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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

Eine besondere Freundschaft

Eine Maus namens Merlin
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Die Geschichte ist einfach absolut hinreißend und zuckersüß. Gleichzeitig ist sie auch furchtbar traurig und ein bisschen nostalgisch. Irgendwie so ein richtiger Mood-Read und perfekt um sich abends einzukuscheln.

Helen ...

Die Geschichte ist einfach absolut hinreißend und zuckersüß. Gleichzeitig ist sie auch furchtbar traurig und ein bisschen nostalgisch. Irgendwie so ein richtiger Mood-Read und perfekt um sich abends einzukuscheln.

Helen ist nicht nur allein, sie ist einsam- eine hinterbliebene, zurückgezogene Eigenbrötlerin, die auf das Ende wartet. Bei der Vorstellung wie sie allein in ihrem Haus ihrem tristen Alltag nachgeht und den Tod ersehnt, könnte ich schon wieder heulen. Solche Stories gehen mir einfach an die Nieren. Umso schöner und unerwarteter, dass ausgerechnet eine kleine Maus Helen aus ihrem Schneckenhaus hervorlockt. Und nach und nach wird klar welch bemerkenswerte Person Helen eigentlich ist.

Die Bilder, die von Merlin in Helens Pantoffeln und in seinem provisorischen Heim erzeugt werden, sind einfach zu süß. Mir sind bei dieser bezaubernden Geschichte permanent die Tränen gekommen, so gerührt war ich, wie Helen sich um die Maus kümmert, die sie zurück uns Leben geholt hat.

Es ist eine Geschichte vom Alter, aber auch von Gemeinschaft, Zusammenhalt und unerwartetem Glück. Fands einfach richtig toll.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Tod und Spiele

We Who Will Die
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Dieses Buch ist wie eine Fantasy-Version des römischen Reiches, angereichert von Intrigen, tödlichen Spielen und Geheimnissen. Ich fand diese Mischung aus Magischen Geschöpfen, alten Göttern und Sigillenmagie ...

Dieses Buch ist wie eine Fantasy-Version des römischen Reiches, angereichert von Intrigen, tödlichen Spielen und Geheimnissen. Ich fand diese Mischung aus Magischen Geschöpfen, alten Göttern und Sigillenmagie eigentlich echt interessant und hätte mir ein noch vertiefteres Magiekonzept gewünscht.

Das Worldbuilding finde ich ausreichend- genug um sich etwas drunter vorzustellen aber nicht überladen. Vor allem alles rund um die alten Götter fand ich super interessant. Und die mit Abstand spannendste Figur für mich war Rodrick. Der ist für sich allein schon ein komplexes Rätsel und absolut faszinierend. Vor allem auf seine weitere Entwicklung bin ich auch echt gespannt, denn allein in diesem Buch war er für einige Überraschungen gut.

Das Buch ist echt dick- zwischenzeitlich gab es da für mich ein paar Längen, vor allem wenn die gemeinsame Vergangenheit der beiden Hauptfiguren aufgearbeitet wird. Ich hatte da oft das Gefühl nicht unbedingt etwas neues zu erfahren. Und auch die vermeintliche Lovestory ist da eher lauwarm angelegt. Es gibt innerhalb der Geschichte aber viel ungesagtes, viele Geheimnisse und Unbekannte- und sowas fuchst mich ja, was für mich der Hauptgrund war, dranbleiben zu wollen..

Im letzten Drittel wirds dann richtig interessant und spannend und der Plot nimmt so richtig Fahrt auf. Ich glaube ich hätte mir schon eher mehr Tempo und Entwicklung gewünscht, aber die Richtung in die es geht, gefällt mir doch sehr gut. Will Band 2 auf jeden Fall lesen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Wettlauf gegen uns selbst

EDEN - Wenn das Sterben beginnt
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Bücher von Marc Elsberg machen mir immer so ein bisschen Angst, denn man zeichnet dieser Autor ein düsteres Bild von uns als Gesellschaft, als Menschheit insgesamt und leider wirkt es erschreckend realistisch. ...

Bücher von Marc Elsberg machen mir immer so ein bisschen Angst, denn man zeichnet dieser Autor ein düsteres Bild von uns als Gesellschaft, als Menschheit insgesamt und leider wirkt es erschreckend realistisch. Bücher von Marc Elsberg sind nicht nur großartig recherchiert, sodass ich beim Lesen tatsächlich das Gefühl habe, über aktuelle Themen informiert und auf Stand gebracht zu werden, sie machen auch neugierig, betroffen und regen zum Nachdenken an.

