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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

ich fands absolut umwerfend

Say You'll Remember Me
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Abby Jimenez ist inzwischen glaube ich meine liebste Romcom-Autorin. Habe jetzt in kürzester Zeit zwei Bücher von ihr gelesen und bin absolut hingerissen. Vor allem überzeugt mich, was für absolute Green ...

Abby Jimenez ist inzwischen glaube ich meine liebste Romcom-Autorin. Habe jetzt in kürzester Zeit zwei Bücher von ihr gelesen und bin absolut hingerissen. Vor allem überzeugt mich, was für absolute Green Flags ihre Protagonisten sind. Selten so positive Romance gelesen, gerne noch viel viel mehr davon

Ich mag wie hier seichte unterhaltungsmomente mit authentischen Alltagsszenarien vermischt werden. Denn im wahren Leben läuft auch nicht immer alles ideal. Und so müssen sich die beiden Protagonisten hier sehr realistischen Problemen stellen, die ihrer Liebe Steine in den Weg legen.

Ich mag es, dass Liebesgschichten bei Abby Jimenez nicht so super romantisch verklärt sind, sondern echte Tiefe haben und es auch mal schlecht laufen darf, ohne dass das ganze mach konstruiertem Drama schreit. Die Figuren sind authentisch, machen auch mal Fehler und es darf ihnen auch mal nicht gut gehen. Das finde ich so wunderbar nahbar an dieser Geschichte.

Natürlich wünscht man sich gerade gerade bei solch einer Handlung trotzdem ein Happy End und die Autorin schafft es geschickt auch unbeschwerte, schöne und humorvolle Momente zu platzieren, bei denen einem das Herz aufgeht. Habe sogar das eine oder andere Tränchen verdrückt.

Kann nur sagen, ich habs sehr gefühlt und sehr geliebt

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Die Intimität der Nacht

Der Schlaf der Anderen
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Da Schlaf so einen großen Teil unseres Lebens ausmacht, fand ich das Thema dieser Geschichte sehr ansprechend, ebenso wie die Erzählperspektive, die zwischen den beiden sehr ungleichen Frauen wechselt. ...

Da Schlaf so einen großen Teil unseres Lebens ausmacht, fand ich das Thema dieser Geschichte sehr ansprechend, ebenso wie die Erzählperspektive, die zwischen den beiden sehr ungleichen Frauen wechselt. Janis erzählt von der Ruhe der Nacht, Sina vom Trubel des Lebens bei Tag. Und während Sina dabei sehr viel von sich preisgibt, hält sich Janis bedeckt, mehr passive Beobachterin als aktive Protagonistin.

Sinas Leben liest sich wie eine Aneinanderreihung ermüdender Alltagssituationen, die sie zu überfordern drohen. Sehr eindrücklich wird geschildert, wie ihr diese Alltäglichkeit zu entgleiten droht. Jede der Situationen für sich ist dabei nicht mal dramatisch, aber die Summe der Ereignisse mutet besorgniserregend an, steuert auf die unwillkürliche Eskalation zu.

Nach diesem super starken Start verliert die Geschichte, die zwischen Sina und Janis so eindringlich beginnt, in meinen Augen ein bisschen den Fokus und schweift in Bereiche ab, die gar nicht mal mehr so viel mit dem ursprünglichen Thema zu tun haben. Die Handlung wird von der Ruhe der Nacht in die Hektik des Tages und Alltags verlegt. Dadurch verliert sie leider ihre eindringliche Intimität.

Insgesamt hats mir ganz gut gefallen, vor allem der ruhige Erzählton hat meinen Geschmack getroffen.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

die einzige Überlebende

Final Girls
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Ich hab jetzt bereits einige Bücher von Riley Sager gelesen und muss ehrlich sagen, dass dieses eines der besten ist. Ein packender Pageturner voller Twists und Geheimnisse. Hab es geradezu verschlungen. ...

Ich hab jetzt bereits einige Bücher von Riley Sager gelesen und muss ehrlich sagen, dass dieses eines der besten ist. Ein packender Pageturner voller Twists und Geheimnisse. Hab es geradezu verschlungen.

Die Geschichte baut sich eher langsam auf, entwickelt aber eine absolut packende Atmosphäre voller Verdachtsmomente. Quincey ist eine unzuverlässige Protagonistin, nicht nur aufgrund ihrer Erinnerungslücken, sondern auch, weil sie immer wieder überraschend gewalttätig in ihrer Wut ist. Bin ganz ehrlich, ihr hätte ich absolut alles zugetraut und ihre eigene Geschichte, die sie zu einem Final Girl machte, hat mich super oft stutzen lassen.

In Rückblenden erfährt der Leser, was in jener Nacht geschehen ist, die sie zum Final Girl machte. Die Entwicklung des Handlungsverlaufs wirkt schlüssig geplottet und hat mir gut gefallen. Als ihre Vergangenheit ihre Gegenwart zu infiltrieren droht, muss Quincey erneut um ihr Leben bangen.

