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Feliz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2019

Angenehme Unterhaltung, aber leider nichts Besonderes

Redwood Love – Es beginnt mit einem Kuss
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Das Cover passt zwar perfekt zum ersten Teil und sticht durch die eher untypische Gestaltung durchaus aus der Masse heraus, es weiß mich aber ebenso wie das Cover vom ersten Band nicht so richtig zu überzeugen. ...

Das Cover passt zwar perfekt zum ersten Teil und sticht durch die eher untypische Gestaltung durchaus aus der Masse heraus, es weiß mich aber ebenso wie das Cover vom ersten Band nicht so richtig zu überzeugen. Das liegt vor allem daran, dass die Polaroids willkürlich ausgewählt sind und keinen Bezug zur Geschichte haben.

Die Story an sich klang recht interessant: Flynn O'Grady betreibt zusammen mit seinen Brüder Cade und Drake eine Tierarztpraxis. Das ist für Flynn nicht gerade einfach, da er von Geburt an taub ist und somit auf die Hilfe seiner Assistentin Gabby angewiesen ist. Diese unterstützt ihren besten Freund schon seit ihrer Kindheit in allen Lebenslagen, doch plötzlich ist zwischen ihnen dieses Prickeln, das sich nicht ignorieren lässt.

Ich habe den ersten Teil zufällig entdeckt und innerhalb kürzester Zeit verschlungen, das lag vor allem daran, dass die Geschichte ein interessantes Setting und einen angenehmen Schreibstil hatte. Dies trifft auch bei diesem Buch zu. Zudem war ich sehr gespannt auf Flynn, der neben Hailey mein absoluter Lieblingscharakter war. In seiner eigenen Geschichte gab es aber ein paar Dinge, die mich leider gestört und mir somit ein bisschen den Lesespaß genommen haben. Ich konnte das ganze Buch über die ein wenig gezwungene Problematik der beiden nicht nachvollziehen. Was spricht denn dagegen, dass sie ein Paar werden? Sie stellen immer mehr fest, dass sie ineinander verliebt sind und keiner hat was dagegen, aber sie hadern die ganze Zeit damit. Klar ist es nicht einfach, wenn man zusammen arbeitet, aber das stellt jetzt auch kein großes Hindernis dar. Ich hätte mir hier gewünscht, dass Flynn vielleicht in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht hat, die ihn vielleicht betrogen haben oder so, damit seine Unsicherheit ein bisschen besser zu erklären ist. Ansonsten ist mir die Gemeinschaft von Redwood einfach zu perfekt, was mir im ersten Teil noch nicht so krass aufgefallen ist, vielleicht auch weil dort die Story von Cade, Avery und Hailey mehr im Mittelpunkt stand, als in diesem Buch die von Flynn und Gabby.

Alles in allem ist ein Buch, das sich angenehm lesen lässt, das aber nicht nachdrücklich im Gedächtnis bleibt. Ich denke, werde auch den dritten Teil irgendwann noch lesen, aber da haben andere Bücher im Moment einfach Priorität.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Alles Unnütze, das man als Fußballfan wissen sollte

Eier, wir brauchen Eier!
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Das Buch von 11Freunde ist jetzt kein typisches Buch, es werden vielmehr witzige Anekdoten zu verschiedenen Themen erzählt, die einen als Fan immer wieder zum Lachen bringen. Es ist natürlich nicht so, ...

Das Buch von 11Freunde ist jetzt kein typisches Buch, es werden vielmehr witzige Anekdoten zu verschiedenen Themen erzählt, die einen als Fan immer wieder zum Lachen bringen. Es ist natürlich nicht so, dass man das Buch in einem Zug durchlesen muss, weil es so unglaublich spannend ist. Es ist aber ein angenehmer Zeitvertreib. Die Anekdoten sind im typischen Stil von 11Freunde geschrieben und tragen zu einem hohen Spaßfaktor bei. Manchmal fehlen allerdings ein bisschen die Hintergründe zu den kleinen Geschichten, sodass man nicht immer alles hundertprozentig verstehen kann.

Alles in allem ein witziges Buch mit Anekdoten, die gleichermaßen unterhaltsam und interessant sind.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Berührendes Buch mit schwieriger Thematik

The Ivy Years - Solange wir schweigen
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Ich liebe jedes Cover der Reihe, weil sie durch den dunklen Grund mit den verschiedenfarbigen Blumen im Vordergrund sehr deutlich zueinander gehören, sich aber trotzdem soweit unterscheiden, dass jedes ...

