Freund Pete, ein klasse und sehr witziger Typ, der mir öfters Gründe zum Schmunzeln geliefert hat.

Von dem Schreibstil bin ich ebenfalls hellauf begeistert. Er ist mitreißend, eindringlich und leicht und wurde hervorragend von der Isabel Abedi ins Deutsche übertragen. Für mich hat sich der Sprachstil wunderschön und flüssig lesen lassen und da überdies die Kapitel angenehm kurz sind, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch innerhalb kurzer Zeit wieder beendet.

Fazit: Fesselnd, tiefgründig, authentisch und ergreifend. Ein beeindruckendes Buch, das unter die Haut und nachhallt.
Nach ihrem Debüt ist Amy Giles mit „Jene Nacht ist unser Schatten“ ein weiterer großartiger und tief berührender Jugendroman geglückt, in welchem sie erneut eine sehr schwere Thematik auf eine einfühlsame, sensible und ehrliche Weise behandelt. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und wurde beim Lesen auf die reinste emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen. Ich kann „Jene Nacht ist unser Schatten“ jedem nur ans Herz legen und vergebe 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 13.05.2021

Wunderschön!

Little Women. Vier Schwestern finden ihren Weg (Bd. 2)
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Little Women bzw. „Betty und ihre Schwestern“, wie der deutsche Titel von vielen Ausgaben lautet (die Wahl dieses Titels kann ich bis heute nicht nachvollziehen) – ein ganz wundervoller amerikanischer ...

Little Women bzw. „Betty und ihre Schwestern“, wie der deutsche Titel von vielen Ausgaben lautet (die Wahl dieses Titels kann ich bis heute nicht nachvollziehen) – ein ganz wundervoller amerikanischer Klassiker, den ich über alles liebe! Obwohl ich so ein großer Fan der vier March-Schwestern bin, kannte ich, Schande über mein Haupt, allerdings bisher nur den ersten Teil. Das musste ich wirklich schleunigst ändern. Meine Freude war daher riesig als ich hörte, dass der Atrium Verlag nach Band 1 nun auch die Fortsetzung neu und ungekürzt herausbringen wird. Da stand für mich natürlich sofort fest: „Little Women – Vier Schwestern finden ihren Weg“ muss ich unbedingt bei mir einziehen lassen!
Letzte Woche bin ich endlich dazu gekommen das Buch zu lesen und was soll ich sagen, auch der 2. Teil hat sich zu einem echten Herzensbuch für mich entwickelt. Die Geschichte, die so herrlich zeitlos und herzerwärmend ist; die bezaubernden Charaktere, die man einfach lieben muss; die erstklassige deutsche Übersetzung, die wir der Bettina Münch zu verdanken haben; das wunderhübsche Cover, in das ich mich sofort verliebt habe – dieses Buch ist einfach nur rundum gelungen. Ich bin dem Atrium Verlag richtig dankbar dafür, dass er nach dem ersten Band nun auch die Fortsetzung von Little Women (englischer Titel: Good Wives) in einer so tollen ungekürzten Neuausgabe herausgebracht hat und ich hoffe sehr, dass er auch noch die weiteren Folgebände „Little Man“ und „Jo‘s Boys“ neu übersetzen und auflegen wird.

An alle, die „Little Women“ noch nicht kennen: Ich persönlich rate sehr, zuerst den Auftaktband zu lesen. In der Fortsetzung wird zu Beginn zwar alles Wichtige erklärt, sodass man den Geschehnissen vermutlich auch ohne Vorwissen recht gut folgen kann, aber da die Bände stark aufeinander aufbauen, kann ich jedem wirklich nur nahelegen, die chronologische Reihenfolge der Bücher einzuhalten. Das Leseerlebnis ist so einfach ein viel, viel schöneres.

