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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2025

Zwischen Liebe und Illusion

Twist of Hearts
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Ich fand Band 1 ja richtig stark und wollte unbedingt wissen, wie es nach der Enthüllung am Ende von Band 1 weitergeht. Dafür, dass die Suche nach Arthur ja sehr im Fokus stand, fand ich seine Figur in ...

Ich fand Band 1 ja richtig stark und wollte unbedingt wissen, wie es nach der Enthüllung am Ende von Band 1 weitergeht. Dafür, dass die Suche nach Arthur ja sehr im Fokus stand, fand ich seine Figur in diesem Band fast schon unnötig nervig und hätte gut auf ihn verzichten können.

Das Love Triangle nimmt in diesem Band viel Raum ein und teilweise fand ich das Platzhirschgehabe zwischen Arthur und Remi ein bisschen anstrengend. Vor allem weil die Handlung dadurch so ein bisschen stagniert.

Aber alles rund um die Widerwelt, den Illusionisten und die Geheimnisse der Familien war wieder super interessant und spannend angelegt. Das Setting ist dieses Mal gefühlt düsterer als im Zirkus, aber nicht weniger magisch. Und die Gefahren und Hindernisse, denen sich die Gruppe stellen muss, haben mich dann wieder völlig in ihren Bann geschlagen.

Das Buch hat sich wieder toll lesen lassen und ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Besonders im zweiten Teil fand ich die Geschichte wieder sehr einnehmend.
Hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Das Paarungsverhalten von Pinguinen und anderen Spezies

The Penguin Paradox
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Wie cute und cool will eine winterliche Romcom eigentlich sein? Und dann auch noch mit Pinguinen, ich werd verrückt. Ich liebe den wissenschaftlichen Background der Geschichte, der gibt so Ali Hazelwood ...

Wie cute und cool will eine winterliche Romcom eigentlich sein? Und dann auch noch mit Pinguinen, ich werd verrückt. Ich liebe den wissenschaftlichen Background der Geschichte, der gibt so Ali Hazelwood Vibes. Für mich ist allein das schon ne klare 10/10. Und ich muss sagen,. dass allein das Setting und dieser Background schon einfach für eine richtig tolle Grundstimmung sorgen und die Handlung interessant machen.

Die Crew und die Stimmung auf der Station sind einfach so Zucker. Ich mochte die lockere, kollegial freundschaftliche Atmosphäre total gerne. Und das Gekabbel zwischen den Protas? Auch ne 10/10. Liebs wie frech und schlagfertig Emerie ist und dass sie aber genauso gut fürsorglich und empathisch sein kann. Hab sehr oft schmunzeln müssen. Und Beckett ist einfach so ein Goldstück. Darf man als Mann so knuffig sein? Bitte mehr davon.

Generell gibt die gesamte Geschichte Green Flag Vibes. Es gibt gegen Ende ein kleines bisschen Drama, was aber sehr stimmig ausgelöst wird und nicht direkt die gesamte Geschichte über Bord wirft, sondern dem ganzen einfach nochmal so einen kleinen Umweg zum Happy End und Emerie und Beckett die Chance ihre Gefühle zu reflektieren gibt. Fand ich eigentlich ganz passend.

Pinguine sind einfach die hinreißendsten Statisten, die eine Geschichte haben kann. Allein die Namen- ich schieß mich weg. Die Story war einfach cool, witzig und auch herzig. Habs super gern gelesen und hatte einfach ne richtig gute Zeit mit dem Buch. Das ist wirklich eher Romcom als Liebesdrama mit Tiefgang und dadurch aber super passend, um sich einzukuscheln und in die Geschichte fallen zu lassen.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Fühl ich sehr

Crushing
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Das Buch beschreibt die ungeschönte Wahrheit sein Leben mit Ende 20 nach einer Langzeitbeziehung erneut zu resetten. Während andere sesshaft werden und neue Beziehungs-Level freischalten, geht man selbst ...

Das Buch beschreibt die ungeschönte Wahrheit sein Leben mit Ende 20 nach einer Langzeitbeziehung erneut zu resetten. Während andere sesshaft werden und neue Beziehungs-Level freischalten, geht man selbst wieder zurück auf Start. Allein thematisch kann ich da schon total relaten.

Ich mochte den Vibe der Geschichte sehr gern, diese Mischung als Girlhood, Selbstfindung und vibrierender Verheißen der Möglichkeiten. Auch dieser vielleicht nicht ganz so platonische befreundet sein mit einem Mann aus einer Bar erzeugt eine gute Stimmung für die Geschichte.

Es ist einfach nahbar und in seinem Chaos sehr authentisch. Marnie und Claud lassen es cool erscheinen auch mal eine Durststrecke zu haben, sich mit peinlichen Pseudo-Hobbys über Wasser zu halten und dann eben doch euphorisch aufzukreischen, wenn wieder ein Kerl in Sicht ist, der kein absoluter Totalausfall ist. Ich hab schon irgendwie mitgefiebert, ob die beiden es wohl schaffen, wobei unklar ist, was dieses „es“ eigentlich ist. Denn auch die monogame, Vorstadt-Kind-Eigenheim-Ehe von Marnies Schwester kommt nicht unbedingt gut weg.

