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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2022

Deutschitalienische Liebe

Via Torino
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Der Roman „Via Torino“ von der Schriftstellerin Aja Leuthner führt uns in die Zeit der italienischen Gastarbeiter.
Es geht über drei Generationen, in der sich die Frauen in italienische Männer verlieben. ...



Der Roman „Via Torino“ von der Schriftstellerin Aja Leuthner führt uns in die Zeit der italienischen Gastarbeiter.
Es geht über drei Generationen, in der sich die Frauen in italienische Männer verlieben. Das ist aber nicht kitschig gemacht. Es sind kämpferische Frauen.

Es beginnt 1969 mit der Jugend der Großmutter Eleonore. Da erleben wir die Studenten, die den Arbeitern bei ihren Streiks in Italien unterstützen. Das ist gute Recherchearbeit. Die italienische Mentalität und Politik ist realistisch mit zu erleben.
Von ihrer Tochter Rosalia erfahren wir ihre Probleme in der Schulzeit.
Sie sieht italienisch aus. Auch sie bekommt eine Tochter Milena.

2018 wollen die drei Frauen die Asche von Eleonores Mann in seiner Heimat verstreuen.

Die Autorin versteht es wunderbar die Charaktere unter einen Hut zu bekommen. Sie schreibt besonders plastisch und so entsteht ein interessanter Leseeindruck.

Der Roman unterhält gut.

Veröffentlicht am 22.02.2022

Nicht ganz mein Fall

Boom Town Blues
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Boom Town Blues ist der dritte Roman der Patsy- Logan – Reihe von der Schriftstellerin Ellen Dunne.
Es ist ein gediegener Krimi, dessen Handlung in Irland spielt.
Patsy Logans Leben braucht in ihrem ...




Boom Town Blues ist der dritte Roman der Patsy- Logan – Reihe von der Schriftstellerin Ellen Dunne.
Es ist ein gediegener Krimi, dessen Handlung in Irland spielt.
Patsy Logans Leben braucht in ihrem Leben in München eine Auszeit. Sie fährt nach Irland, Ihr Vater kam aus dem Land.

Die Autorin schreibt ganz ordentlich.
Nur Patsy kann mich nicht so richtig erreichen.
Diese Reihe ist wohl nicht ganz für mich geschrieben.

Trotzdem recht gut.





Veröffentlicht am 17.02.2022

Ein zeitgenössischer Roman

Ein Spiegel für mein Gegenüber
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„Ein Spiegel für mein Gegenüber“ ist der Debütroman der Schriftstellerin Nadire Biskin. Ihre Großeltern kamen als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland.
Dieser Roman ist ein beeindruckendes Werk. ...



„Ein Spiegel für mein Gegenüber“ ist der Debütroman der Schriftstellerin Nadire Biskin. Ihre Großeltern kamen als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland.
Dieser Roman ist ein beeindruckendes Werk. Er besticht durch lyrische Einflechtungen und genaue Eindrücke.


Die Protagonistin Huzur ist Lehrerin an einer Berliner Schule. Nach einem Konflikt um das türkische Kopftuch nimmt sie eine Auszeit und fahrt zu ihrer Cousine nach Bukak.

Als Huzur zurück in Berlin landet findet sie die 10jährige syrische Hifa, die allein ist. Huzur nimmt sich ihrer an, obwohl sie sich auch fragt, ob sie als Mutter geeignet ist.
So kommen viele verschiedene Konflikt zu Wort.

Es ist ein wirklich brillanter Roman.








Veröffentlicht am 17.02.2022

Sorgentelefon

Café der Unsichtbaren
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Die Schriftstellerin Judith Kuckart schreibt Gegenwartsliteratur.

Im Roman „Cafe der Unsichtbaren“ geht es um 7 Personen, die bei dem
Sorgentelefon e v arbeiten. Jeder erzäglt aus den eigenem Leben ...



Die Schriftstellerin Judith Kuckart schreibt Gegenwartsliteratur.

Im Roman „Cafe der Unsichtbaren“ geht es um 7 Personen, die bei dem
Sorgentelefon e v arbeiten. Jeder erzäglt aus den eigenem Leben und von den Emotionen der Anrufer.Besomders ist die 80jährige icherzählerin, die nicht weiss ob sie eine verhinderte Pianistin oder eine Terrorostin war. . Die sieben sind sehr verschieden und machen sich ihre eigenen Gedanken über die Anrufer, die meist ihre Hilfe benötigen.

Die Autorin schreibt interessant und eindringlich.

Der Roman ist unterhaltsam.

Veröffentlicht am 16.02.2022

Elegante Lektüre

Das Vorkommnis
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Die Schriftstellerin Julia Schoch ist in der DDR aufgewachsen.
Ihr Roman „Das Vorkommnis“ hat einen eleganten Stil. Es ist der Beginn einer Trilogie in der es um Frauen geht.
Die Schreibweise hat mich ...



Die Schriftstellerin Julia Schoch ist in der DDR aufgewachsen.
Ihr Roman „Das Vorkommnis“ hat einen eleganten Stil. Es ist der Beginn einer Trilogie in der es um Frauen geht.
Die Schreibweise hat mich erst etwas irritiert, er ist doch etwas besonders.
Es sind immer wieder ihre Gedanken und Fragen, die sie niederschreibt.
Die fiktive Schriftstellerin wird nach einer Lesung von einer Frau angesprochen, sie SARS, Wir haben den gleichen Vater. Das ist der Autorin tatsächlich passiert.
In diesem Roman gibt es keine Namen, sie spricht nur von ihrer Schwester, ihrem Mann und dem älterem Kind.
Immer wieder kommt ihr die fremde Schwester in den Sinn. Da macht sie sich viele Gedanken. Ihre Schwester geht mit dem Thema ganz anders um.
Das Cover passt perfekt zu dem Roman. Julia Schoch schreibt gute Literatur.
Ich werde auch den nächsten Teil lesen.