Ich liebe jedes Cover der Reihe, weil sie durch den dunklen Grund mit den verschiedenfarbigen Blumen im Vordergrund sehr deutlich zueinander gehören, sich aber trotzdem soweit unterscheiden, dass jedes für sich einzigartig ist. Zudem stechen sie durch das edle Design aus der Masse heraus.

Auch die Geschichte eines jeden Buches ist für sich einzigartig: Michael Graham ist geschockt, als er erkennt, wer sein neuer Teamkamerad ist: John Rikker. Rikker, der einmal sein bester Freund war, Rikker, dessen Gesicht noch immer in seinem Kopf herumschwirrt und der als einziger sein größtes Geheimnis kennt. Nach all den Jahren steht jetzt sein ganzes Leben und besonders seine Karriere auf dem Spiel, doch er kann noch immer nichts gegen die Anziehung machen, die Rikker auf ihn ausübt.

Mir war vor dem Erscheinen des Romans gar nicht so klar, dass es sich hier um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern geht, auch weil es bei den Mainstream Young-Adult-Romanen noch immer nicht allzu verbreitet ist. Dennoch stand für mich außer Frage dieses Buch zu lesen, was besonders an dem unglaublich ausdrucksstarken Schreibstil Sarina Bowens, den gut ausgearbeiteten Charakteren und der Behandlung schwieriger Themen. All dies taucht auch in diesem Buch auf und macht es zu etwas Besonderem.

Rikker habe ich mit der ersten Seite ins Herz geschlossen. Er hat mit den Problemen seines ungewollten Outings und der fehlenden Akzeptanz seiner Familie und seines Umfeldes zu kämpfen, dabei bleibt aber ein großherziger und netter Kerl, der sein Leben immer mit einer Portion Sarkasmus nimmt. Graham ist ein ganz anderer Typ, der weniger stark in den Vordergrund tritt. Das liegt vor allem daran liegt, dass er mit allen Mitteln versucht, nicht schwul zu wirken. Dazu trinkt er zu viel, nimmt verschiedene Frauen mit auf sein Zimmer und versucht einfach besonders männlich zu wirken. Diese Mauern, die er all die Jahre errichtet hat, drohen mit der Ankunft von Rikker einzustürzen und seine Probleme, die er so lange versucht hat, zu verdrängen, kommen wieder hoch. Beide Charaktere wirken unglaublich authentisch und glaubhaft, sodass man ihre Probleme gut nachvollziehen kann. Man wünscht sich verzweifelt, dass Graham endlich erkennt, dass er sich selbst akzeptieren muss, weil er sich sonst selbst zerstören wird und kann auf der anderen Seite verstehen, warum er John immer wieder abweist. Dessen Schmerz bei jeder erneuten Zurückweisung von Graham kann man beinahe körperlich spüren. Ich war von der ersten Minute an von der Geschichte und besonders den beiden Hauptfiguren gefesselt, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte, zu lesen.

Alles in allem ist es ein wunderbares Buch, das eine schwierige Thematik aufgreift, die einem durch authentische Charaktere näher gebracht wird.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Spannendes Setting, angenehme Geschichte

American Royals - Verbunden mit dir
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Das Cover ist nichts Besonderes, auch wenn es bei näherem Hinsehen deutlich edler erscheint als auf den ersten Blick. Trotzdem hätte ich es nicht weiter beachtet, wenn ich es im Laden gesehen hätte.

Mit ...

Das Cover ist nichts Besonderes, auch wenn es bei näherem Hinsehen deutlich edler erscheint als auf den ersten Blick. Trotzdem hätte ich es nicht weiter beachtet, wenn ich es im Laden gesehen hätte.

Mit der Geschichte verhält es sich ähnlich wie mit dem Cover: Sie ist einen zweiten Blick wert. Maddie will einfach nur die Welt verbessern, das ist aber gar nicht so leicht, wenn man die Tochter des Präsidenten ist und sich gerade auf einer Polizeiwache befindet. Zur Strafe muss sie Sozialstunden ableisten und das ausgerechnet bei Jake, dem Sohn der Vizepräsidentin. Dieser ist seit einem Kriegseinsatz nicht mehr der perfekte Vorzeigesohn und nicht gerade begeistert, dass er nun Maddie an der Backe hat. Doch nach und nach merken die beiden, dass sie mehr füreinander empfinden, aber für die beiden kann es kein Happy End geben oder?

Ich mochte den Schreibstil von Anfang an sehr gerne, er ist angenehm und leicht, sodass man man das Buch gut in einem Zug lesen konnte. Dennoch sticht er nicht unbedingt heraus.