Für mich, als Nicht-Neuling, war es einfach die reinste Freude auf lauter liebgewonnene Gesichter wiederzutreffen und endlich zu erfahren, was aus ihnen geworden ist und wie es mit ihnen weitergehen wird. Die Familie March, Laurie, Mr. Laurence – alle sind sie wieder mit von der Partie und verzaubern mit ihren liebenswerten Eigenarten.
Die Handlung setzt drei Jahre nach dem Ende des Vorgängers an. Seitdem hat sich einiges bei der Familie March verändert, es ist aber auch vieles beim Alten geblieben. Mr. Und Mrs. March mögen nun etwas grauer sein, sie sind jedoch nach wie vor die zwei herzensguten Menschen aus dem ersten Band und stehen ihren vier Töchtern mit ganz viel Liebe, Rat und Tat zur Seite. Meg, Jo, Beth und Amy mögen inzwischen erwachsen sein, sie besitzen aber immer noch ihre Besonderheiten und Fehler und sind die vier völlig unterschiedlichen Schwestern, wie wir sie im ersten Teil kennengelernt haben.

Meg wird gleich zu Beginn der Geschichte heiraten und zusammen mit ihr werden wir uns durchs Eheleben schlagen und miterleben, wie sie ihre eigene kleine Familie gründet.
Jo ist immer noch der temperamentvolle Wildfang und Bücherwurm und weiterhin mein persönlicher Liebling der vier Schwestern. Mit ihr werden wir unter anderem für eine Weile nach New York reisen, wo sie weiter eifrig an ihrer Schriftstellerinnenkarriere arbeiten und zudem die Bekanntschaft eines charmanten Professors machen wird.
Beth ist immer noch der reinste Engel, gesundheitlich geht es ihr nur leider überhaupt nicht gut. Amy ist zu einer reizenden Schönheit herangewachsen (ihre Nase kann sie aber nach wie vor nicht leiden) und hat ein großes Interesse für Kunst entwickelt. Gemeinsam mit ihr wird es uns noch nach Europa verschlagen, wo sich die jüngste March-Schwester eine längere Zeit aufhalten wird.

Als Leserinnen begleiten wir alle vier Schwestern dabei, wie sie versuchen ihren eigenen Weg zu finden; wir erleben gemeinsam mit ihnen Rückschläge, traurige Ereignisse und schwierige Zeiten, dürfen aber auch ganz viele fröhliche, lustige und wunderschöne Momente mit ihnen genießen.
Die Suche nach der großen Liebe, Heirat, Ehe, das Entdecken und Weiterentwickeln von Talenten, Entscheidungen treffen, Tod, Trauer, Sorgen, Ängste und Probleme, Zusammenhalt, das Kämpfen für seine Ziele und Träume, Erfolge – von all diesen Dingen handelt dieser Band und enthält zudem einen für seine Zeit bemerkenswert feministischen Ton.
Da sich die Fortsetzung mit vielen erwachsenen Themen befasst, kann man sie meiner Ansicht nach eigentlich nicht als ein Kinderbuch bezeichnen. Der erste Teil ist eindeutig für eine jüngere Leserschaft, aber der zweite ist in meinen Augen mehr ein Werk für eine etwas ältere Zielgruppe.
Vom Verlag wird „Little Women – Vier Schwestern finden ihren Weg“ ab 11 Jahren empfohlen und da muss ich sagen, dass ich mich dieser Altersempfehlung nicht gänzlich anschließen kann. Da aber natürlich jeder Mensch anders ist, muss man das einfach individuell entscheiden. Für mein 11-jähriges Ich wäre das Buch auf jeden Fall schon geeignet gewesen. In dem Alter habe ich unheimlich gerne Bücher solcher Art gelesen.

Bezüglich des Erzählstils sollten geübte Leser
innen ab 11 Jahren meinem Empfinden nach jedenfalls keine Schwierigkeiten haben. Die Übersetzerin Bettina Münch hat erneut einen grandiosen Job gemacht und den Text hervorragend ins Deutsche übertragen. Die Sprache ist abermals in keinster Weise schwülstig oder so, sondern sehr modern. Also an all diejenigen, die keine altbackenen Schreibstile mögen und vielleicht schon befürchtet haben, dass dies hier der Fall sein könnte – schließlich handelt es sich bei dem Buch um einen Klassiker aus dem 19. Jahrhundert – die Sorge kann ich euch vollkommen nehmen. Die Erzählung enthält natürlich diesen besonderen Charme, der bei einem Werk aus dieser Zeit nicht fehlen darf, sie liest sich aber wirklich super angenehm und leicht. Bei mir zumindest war es so. Ich habe eine unvergessliche Zeit mit diesem Buch verbracht und es am Ende mit einem richtig breiten und glücklichen Lächeln auf den Lippen wieder zuklappen können.

