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Veröffentlicht am 07.01.2023

Leser, die Hexengeschichten lieben kommen auf ihre Kosten.

Secret Salem
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Als die sechzehnjährige Freya mit ihrer Familie von Bosten nach Salem zieht, merkt sie schnell, dass hier alles anders ist. In Bosten war sie eine Einzelgängerin, die keine Freunde hatte und von ihren ...

Als die sechzehnjährige Freya mit ihrer Familie von Bosten nach Salem zieht, merkt sie schnell, dass hier alles anders ist. In Bosten war sie eine Einzelgängerin, die keine Freunde hatte und von ihren Mitschülern nicht beachtet wurde.
In Salem hingegen, nimmt sie bereits am ersten Schultag ihre Mitschülerin Luana unter ihre Fittiche. Von ihr erfährt Freya, dass sie die Nachfahrin einer mächtigen Hexe ist und zu höherem berufen. Sie muss jedoch erstmal lernen ihre Kräfte zu beherrschen, um sie im Kampf zwischen der weißen und schwarzen Magie überhaupt nutzen zu können.
Aber nicht nur diese Information verändert ihr Leben von einem Tag auf den anderen, denn da sind auch noch Julian und Sander, die ihr den Kopf verdrehen. Für wen wird Freya sich am Ende entscheiden und was hat ihre Seele mit der ganzen Sache zu tun?

Ein richtiger Eye-Catcher ist das wunderschöne, farbenfrohe Cover, das mir sofort ins Auge gesprungen ist und mir sehr gut gefällt.
Es fiel mir nicht schwer, in die Geschichte hineinzufinden, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr lebendig, leicht und flüssig. Ich bin deshalb auch bereits nach wenigen Zeilen in die Geschichte eingetaucht und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen.

Wir verfolgen den Plot aus der Perspektive von Freya und so fiel es mir nicht schwer, mich ihn ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen.
Freya ist eine sehr unsichere Protagonistin und sie muss sich im Verlauf der Geschichte zu einer starken Persönlichkeit entwickeln, um ihrer Bestimmung gerecht zu werden. Sie braucht ziemlich lange für die Entwicklung, allerdings muss man bedenken, dass sie mit ihren sechzehn Jahren noch sehr jung ist. Ich habe deshalb versucht, ihre Handlungen und Gedanken aus der Perspektive einer Jugendlichen zu sehen, doch manchmal nervten mich ihre ständigen Selbstzweifel doch etwas.
Als sie erfährt, dass sie eine Hexe und der Junge, der erste Gefühle in ihr weckt, auch noch eine große Gefahr für sie ist, ist sie natürlich völlig überfordert mit der Situation. Und dann taucht auch noch Sander auf und sorgt für ein heftiges Kribbeln im Bauch. Wem kann Freya, die immer eine Einzelgängerin war, überhaupt trauen? Hinzu kommt, dass von ihr erwartet wird, dass sie wichtige Entscheidungen trifft.
Freya hat meiner Meinung nach, zu schnell gelernt ihre Kräfte einzusetzen. Ich hätte sie gerne etwas intensiver bei ihrer Ausbildung begleitet. Zwischen ihr und Austin war genug Potenzial für einige Szenen vorhanden.

Sehr sympathisch war mir von Anfang an Julian. Er ist Seelenjäger und dafür verantwortlich, dass die weiße und schwarze Magie im Gleichgewicht bleibt.
Ben fehlte es etwas an Tiefe und er hätte gerne etwas mehr herausgearbeitet werden dürfen.
Auch Freyas Eltern blieben für mich eher grau.
Es kamen auch einige Fragen bei mir auf.
Sander zum Beispiel, sorge zu Beginn bei mir für einiges Stirnrunzeln, denn ich konnte sein Verhalten, seine Ausdrucksweise und seinen Kleidungsstil nicht mit einem „Geist“ von 87 Jahren im Einklang bringen.
Auch das Luana und ihre Mutter Freya immer wieder vor Julian warnten, aber sie dann plötzlich gute Freunde waren, passte für mich nicht so ganz zusammen. Warum sollte Freya in Gefahr sein, Luana und ihre Mutter jedoch nicht?
Diese Fragen klärten sich erst auf, nachdem ich die Autorin direkt angeschrieben und gefragt hatte.
Richtig toll fand ich das Setting, denn Salem ist ja bekannt für die Hexenprozesse ende des 17. Jahrhunderts.

