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Veröffentlicht am 02.02.2019

Voller Liebe, Intrigen und Lügen - Ein würdiger Spin-off!

Der Klang der Täuschung
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Kazi ist eine Rahtan und gehört somit zur Leibgarde der Königin. Sie soll Wachhauptmann Illarion ausfindig machen, den Verräter, der für den Großen Krieg verantwortlich war. Sie ist fest entschlossen den ...

Kazi ist eine Rahtan und gehört somit zur Leibgarde der Königin. Sie soll Wachhauptmann Illarion ausfindig machen, den Verräter, der für den Großen Krieg verantwortlich war. Sie ist fest entschlossen den Auftrag auszuführen und doch bringen ihre Gefühle für Jase, dem Anführer des Landes Höllenrachen ihre Pläne durcheinander...

Nachdem ich die Reihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ geliebt habe, musste ich natürlich auch direkt „Die Chroniken der Hoffnung“ eine Chance geben. Von Mary E. Pearson bin ich bislang sehr begeistert.
Bevor man diese Reihe liest, sollte man wissen, dass man definitiv gespoilert wird, was „Die Chroniken der Verbliebenen“ angeht. Die Hauptprotagonistin Lia hat hier auch den ein oder anderen Auftritt und ich kann nur empfehlen die Reihe vorher zu lesen!

Das Cover hat mich wieder einmal verzaubert. Ich stelle mir Kazi zwar nicht so wie das Mädchen auf dem Cover vor, aber trotzdem liebe ich es. Die Gestaltung des Buches unterscheidet sich außerdem auch noch in anderen Punkten. Das Buch besitzt keinen Schutzumschlag und auch die Seiten sind unglaublich dünn. Vorne im Buch gibt es eine Karte von den Königreichen Morrighan, Dalbreck und Venda. Hinten im Buch wurde eine neue Karte eingefügt, in dem man Höllendrachen sieht und auch zwischen den Kapiteln wurden wieder kleine Texte, in der Zeit, als die Königreiche entstanden, eingefügt.

Kazis Auftrag ist es den Verräter ausfindig zu machen, der für den Großen Krieg verantwortlich war: Wachhauptmann Illarion. Diesen kennen wir schon von „Die Chroniken der Verbliebenen“ und somit hatte ich schon einen Eindruck von ihm, der keineswegs positiv war. Um ihren Auftrag zu erfüllen muss sie ins Land Höllenrachen reisen und lernt den Patrei, also den Anführer des Landes, Jase kennen.
Dabei ist natürlich eine Liebesgeschichte vorprogrammiert, welche sich schnell entwickelt hat. Beide schienen sich ihre Gefühle einzugestehen, was ich überraschend und außergewöhnlich, aber auch sehr erfrischend fand. In diesem Buch steht die Liebesgeschichte sehr im Vordergrund, was ich aber keineswegs
schlimm finde, denn es gab mehrere Nebenhandlungen, die Abwechslung ermöglichen.

Kazi – der volle Name lautet Kazimyrah aus Hellnebel – ist eine sympathische und humorvolle Protagonistin, die zu jedem Satz einen passenden Kommentar loslassen kann. Da musste ich oft lachen, denn sie provoziert und verteidigt sich, was das Zeug hält. Ein Merkmal von ihr ist außerdem auch ihre Vorliebe für Rätsel, welche sie sich geschickt ausdenkt. Als Rahtan der Königin von Morrighan ist sie ihrem Land verpflichtet und zeigt dies auch sehr eindrucksvoll. Ich konnte ihre Handlungen größtenteils nachvollziehen und auch ihre Vergangenheit hat mich sehr berührt.

Als Anführer hat Jase ein großes Pflichtbewusstsein, was besonders das Beschützen seiner Familie betrifft. Dies hing auch mit der Vergangenheit zusammen, die genaustens beschrieben wurde und mich auch interessiert hat. Es ist zwar ein gutes Motiv, warum er so handelt, jedoch konnte mich das nicht ganz überzeugen. Denn diese Vergangenheit liegt Jahrhunderte zurück und ich finde, man sollte zwar daraus lernen, aber nicht zu sehr daran hängen. Somit konnte ich manche Handlungen (besonders am Ende) nicht immer nachvollziehen. Jase war mir am Anfang sehr unsympathisch, was sich bis auf ein paar Momente auch das ganze Buch durchzog. Sein Charakter, wurde genauso wie Kazis aber sehr gut ausgearbeitet.