Das Buch startet ziemlich spektakulär mitten in die Handlung rein. Es gibt wieder viele Schauplätze und handelnde Personen, sodass es anfangs etwas erschlagend und unübersichtlich ist. Aber es kristallisiert sich zügig raus wer im Mittelpunkt der Handlung steht. Und da treffen Elsberg-Fans einen alten Bekannten, denn das Buch nimmt Bezug zu „Blackout“ und Piero ist auch hier wieder einer der Protagonisten.

Gefühlt passiert hier alles Schlag auf Schlag und eine Katastrophe reiht sich an die nächste. Die Kausalketten sind absolut erschreckend und nervenaufreibend. Man kommt hier als Leser eigentlich kaum zu Atem. Ich liebs, dass es hier auch klassische „Schurken“ gibt, die einfach verachtenswert sind. Dadurch bilden sich zwei klare Fronten unter den Figuren.

Das Ende war für mich ein absoluter Knaller. Das hatte noch Actionthriller-Feeling, bevor ein kleiner Zeitsprung folgt. Ich mags, dass hier nicht um des lieben Friedens willen verklärt wird, sondern auch das Ende eher unversöhnlich ist.
Ich fand das Buch wieder fantastisch .

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Königin über Nacht

Red as Royal Blood
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Die Geschichte gibt mir so coole Aschenputtel/ Plötzlich Prinzessin Vibes. Ich fand Ruby super sympathisch und nahbar angelegt, wie sie in eine Situation geworfen wird, die sich völlig ihrer Kontrolle ...

Die Geschichte gibt mir so coole Aschenputtel/ Plötzlich Prinzessin Vibes. Ich fand Ruby super sympathisch und nahbar angelegt, wie sie in eine Situation geworfen wird, die sich völlig ihrer Kontrolle entzieht. trotzdem stellt sie sich mutig und mit Herz den neuen Herausforderungen.

Nach einer erstem anfänglichen, der Überraschung geschuldeten, Misstrauen und Abneigung Ruby gegenüber, war die königliche Familie überraschend wenig intrigant. Teilweise waren sie sogar fast schon sympathisch darin wie sie Ruby auf ihre jeweiligen Arten unterstützt haben. Das hatte ich echt nicht erwartet und war positiv überrascht von Verlauf der Geschichte.

Den Murder-Mystery-Aspekt fand ich sehr stimmig erzählt und spannend zu verfolgen. Insgesamt hatte die Geschichte von allem was: Rätsel und Spannungsmomente, sympathische Figuren, die deutliche nachvollziehbare Entwicklungen durchmachen und eine starke Protagonistin.

Das Ende der war dann so ein richtiger Schocker, aber eine überaus gelungene Wendung. Ich fand das Buch einfach klasse.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Hat meinen Geschmack nicht getroffen

Throne in the Dark
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Ich hab mich so gefreut mal wieder eine Schurken-Romance zu finden, weil ich diese Art der Geschichten absolut großartig finde und generell großer Fan von „morally grey Characters“ und „villain gets the ...

Ich hab mich so gefreut mal wieder eine Schurken-Romance zu finden, weil ich diese Art der Geschichten absolut großartig finde und generell großer Fan von „morally grey Characters“ und „villain gets the girl“ bin. Muss aber sagen, dass mich diese Geschichte eher nicht so abgeholt hat und letztendlich anders war, als in meiner Erwartung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir irgendwie schwergefallen, nicht nur weil die beiden Protas selbst auch einen eher holprigen Start hatten, sondern weil auch das Magiekonstrukt und Worldbuilding nicht sofort bei mir geklickt haben.

Amma bleibt über weite Strecken der Handlung ziemlich blass, was ich sehr schade fand. Und auch bei Damien blitzt eher selten sein wahres Wesen durch. Dir Lovestory der beiden fand ich so lala. So richtige Chemie kommt da nicht be mir an und es dauert auch lange bis in dieser Hinsicht überhaupt was passiert.

Die beiden treffen auf ihrer Reise auf allerlei andere Wesen, unterschiedliche Gefahren und besuchen dabei diverse Orte. An sich finde ich das immer cool, wenn man was von der Welt drumherum mitbekommtBin ehrlich, mir war das zu viel. Ich fand das unübersichtlich und konnte mich nicht so richtig auf die Handlung selbst konzentrieren, weil ich versucht habe mir das alles zu merken. Dadurch war das Buch für mich eher mühselig zu lesen.

Meine Highlight waren das kleine Teufelchen Kaz, von dem ich gerne mehr gelesen hätte und die überraschend liebenswerten Momente von Damien, die Gerechtigkeit, Fürsorge und Verständnis durchblicken lassen.

Insgesamt war das einfach nicht mein Buch, das Leseerlebnis war ok, aber es hat nicht gefunkt.

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