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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2023

Stellenweise wirklich heftig, aber auch richtig, richtig schön

Fighting for Love und andere Desaster
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Triggerwarnung: sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, PTBS!



Skyler hat alles verloren. Sie war auf dem besten Weg Karriere zu machen, als ein Kollege sie sexuell belästigt und unsittlich berührt hat. ...

Triggerwarnung: sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, PTBS!



Skyler hat alles verloren. Sie war auf dem besten Weg Karriere zu machen, als ein Kollege sie sexuell belästigt und unsittlich berührt hat. Skyler wollte alles richtig machen, hat ihn gemeldet und alles, aber der Fernsehsender hat, statt ihr beizustehen, Skyler gefeuert und ihr Kollege sie überall in Verruf gebracht. Ihr bleibt nichts anderes übrig als zu putzen, wenn sie nicht auf der Straße landen will. Dabei begegnet sie Max, der Interesse an ihr zu haben scheint. Aber Skyler kann nicht riskieren diesen Job zu verlieren.

Max' Leben ist turbulent und wenn er nach Hause kommt, warten seine zwei Siamkatzen auf ihn. Dummerweise hassen sie aber seine One-Night-Stands und tun dies auf ihre Art kund. Umso überraschter ist er, als er früher nach Hause kommt und feststellt, dass die schöne Frau, die seine Wohnung putzt, anscheinend hoch in der Gunst seiner Katzen steht. Skyler fasziniert ihn, doch sie ist zurückhaltend und hält Max immer wieder auf Abstand. Aber er wäre nicht mehrmaliger Weltmeister im MMA, wenn er einfach so aufgeben würde.





Skyler tat mir so schrecklich leid. Nicht nur ist sie durch das Ereignis, den Übergriff ihres Kollegen, traumatisiert, sondern im Nachgang hat sie auch noch alles verloren. Sie fühlt sich macht- und wertlos und hat panische Angst auch diesen Job zu verlieren, weil die Chancen gut stehen, dass sie danach überhaupt keinen mehr findet und auf der Straße landet. Deswegen geht sie auch nicht auf Max' Flirtversuche ein – ganz abgesehen davon, dass sie nach der Sache damals Probleme damit hat zu vertrauen, was man ihr echt nicht vorhalten kann.



Max dagegen ist eigentlich ein Typ für One-Night-Stands, doch seit sein bester Freund seine Traumfrau gefunden hat, erscheint es Max nicht mehr ganz so abwegig sich ebenfalls zu verlieben, nur die passende Frau fehlt noch. Skyler, die irgendwie seine Katzen verhext hat, scheint dafür genau die Richtige zu sein. Sie fasziniert ihn und weckt gleichzeitig seinen Beschützerinstinkt. Er will sich um sie kümmern, will, dass dieser Ausdruck aus ihrem Gesicht verschwindet, der Max nur allzu bekannt ist.





Fazit: Ich habe dieses Buch, wie auch den Vorgänger, verschlungen. Es ist durch das, was Skyler passiert ist teilweise ganz schön heftig und zeigt, was für psychische und körperliche Folgen so ein Übergriff haben kann. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass nur ein Mensch zur richtigen Zeit einen großen Unterschied machen kann – und nein, dieser Mensch ist nicht Max. Wobei auch er Gelegenheit bekommt, zu zeigen, wie süß er sein kann. Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen und fand es richtig, richtig schön. Aber Skylers Trauma ist nicht ohne, das sollte man vor dem Lesen berücksichtigen.



Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

In diesem Buch steckt viel mehr, als man denkt

Private Security für die Liebe
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Triggerwarnung: PTBS, Erinnerungen an Folter und Blut, Stalking!



Liam hat sich ein neues Leben aufgebaut. Noch immer plagen ihn Albträume und Flashbacks und seine Narben schrecken viele Menschen ab. ...

Triggerwarnung: PTBS, Erinnerungen an Folter und Blut, Stalking!



Liam hat sich ein neues Leben aufgebaut. Noch immer plagen ihn Albträume und Flashbacks und seine Narben schrecken viele Menschen ab. Aber dank seines Begleithundes Bella hat er sein Leben wieder im Griff. Doch dann soll er den Bodyguard für Emilia spielen, etwas, was er normalerweise nie tut. Er ist zwar dafür ausgebildet, aber die wenigsten Menschen fühlen sich in seiner Gegenwart wohl. Das scheint bei ihr anders zu sein und obwohl er weiß, dass es vermutlich klüger wäre, kann er sie nicht abweisen. Nicht wenn sie so verängstigt und offensichtlich verletzt und traumatisiert im Büro seines Chefs sitzt.