Mit ihrem Schreibstil und dem Worldbuilding konnte mich die Autorin sofort begeistern. Die Landschaft und auch das Land Höllenrachen wurde anschaulich dargestellt und ich konnte es mir lebhaft vorstellen.
Spannung war definitiv vorhanden, wobei diese besonders am Ende ausgeprägt war. In der Mitte gab es leider ein paar Längen, in denen die Liebesgeschichte sehr prägnant war. Es waren insgesamt zwar ein paar Überraschungen vorhanden, es hätten für meinen Geschmack ruhig noch mehr eingestreut werden können. Besonders das Ende konnte mich sehr packen und Lias Auftritte haben mein Herz sehr erwärmt. Mary E. Pearson hat sich mit den Charakteren echt selbst übertroffen. Auf den letzten Seiten hab es einen Cliffhanger, der mich unglaublich neugierig auf den zweiten Teil macht.
Obwohl es viele spannende und aktionreiche Momente gab, reicht es doch nicht ganz an „Die Chroniken der Verbliebenen“ ran.

Fazit: Leser, welche „Die Chroniken der Verliebenen“ gemocht haben, werden dieses Buch lieben! Kazi war eine sympathische Protagonistin und durch den Schreibstil der Autorn hat die Spannung nicht gefehlt. Die Charaktere wurden detailliert ausgearbeitet und der Weltenaufbau konnte mich wieder begeistern. Ich finde jedoch, es gibt noch Luft nach oben und ich freue mich sehr auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 27.01.2019

Eine spannende Geschichte mit einer humorvollen Protagonistin. Eine klare Leseempfehlung von mir!

Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
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Zera ist eine Herzlose und somit Gefangene einer Hexe. Um ihre ersehnte Freiheit zu erhalten muss sie das Herz des Kronprinzen Lucien stehlen. Somit tarnt sie sich als Heiratskandidatin und lenkt bald ...

Zera ist eine Herzlose und somit Gefangene einer Hexe. Um ihre ersehnte Freiheit zu erhalten muss sie das Herz des Kronprinzen Lucien stehlen. Somit tarnt sie sich als Heiratskandidatin und lenkt bald schon durch ihre freche Art die Aufmerksamkeit des Prinzen auf sich. Um ihren Auftrag nicht zu gefährden sollte sie jedoch besser nicht ihr Herz an ihn verlieren...

Vom Klappentext her hat es mich sehr an „Elian und Lira – Das wilde Herz der See“ erinnert. Vorab kann ich sagen – es ist total anders. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass beide Protagonistinnen das Herz eines Prinzen besitzen wollen.

Das Cover mag ich sehr gerne. Es wirkt geheimnisvoll und auch ohne Schutzumschlag ist das Gesicht des Mädchens auf das Buch gedruckt.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Zera erzählt und so bekommt man schnell einen Eindruck von ihr. Aus der Leseprobe weiß man, dass sie definitiv ein spannender und interessanter Charakter sein wird und dem kann ich auch nach dem Lesen des Buches zustimmen.
Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und spricht selbst Gedanken aus, die ihr normalerweise den Kopf kosten würden. Trotz ihrer sehr ausgeprägten humorvollen Seite, bekommt man auch ab und zu einen Blick auf ihre wahren Gefühle. Sie war insgesamt eine sehr gut ausgearbeitete Protagonistin, die mir sehr sympathisch war. Auch die Handlungen von den Nebencharakteren konnte ich gut nachvollziehen. Besonders Lady Y'shennria, welche die Tante von Zera spielt, habe ich das Buch über ins Herz geschlossen. Aber auch andere Charaktere wie Malachite und Fione lernt man kennen und ich hoffe, diese treffen wir auch im zweiten Band wieder.

