Cover-Bild Warten auf Wind
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hummelburg ein Imprint der Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 04.01.2021
  • ISBN: 9783747800355
Oskar Kroon

Warten auf Wind

Stefan Pluschkat (Übersetzer)

Gewinner des Augustpreis 2019 - renommiertester Literaturpreis in Schweden!

Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die Insel! Hier gibt es nur die Weite des Meeres, Opa und die Schnigge – ein Boot, das sie über den Sommer seetüchtig machen will. Doch auf einmal steht Rut vor ihr. Rut, die die Insel hasst und auch sonst das komplette Gegenteil von Vinga ist. Und da spürt Vinga es im Bauch: so als wäre alles durcheinander, aber trotzdem irgendwie gut.

Ein berührender Sommerroman mit einer eigenwilligen Protagonistin.
Ein Buch, so tief wie das Meer!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2021

Traurige Geschichte

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Zum Inhalt:
Nichts liebt Vinga mehr als bei ihrem Opa auf der Insel zu sein. Weit weg vom Stress zwischen Mama und Papa. Mama, die immer traurig ist und Papa, der eigentlich nur noch Gast zuhause ist. ...

Zum Inhalt:
Nichts liebt Vinga mehr als bei ihrem Opa auf der Insel zu sein. Weit weg vom Stress zwischen Mama und Papa. Mama, die immer traurig ist und Papa, der eigentlich nur noch Gast zuhause ist. Auf der Insel ist das weit weg und sie kann sich um das Boot kümmern, um es seetüchtig zu machen. Dann trifft sie Rut und die ist so ganz anders als sie.
Meine Meinung:
Das Buch hat eine ganz schön traurige Grundstimmung. Die ständigen Streitereien zwischen den Eltern bedrücken ganz schön. Und das zieht sich irgendwie durch das ganze Buch, besonders traurig ist, dass auch noch der geliebte Opa irgendwann stirbt. Das Buch ist sicherlich nicht für jüngere Kinder geeignet, sondern eher für jugendliche Leser, die die Traurigkeit des Buches besser verkraften können. Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, thematisch nur für stabile Seelen geeignet.
Fazit:
Traurige Geschichte

Veröffentlicht am 28.03.2021

Wortgewaltig

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Inhalt:

Vinga verbringt den Sommer bei ihrem Opa auf einer Insel. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, ein Boot seetauglich zu machen. Dabei lernt sie die unsympathische Ruth kennen, die ganz anders ist, ...

Inhalt:

Vinga verbringt den Sommer bei ihrem Opa auf einer Insel. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, ein Boot seetauglich zu machen. Dabei lernt sie die unsympathische Ruth kennen, die ganz anders ist, als es auf den ersten Blick scheint. Und auch bei ihren Eltern passiert viel...



Meine Meinung:

Oskar Kroon ist ein unfassbares Schreibtalent. Seine Geschichte lebt durch seine gefühlsbetonte Art. Den Leser schickt er zusammen mit der jungen Vinga auf eine Reise, die so viel mehr ist als nur ein Ortswechsel. Wortgewaltig erzählt er von den besonderen Momenten, aber auch von den Problemen eines Teenagers. Von der ersten Seite an konnte ich mich in Vinga hineinversetzen. Ihre Geschichte ist sehr authentisch, Probleme die bei sehr vielen Realität und Alltag sind, muss sie durchleben.

Der Autor greift in seinem Buch besonders die Aspekte “Lebe den Moment” und “Vergänglichkeit” auf, die zwischen den Zeilen zu lesen sind. Deshalb ist es nicht nur etwas für jüngere Leser- gerade Erwachsene, (z.B. Fans von Anne Freytag) dürften mit der Geschichte ihre Freude haben.



Fazit:

Oskar Kroon hat hiermit ein wortgewaltiges Werk erschaffen, dass keinen Wunsch offenlässt.

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Veröffentlicht am 24.03.2021

Die Geschichte eines Sommers

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Im Sommer fühlt sich das Leben anders an. Leichter, freier, losgelöster. So auch Vingas Sommer, in denen sie das Festland hinter sich lässt, ihren Sorgen und Probleme, und die Tage und Wochen mit ihrem ...

Im Sommer fühlt sich das Leben anders an. Leichter, freier, losgelöster. So auch Vingas Sommer, in denen sie das Festland hinter sich lässt, ihren Sorgen und Probleme, und die Tage und Wochen mit ihrem Großvater verbringt. Auf der Insel mit dem Leuchtturm, den Klippen, dem Boot und dem Albatros.

Doch in diesem Sommer ist etwas anders, denn Vinga kann nicht länger vor ihren Problemen fliehen. Sie verfolgen sie bis auf die Insel, lassen sie einfach nicht los.

Und das wird auch nicht unbedingt leichter, als plötzlich ein anderes Mädchen auf der Insel auftaucht.