Auch wenn man sich in etwa denken konnte, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, gab es etliche unvorhersehbare Wendungen und Überraschungen, die ich so nicht erwartet habe. Es blieben aber einige Fragen offen und so gibt es noch genügend Stoff, um aus dem Einzelband eine Dilogie zu machen.

Fazit
Secret Salem ist eine schöne Young Adult Jugendfantasy-Story.
Leser, die Hexengeschichten lieben kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Dafür gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2023

Toller Auftakt der Fantasy-Reihe

Die Erben der Nornen
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Kara ist nicht nur eine Nachfahrin der Wallküren, sondern auch eine Schicksalslenkerin. Ihr bester Freund und Seelenverwandter Lukas ist ein Seher, der durch das Werfen von Runensteinen die Zukunft voraussehen ...

Kara ist nicht nur eine Nachfahrin der Wallküren, sondern auch eine Schicksalslenkerin. Ihr bester Freund und Seelenverwandter Lukas ist ein Seher, der durch das Werfen von Runensteinen die Zukunft voraussehen kann.
Als Lukas in einer Zukunftsvision von Kara, Ragnarök, den Weltuntergang sieht, macht er sich über die Regenbogenbrücke auf den Weg nach Midgard zu den Nornen. Um den Untergang der Welt zu verhindern, muss er einen bestimmten Runenstein finden, der ihm anzeigt, was diese Katastrophe auslösen wird.
Doch von alldem weiß Kara nichts. Erst als Lukas Tante auftaucht, erfährt Kara das sie dem Wallkürengeschlecht angehört und folgt ihrem Freund gemeinsam mit Elisabeth zum Weltenbaum Yggdrasils.
Werden Kara und Lukas Ragnarök, den Untergang der Welt verhindern können?

Das Cover zeigt Yggdrasil, den Baum des Lebens und im Vordergrund zwei Wölfe, die zu den Hauptfiguren der nordischen Mythologie gehören. Es passt hervorragend zum Thema und zum Plot und gefällt mir richtig gut.
Die Kapitel haben eine schöne Länge und am Anfang finden wir jedes Mal das Symbol der Trinität, das eine große Rolle in der Geschichte spielt.

Der Schreibstil von Helen Hawk ist wunderbar leicht, flüssig und angenehm zu lesen.
Es gibt keine ausschweifenden und bildgewaltigen Beschreibungen, aber das ist auch nicht notwendig. Sie lässt dem Leser Raum für die eigene Phantasie und ich hatte keine Probleme, in die Geschichte einzutauchen.

Allerdings habe ich festgestellt, dass ich, was die nordische Mythologie betrifft, definitiv Nachholbedarf habe, denn mit der nordischen Sagenwelt konnte ich am Anfang nicht allzu viel anfangen.
Deshalb war Goggle erstmal mein ständiger Begleiter, um etwas mehr Hintergrundwissen zu erhalten. Als kleine Anregung für die Fortsetzung: Vielleicht wäre ein Glossar am Ende des Buches eine gute Idee gewesen, in denen die Sagengestalten und Begrifflichkeiten kurz erklärt werden.
Die Spannung baut sich nach und nach immer mehr auf und durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, blieb die Geschichte sehr abwechslungsreich. Es gibt einige Überraschungsmomente und Wendungen und dadurch wurde es zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Die zentralen Figuren sind Kara und Lukas.
Kara ist eine symathische, starke Protagonistin mit einem hohen Gerechtigkeitssinn. Sie ahnt zu Beginn nicht, dass sie eine Wallküre und Schicksalslenkerin ist, doch sie wächst nach und nach, in die ihr zugewiesene Rolle hinein und entwickelt sich in einem authentischen und glaubwürdigem Tempo weiter.
Doch ich hatte etwas Problem, ihre Emotionen und Gefühle nachzuvollziehen und mich in sie hineinzuversetzen. Ich hatte sie auch eher als sechzehn oder siebzehnjährige vor Augen und weniger als eine junge Frau von fünfundzwanzig Jahren.
Bei Lukas fiel mir das merkwürdigerweise etwas leichter. Ich empfand ihn als sehr einfühlsam und war für mich als Protagonist irgendwie greifbarer.