Die Menschen und die Hexen sind seit Jahren Feinde da sich ein neuer Krieg anbahnt, liegt es an Zera den Hexen einen Vorteil zu verschaffen. Sie soll den Prinzen zu einem Leben ohne Herz verdammen, damit er wie sie Gefangene einer Hexe sein kann. Die ganze Geschichte ist natürlich auch mit einer Liebesgeschichte verbunden, wie man es am Klappentext erkennen kann. Diese nimmt zwar einen großen Platz in der Geschichte ein, wirkte durch die Nebenhandlungen keinesfalls langweilig.

Da Zera eine Herzlose ist, gibt es einige Komplikationen, welche von der Autorin gut in den Weg gestreut und wieder aufgesammelt wurden. So konnte ich durch den Spannungsbogen das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen, denn diese war die ganze Zeit vorhanden.
Zeras Ziel ist es, ihre versprochene Freiheit zu erhalten, denn sie ist bereits drei Jahre lang Gefangene einer Hexe. Dies treibt sie dazu die Aktion nicht unterbrechen zu wollen, auch wenn es mehr als ein Zweifel Platz in ihren Gedanken finden.
Durch die Nebenhandlungen wird es nie langweilig und es finden die ein oder andere Überraschung einen Weg ins Buch. Das hat man besonders am Ende gemerkt. Auf den letzten Seiten legte die Autorin noch einmal eine Portion Spannung hinzu und ich konnte das Buch nur ungläubig anstarren. Sie hat einen unglaublich guten Cliffhanger gezaubert, sodass ich eigentlich sofort den zweiten Band lesen möchte - dieser erscheint in Deutsch allerdings erst im Frühjahr 2020. Dann werde ich mir wohl die englische Ausgabe zulegen müssen.

Fazit: Durch die humorvolle Art der Protagonistin und der spannenden Handlung konnte ich dieses Buch nicht aus den Händen legen! Es konnte mich vollkommen fesseln und mich auch das ein oder andere Mal zum Lachen bringen. Durch das Ende freue ich mich schon riesig auf den zweiten Band und bin gespannt, was die Autorin dann wieder zaubern wird. Ganz klar eine Leseempfehlung von mir - 5 Sterne!

Veröffentlicht am 26.01.2019

Voller Frauenpower - Frauen kämpfen für ihre Rechte

Iron Flowers 2 – Die Kriegerinnen
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Nomi ist auf dem Weg zum Berg des Verderbens, einer Gefängnisinsel, auf der ihre Schwester Serina bereits auf sie wartet. Um zu überleben, müssen sie kämpfen. Beide sind zu Kriegerinnen herangewachsen ...

Nomi ist auf dem Weg zum Berg des Verderbens, einer Gefängnisinsel, auf der ihre Schwester Serina bereits auf sie wartet. Um zu überleben, müssen sie kämpfen. Beide sind zu Kriegerinnen herangewachsen und und nun beginnt ein Spiel um Leben und Tod. Denn Asa ist an der Macht und treibt die Unterdrückung der Frauen auf die Spitze.

Mach dem ersten Band, welchen ich da schon gut fand, war ich mir sicher, dass der Nachfolger Potenzial hat noch einen Tick besser zu werden. Und was soll ich sagen? Er konnte mich definitiv noch einmal überraschen und ich habe dieses Buch geliebt!

Das Cover ist ähnlich gehalten wie der erste Teil, was ich sehr schön finde. Auch der Titel strahlt fast schon aus, dass unter den hübschen Personen eine eiserne Schale lauert. Somit ist er sehr gut gewählt.
Wie auch im ersten Band erleben wir Kapitelweise die Tage von Serina und Nomi. Eine riesige Charakterentwicklung, wie es die im Vorgänger gab, ist hier nicht vorhanden, aber das finde ich auch nicht dramatisch. Sonst hätte ich die Geschichte vermutlich auch zu überladen gefunden. Die Charaktere waren mir hier unglaublich sympathisch. Serina ist zu einer echten Kriegerin herangewachsen, was mich begeistert hat. Sie hat sich als Anführerin behauptet und blühte meiner Meinung nach richtig darin auf.
Nomi ist dennoch meine Favoritin. Sie hat sich bereits früh nichts von den Männern gefallen lassen, was man besonders daran sieht, dass sie lesen kann. Im Laufe des Buches wird dies auch wieder hervorgehoben und auch die Geschwisterliche Liebe zwischen ihnen erkennt man in diesem Buch besonders. Das hat mir ein ums andere Mal das Herz schmelzen lassen.