Bald macht Liam sein Beschützerinstinkt zu schaffen und Emilia fühlt sich ebenfalls zu ihm hingezogen, diesem vernarbten Mann, der ihr als einziger ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln kann, trotz der Bedrohung in ihrem Leben.





Das Buch steigt mit einem Albtraum von Liam ein, das ist ziemlich heftig und ich würde raten, wer ein Problem mit Folter hat, sollte hier vorsichtig sein und notfalls ein paar Absätze überspringen.



Emilia ist nach außen eine toughe Geschäftsfrau – das muss sie auch sein, will sie in dieser Männerdomäne ernstgenommen werden. Schon einmal hat sie dem Falschen vertraut und wurde dabei verletzt und gedemütigt. Dieses Risiko will sie nie wieder eingehen. Die Presse nennt sie eine Eiskönigin und arrogant. Doch die wahre Emilia ist ganz anders, das muss auch Liam bald feststellen. Und er mag die echte Emilia sehr schnell verdammt gern.



Doch Liam hat mit seinen eigenen Problemen und seiner beruflichen Verantwortung zu kämpfen. Auf keinen Fall darf etwas zwischen ihnen passieren, solange er für ihren Schutz verantwortlich ist! Außerdem zweifelt er daran, dass Emilia ihn anziehend finden kann mit all seinen Narben. Seine Ex-Verlobte konnte es nicht und sie waren über Jahre ein Paar gewesen, also wie sollte es Emilia?





Fazit: Ich fand das Buch unheimlich süß und berührend, aber auch sehr spannend! Liam hat verdammt viel durchgemacht und Emilia auf ihre Art auch. Man erfährt immer mehr über die beiden und je mehr man erfährt, desto mehr stehlen sie sich einem ins Herz. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es wirklich verschlungen.

Bella ist mir ganz besonders ans Herz gewachsen – so ein süßer und lieber Hund und ein Plädoyer dafür, Tieren eine Chance zu geben, auch wenn sie länger im Tierheim saßen oder nicht so hübsch aussehen wie andere.

In diesem Buch steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick glauben würde. Von mir bekommt es definitiv 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Zwei Dinge haben mich etwas gestört, aber davon abgesehen war es echt schön

New Year, New Love oder so ähnlich …
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Als sich Kana und Mick auf einer Silvesterparty begegnen sind sie sich einig: eine Nacht, keine Verpflichtungen. Doch beiden will diese Nacht nicht mehr aus dem Kopf gehen und das Schicksal (okay und Micks ...

Als sich Kana und Mick auf einer Silvesterparty begegnen sind sie sich einig: eine Nacht, keine Verpflichtungen. Doch beiden will diese Nacht nicht mehr aus dem Kopf gehen und das Schicksal (okay und Micks Mutter) sorgt dafür, dass sie sich immer wieder über den Weg laufen, schließlich ist Kana die neue Eiskunstlauflehrerin und Micks kleine Tochter redet von nichts anderem mehr. Aber Mick hat sich geschworen, dass er seine Tochter immer an die erste Stelle setzen wird, sie wurde schon einmal von ihrer Mutter verlassen, das soll nie wieder geschehen.

Und während Mick mit seinen Gefühlen hadert lauert Kanas Vergangenheit darauf ihr neues Leben in der beschaulichen Kleinstadt aus den Fugen zu bringen.





Kana hat in ihrem Sport so ziemlich alles erreicht, was man erreichen kann, sogar Gold bei Olympia, doch eigentlich war sie noch nicht bereit ihn für immer aufzugeben, bis ein Vorfall und eine daraus resultierende Verletzung ist keine andere Wahl mehr lassen. Ihr Körper kann nicht mehr leisten, was Kana und der Sport von ihm verlangen. Das alles ging damals durch die Presse und Kana ist mehr als froh, dass sie sich in der beschaulichen Kleinstadt ein neues Leben aufbauen kann – hier erkennt sie niemand und das ist eine Wohltat.

