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Veröffentlicht am 02.10.2022

Der Kampf um Leben und Tod

The Atlas Six
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Durch Zufall bin ich über die NetGalley-Challenge auf dieses Fantasy-Epos aufmerksam geworden. Ich bin insgesamt aber nicht so ganz überzeugt worden. Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Erkennbar ist eine ...

Durch Zufall bin ich über die NetGalley-Challenge auf dieses Fantasy-Epos aufmerksam geworden. Ich bin insgesamt aber nicht so ganz überzeugt worden. Das Cover ist sehr dunkel gehalten. Erkennbar ist eine Zeichnung, welche den Umlaufbahnen von Planeten ähnelt. Der Klappentext ist sehr allgemein gehalten und weist lediglich auf die Hauptprotagonisten hin. In der wesentlichen Handlung geht es um den Kurator Atlas Blakely, welcher von einer geheimnisvollen Bibliothek beauftrag wurde die talentiertesten Magier auszuwählen, um die alten Geheimnisse dieser zu studieren bzw. zu lösen. Dabei kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod zwischen den Protagonisten. Wer wird es schaffen die Geheimnisse zu lösen bzw. wer wird am Ende das Opfer sein? Die wesentlichen Protagonisten der Handlung sind bereits im Klappentext vorgestellt worden. Da sind zum einen Libby Rhodes und Nico de Varona, zwei begnadete Magier von der New York School of Magic, die Telepathin Parisa aus Paris sowie der Empath Callum Nove aus London, Tristan Caine der Sohn eines Londoner Verbrechersyndikats, sowie die Naturalistin Reina Mora aus Tokio. Am einprägsamsten hat sich mir dabei Callum präsentiert, welcher sehr zynisch und selbstverliebt daherkommt aber so der Handlung die notwendige Würze verleiht. Der Aufbau der Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend aber im Verlaufe der Zeit kann der Leser der Handlung gut folgen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr jungendorientiert. Mir persönlich war der Schreibstil etwas zu abgehakt und jugendlich, was vielleicht an meiner Person liegt. Als Zielgruppe des Romans kommen vor allen Dingen jüngere Leser in Frage. Insgesamt war die Geschichte mir etwas zu oberflächlich gestaltet und mir fehlte an einigen Passagen der notwendige Tiefgang. Auch wirkten die Protagonisten oft etwas infantil und ich hatte das Gefühl, das die Ausarbeitung dieser nicht komplett erfolgt ist. Das Fazit ist sehr gemischt. Interessant vom Ansatz der Story, aber mäßig in der Umsetzung. Insgesamt bin ich von diesem Fantasy-Roman nur mittelprächtig unterhalten worden.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Der Weg nach Amerika

Die Straße der Hoffnung
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“Die Straße der Hoffnung” macht nahtlos da weiter, wo “Der Faden der Vergangenheit” aufgehört hat. Wir begleiten wieder Abigail und Melody auf einer spannenden Reise. Abigail ist die Hauptprotagonistin ...

“Die Straße der Hoffnung” macht nahtlos da weiter, wo “Der Faden der Vergangenheit” aufgehört hat. Wir begleiten wieder Abigail und Melody auf einer spannenden Reise. Abigail ist die Hauptprotagonistin in der Vergangenheit, welche ab dem Jahr 1844 geschildert werden. Melody, eine Nachfahrin von Abigail, begleiten wir im Jahr 2018. Melody recherchiert über das Leben von Abigail und kommt ihr durch ihre Tagebücher näher.

Abigail tritt die große Reise nach Amerika mit Oliver an, sie lassen England und die Vergangenheit hinter sich. Doch schon bald werden sie eines Besseren belehrt und müssen erkennen, dass sie die Rechnung ohne Sir Laurence gemacht haben.

Melody ist aktuell von der gesamten Situation überfordert, die Nachforschungen über Abigail wühlen sie sehr auf und auch läuft ihre Beziehung zu Dan nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat.

Der Roman wird somit auf zwei Zeitebenen erzählt, hinzu kommen mehrere Perspektiven aus denen berichtet wird. Das Erzähltempo ist folglich recht hoch und es wird kaum langweilig. Die Sprache ist dem Roman angepasst. Insgesamt ist der Lesefluss recht hoch, einzig durch den vielen Beschreibungen im “Amerika-Teil” kamen ein paar Längen vor. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen. Der Roman ist voller Rätsel und krimineller Elemente, dadurch kommt zusätzliche Spannung auf.

Themen des Romans sind: Neuanfang, Liebe & Familie, aber auch krankhafte Liebe und Eifersucht, sowie homosexuelle Liebe und Arbeitsbedingungen von Fabrikarbeitern.

Insgesamt hat mir auch der zweite Teil der Hampton-Hall-Trilogie gut gefallen, man sollte aber auf jeden Fall den ersten Band zuvor lesen. Ich freue mich das der dritte Teil “Die Heimat des Herzens” schon erschienen ist und ich schon recht bald wieder Abigail und Melody begleiten kann.