Fazit: Warmherzig, authentisch, berührend. Ein großartiger Klassiker, den man unbedingt gelesen haben sollte!
Nachdem mich der Atrium Verlag im vergangenen Jahr mit seiner ungekürzten Neuübersetzung des ersten Teils von „Little Women“ in helle Verzückung versetzen konnte, ist es ihm nun auch bei der Fortsetzung mit Bravour geglückt, mich restlos zu begeistern. Ich bin total verliebt in diese zauberhafte deutsche Neuauflage von „Good Wives“ und kann sie jedem nur ans Herz legen. Die Geschichten der Familie March sind eindeutig zurecht zu so großen Klassikern geworden und dürfen auf keinen Fall in Vergessenheit geraten. Sie sind einfach einzigartig und so wunderbar zeitlos.
Von mir erhält „Little Women – Vier Schwestern finden ihren Weg“ eine große Leseempfehlung und sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Spannend, einzigartig, witzig und charmant!

Der Fall des rätselhaften Reifrocks
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Da mir ersten vier Bände der Enola Holmes-Serie total gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den fünften Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf Enolas nächsten verzwickten Fall war ich super ...

Da mir ersten vier Bände der Enola Holmes-Serie total gut gefallen haben, musste ich natürlich auch den fünften Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf Enolas nächsten verzwickten Fall war ich super gespannt!

Mrs Tupper, Enolas betagte und nahezu taube Vermieterin, ist der jungen Meisterdetektivin mittlerweile richtig ans Herz gewachsen und fast schon zu einer Art Mutterersatz für sie geworden. Ihr Entsetzen ist daher groß, als sie eines Tages bei ihrer Heimkehr feststellen muss, dass Mrs Tupper entführt wurde. Wer würde eine so liebe alte Dame wie ihre Vermieterin nur verschleppen? Und warum? Bei ihren Nachforschungen im Haus stößt Enola auf einen rätselhaften Reifrock, der eine geheime Botschaft enthält. Haben es die Entführer vielleicht darauf abgesehen? Enola ist sich sehr sicher, dass dem so ist. Ihre Spurensuche führt sie schließlich bis zu Florence Nightingale, eine ehemalige Krankenschwester und englische Nationalheldin, die ihr Bett seit ihrer Rückkehr aus dem Krimkrieg nicht mehr verlassen hat. Was hat Florence Nightingale mit dem Verschwinden von Mrs Tupper zu tun? Enola muss dieses mysteriöse Verbrechen unbedingt aufklären. Bei ihren Ermittlungen wird sie nicht nur auf ungeheuerliche Dinge aus vergangenen Zeiten stoßen – auch auf ihren Bruder Sherlock Holmes wird sie mal wieder treffen.

Ehe ich euch berichte, wie mir Enolas fünfter Fall gefallen hat, kurze Info an alle Neueinsteiger: Ich rate bei der Enola Holmes-Serie sehr, die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Die eigentlichen Fälle sind zwar größtenteils in sich abgeschlossen, allerdings bauen die Bücher dennoch aufeinander auf, sodass es eindeutig besser und sinnvoller wäre, wenn man von Band 1 an aufwärts liest.

Da ich mich noch recht gut an die Geschehnisse aus dem Vorgänger erinnern konnte, habe ich völlig mühelos in das Enola-Holmes-Universum zurückgefunden und mal wieder eine wunderbare Zeit darin verbracht.
In meinen Augen hat Nancy Springer mit „Der Fall des rätselhaften Reifrocks“ eine weitere tolle und spannende Kriminalgeschichte aufs Papier gezaubert, mit der sie mich richtig begeistern konnte. An meinen aktuellen Lieblingsband aus der Reihe (Band 3) reicht dieser Teil zwar nicht für mich heran, muss ich sagen, aber der Enola Holmes-Fan in mir ist auf jeden Fall auf seine Kosten gekommen. Auch Band 5 enthält alles, was diese einzigartige Detektivserie ausmacht: Ein aufregender Fall, knifflige Codes, originelle Verkleidungen, ganz viel Witz und Charme, ein großartiges viktorianisches Flair und eine sympathische Buchheldin, die man augenblicklich gernhaben muss.