Fazit
Auch wenn am Ende etliche Fragen offen blieben, hat mich der erste Teil der Urban-Fantasy-Reihe überzeugt. „Die Erben der Nornen“ ein schöner Start in die Wallküren-Saga. Dafür gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe und werde mich, bevor die Fortsetzung erscheint, erstmal etwas in die Welt der nordischen Mythologie einlesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2022

Liebesgeschichte mit einem Hauch Magie

Astralliebe
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Als Hannah mitten in der Nacht von ihrem Bruder Ben einen Anruf bekommt, mit der Bitte ihn von einer Party abzuholen, zögert sie nicht lange, obwohl sie noch gar keinen Führerschein besitzt und macht sich ...

Als Hannah mitten in der Nacht von ihrem Bruder Ben einen Anruf bekommt, mit der Bitte ihn von einer Party abzuholen, zögert sie nicht lange, obwohl sie noch gar keinen Führerschein besitzt und macht sich mit dem Auto ihrer Mutter auf den Weg.
Doch kurz bevor sie ihren Bruder erreicht, endet ihre Fahrt mit einem Unfall. Als sie auf dem Parkplatz zu sich kommt und ihren Bruder am Unfallauto stehen sieht, spricht sie ihn an, doch Ben kann sie nicht sehen. Nur Liam, ein gutaussehender junger Mann, der nur mit einem Pyjama bekleidet am Straßenrand steht, nimmt sie wahr.
Während Hannah im Krankenhaus im Koma liegt, zeigt Liam ihr, welche Möglichkeiten das Astralwandern ihr gibt und es beginnt schnell zwischen den Beiden zu knistern. Doch was für ein Geheimnis verbirgt er vor ihr und was wird geschehen, wenn Hannah aus dem Koma erwacht? Wird sie sich noch an Liam erinnern können?

Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt wunderbar zur Handlung.
Es ist für mich das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Sissis Schreibstil ist wunderbar lebendig, flüssig und sehr klar.
Ich wurde bereits nach wenigen Sätzen in die Geschichte hineingezogen und habe das Buch an einem Sonntag förmlich verschlungen.
Die Autorin hat es geschafft, Schottland, Paris und alle anderen Orte, die die beiden Nacht für Nacht besucht haben, vor meinen Augen zum Leben zu erwecken und ich hatte das Gefühl jedes Mal hautnah dabei zu sein.

Die Kapitel sind sehr kurz und wir verfolgen die Handlung abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Hannah und Liam. So bekam ich von beiden Seiten Einblicke in ihre Gefühlswelt. Ihre Emotionen und Gedanken waren so für mich immer greifbar und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ich habe Hannah und auch Liam schnell ins Herz geschlossen.
Hannah ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Sie liebt nicht nur ihre Sheltiehündin sehr, sondern auch ihren Bruder. Für ihn geht sie sogar das Risiko ein, mitten in der Nacht, ohne Führerschein und mit dem Auto ihrer Mutter, durch die Straßen zu fahren, um ihn von einer Party abzuholen.
Auch Liam hat mir gut gefallen. Er ist sehr sympathisch, aber sein Geheimnis machte ihn für lange Zeit undurchschaubar. Ich habe lange gerätselt, was er vor Hannah verbirgt.
Allerdings entwickelte sich die Liebesgeschichte zwischen Liam und Hannah etwas zu unproblematisch. Da hätte ich mir etwas mehr Komplikationen gewünscht.
Mit Hannahs Bruder Ben hatte ich so meine Probleme. Ich weiß nicht, ob ich überlesen habe, wie alt er ist, aber mit seinem Verhalten konnte er keine Sympathiepunkte bei mir sammeln. Am besten gefallen hat mir jedoch eine Nebenfigur und das ist Suri. Sie ist Hannahs beste Freundin und würde wirklich alles für sie tun. Sie fährt nicht nur einmal ihre Krallen aus, um Hannah zu unterstützen. Wer wünscht sich nicht so eine Freundin?!