Liebesgeschichten sind natürlich auch vorhanden. Man konnte bereits erahnen, in welche Richtung dies bei Nomi und Serina laufen wird und ich war erstaunlicherweise sehr zufrieden damit. Es drängte sich nicht zu sehr in den Hintergrund, war aber trotzdem entscheidend für den Verlauf der restlichen Handlung.

Der Schwerpunkt in diesem Buch ist definitiv das Kämpfen für die Frauenrechte gegen die Unterdrückung. So verbinden sich die Handlungen von Serina und Nomi, welche im ersten Band noch an unterschiedlichen Orten spielten. Denn Asa regiert noch schlimmer als sein Vater und es erwarten einen viele Überraschungen. Oftmals konnte ich gar nicht glauben, was die Autorin dort zu Papier gebracht hat und dies im positiven Sinne.
Einem sollte klar sein, dass dies eine Revolution darstellt und dies ist verbunden mit einer Menge Toten und Gewalt. Da das aber nicht zu anschaulich dargestellt wird, konnte ich damit leben – auch wenn ich manchmal gehofft habe, dass nicht ganz so viele Menschen ihr Leben lassen müssen.
Das Ende habe ich mir genauso erhofft und bin rundum zufrieden damit. Es ist nicht total abwegig und ich denke, durch die Entwicklung der Charaktere könnte jeder nachvollziehen, warum die Autorin dieses Ende gewählt hat.
Ich hätte gerne noch mehr aus dieser Welt und mit Serina und Nomi als Personen gelesen, mochte es aber, dass die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen wurde.
Somit ist diese Dilogie definitiv eine riesige Empfehlung von mir.

Fazit: Besonders durch die Frauenpower konnte mich das Buch mit sich reißen. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und ich konnte die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich kann diese Dilogie nur empfehlen, wenn ihr starke Frauen mögt, welche für ihre Rechte kämpfen. Von mir hat es 5 von 5 Sternen bekommen.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Definitiv ein interessantes Buch für Fans der Serie "Riverdale"

RIVERDALE - Der Tag davor
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In dieser Vorgeschichte lernen wir die Charaktere der Serie "Riverdale" näher kennen, bevor Jasons Leiche gefunden wurde. So geht das Leben des It-Girls Veronica Lodge druter und drüber und auch Betty ...

In dieser Vorgeschichte lernen wir die Charaktere der Serie "Riverdale" näher kennen, bevor Jasons Leiche gefunden wurde. So geht das Leben des It-Girls Veronica Lodge druter und drüber und auch Betty hat es in LA nicht einfach. Bei Archie spielen die Gefühle verrückt und Jughead nimmt uns mit in sein geheimnisvolles Leben.

Bevor man dieses Buch liest, sollte man wissen, dass man es ganz klar lesen kann, ohne vorher die Serie geschaut zu haben. Ich würde jedoch empfehlen diese erst zu gucken, da man möglicherweise nicht alles auf Anhieb verstehen könnte.

Das Cover ist definitiv ein Highlight. Archie ist zu sehen und auch das Pop's, welches eine Art Wahrzeichen in Riverdale ist. Die Gestaltung spricht mich also sehr an.