Das Setting fand ich von Anfang an spannend, weil es mal etwas Anderes war. Maddie als eine Art moderne Prinzessin als Tochter des amerikanischen Präsidenten, die sich in den Sohn der größten Gegnerin ihres Vaters verliebt. Maddie war mir von Beginn an sympathisch. Ich hatte eigentlich eine verwöhnte Prinzessin erwartet, die einfach nur aus Spaß Blödsinn macht, doch sie hat gute Gründe. Sie versucht Welpen zu befreien, die getötet werden sollen und wird dabei erwischt. Sie hat ein gutes Herz und will einfach etwas Positives bewirken. Aus diesem Grund sieht sie die Sozialstunden auch als etwas Positives an und stürzt sich mit vollem Elan in die Arbeit. Auch Jake mochte ich richtig gerne. Man merkt ihm noch immer an, wie sehr er unter seinem Kriegseinsatz zu leiden hat und dass das Verhalten seiner Mutter bei der Verarbeitung nicht gerade hilfreich ist. Er ist von Anfang an sehr verschlossen, doch Maddies fröhliches Wesen schafft es, innerhalb kürzester Zeit ihn aus seinem Schneckenhaus zu holen.
Auch die Thematisierung von PTBS und deren dramatischen Auswirkungen, auf dich ich nicht weiter eingehen will, um nicht zu spoilern, war teilweise sehr berührend und emotional. Dennoch war mir das Ende zu perfekt und der Funke bei den Charakteren sprang nicht so richtig über.

Alles in allem mochte ich die Geschichte, weil der Schreibstil angenehm und flüssig war, dennoch habe ich nicht so richtig mitgefiebert und die Geschichte blieb nicht so richtig im Gedächtnis.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Liebesgeschichte, die ans Herz geht und im Kopf bleibt

All In - Tausend Augenblicke
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In das Cover habe ich mich von Anfang an verliebt. Die warmen Farben, die durch durch ein Streichholz hervorgehoben werden, passen perfekt zu der Geschichte und lassen das Cover aus der Masse der Bücher ...

In das Cover habe ich mich von Anfang an verliebt. Die warmen Farben, die durch durch ein Streichholz hervorgehoben werden, passen perfekt zu der Geschichte und lassen das Cover aus der Masse der Bücher hervorstechen.

Die Story ist ebenso besonders wie das Cover: Kacey ist Bassistin einer aufstrebenden Girlband, die seit kurzem immer mehr Erfolge feiert. Doch Kacey kommt mit dem Druck nicht klar und kompensiert die Angst vorm Versagen mit viel zu viel Alkohol und wahllosen Männerbekanntschaften. Als sie nach einem Konzert, das völlig außer Kontrolle gerät, auf der Couch des Limofahrers Jonah aufwacht, erkennt sie erstmals, dass ihr Leben auch anders aussehen könnte. Doch Jonah hat ein Geheimnis, das das Leben beider für immer verändern wird.

Ich habe mich mit den ersten Sätzen in den Schreibstil von Emma Scott verliebt, der es schafft, dass man sich direkt in der Geschichte wiederfinden kann. Durch den leichten und flüssigen Stil fliegen die Seiten nur so dahin, er schafft es aber ebenso Emotionen zu wecken, die einen dazu bringen, mit den Figuren mitzufiebern.

Ich hatte eigentlich eine Rockstar-Geschichte aus der weiblichen Perspektive erwartet und nicht damit gerechnet, dass Jonahs Welt einen deutlich größeren Teil einnimmt als die von Kacey. Das hat mich allerdings nicht enttäuscht, sondern gerade dadurch, dass die Geschichte nicht vorhersehbar ist, vielmehr noch mehr für das Buch begeistert.
Dadurch dass man das Buch sowohl aus der Sicht von Kacey als auch aus der von Jonah liest, fiebert man mit beiden gleichermaßen mit und verliebt sich Stück für Stück in sie. Weder Kacey noch Jonah wollen sich aus unterschiedlichen, nur zu gut nachvollziehbaren, Gründen ineinander verlieben, was natürlich trotzdem passiert. Man weiß allerdings schon von Anfang an, auf welches Ende die Geschichte zusteuert und hofft, dass es anders kommt. Jeder einzelne Charakter ist so wunderbar gestaltet, dass man mit ihnen feiert, liebt und weint.

Alles in allem ist es ein wundervolles Buch, das voller Emotionen steckt und durch einen perfekt gestaltete Charaktere vollkommen in seinen Bann zieht.