Das Buch liest sich, als würde man sich mit einer Freundin über das Leben austauschen. Ich habs quasi inhaliert und abwechselnd gekichert, gecringed und die Augen verdreht. Sehr cool.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Würdiger Nachfolgeband

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Ich bin ja eigentlich vor allem Fan der akademischen Romcoms der Autorin. Aber durch die wissenschaftlichen Komponenten, die innerhalb der Geschichte verbaut sind und sich in diesem Band um Serenas Herkunft ...

Ich bin ja eigentlich vor allem Fan der akademischen Romcoms der Autorin. Aber durch die wissenschaftlichen Komponenten, die innerhalb der Geschichte verbaut sind und sich in diesem Band um Serenas Herkunft drehen, catcht mich auch diese Fantasyreihe sehr. Ich fand ja schon Band 1 wirklich stark, aber auch dieses Buch steht dem in nichts nach und macht einfach tierisch Spaß.

Ich liebe Serenas abgebrühte, zynische Art und dass sie immer in der Lage ist Koen Paroli zu bieten. Ihre Unterhaltungen mit Misery, aber auch die Schlagabtausche mit Koen sind einfach zum Schießen und ich habe mehr als einmal auflachen müssen.
Ich mag ja diese Alpha-Vibes und Gefährtensache super gern, das hat mir schon im letzten Band gut gefallen. Und noch besser gefällt mir, dass es hier trotz allem um Konsens geht, dass Koen Serenas Interessen wahrt, sie beschützt und respektiert. Toxische Männlichkeit ist hier einfach null angesagt, was ich sehr erfrischend finde.

Alles rund um Serenas Lebensgeschichte fand ich super interessant. Das gibt dem Plot eine angenehme Dimension fernab der Liebesgeschichte. Ich mochte die Mischung aus Spannung/ temporeichen Episoden und zarten Momenten. Auch alles rund um das Rudel, die Hierarchie und Lebensweise, sowie ihre Tradition war super eingebaut und man hat als Leser das Gefühl gemeinsam mit Serena ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie das Rudel funktioniert. Es gibt da auch wieder ein paar tolle Nebencharaktere, die einem ans Herz wachsen.

Gegen Ende wird's nochmal ordentlich spicy, auch das kennen wir ja von der Autorin. Braucht es das? Für mich nicht. Das Buch hat so viel bieten. Aber so ein bisschen hat sich das ja zum Markenzeichen der Autorin avanciert. Von daher hab ich damit gerechnet und fands ok.

Ali Hazelwood ist für mich einfach ein Garant für Lovestories, die mich wirklich interessieren und berühren. Habs wieder sehr gefeiert. Würde 4,5 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 24.10.2025

Bisschen unheimlich

Don't Let The Forest In
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Mich hat hier einfach total das Cover gecatcht. Das hat einfach direkt nen tollen, stimmungsvollen Vibe, der richtig neugierig auf die Geschichte dahinter macht. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte ...

Mich hat hier einfach total das Cover gecatcht. Das hat einfach direkt nen tollen, stimmungsvollen Vibe, der richtig neugierig auf die Geschichte dahinter macht. Es dauert ein bisschen, bis die Geschichte ihren Vibe entfacht und die angeteaserte Düsternis zum Tragen kommt. Also ich fand, man musste erst ein bisschen hin Geduld reininvestieren um zu erfahren, wohin die Reise mit dieser Geschichte gehen soll. Dranbleiben lohnt sich aber total. Andrews Geschichten fand ich grandios und Thomas Zeichnungen waren die Sahnekirsche, diese kleinen Einschübe und Add Ons geben der Geschichte richtig viel von ihrer Stimmung

Ich mag die Entgleisung, das Abschweifen von der Rationalität und sich Verlieren in Trug und Düsternis. Die Magie rund um Andrews Geschichten und Thomas Bilder war zwar abstrakt, aber auch ästhestisch, fast schon betörend auf ihre verstörende Art. Die Bilder, die hier geschaffen werden sind sehr plastisch, was sehr zur Atmosphäre innerhalb der Geschichte beiträgt und für mich den gesamten Gruselfaktor ausmachte. Es ist aber nicht gruslig im klassischen Sinne und es gibt eigentlich auch keine Schreck- oder Schocker-Momente. Das läuft alles unterschwelliger ab.

Was ich sehr nahbar erzählt fand, das waren die zarten Gefühle, die sich zwischen den beiden Protagonisten entfalten. Die Unsicherheit, die Aufregung und der Drang mutig zu sein. Das fand ich dem Alter angemessen und sehr authentisch. Man wünscht sich direkt, dass es in dieser verqueren Situation ein Happy End geben kann. Gleichzeitig nimmt es der Geschichte nicht den Raum, sondern fügt sich da flüssig ein.

Die Enthüllung zum Ende war für mich ein absoluter Mindblow, da hatte die Geschichte mich dann so richtig. Hab die letzten Seiten auch tatsächlich zweimal lesen müssen, weil ich mir nicht sicher war, wie das Ende zu verstehen ist. Aber da kam der Gothic Novel Vibe auf jeden Fall voll rüber. Ob das Buch jetzt wirklich süchtig macht, weiß ich nicht. Bei mir ist der finale Funke nicht übergesprungen. Aber ich fands cool gemacht und habs gern gelesen,

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