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Veröffentlicht am 20.06.2020

Sehr zu empfehlen

Der Tuchfuchs
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Bei „ Der Tuchfuchs“ von Ellen C. Flynn handelt es sich um einen historischen Roman.

Klappentext übernommen:
Manchester im Jahr 1764: Als Aidan Towell aus dem Siebenjährigen Krieg heimkehrt, besitzt er ...

Bei „ Der Tuchfuchs“ von Ellen C. Flynn handelt es sich um einen historischen Roman.

Klappentext übernommen:
Manchester im Jahr 1764: Als Aidan Towell aus dem Siebenjährigen Krieg heimkehrt, besitzt er wenig für einen Neubeginn. Das ändert sich, als er auf den Tuchproduzenten Hugh Wilson trifft. Ausgestattet mit Wilsons Glauben und einem Kredit von tausend Pfund wagt er den Einstieg in den Tuchhandel und beginnt eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Doch als der „Tuchfuchs“ die Grenzen des Binnenhandels verlässt und nach der Krone des Exports greift, trifft er eine Entscheidung, die sein Leben aus den Fugen reißt. Denn in der kühlen Kalkulation fehlt ein entscheidender Faktor: Gillian Pollett

Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und ich habe die 609 Seiten innerhalb weniger Tage gelesen. So interessant und spannend ist die Geschichte.

Die Autorin hat fünf Jahre Zeit, Herzblut und Recherche ( Überlieferungen, Karten, Zeitungen usw.) in ihren ersten historischen Roman gesteckt. Dies spürt man beim Lesen. Denn alles ist stimmig, entspricht der damaligen Zeit und ich konnte die Atmosphäre sehr gut spüren.

Der Plot ist sehr komplex, tiefgründig und hat viele Wendungen. Von Seite zu Seite wurde ich über den weiteren Verlauf der Geschichte neugieriger. Hier passiert so viel, dass jede Seite sehr lesenswert, spannend und interessant ist.
Über jedem Erzählstrang steht der Name des Hauptprotagonisten. Dies hat mir sehr gefallen, da so wusste, mit welchem Strang es weitergeht.
Die Protagonisten werden sehr tief und und authentisch beschrieben. Ihr handeln, ihre Gedanken usw. haben mir sehr gut gefallen. Dies wird sehr realistisch und ausführlich beschrieben wird.
Die Handlungsplätze werden sehr bildhaft beschrieben, sodass ich sie mir alle sehr gut vorstellen konnte.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 20.06.2020

Hat mich nicht ganz so überzeugt

Wellengrab
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Bei „ Wellengrab“ von Edith Kneifl handelt es sich um einen Griechenland – Krimi.

Schatten über dem Urlaubsparadies!
Eigentlich wollte Laura Mars auf Mykonos nur entspannen. Doch auf der Fähre lernt sie ...

Bei „ Wellengrab“ von Edith Kneifl handelt es sich um einen Griechenland – Krimi.

Schatten über dem Urlaubsparadies!
Eigentlich wollte Laura Mars auf Mykonos nur entspannen. Doch auf der Fähre lernt sie den Griechen Alexander kennen und ahnt nicht, dass dieser nicht nur weltgewandt und gutaussehend, sondern auch gefährlich ist. Als im Pool ein Toter treibt, wird Laura bewusst, dass Alexander nicht der ist für den er sich ausgibt. Oder gibt es noch Jemanden der Böses im Sinn hat...

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Dieser Krimi lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen.

Nicht ganz so gut haben mir die hier beschriebenen aktuellen Themen , wie z.B. Wirtschafts- und Flüchtlingspolitik gefallen. Bei einem Krimi, möchte ich vom Alltag abschalten und nicht an Probleme erinnert werden.

Die Spannung steigt langsam an und wird zu oft durch romantische Szenen unterbrochen.
Ein paar Wendungen im Mordfall haben mich überrascht. Das Ende habe ich so nicht kommen gesehen.

Die Protagonisten werden tief und authentisch beschrieben, sodass ich sie mir gut vorstellen und ihr agieren nachvollziehen konnte.

Die bildhaften Beschreibungen der Handlungsplätze haben mir sehr gut gefallen. Hier kommt richtiges Urlaubsfeeling auf.

Ich empfehle dieses Buch bedingt weiter.

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Veröffentlicht am 20.06.2020

Eine sehr berührende Geschichte

Schattenzeit
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„Schattenzeit“ von Amelie Fischer

Die Zwillingsschwestern Paula und Jule sind untrennbar und teilen sich eine gemeinsame Welt, in der sie stark sind. Nach den Sommerferien ist jedoch alles anders. Paula ...

„Schattenzeit“ von Amelie Fischer

Die Zwillingsschwestern Paula und Jule sind untrennbar und teilen sich eine gemeinsame Welt, in der sie stark sind. Nach den Sommerferien ist jedoch alles anders. Paula erkennt ihre Zwillingsschwester nicht mehr. Sie droht irgendwo zwischen Selbstzweifeln, Schönheitsidealen und der Angst, einfach nicht genug zu sein, zu verschwinden. Dies ist jedoch erst der Anfang. Denn auch Paula gerät in eine Abwärtsspirale und so wird die enge Bindung der Zwillinge auf eine harte Probe gestellt.



Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und schon nach den ersten Seiten, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Dies lag an der sehr emotionalen Geschichte und daran, dass ich das Ende kaum erwarten konnte.



Die Protagonisten werden sehr authentisch und tief beschrieben. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, mit ihnen fühlen und ihr agieren verstehen. Mit Jule und Paula habe ich die ganze Zeit über mitgefühlt und ihnen gewünscht, dass es ihnen bald besser gehen wird.