Abwechselnd, in unterschiedlichen Kapiteln erzählen Jughead, Archie, Betty und Veronica von ihrem Alltag. Dabei verändert sich der Schreibstil immer etwas, sodass man die Ausdrucksweise der entsprechenden Person nachvollziehen konnte. Das ist mir besonders bei Veronica und Jughead aufgefallen. Die Autorin hat versucht die Dialoge etwas an der Serie anzulehnen, was ihr auch größtenteils gelungen ist. Jughead spricht immer noch viel zum Publikum und ich konnte mir richtig gut vorstellen, dass es sein Traumjob ist Schriftsteller zu werden. Es ist wie in eine Art Tagebucheintrag aufgebaut.
Bei Veronica konnte man förmlich die Arroganz ihrer Persönlichkeit riechen. Sie trat sehr selbstüberzeugt auf und ich konnte schon einen Unterschied zu der Figur in der Serie feststellen. Jedoch lässt sich das durch diese Wendung in ihren Leben schon etwas nachvollziehen. Ich fand sie hier aber durch ihr Verhalten keinesfalls sympathisch.
Bettys Sicht war sehr interessant und man hat besonders bei ihr einiges entdeckt, was zwar nicht relevant für die Geschichte ist, jedoch trotzdem ein paar Riverdale Fans interessieren könnte.
Bei Archies Kapiteln war ich leider schon etwas gelangweilt, was aber vielleicht auch damit zusammenhängen könnte, dass er nicht mein Lieblingscharakter in der Serie ist. Man erfährt wenig Neues über ihn, aber sein Charakter war sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte mir in den meisten Szenen vorstellen, wie die Charaktere dies auch in der Serie sagen würden und habe es fast schon wie in einem Film vor meinem inneren Auge sehen können.
So etwas zu schaffen, muss schon etwas heißen.

Zwischen den Kapiteln gab es Emails, Artikel oder SMS Chats, welche auch zu der derzeitigen Situation passten. Das mochte ich total gerne und ich würde mir ein ganzes Buch in solch einem Format wünschen. Das würde vielleicht auch Riverdale Fans interessieren, welche nicht so gerne ein ganzes Buch verschlingen wollen.

Außerdem lernen wir Charaktere näher kennen, welche in der Serie nicht ganz so prägnant auftreten. So erfährt man, wie sie zu der jetzigen Persönlichkeit gekommen sind und was sie motiviert. Das war größtenteils leider nur bei einem Charakter der Fall. Hier kann ich auch nur erwähnen, dass ich gerne von anderen Nebenpersonen mehr lesen würde. Beispielsweise von Ethel, welche durch die Staffeln eine große Charakterentwicklung vollzieht.

Die Stimmung war meiner Meinung nach typisch wie man es aus der Serie kennt. Ich hatte formlich schon die Musik in den Ohren, wenn es mal etwas spannend wurde - was aber leider nicht sonderlich oft passierte. Größtenteils schritt die Geschichte in einer recht entspannten Geschwindigkeit voran. Der Spannungsbogen hat mir insgesamt gefehlt. Am Ende gab es zwar ein paar Geschehnisse, welche ganz interessant beschrieben wurden und von denen ich auch gerne mehr gelesen hätte, aber ich hatte keinen Drang jetzt unbedingt weiterlesen zu müssen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich den Handlungsverlauf der ersten Staffel noch recht frisch in Erinnerung hatte.

Dadurch, dass die gesamte Geschichte am 3. Juni stattfindet, war mir vornerein klar, dass viele Erinnerungen in die Geschichte gestreut werden. Das hat sich aber ziemlich gehäuft und ich hätte gerne noch mehr von dem Tag, oder auch die Tage davor gelesen. Dennoch hat die Autorin die Vergangenheit geschickt mit der Gegenwart verknüpft.

Fazit: Es ist definitiv ein interessantes Buch für Fans der Serie. Man erhält einen guten Einblick in das Leben der Charaktere vor der Serie und auch die Gestaltung konnte mich sehr überzeugen. Dennoch hätte ich mir mehr spannende Momente gewünscht, welche vielleicht auch auf schockierenden Erlebnissen basieren. Insgesamt mochte ich das Buch sehr gerne und somit hat es von mir 4 von 5 Sternen bekommen.

Veröffentlicht am 29.12.2018

Grandiose Grundidee - solide Umsetzung

The Crown's Game
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Vika und Nikolai sind Magier – und somit dazu bestimmt am Spiel der Krone teilzunehmen. Nur einer kann überleben und somit Magier des Zaren von Russland werden. Doch beiden stehen ihre Gefühle im Weg...

