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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2022

Ein Internat in Schottland

Dunbridge Academy - Anywhere
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Die deutsche Schülerin Emma geht für ein Austauschjahr nach Schottland. Auf die Dunbridge Academy, auf der sich damals ihre Eltern kennen gelernt haben. Allerdings hat ihr Vater sie längst verlassen. Doch ...

Die deutsche Schülerin Emma geht für ein Austauschjahr nach Schottland. Auf die Dunbridge Academy, auf der sich damals ihre Eltern kennen gelernt haben. Allerdings hat ihr Vater sie längst verlassen. Doch beinahe hätte sie ihren Flug verpasst und wäre nicht rechtzeitig in Schottland angekommen. Schon am Flughafen in Frankfurt trifft sie auf Henry und es ist so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, allerdings ist Henry bereits vergeben. Eine romantische Internatsgeschichte mit einigem hin und her. Ein guter Schreibstil, eine Geschichte, die die Spannung aufrecht erhält und den roten Faden beibehält.

Veröffentlicht am 05.03.2022

Zu klischeehaft

Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit
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Für dieses Buch gab es eine große Werbekampagne und das Cover des Buches wurde aufwendig gestaltet und dementsprechend neugierig war ich - vor allem aufgrund des Klappentextes - auf diesen Roman. Leider ...

Für dieses Buch gab es eine große Werbekampagne und das Cover des Buches wurde aufwendig gestaltet und dementsprechend neugierig war ich - vor allem aufgrund des Klappentextes - auf diesen Roman. Leider waren meine Erwartungen wohl zu hoch angesetzt, da hier einfach zu viel mit wohlbekannten Klischees gespielt wurde und die Wendungen und Charakterisierungen der Personen gefühlt austauschbar und wohl bekannt waren. Sehr schade, denn aufgrund des Klappentextes und der Grundidee hinter der Geschichte gab es durchaus Potential. Alllerdings fehlte die Spannung und der Perspektivenwechsel war für mich hier auch nicht immer glücklich gewählt. Schade. Für mich war es leider nichts.

Veröffentlicht am 05.03.2022

Toller Start in ein phantastisches Abenteuer

Signs of Magic 1 – Die Jagd auf den Jadefuchs
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Albert ist ein Zauberer. Er tritt auf Kindergeburtstagen auf und aus seinem Zylinder kommt kein Kaninchen, dafür aber ein Hamster. Er macht seine Sache gut, hat allerdings nicht genug Aufträge, um damit ...

Albert ist ein Zauberer. Er tritt auf Kindergeburtstagen auf und aus seinem Zylinder kommt kein Kaninchen, dafür aber ein Hamster. Er macht seine Sache gut, hat allerdings nicht genug Aufträge, um damit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, weshalb er außerdem noch Pizza ausliefert. Seine Freundin Patty hat ihr Studium beendet und arbeitet nun als Anwältin und besonders ihr Vater möchte, dass Albert mehr aus seinem Leben macht. Doch dieser möchte nur zaubern. Und dann ergibt sich eines Tages eine große Chance für ihn: er erhält auf einen seiner Aushänge eine Antwort: Matilda sucht einen Zauberer. Da ist Alber begeistert dabei. Matilda benötigt allerdings für die Jagd auf den Jadefuchs einen richtigen Zauberer, um den Fuchs, sobald er gefangen wurde, an sein Gefängnis zu binden. Matilda braucht das Preisgeld ganz dringend, damit sie ihrem Vater das verschuldete Haus abkaufen kann. Denn ausziehen ist keine Alternative wegen dem, was im Keller verschwunden ist. Eine Geschichte mit viel Witz und Fantasie, wunderbar vorgetragen von Lara Trautmann und Max Felder. Ein erster Band, der tatsächlich einen Abschluss hat und nicht in einem riesigen Cliffhanger endet, aber dennoch neugierig auf die weiteren Bände macht.

Veröffentlicht am 01.03.2022

Leider anders als erwartet

Das verschlossene Zimmer
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Bei diesem Roman konnte mich die Leseprobe sofort begeistern und ich war neugierig, wie es wohl weitergehen wird mit dem verschlossenen Zimmer und den Fund, den Marie dort macht. Doch leider nahm meine ...

Bei diesem Roman konnte mich die Leseprobe sofort begeistern und ich war neugierig, wie es wohl weitergehen wird mit dem verschlossenen Zimmer und den Fund, den Marie dort macht. Doch leider nahm meine Begeisterung im Laufe der weiteren Lektüre immer mehr ab. Gegen Ende wurde es wieder etwas besser, aber nicht so sehr. Marie wächst bei ihrem Vater Dominik auf, der als Arzt in einem Krakauer Krankenhaus arbeitet. Die Mutter ist nicht existent, der Vater weicht auf Nachfragen immer wieder aus, doch Marie möchte endlich mehr über sie erfahren; noch nicht einmal den Namen ihrer Mutter kennt sie. Nach der Schule möchte sie gerne Medizin studieren, wie ihr Vater, doch das ist im Krakau des Jahres 1939 gar nicht so einfach. Dominik hingegen möchte seine Tochter gut verheiratet wissen. Erzählt wird der Roman aus den Perspektiven von Dominik und Marie; später gibt es noch Rückblenden. Der Roman hat durchaus gute Ansätze, allerdings werden hier so einige Personen eingeführt, Spannung wird aufgebaut, die dann jedoch im Nichts verpufft. Krakau im Jahr 1939, die sich zuspitzende politische Situation, der drohende Krieg - all das wird viel zu sehr an den Rand gedrängt bzw. gar nicht erst thematisiert. Wer einen gut recherchierten historischen Roman erwartet, der wird enttäuscht werden. Wer jedoch eher leichtere Lektüre bevorzugt mit nicht so komplizierten Beziehungsgefügen, wird sicherlich mehr Freude an diesem Roman haben.

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Veröffentlicht am 01.03.2022

Wo ist der Autor?

Eine verdächtig wahre Geschichte
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Ich mag die Geschichten von Antoine Laurain sehr, da sie immer etwas ganz Besonderes sind und einen ganz eigenen Blickwinkel au die Dinge haben. So auch in diesem Buch, in dem es um eine Lektorin geht, ...

Ich mag die Geschichten von Antoine Laurain sehr, da sie immer etwas ganz Besonderes sind und einen ganz eigenen Blickwinkel au die Dinge haben. So auch in diesem Buch, in dem es um eine Lektorin geht, die ein Buch veröffentlichen soll, dessen Autor nicht bekannt ist. Aber als das Buch dann für den Prix Goncourt nominiert ist, diesen in Frankreich so wichtigen und bekannten Buchpreis, muss der Autor her und Violaine muss ihn finden. Dann passieren auch noch drei Morde, genau wie in dem Buch geschehen und die Polizei greift ein. Eine wunderbare, sehr französische Geschichte, die mir richtig gut gefallen hat.