Enola, aus deren Sicht wir abermals alles in der Ich-Perspektive erfahren (bis auf den Prolog und den Epilog), fand ich wie gewohnt einfach nur klasse. Mit ihr hat Nancy Springer wahrlich eine ganz besondere und herausragende Romanheldin erschaffen, die sich mit ihrer liebenswerten, gewitzten und willensstarken Art sofort in die Herzen von uns Leser*innen schleicht. In meinem hat sie sich jedenfalls schon längst einen festen Platz gesichert. Ich liebe Enolas Pfiffigkeit, ihren Sinn für Gerechtigkeit und ihren einmaligen Humor und für ihren messerscharfen Verstand und großen Mut bewundere ich sie jedes Mal aufs Neue. Enola ist zweifellos eine Holmes durch und durch und für ihren großen Bruder Sherlock Holmes mittlerweile eine ernstzunehmende Konkurrenz, was sie auch dieses Mal unter Beweis stellt.

Sherlock wird in diesem Band ebenfalls wieder seinen Auftritt haben, allerdings erst zum Ende hin. Ihm ist unter anderem der Epilog gewidmet, in welchem er mit Florence Nightingale ein äußerst interessantes Gespräch führen wird, welches mir unheimlich gut gefallen hat. Groß ins Detail gehen möchte ich diesbezüglich jedoch lieber nicht, ich will ja nicht zu viel verraten. Nur so viel: Sherlock wird sich in diesem Band endlich über etwas ganz Wichtiges in Bezug auf seine kleine Schwester bewusst werden. Da bin ich nun extrem gespannt, wie es mit dieser Erkenntnis wohl in Band 6 weitergehen wird.

Ausgesprochen gut gefallen hat mir auch, wie die Autorin Florence Nightingale in ihre Reihe eingebunden hat. Viele von euch werden bei dem Namen vermutlich schon längst hellhörig geworden sein, schließlich hat es Florence Nightingale wirklich gegeben und ist nicht der Fantasie Nancy Springers entsprungen. Mir war sie auf jeden Fall schon bekannt, allerdings eigentlich nur vom Namen her. Ich muss gestehen, dass ich nicht wusste, wer genau sie eigentlich war und was sie in ihrem Leben vollbracht hat. Dieser Band hat somit so einige Bildungslücken in mir gefüllt, denn Florence Nightingale spielt bei Enolas fünftem Fall eine recht große Rolle. Ein paar kleine Freiheiten hat sich die Autorin natürlich erlaubt, wie sie uns in einem Nachwort mitteilt, aber die meisten Dinge, die wir hier über Florence Nightingale erfahren, beruhen auf wahren Tatsachen. Diese Verflechtung von historischen Fakten und fiktiver Story hat mir bei diesem Band ganz besonders gut gefallen.

Was den Fall angeht, muss ich sagen, dass es mir etwas an Spannung gefehlt hat. Ich zwar am Mitfiebern und Miträtseln, aber ein bisschen spektakulärer hätten Enolas Ermittlungen gerne für mich sein können. Dies wäre aber auch mein einziger negativer Kritikpunkt. Ansonsten bin ich wirklich ganz angetan von der Handlung. Langeweile kam für mich an keiner Stelle auf und da sich der außergewöhnliche und recht gehobene Schreibstil wieder sehr angenehm für mich hat lesen lassen und die Kapitel erneut schön kurz sind, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe ich das Buch im Nu wieder beendet.