Fazit
Auch wenn es am Ende etwas schnell ging und ich mir etwas mehr Magie in der Geschichte gewünscht hätte, hatte ich einen tollen, entspannten Lesenachmittag mit „Astralliebe“.
Von mir gibt es deshalb eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2022

Eine tolle Mischung aus Fantasy-Story und einem Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt

Das Silberlicht der Zeit
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„Das Silberlicht der Zeit“ von Susa Reichmann

Wichtig:
Es werden Themen behandelt, wie Mobbing in der Schule, Suizidgedanken und Vergewaltigung. Wer Probleme damit hat, sollte das Buch besser nicht lesen.

„Manche ...

„Das Silberlicht der Zeit“ von Susa Reichmann

Wichtig:
Es werden Themen behandelt, wie Mobbing in der Schule, Suizidgedanken und Vergewaltigung. Wer Probleme damit hat, sollte das Buch besser nicht lesen.

„Manche Erinnerungen sind den Schmerz wert, den sie in sich tragen – sei es, damit wir an ihnen wachsen, sei es für das Glück, das wir ohne sie verlieren würden. Manchmal sogar beides.“

Die sechzehnjährige Amber lebt zusammen mit ihrer Mutter im Schwarzwald.
Die meiste Zeit ist sie alleine, denn ihre Mutter ist eine gefeierte Fotografin und viel unterwegs.
Deshalb verbringt sie einen großen Teil ihrer Freizeit im Tierheim und unterstützt dort ehrenamtlich die Leiterin Sarah bei der Versorgung der Tiere. Freunde hat sie keine und in der Schule wird sie gemobbt.
Doch dann lernt sie Jo kennen und erfährt nicht nur, dass er ein Fei ist, sondern dass gerade sie auserwählt wurde, um das Uhrwerk, das der Zeit der Welten ihren Takt vorgibt und zu zerbrechen droht, zu reparieren.

Das Cover gefällt mir sehr gut, denn es harmoniert hervorragend mit der Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht und flüssig zu lesen.
Auch wenn diese Urban-Fantasy-Story eigentlich für die jüngere Generation ab 14 Jahren geschrieben ist, schaffte sie es, auch mich in den Bann zu ziehen.
Ich habe zwar etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, aber als ich dann richtig eintauchen konnte, fiel es mir schwer, dass Buch zwischendurch zur Seite zu legen.

„Das Silberlicht der Zeit“ ist viel mehr als nur eine Fantasy-Story für Jugendliche.
Susa Reichmann hat es geschafft, wichtige Themen, wie Mobbing in der Schule und Vergewaltigung sehr geschickt in eine spannende und magische Geschichte einzupflegen.

Die sechzehnjährige Amber hilft regelmäßig im Tierheim aus. Dort gibt es nur Sarah und die Tiere und für sie bietet dieser Ort die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und nicht ständig an all die Dinge erinnert zu werden, die sie tief in ihrem Inneren vergraben hat.
Als sie den ein Jahr älteren Jo kennenlernt, ist sie alles andere als begeistert von ihm. Sie hat das Gefühl, dass er ihr ihren Rückzugsort streitig macht, denn Sarah bietet ihm an, vorerst zu bleiben.

Während wir Amber und Jo auf ihrer abenteuerlichen Reise begleiten, gibt es immer wieder Rückblicke in Ambers Leben.
Wir verfolgen die Geschichte aus ihrer Sichtweise und so fiel es mir auch leicht, mich in die Hauptprotagonistin hineinzuversetzen.
Mit Jo bin ich am Anfang nicht so richtig warm geworden, denn ich konnte ihn, im Gegensatz zu Amber nur schlecht einschätzen. Auch Sarah und Ambers Mutter blieben als Charaktere leider etwas blass. Ich habe lange gerätselt, welche Rolle sie spielen.
Ohne Frage meine Lieblingsfiguren sind jedoch Hieronymus und Billie. Wenn Du nicht weißt, was ein Keinhorn ist – hier erfährst du es.