Die Autorin hat hier die Themen Selbstzweifel, Schönheitsideale und Angst sehr realistisch beschrieben. Hier wirkt alles so echt, dass ich das Buch ein paar Mal zur Seite legen musste, um das Gelesene „verdauen“ zu können.



Der Plot ist sehr vielseitig, interessant, erschütternd usw. Einfach klasse.



Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 18.06.2020

Humorvoller Wohlfühlroman

Coco, Sophie und die Sache mit Paris
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Bei „ Coco, Sophie und die Sache mit Paris“ von Stephanie Jana und Ursula Kollritsch handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Zwei Frauen mitten im Leben, ein Date in Paris und ein charmanter ...

Bei „ Coco, Sophie und die Sache mit Paris“ von Stephanie Jana und Ursula Kollritsch handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Zwei Frauen mitten im Leben, ein Date in Paris und ein charmanter Bistrobesitzer im Elsass – Bienvenue en France!

Coco und ihre beste Freundin Sophie teilen jedes Geheimnis miteinander. Na ja, fast. Dass Coco sich ausgerechnet in Nik, den charmanten Bruder ihres Exmannes verliebt hat, behält sie für sich. Erst will sie Nik in Paris besuchen und herausfinden, ob die Sache mit ihm ernst ist. Doch als Sophie sich kurzerhand mit ihrer 14-jährigen Tochter Freddy der Reise anschließt, gestaltet sich der Trip in die Stadt der Liebe ganz anders, als von Coco erträumt. In Sophies laubfroschgrüner Rostlaube führt sie die turbulente Fahrt über das malerische Elsass direkt in den Sommer ihres Lebens …


Der Schreibstil der Autorinnen hat mir sehr gut gefallen. Dieser Roman lässt sich sehr flüssig lesen, der Einstieg ist mir leicht gefallen und die Seiten fliegen nur so dahin. Viele humorvolle Szenen haben mich zum Schmunzeln gebracht.

Die facettenreichen Protagonisten werden sehr gut und authentisch beschrieben. Ihre Macken, Einstellungen, Gedanken usw. sind plausibel. Ihr agieren ist realistisch. Manchmal hatte ich das Gefühl, als ob ich alle schon lange kenne, so vertraut waren sie mir.

Die Reise nach Paris ist sehr turbulent und abwechslungsreich. Einige unerwartete Ereignisse geschehen, sie lernen neue Menschen kennen usw. Hier hatte ich sehr viel Spass und konnte es kaum erwarten, bis sie endlich am Ziel sind. Die Handlungsplätze werden sehr bildhaft beschrieben, sodass ich sie mir sehr gut vorstellen konnte.

Das Ende hat mich zufrieden zurückgelassen. Genau so ein Ende wünschte ich mir.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Sehr zu empfehlen

Abenteuer Olavsweg - Eine Frau pilgert den Neuanfang
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„ Abenteuer Olavsweg – Eine Frau pilgert den Neuanfang“ von Stefanie Jarantowski.

Klappentext übernommen:
Nach dem Verkauf ihres IT-Startups, das Stefanie Jarantowski in acht Jahren alleine und ohne ...

„ Abenteuer Olavsweg – Eine Frau pilgert den Neuanfang“ von Stefanie Jarantowski.

Klappentext übernommen:
Nach dem Verkauf ihres IT-Startups, das Stefanie Jarantowski in acht Jahren alleine und ohne Fremdkapital aufgebaut hat, fällt sie in ein tiefes Loch. Sie, die gefragte Frau, erlebt den Absturz in die Unwichtigkeit. Von der Überholspur fühlt sie sich aufs Abstellgleis katapultiert. In dieser Midlife Crisis fällt ihr ein Guardian Artikel zum Pilgerweg in Norwegen in die Hand, dem Olavsweg. Ohne lang zu überlegen packt sie ihre sieben Sachen und fährt von Berlin mit Zug und Fähre nach Oslo. Ziel ist es den 643 Kilometer langen Weg bis nach Trondheim ans Meer zu laufen. Stefanie erhofft sich vom Weg Antworten auf ihre Fragen und einen neuen Plan für ihr Leben.
Statt Lösung ihrer inneren Kämpfe erfährt Stefanie Entbehrungen und Strapazen, die sie am eingeschlagenen Weg zweifeln lassen. Ganz ihrem alten Lebensmuster entsprechend beißt sie die Zähne zusammen und zieht die Etappen des Pilgerweges durch: kraxelt über Felsen, überwindet Schluchten und verrückte Kühe, die sich ihr in den Weg stellen. Bis sie an ihre körperliche Grenze stößt und in die Krise mit ihrem Pilger Kompagnon gerät.

Ein Reiseerlebnisbuch für alle, die dem Alltag entfliehen und das Abenteuer Olavsweg durch Norwegen miterleben wollen.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Reiseerlebnisbuch lässt sich sehr flüssig lesen, sodass ich förmlich an den Seiten klebte.

Durch die bildhaften Beschreibungen der einzelnen Stadtionen, der Landschaft usw. , fühlte ich mich währen dem Lesen, als ob ich auch auf dem Olavsweg unterwegs wäre. Hier wird alles so anschaulich geschildert - super.

Die Autorin berichtet über Höhen und Tiefen, das unstete Wetter, das Zusammentreffen mit anderen Pilgern, über gesundheitlichen Probleme, wie sich ihre Einstellungen während diesem Pilgern verändert haben u.v.m.

Die farbigen Bilder ergänzen das Gelesene und haben mir sehr gut gefallen.

Während und vor allem nachdem ich dieses Buch gelesen habe, würde ich am Liebsten meine Koffer packen und mich auch auf den Olavsweg machen, solange er noch nicht so überlaufen ist wie der Jakobsweg.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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