Ein Roman für alle Liebhaber von Familiensagas mit spannenden Elementen. Ich bin sehr gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Die Schatten der Vergangenheit

Gold Coast - Ein Ort voller Lügen. Maßlose Gier. Mehr als nur Rache
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Immobilienrausch in einem ehemaligen gemütlichen Ort und ein ehemaliger Reporter erkennt seine ehemalige Heimat nur noch entfernt wieder. Ich bin von dem spannend geschriebenen Thriller angetan gewesen. ...

Immobilienrausch in einem ehemaligen gemütlichen Ort und ein ehemaliger Reporter erkennt seine ehemalige Heimat nur noch entfernt wieder. Ich bin von dem spannend geschriebenen Thriller angetan gewesen. In der Story geht es um den Journalisten Martin Scarsden welcher in seinem Heimatort Port Silver zurückkehrt, um dort mit seiner Lebensgefährtin Mandy ein neues Leben zu beginnen. Leider findet er seine Freundin mit blutbefleckten Händen neben der Leiche eines Mannes, welchen er noch aus seiner Jugend gut kennt. Schnell hat sich die örtliche Polizei auf Mandy als Täterin eingeschossen. Doch Martin gibt nicht auf und sein journalistischer Spürsinn lässt ihn auch nicht im Stich. Wird er es schaffen Mandy zu entlasten und den Mord aufzuklären? Schwierig wird es da bald ein noch viel größeres Ereignis seine Schatten vorauswirft. Die Hauptfigur Martin ist Journalist durch und durch und lebt für seinen Beruf. Hat er auch in der Vergangenheit oft persönlichem Rückschlage in seiner Arbeit erfahren treibt ihn die Liebe für die Recherche und die Aufdeckung von Unrechten Ereignissen immer wieder an. Martin wirkt öfters etwas narzisstisch was eventuell auch mit seiner schwierigen Kindheit zusammenhängen könnte. Aber insgesamt konnte ich mich gut mit dem Hauptprotagonisten gut identifizieren. Als wesentliche Nebenfiguren können neben Mandy das Backpacker-Pärchen Royce und Topaz, die Surferin Jay Jay, der Immobilienmogul Tyson St. Clair sowie der Constable Montifore genannt werden. Gerade Montifore entwickelt sich zu einem guten Gegenspieler von Martin da dieser mit ihm persönlich nicht auf einer Wellenlänge liegt. Im Laufe der Geschichte kommt es zu einigen interessanten Dialogen und Konfrontationen und der Leser ist geneigt die Sympathie an einigen Stellen auch mal für den Gegenpart des Hauprotagonisten Partei zu ergreifen. Die Handlung spielt im Australien der heutigen Zeit im Bundesstaat Queensland und wird durch einige Zeitsprünge in die Vergangenheit von Martin unterbrochen. Da diese Zeitsprünge aber der Aufklärung der Ereignisse dienen stören sie den Lesefluss überhaupt nicht. Der Schreibstil des Autors ist dialogorientiert, flüssig und er schafft es die Landschaft der Handlung sehr gut zu beschreiben. Die Spannung der Handlung wird gut durch die Erzählung gestrafft und findet in Etappen ihre Aufklärung. Als Besonderheit in dem Roman ist eine Karte der Handlungsorte von Port Silver zu nennen. Das Fazit ist positiv. Spannend und mit viel australischem Flair versehen ist dieser Thriller für alle Anhänger von Geschichten aus fernen Welten und spannenden Orten genau das richtige

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Mord im Künstlerviertel Schwabing

Das wahre Motiv
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Mit viel historischem Fachwissen und einer wundervoll detailliert erzählten Story habe ich diesen Krimi genossen. Ich bin von der bedachten und intelligenten Ermittlungsstrategie des Wilhelm Gryszinski ...

Mit viel historischem Fachwissen und einer wundervoll detailliert erzählten Story habe ich diesen Krimi genossen. Ich bin von der bedachten und intelligenten Ermittlungsstrategie des Wilhelm Gryszinski erneut sehr begeistert gewesen. In der Story geht es um die Leiche eines jungen Mannes, welcher in einem Kunst-Atelier tot aufgefunden wird. Gerade die Drapierung der Leiche hatte etwas Grausames, aber auch künstlerisches. Bald wird ein weiterer junger Mann in einem anderen Stadtteil von München tot aufgefunden. Schon bald steht das Künstlerviertel Schwabing unter Verdacht. Wer steckt hinter den Morden? Ein Trittbrettfahrer oder gar ein großer Star der Münchener Künstlerszene? Oder ist die Sache gar politischer Natur?