"Warten auf Wind" ist die Geschichte eines Sommers, eines Mädchens, auf dem Weg zum Frausein, das sich die großen Fragen des Lebens stellt, die man sich in diesem Leben stellt: Wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Welches Leben wartet auf mich? Auf einige der Fragen wird sie Antworten finden, den Rest übernimmt das Leben für sie.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Ein melancholisches Buch über Sommer mit Opa

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Vinga ist endlich bei ihrem Opa auf der Insel, nachdem zuhause in der Stadt alles so schwierig ist. Ihr Vater hat eine neue Familie, ihre Mutter ist immer traurig und Vinga hat das Gefühl, dass sie nirgendwo ...

Vinga ist endlich bei ihrem Opa auf der Insel, nachdem zuhause in der Stadt alles so schwierig ist. Ihr Vater hat eine neue Familie, ihre Mutter ist immer traurig und Vinga hat das Gefühl, dass sie nirgendwo so richtig hingehört. Auch in der Schule hat sie keine Freunde. Doch auf der Insel lernt sie Rut kennen, die das genaue Gegenteil von ihr ist. Man würde nicht meinen, dass die beiden sich verstehen. In der Stadt hätten sie sich vielleicht auch nie kennengelernt. Doch nun sind sie beide hier und es wird ein für Vinga in jeder Hinsicht unvergesslicher Sommer.

Es ist unglaublich traurig, wie viel Frust und Einsamkeit aus diesem Mädchen spricht. Das blaue, schlichte Cover mit dem Albatros transportiert dieses Gefühl sehr gut. Der gelbe Buchrücken und das strahlende Gelb im Inneren des Buches erinnern an die Hitze, die in diesem Sommer auf der Insel herrscht. Das Buch ist in einige größere Teile eingeteilt. Deren Überschriften bestehen meistens aus einem Wort, aber auch das verrät in einigen Fällen leider schon etwas zu viel.

Die Sprache des Buches ist so schlicht und kreativ wie Vingas Sommer auf der Insel. Man fliegt nur so über die Seiten und fühlt sehr viel mit ihr mit. Umso seltsamer ist es, dass die Beziehung zwischen Rut und Vinga mit so viel Distanz erzählt wird, dass ich bis zum Ende nicht so ganz nachvollziehen konnte, warum die beiden sich eigentlich mögen. Die Sympathie ergibt sich nicht aus der Geschichte, sondern wirkt mehr wie ein Beschluss des Autors à la : "So, ihr vertragt euch jetzt!" Einige ihrer Interaktionen waren daher eher überraschend. Das Verhältnis zwischen Vinga und ihrem Opa dagegen hat mich tief berührt und mir viele schöne eigene Erinnerungen zurückgebracht. Rut hätte es in meinen Augen in dem Buch gar nicht gebraucht. Das Thema, das mit ihr behandelt wird, hätte auch ein eigenes Buch verdient, denn hier wurde es offensichtlich nicht umfassend ausgearbeitet.

Das Warten auf Wind hat ein Ende - und auch wenn ich mir einiges anders gewünscht hätte, war es eine sehr schöne Lektüre, die mich sehr melancholisch zurücklässt.

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Veröffentlicht am 14.03.2021

Gute Themen

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Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die ...

Es ist ein ungewöhnlich heißer Sommer, den Vinga bei ihrem Opa auf der Insel verbringt. Fernab vom Festland, wo Mama immer so traurig ist und Papa zu Hause nur noch ein Gast. Vinga liebt die Insel! Hier gibt es nur die Weite des Meeres, Opa und die Schnigge – ein Boot, das sie über den Sommer seetüchtig machen will. Doch auf einmal steht Rut vor ihr. Rut, die die Insel hasst und auch sonst das komplette Gegenteil von Vinga ist. Und da spürt Vinga es im Bauch: so als wäre alles durcheinander, aber trotzdem irgendwie gut.

Die Kulisse auf der einsamen Insel mit ihren ungewöhnlichen Bewohner und natürlich den tollsten Opa der Welt ist wirklich toll.
Auch der Alltag auf der Insel und ihre ganzen Rituale finde ich super schön.
Wie Vinga ganz klassisch mit all ihren Unsicherheiten dargestellt wird, ist auch sehr authentisch.
Jedoch sind es mir einfach zu vielen Themen die zum Ende zu schnell abgefrühstückt werden. Der Kuss zwischen den beiden Mädchen nimmt 2 Seiten vom ganzen Buch ein. Die Trennung der Eltern und die neue Liebe des Vaters werden immer mal wie aufgegriffen aber auch nur unstrukturiert. Und das neue Baby ist schmückendes Beiwerk. Wie es Vinga mit all dem wirklich geht, kommt nicht deutlich hervor. Und das Ende ist dann sehr traurig und wird auch auf 3 Seiten kurz und bündig gefasst. Hier gab es viele wichtige Konflikte und Potenzial

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