Doch dann ist da auch noch Mick und die gemeinsame Nacht. Kana ist mehr als schockiert, ihn als Vater einer ihrer Schülerinnen wiederzusehen. Hat er sie belogen? Ist er verheiratet? Ist sie eine Ehebrecherin?



Mick ist es gewohnt einsam zu sein, so sehr gewohnt, dass ihm gar nicht klar ist, wie offensichtlich das für andere ist. Seine Tochter ist seine Priorität und da ist er kompromisslos. Doch Kana will ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Als jedoch ihre Vergangenheit den Weg in die Kleinstadt findet, stellt sich die Frage, ob Mick damit umgehen kann.





Fazit: Ich fand die Geschichte wirklich schön und süß, aber mir war Mick lange zu verbohrt und eine Reaktion von ihm fand ich arg übertrieben, aber dann hat er sich gemausert.

Kanas Vergangenheit ist heftig. Lange gibt es nur leichte Andeutungen, aber die Wirklichkeit ist eine ganz andere Nummer. Klar kann man über ihr Verhalten damals denken, was man will, aber ich finde ihren Umgang damit absolut bewundernswert.

Mir hat Kana ab und an das Herz angeknackst, weil sie immer davon ausging, jeden Moment "weggeworfen" zu werden und alles zu verlieren.



Bis auf Micks Verbohrtheit und diese eine Reaktion von ihm mochte ich das Buch sehr gern. Von mir bekommt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Ein richtig schönes Wohlfühlbuch

Gekittete Herzen halten besser
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London Clarke ist nach außen hin immer perfekt. Eine toughe Geschäftsfrau, die immer und überall Haltung bewahrt. Doch in Wirklichkeit ist das nur eine Rolle, die sie spielt, weil ihre Eltern sie nun einmal ...

London Clarke ist nach außen hin immer perfekt. Eine toughe Geschäftsfrau, die immer und überall Haltung bewahrt. Doch in Wirklichkeit ist das nur eine Rolle, die sie spielt, weil ihre Eltern sie nun einmal so haben wollen und sie genug davon hat, immer mit Schweigen gestraft zu werden. Von dieser Rolle ist immer dann nichts mehr übrig, wenn sie Davide Rossi, dem großen Bruder ihrer besten Freundin gegenübersteht, in seiner Nähe bekommt sie nämlich kaum ein Wort heraus, ist sie doch schon seit Jahren heimlich in ihn verliebt.

Als Davide von jetzt auf gleich von seiner Ehefrau verlassen wird, ertränkt er seinen Kummer und seine Wut in Alkohol und kommt London, die er immer für eine eingebildete Miss Upperclass hielt plötzlich näher. Kann es sein, dass er sie all die Jahre falsch eingeschätzt hat?





Ich mochte das Buch so, so gern! Davide tat mir leid, wie er da aus allen Wolken fiel, als ihn seine Frau verließ, aber schon bald wird ihm klar, dass er Lesley nie so gesehen hat, wie es alle anderen scheinbar taten. Hat sie ihm damit vielleicht sogar einen Gefallen getan? Trotzdem nagt es an ihm und er ist alles andere als begeistert, als er dem Freund seiner Schwester, den er eigentlich eh nicht leiden kann, dabei helfen soll, eine Überraschung für Ella einzufädeln. Noch dazu, weil er dabei mit deren bester Freundin London zusammenarbeiten soll, die er für eine eingebildete Miss Upperclass hält.



London tat mir schrecklich leid. Sie hat mir im Verlauf des Buches mehrmals das Herz gebrochen. Ihre Familie hat alles getan, um aus ihr einen gefühllosen Roboter zu machen. Sie hat Befehle zu befolgen und darf niemals die Maske verrutschen lassen. Wehe sie steht nicht immer Gewehr bei Fuß oder wagt es, nicht perfekt zu sein. Entweder bekommt sie dann eine Standpauke zu hören, oder wird mit eisigem Schweigen bestraft. Warum ist sie so wenig liebenswert, dass es nicht einmal ihre Eltern schaffen, sie zu lieben? Was ist so falsch an ihr? Und warum kann ihre Familie nicht ein bisschen mehr wie die ihrer besten Freundin Ella sein?



Als Davide erkennt, warum London in seiner Gegenwart immer kein Wort herausgebracht hat, ist das für ihn ein Schock. Er hat sich sein Bild von ihr zurechtgelegt und ist nie davon abgewichen, ähnlich wie bei seiner Bald-Ex-Frau.





