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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2018

Gewohnt spannend

Ich bin der Hass
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Mit "Ich bin der Hass" hat Ethan Cross nun schon den 5. Band um Special Agent Marcus Williams und seinen Bruder, den Serienkiller Francis Ackerman jr. geschrieben. Diese Kombination bleibt für mich weiterhin ...

Mit "Ich bin der Hass" hat Ethan Cross nun schon den 5. Band um Special Agent Marcus Williams und seinen Bruder, den Serienkiller Francis Ackerman jr. geschrieben. Diese Kombination bleibt für mich weiterhin sehr spannend und auch dieser Fall um eine Reihe von Auftragsmördern in San Francisco konnte mich wieder gut unterhalten. Das Spannungsniveau wird hoch gehalten und das Buch ist wieder ein wahrer Pageturner geworden. Die Serie hat sich auch hier noch nicht "tot gelaufen" und verfällt nicht in ewigen Wiederholungen desselben Schemas. Der Schreibstil ist gewohnt gut und die Auflösung überzeugend.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Faszinierend

Syrien verstehen
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Bei diesem Buch handelt es sich um eine aktualisierte Neuauflage eines Buches aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg. Sehr gut wurden die Ereignisse der letzten turbulenten Jahre während des Bürgerkrieges ergänzt. ...

Bei diesem Buch handelt es sich um eine aktualisierte Neuauflage eines Buches aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg. Sehr gut wurden die Ereignisse der letzten turbulenten Jahre während des Bürgerkrieges ergänzt. Dem Autor ist es gelungen, dem Leser dieses faszinierende, kulturträchtige Land näher zu bringen und nicht nur auf den Bürgerkrieg, die Flüchtlinge und die ausweglose Lage zu reduzieren. Sehr fundiert, aber nicht zu trocken erfährt der Leser viel über Geschichte, Politik und Religion des Landes. Ein Buch, das zum Verständnis beiträgt, das Einblicke in ein faszinierendes Land gibt, das schon in der Antike eine Hochkultur war und immer wieder gab es Konflikte, seien es nun die Kreuzzüge oder später die Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten. Immer wieder spielte Syrien eine Schlüsselposition und dem Autor ist es gelungen, ein wenig Licht in die verwickelte Geschichte zu bringen.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Die Vergangenheit holt Tante Poldi ein

Tante Poldi und der schöne Antonio
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Tante Poldi hat es schon wieder geschafft, sich sozusagen selbst zu toppen. Was für eine turbulente Vergangenheit sie doch hatte, noch ereignisreicher als ich gedacht hatte. Poldi hat nämlich mal in Afrika ...

Tante Poldi hat es schon wieder geschafft, sich sozusagen selbst zu toppen. Was für eine turbulente Vergangenheit sie doch hatte, noch ereignisreicher als ich gedacht hatte. Poldi hat nämlich mal in Afrika gelebt und das spielt nun hier eine Rolle. Die Vergangenheit holt sie nämlich ein - in Person ihres Ehemannes John, den sie schon fast vergessen oder eher verdrängt hatte.
Auch der dritte Band der Reihe hat mich wieder mit seinem Witz unterhalten können, aber die ersten beiden gefielen mir doch ein wenig besser. Was vielleicht daran liegt, dass die Art beziehungsweise die Masche nun schon bekannter ist.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Gelungene Fortsetzung

Marthas Mission
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Gelungene Fortsetzung
"Martha konnte im letzten Moment aus Zelle 7 entkommen. Aber sie ist noch lange nicht in Sicherheit, denn die korrupte Regierung verfolgt jeden ihrer Schritte und lässt sie nicht ...

Gelungene Fortsetzung
"Martha konnte im letzten Moment aus Zelle 7 entkommen. Aber sie ist noch lange nicht in Sicherheit, denn die korrupte Regierung verfolgt jeden ihrer Schritte und lässt sie nicht aus den Augen. Ausgerechnet ihr Freund Isaac hat ihren Platz im Todestrakt eingenommen. In diesem perfiden Spiel auf Leben und Tod muss nun er dieselben Qualen wie Martha durchleiden. Die Chancen, Isaac zu befreien, verringern sich jedoch mit jedem Tag. Die Regierung ist ihnen dicht auf den Fersen. Immerhin stehen Martha die Anwältin Eve, ihr Sohn Max und Richter Cicero zur Seite. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um Isaacs Leben zu retten, und legen sich dabei mit der Regierung der Vereinigten Staaten an."

Auch der zweite Teil besticht mit einer interessanten Geschichte über Moral und Gesetzesverständnis, aber dies ist keine trockene Lektüre, sondern in eine unterhaltsame Geschichte verpackt. Wieviel Macht darf der Bevölkerung gegeben werden oder wieviel Unterhaltungswert darf dabei sein? Eine Gesellschaft, in der in Fernsehsendungen per Buzzer über das Schicksal von Gefangenen entschieden wird, wird es hoffentlich in der Realität nie geben, aber wer weiß - für mich jedenfalls eine Horrorvorstellung.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Las Haven

Last Haven – Tödliche Geheimnisse
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Wir schreiben das Jahr 2335. Aida lebt in Last Haven und der Name ist Programm, denn die Welt leidet unter der Überbevölkerung und nur hier ist das Leben gesichert. Zumindest so lange wie man einen Beitrag ...

Wir schreiben das Jahr 2335. Aida lebt in Last Haven und der Name ist Programm, denn die Welt leidet unter der Überbevölkerung und nur hier ist das Leben gesichert. Zumindest so lange wie man einen Beitrag dazu leistet. Doch was passiert, wenn das nicht möglich ist? Genau mit der Situation muss Aida sich nach einem Arbeitsunfall auseinander setzen. Sie darf nicht weiter bei TechRaid arbeiten. Im Verteidigungsministerium, ihrer neuen Arbeitsstelle wird sie mit Argusaugen beobachtet, denn wenn eines nicht angesehen ist, dann sind es Menschen, die auf Kosten des Systems leben.
Der Roman ist in der Ich-Perspektive geschrieben und so erlebt der Leser die Wandlung von der erst sehr naiven Aida, die nichts hinterfragt zu einer kritischeren Sichtweise, ausgelöst durch ihren Arbeitsunfall. Eine interessante dystopische Geschichte, erzählt in einem flüssigen Schreibstil und auch für ältere Leser interessant, die gerne dieses Genre lesen.