Ich ...

Vika und Nikolai sind Magier – und somit dazu bestimmt am Spiel der Krone teilzunehmen. Nur einer kann überleben und somit Magier des Zaren von Russland werden. Doch beiden stehen ihre Gefühle im Weg...

Ich muss sagen, dass ich ziemlich hohe Erwartungen an das Buch hatte. Das lag vor allem an dem Cover, welches einfach wunderschön ist und sehr gut zum Inhalt passt. Auch der Klappentext ist vielversprechend. Es zeigt, dass es um Gefühle, Leben und Tod, sowie Magie gehen wird.

Das Buch wurde aus verschiedenen Sichten geschrieben. Sowohl aus Vikas, als auch aus Nikolais, sowie einer weiteren Person, auf welche ich nicht näher eingehen werde, da es sonst ein gewaltiger Spoiler wäre. Diese Geschichte spielt im Jahre 1825 in Russland und die Autorin hat wichtige Fakten und Personen aus dieser Zeit in „The Crown's Game“ einfließen lassen genauso wie viel Magie. Das fand ich schon einmal sehr gut, obwohl ich eigentlich historische Romane nicht sonderlich mag. Hier hat es mir aber sehr gut gefallen und Evelyn Skye hat es geschafft, dass ich mich teilweise auch durch Kleinigkeiten, wie die Anredeform des Zarewitsch, also dem Sohn des Zaren, wohl in dieser Welt gefühlt habe. Das Setting war meiner Meinung nach das Highlight im Buch.

Die Charaktere sind hingegen sehr verschieden. Bei Vika merkt man bereits am Anfang, dass sie eine echte Draufgängerin ist. An manchen Stellen könnte man sagen, dass sie mutig ist, öfters jedoch finde ich sie naiv.
Nikolai ist eher ein stiller Charakter. Er liebt es Hüte zu tragen und kam mir das ganze Buch eher wie ein Gentleman vor. Ihn habe ich lieb gewonnen und mochte ihn somit auch lieber, als Vika. Im Buch steht der Zarewitsch Pascha auch sehr im Vordergrund. Er durchlebt eine Charakterentwicklung, welche sehr stockend und plötzlich verläuft. Meiner Meinung nach war das keinesfalls nachvollziehbar und auch die nachfolgenden Handlungen waren sehr ungewöhnlich, also nicht im Zusammenhang zum Charakter.

Das „Spiel der Krone“ hört sich vom Klappentext her unglaublich gut an. Zwei Menschen, die den jeweils anderen umbringen müssen, um selber zu überleben. Davon hat man meistens schon etwas gelesen und bislang war es immer voller Spannung und Action – bis zu diesem Buch. Besonders da es in diesem Buch um Leben und Tod geht, erwarte ich eigentlich, dass ich es gar nicht mehr abwarten kann die nächste Seite umzublättern.
Es gab Stellen, in denen ich gefesselt war, diese waren aber leider zu wenig. Die Situationen, in denen sich die Charaktere befanden waren einfach nicht so dramatisch und ich hatte oft das Gefühl, dass besonders Vika nicht verstanden hat, dass sie gerade mit ihrem Leben spielt. Warum sonst berührt man eine Truhe, wenn die Gefahr ganz deutlich besteht, dass man stirbt?!
Die Liebesgeschichte war gut, auch wenn die Gefühle nicht ganz übergesprungen sind. Ich habe Nikolai und Vika leider nicht zusammen in der Zukunft gesehen, da die Charaktere meiner Meinung nach nicht besonders gut harmonieren.

Fazit: Die Grundidee rund um das Spiel der Krone haben mir sehr gefallen, jedoch war die Umsetzung eher lasch und die versprochene Spannung und Dramatik fehlte. Dafür hat man aber einen guten Einblick in das Zarenreich bekommen und das Setting war faszinierend. Insgesamt konnte mich das Buch leider eher nicht überzeugen und somit hat es von mir 3 von 5 Sternen bekommen.