Fazit: Ich fand es wirklich süß, wie die beiden miteinander umgegangen sind, nachdem Davide seine Vorurteile überwunden hat. Das Buch hat sich toll entwickelt und auch die Protagonisten sind aneinander gewachsen. Ich fand es nur ein bisschen schade, dass manches recht schnell ging, ich hätte mir da gewünscht, dass das etwas langsamer vonstatten geht und mit mehr Unterfütterung. Aber trotzdem fand ich das Buch wirklich richtig, richtig schön. Leider gab es auch ein paar Fehler und grobe Schnitzer, die mich stellenweise irritiert haben, aber es ging noch, ich habe schon Schlimmeres gelesen, doch schade ist es trotzdem.



Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.02.2023

Ich hatte ab und an meine Probleme mit dem Buch

There will be Hope
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Triggerwarnung: schwere Krankheit!

Heath ist Sportler und beliebt, doch sein Leben wird auf den Kopf gestellt, als er nach einem Unfall beim Football-Training im Krankenhaus Harley kennenlernt. Er fühlt ...

Triggerwarnung: schwere Krankheit!

Heath ist Sportler und beliebt, doch sein Leben wird auf den Kopf gestellt, als er nach einem Unfall beim Football-Training im Krankenhaus Harley kennenlernt. Er fühlt sich sofort zu ihr hingezogen und als er erfährt wie eingeschränkt ihr Leben durch ihre Krankheit ist, beschließt er, ihre Grenzen so gut es eben geht zu erweitern. Doch Harleys Krankheit wird nicht einfach so verschwinden, nur eine Organtransplantation kann sie retten, allerdings stehen die Chancen nicht besonders gut. Wird es für die beiden ein Happy End geben?


Ich muss vornewegschicken, dass ich teilweise meine Probleme mit dem Buch hatte.

Zu Beginn kommt man gut rein, man lernt Heath kennen und Harley, die ein so ganz anderes Leben lebt als er. Statt davon irgendwie eingeschüchtert zu sein, sucht Heath wann immer er kann Harleys Nähe. Er hat sich auf den ersten Blick in sie verschossen und versucht nun nicht nur dieses Mädchen kennenzulernen, sondern auch ihr Leben etwas bunter und abwechslungsreicher zu gestalten.

Was mich direkt zu Beginn bereits ab und an irritierte, war die Wortwahl. Das Buch spielt in den USA, regelmäßig kommen aber typisch deutsche Begriffe vor – oftmals auch etwas veraltete – bei denen ich das Gefühl hatte, es passe nicht so richtig.
Die Sprache wechselte immer wieder zwischen sehr jugendlich, beinahe schon "Slang" zu "normal" oder "altbacken".

Im Verlauf des Buches kommen weitere Charaktere zu Wort, besonders die Eltern, also Harleys Mutter und Heaths Vater werden zunehmend präsenter im Buch. Das fand ich an sich eine gute Idee, aber mich haben besonders die Kapitel aus der Sicht von Harleys Mutter auch immer wieder irritiert, weil sie sich da oft extrem jugendlich benahm. Das passte für mich nicht.

Es werden viele ernste Themen angesprochen, aber in meinen Augen nicht alle zu einem Ende gebracht. Manches blieb mir zu offen, da hätte ich mir gewünscht zu erfahren, wie es weitergeht.

Schon aus dem Klappentext wird ersichtlich, dass es dramatisch werden könnte und das wird es auch, allerdings empfand ich manches Drama als zu überzogen und die Reaktionen als zu extrem.

Das Ende war leider nicht meins, aber das ist eine persönliche Vorliebe. Es passte allerdings zum Buch.


Fazit: Ich hatte leider von Anfang an immer wieder ein paar Probleme mit dem Buch. Ich empfand die Sprache, vor allem bestimmte Begriffe, als nicht immer passend. Zudem konnte ich das Verhalten der Charaktere nicht immer nachvollziehen und empfand es immer wieder in Verbindung mit dem Drama als zu extrem. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, ein Handlungsstrang sei nicht zu Ende geführt worden.

Insgesamt hatte ich einfach ein paar Probleme mit dem Buch, aber ich fand es auch nicht schlecht. Es bekommt von mir 3 Sterne.

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