Fazit: Clever, witzig und charmant. Ein weiteres spannendes Abenteuer mit Meisterdetektivin Enola Holmes!
Nancy Springer beschert uns auch mit dem fünften Band ihrer Jugendkrimi-Reihe eine wundervolle Detektivgeschichte, die durchweg mitreißt, sehr gut durchdacht und hervorragend geschrieben ist und eine herrliche viktorianische Atmosphäre enthält. Mir hat das Buch richtig gut gefallen; vor allem von der Verknüpfung von geschichtlichen Tatsachen und fiktiver Story bin ich begeistert.
Wer gerne Krimigeschichten mit historischen Bezug liest, auf mutige und gewiefte junge Ermittlerinnen steht und ein Sherlock Holmes-Fan ist, sollte die Enola Holmes-Serie unbedingt kennenlernen! Ich kann die Reihe echt nur empfehlen, sie ist wahrlich etwas ganz Besonderes. Auf den sechsten (und, soweit ich weiß, leider auch letzten) Band freue ich mich schon sehr. Enolas fünfter Fall erhält von mir 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Ein weiteres tolles Abenteuer im wunderbaren Zaubergarten!

Der Zaubergarten – Freundschaft macht lustig
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Da mir Nelly Möhle mit den ersten drei Bänden ihre Zaubergarten-Reihe großartige Lesestunden bereiten konnte, habe ich dem Erscheinen von Band 4 ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf mein Wiedersehen ...

Da mir Nelly Möhle mit den ersten drei Bänden ihre Zaubergarten-Reihe großartige Lesestunden bereiten konnte, habe ich dem Erscheinen von Band 4 ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Auf mein Wiedersehen mit Tilda, Anni und Co. habe ich mich tierisch gefreut!

Tilda und Anni sind ganz aufgeregt: Ihre Prüfung für die Aufnahme in den Kreis der Zauberblumenzüchter rückt in ihren großen Schritten näher. Da auch ihr neuer Freund Lilian an der Prüfung teilnehmen wird, bereiten sich die drei Kinder gemeinsam auf dieses wichtige Ereignis vor. Zum Glück haben gerade die Sommerferien begonnen, sodass die Drei ganz viel Zeit für ihre magischen Pflanzen haben. Um ungestört lernen zu können, quartieren sich die zwei Mädchen für eine Woche in den Gartenschuppen von Tildas Großeltern ein. Leider wird aus der erhofften Ruhe nur nichts werden, denn Tildas große Schwester Leni hat sich ausgerechnet jetzt mit ihren Freunden zerstritten und nistet sich nun ebenfalls in dem Schuppen ein. Sapperlot! Tilda und Anni müssen sich schleunigst etwas einfallen lassen, damit Leni wieder auszieht. Ob sie Tildas von Liebeskummer geplagte Schwester wohl wieder loswerden können? Werden sie ihre magische Prüfung erfolgreich meistern?

Kurze Info an all diejenigen, die die Reihe noch nicht kennen: Ich rate sehr, die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Die Abenteuer von Tilda und Anni sind zwar größtenteils in sich abgeschlossen, aber da die Bücher dennoch aufeinander aufbauen, wäre es meiner Ansicht nach sinnvoller, von Band 1 an aufwärts zu lesen

Da ich mich noch ziemlich gut an die Geschehnisse aus den drei Vorgängern erinnern konnte, habe ich völlig problemlos in das Zaubergarten-Universum zurückgefunden.
Bei mir trat von Beginn an das ein, was schon bei den drei vorherigen Bänden der Fall war: Einmal in die Geschichte versunken, wollte ich am liebsten gar nicht mehr aus ihr auftauchen. Für mich kam auch dieses Mal von den ersten Zeilen an so eine richtig schöne Wohlfühlstimmung auf; die Handlung konnte mich umgehend mitreißen und unsere beiden liebenswerten Hauptprotagonistinnen Tilda und Anni haben sich sofort wieder in mein Herz geschlichen. Da ich das Buch kaum mehr aus der Hand gelegt habe und es sich dank des locker-leichten Schreibstils und der kurzen Kapitel angenehm flüssig und flott für mich hat lesen lassen, habe ich es quasi in einem Rutsch durchgeschmökert und für meinen Geschmack viel zu schnell wieder beendet.
Nelly Möhle hat mich auch mit dem vierten Band hellauf begeistern und entzücken können. In meinen Augen ist der deutschen Autorin eine weitere bezaubernde Fortsetzung geglückt, die voller Abenteuer, Witz und Magie steckt, durchweg zum Mitfiebern einlädt und einfach nur super viel Spaß macht.