Alsbald geht das Gerücht in der Stadt um, dass der berühmte Londoner Mörder “Jack the Ripper“ in München Station gemacht haben soll. Gryszinski und sein Team müssen schnellstmöglich handeln um weitere Taten zu verhindern. Eine spannende Jagd nach den Tätern beginnt. Die Hauptfigur Gryszinski überzeugt erneut durch seine stoische ruhige, aber sehr auf die Fakten fokussierte Art. Er ist sehr interessiert an den aufkommenden neuen Kriminaltechniken, um den Tätern stets den berühmten Schritt voraus zu sein. Gleichzeitig hat er einen „Narren“ an der bayerischen Küche gewonnen und er genießt die kulinarischen Köstlichkeiten dieser für ihn vor kurzer Zeit noch fremden Welt in allen Zügen. Für mich ist dieser Ermittler eine sympathische und interessante Persönlichkeit und ich kann mich sehr gut mit ihm identifizieren. Als weitere interessante Personen in der Erzählung sind neben seiner Frau Sophie, erneut seine oft brummige aber auf ihre Weise liebenswerte Haushälterin Aloisia Brunner, seine Kollegen Johann Voglmeier und Konrad Eberle zu nennen. Gerade Aloisia Brunner ist mein absoluter Liebling in der Erzählung. Stets um das kulinarische Wohl der Familie Gryszinski besorgt schafft sie es immer wieder, Hilfe zur Aufklärung der Fälle zu leisten. Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und wird nicht durch Zeitsprünge unterbrochen. Die Handlung spielt in München des Jahres 1895 und ist damit gut einordbar. Gerade die sehr bildhafte, lebendige und flüssige Sprache der Autorin sorgt für ein sehr gutes Lesegefühl. Die Leser tauchen in das München des 19. Jahrhunderts ein und ich hatte die einzelnen Szenen bildhalft vor mir. Auch die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse werden von der Autorin sehr diskret und trotzdem spannend mit der fiktiven Story verwoben. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend und historisch sehr gut erzählt ist diese Krimireihe ein absolutes Muss für alle Freunde von schöner und lebendiger Leseunterhaltung. Ich hoffe alsbald erneut einen Fall von Freiherr von Gryszinski lesen zu dürfen.

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Veröffentlicht am 02.10.2022

Gelungene Fortsetzung die nahtlos an Teil 1 anknüpft

Das Geheimnis des Pilgers
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Petra Schier konnte mich auch mit ihrem zweiten Band der Pilger-Reihe überzeugen. Die Autorin schafft es wunderbar an das Setting aus Band 1 anzuknüpfen und es gibt ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen ...

Petra Schier konnte mich auch mit ihrem zweiten Band der Pilger-Reihe überzeugen. Die Autorin schafft es wunderbar an das Setting aus Band 1 anzuknüpfen und es gibt ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Figuren. Ort des Geschehens ist überwiegend Koblenz, es ist wunderbar dort durch die Gassen zu streifen. Wir begleiten wieder Conlin, Reihnhild und Palmiro. Die Verlobung von Conlin und Reihnhild sowie die bevorstehende Hochzeit erfreuen das Leserherz. Man wünscht sich auch für Palmiro, dass er in Sachen Liebe das große Los zieht. Neben den drei Hauptfiguren gibt es auch ein Wiedersehen mit Mariana und Johann von Manten, sowie Mathys le Smithy. Ein neuer Spion der Inquisition ist aber den Figuren auf den Fersen, um an das kostbare Kreuz zu gelangen.

Innerhalb weniger Seiten war ich wieder im Geschehen drin, es war einfach klasse und es hat richtig viel Spaß gemacht. Die Seiten flogen nur so dahin und ich musste mich im Buddyread bremsen, nicht zu schnell weiterzulesen. Die verschiedenen Erzählperspektiven tragen zu einem hohen Lesetempo bei. Der Roman wird sowohl aus Frauen- als auch aus Männerperspektive erzählt, was die Identifikation für beide Geschlechter möglich macht. Die Sprache ist leicht und flüssig zu lesen, einige Dialoge sind der Zeit und dem Stand der Personen angepasst. Der Roman wird chronologisch erzählt, Ereignisse aus Teil 1 werden in kurzen Einschüben für den Leser erläutert.

Thema des Romans ist sowohl der Handel mit verschiedenen Waren als auch die verschiedenen Stände innerhalb der Gesellschaft, sowie die gleichgeschlechtliche Liebe. Die Autorin gibt im Nachwort noch einmal sehr wertvolle Erläuterungen. Eine Karte, ein Personenverzeichnis sowie verschiedene Datumangaben erleichtern dem Leser das Lesen und die Einordnung des Gelesenen.

Mir hat der Roman noch einen Tick besser gefallen als Teil 1, was meine Vorfreude auf Teil 3 noch mehr steigert. Das Ende war wieder einmal sehr viel versprechend und ich bin gespannt, was da jetzt noch auf uns wartet.

Ein klare Leseempfehlung für alle Fans mittelalterlicher Romane, die gerne einen regionalen Bezug haben.

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