Das Buch hat eine super spannende psychologische Komponente. Bei Quincey habe ich abwechselnd Opfer- und Täter-Vibe empfangen, wodurch so so vom Buch gebannt war. ich musste einfach wissen was sie verbirgt. Die Auflösung hatte es ja mal so dermaßen in sich, dass ich immer noch geschockt bin.

Für mich ein großartiger Thriller, der temporeich, spannend und unerwartet ist. Hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

dieses Buch ist so unheimlich

Das Institut
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Bei Stephen King frage ich mich immer wieder, wo der nur seine Inspiration herholt. Dieses Buch ist irgendwie eine Mischung aus Sci-Fi, Fantasy und Thriller. Ich war irgendwie von Beginn an super gepackt, ...

Bei Stephen King frage ich mich immer wieder, wo der nur seine Inspiration herholt. Dieses Buch ist irgendwie eine Mischung aus Sci-Fi, Fantasy und Thriller. Ich war irgendwie von Beginn an super gepackt, obwohl es verhältnismäßig sehr verwirrend ist. Ich hab eine Weile gebraucht herauszufinden, worauf das ganze eigentlich hinauslaufen soll, weil auch die Figuren selbst so wenig wissen. Dass hier ausgerechnet Kinder als Protagonisten herhalten müssen, hat mich zusätzlich geschafft. Absolut perfide und grausig. Da hofft man immer, dass das alles nur Fantasy ist und bleibt.

Das Institut als Handlungsort fand ich toll gewählt, weil es zur beklemmenden Atmosphäre beiträgt. Es ist ein Ort der Angst und des Schreckens, aber auch der Lügen. Die Tests fand ich super unheimlich und grauenhaft zu verfolgen. Es ist vielleicht nicht das brutalste Buch des Autors, aber die Beschreibungen reiches aus, die eigene Fantasy anzukurbeln und das ist meist noch deutlich grausiger als alles, was er schreiben könnte.

Ich habe super schnell eine Beziehung zu den Kindern aufbauen können und ihr Schicksal ist mir super nah gegangen. Als so langsam durchblickte, was hinter allem steckt war ich absolut geschockt und abgestoßen. Ich finde das Buch treibt den Leser schon auch an seine Grenzen, weil es Fragen darüber aufwirft, ob die Handlungen in irgendeiner Weise gerechtfertigt sind.

Ich war super gepackt von der Story. Stellenweise hätte es für meinen Geschmack ein bisschen knackiger sein können und das Ende fand ich tatsächlich nach der ganzen Odyssee ein bisschen enttäuschend.

Hat mir aber unterm Strich wieder gut gefallen und ich glaube ich werde da noch lange dran zu knabbern haben.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Hat mich wieder eiskalt erwischt

Sie wird dich finden
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Und immer wenn ich denke, ich hätte die Krimis von Freida McFadden durchschaut, kommt sie mit einer neuen überraschenden Keule um die Ecke und erwischt mich wieder völlig unerwartet. Mir haben bereits ...

Und immer wenn ich denke, ich hätte die Krimis von Freida McFadden durchschaut, kommt sie mit einer neuen überraschenden Keule um die Ecke und erwischt mich wieder völlig unerwartet. Mir haben bereits die beiden vorherigen Bände richtig gut gefallen, aber auch dieser hier war einfach absolut grandios.

Die Autorin ist meinen Augen Meisterin der falschen Fährten. Ich dachte eigentlich, so langsam könnte in dieser Reihe nichts neues mehr kommen, aber es wird wieder super geheimnisvoll und durchtrieben. Im Vergleich zu den vorherigen Bänden ist einiges an Zeit ins Land gegangen, Millie ist verheiratet und zumindest ein bisschen zur Ruhe gekommen. Diesmal ist sie auch nicht in ihrer Hausmädchen-Rolle unterwegs, sondern spioniert die aufdringliche Nachbarin aus. Die Suspense Momente betreffen da tatsächlich ihren eigenen Ehemann. Diese Wendung fand ich einen netten Kniff, weil es vom bewährten Schema der vergangenen Bücher abweicht.

Beim Erzählstil bleibt sich die Autorin aber treu, der Mord passiert erst spät im Buch und wird hauptsächlich aus der Perspektive des entsprechenden Täters aufgelöst. Die Motive fand ich dieses Mal so ein bisschen fragwürdig und übertrieben. Aber ok, irgendwas musste sich die Autorin halt einfallen lassen, aber der Tathergang irgendwie hinkommt.

Den Spannungsbogen fand ich wieder super, ich war wieder total gebannt von der Story rund um Millie, die Ärger praktisch anzuziehen scheint. Das Buch ist wieder super packend und liest sich klasse weg.
Fand wieder richtig stark, aber man merkt schon, dass es so langsam reicht.

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