Für jede Menge Spannung sorgen dieses Mal vor allem die Vorbereitungen für die Aufnahmeprüfung, da diese streng geheim gehalten werden müssen und nicht ganz so reibungslos verlaufen werden wie geplant. Gunnar hält überhaupt nichts davon, dass Tilda, Anni und Lilian in den Kreis der Zauberblumenzüchter aufgenommen werden sollen und legt ihnen so einige Stolpersteine in den Weg. Und mit Lenis plötzlichen Einzug in den Gartenschnuppen sehen sich die Freunde mit einem weiteren verzwickten Hindernis konfrontiert, denn Tildas liebeskummerkranke Schwester ist partout nicht bereit dazu wieder zu verschwinden.

Auch die verschiedenen Zauberpflanzen treiben die Handlung ordentlich voran. Als Leserin fragt man sich natürlich ganz gespannt, was für coole magische Pflanzen Nelly Möhle wohl dieses Mal in die Geschichte eingebaut hat. Neben bereits bekannten verzauberten Pflanzen gibt es selbstverständlich auch ein paar neue zu entdecken. So wird Anni zum Beispiel recht zu Beginn von einer Zauberblumenessenz kosten, deren besondere Fähigkeit ihre Fingernägel wachsen lassen wird, sodass sie wahre Monsterkrallen hat. Diese werden ihr das gesamte Buch über erhalten bleiben und haben mir so einige Gründe zum Schmunzeln geliefert. Generell hat mich die liebe Anni mit ihrer aufgeweckten und lustigen Art mal wieder bestens unterhalten. Sie kann man ganz klar als meinen heimlichen Star in dieser Reihe bezeichnen.

Tilda, unsere Ich-Erzählerin, fand ich aber natürlich auch wieder große Klasse. Sie ist genauso abenteuerlustig, witzig und sympathisch wie Anni und auch Lilian, der neue Freund der beiden Mädchen, muss man einfach gernhaben. Wie die Freundschaft der drei Kinder dargestellt wird, hat mir ganz besonders gut gefallen. Die Drei ergeben ein wunderbares und starkes Team und können sich stets aufeinander verlassen.

Mit den weiteren Charakteren hat mich Nelly Möhle ebenfalls wieder vollends überzeugen können. Der herzensgute Herr Bovist, sein Hund Rupert, Gunnar,... – alle sie sind abermals mit von der Partie, was mich riesig gefreut hat. Gunnar ist zwar nach wie vor ein ziemlicher Unsympath und Griesgram – ihn wird wohl kein Leser
in ins Herz schließen – allerdings zeigt sich in diesem Band noch, dass offenbar nicht nur eine boshafte Seite in ihm schlummert.

Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, ist die fantastische Gestaltung des Buches. Zum Cover brauche ich aber vermutlich gar nicht groß was sagen, oder? Sieht es nicht umwerfend aus? Also ich bin ganz hin und weg von diesem farbenfrohen und blumenbunten Cover mit den hübschen Glitzereffekten, dem zuckersüßen Schweinchen (und dem kleinen versteckten Nymphensittich). Die Eva Schöffmann-Davidov hat sich mal wieder selbst übertroffen; das Buch ist ein echter Hingucker!
Der Innenteil kann sich aber auch sehen lassen. Die Geschichte wird von zahlreichen wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen begleitet und unten rechts auf den Seiten kommen wir erneut in den Genuss eines niedlichen Daumenkinos, dieses Mal in Form von Schwein Susi.

Fazit: Spannend, lustig, fantasievoll. Ein neues tolles Abenteuer im wundervollem Zaubergarten!
Nelly Möhle hat mit „Der Zaubergarten – Freundschaft macht lustig!“ ein weiteres zauberhaftes Kinderbuch ab 8 Jahren aufs Papier gebracht, mit welchem sie mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Auch der vierte Zaubergarten-Band beschert uns eine liebevoll erzählte Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Magie, die an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt und magisch schön von der Eva Schöfmann-Davidov illustriert ist. Ich hatte unheimlich viel Freude beim Lesen und freue mich schon riesig auf die weiteren Bände. Band 4 erhält von mir 5 von 5 Sternen!

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