Die Geschichte spielt im Schwarzwald und Susa Reichmann hat die Schauplätze sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Ich hatte die Landschaft immer bildhaft vor Augen.
Unvorhersehbare Wendungen sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Gut hat mir auch gefallen, dass sich ganz langsam eine zarte Liebesgeschichte entwickelt, die sich perfekt in die Handlung einfügt, jedoch nicht übermäßig viel Raum einnimmt.
Der Plot verfügt über viel Tiefe, denn neben der spannenden Fantasy-Story zeigt die Autorin unverblümt die grausame Realität von Mobbing und welche Folgen sie hat.

Fazit
Susa ist es gelungen, eine Geschichte zu schreiben, die eine tolle Mischung aus einer spannenden Fantasy-Story und einem Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt, ist.
Ich hoffe, dass viele Jugendliche es lesen. Von mir gibt es dafür 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2022

Tolle Fortsetzung

Witches & Souls
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„Witches & Souls: Tödliche Treue“ von Janina Schneider-Tidigk

Eine Hexe und ein ehemaliger Hexenjäger. Kann das gut gehen?

Der Zirkel ist zerbrochen. Merope studiert mittlerweile an der Brown und versucht ...

„Witches & Souls: Tödliche Treue“ von Janina Schneider-Tidigk

Eine Hexe und ein ehemaliger Hexenjäger. Kann das gut gehen?

Der Zirkel ist zerbrochen. Merope studiert mittlerweile an der Brown und versucht Geistern den Weg ins Licht zu weisen. Denn sie besitzt die seltene Gabe, die verstorbenen Seelen sehen und mit ihren kommunizieren zu können. Allerdings ist sie alles andere als glücklich damit, denn sie rauben ihr so manche Nacht den Schlaf.
Als Merope ihre Freunde in Ashland zum Totenfest besucht, wird sie Zeuge, wie ein Geist die Seele ihrer Freundin Cat entführt. Sie tut alles, um Cat zu retten, selbst wenn sie dafür mit dem ehemaligen Hexenjäger Aiden zusammenarbeiten muss.
Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn Merope entdeckt einen Riss zwischen ihrer Welt und dem Totenreich. Immer mehr Geister drängen sich durch den Spalt, verbreiten Chaos und sorgen für Unruhen in der Kleinstadt.
Gemeinsam suchen Merope und Aiden nach einem Weg, um in das Reich der Toten zu gelangen und Cats Seele zurückzuholen. Dabei kommen die Beiden sich langsam näher.

Das Cover wurde von Marie Graßhoff gestaltet und ist ein richtiger Eycatcher. Es passt wunderbar zum ersten Teil der Reihe. Aber genauso begeistert hat mich wieder die tolle Innengestaltung mit den wunderschönen Illustrationen von Jana Runneck.
Es war nicht von Anfang an klar, dass es eine Fortsetzung geben würde und um so mehr habe ich mich gefreut, als ich „Witches & Souls –Tödliche Treue“ entdeckt habe und die Möglichkeit bekam, dass Buch zu lesen.

Janina Schneider-Tidigk hat mich sehr schnell wieder in die Geschichte hineingezogen. Ihr Schreibstil ist jugendlich leicht, sehr flüssig und angenehm zu lesen.

In „Tödliche Treue“ liegt der Fokus auf den Hauptprotagonisten Merope und Aiden. Cats Seele wurde entführt. Ihr Körper kann ohne sie nicht lange überleben und ihr Freund Alistair weicht nicht von ihrer Seite. Merope und Aiden suchen gemeinsam nach einer Möglichkeit, um sie zu retten.

Die Charaktere waren mir bereits aus dem ersten Teil bekannt und es war toll, ihre Weiterentwicklung zu verfolgen.
Sie verfügen über ausreichend Tiefe und durch den Wechsel der Perspektiven zwischen Merope und Aiden, bekam ich von beiden Seiten Einblicke in die Geschehnisse. So fiel es mir leicht, mich in ihre Gedanken und Emotionen hineinzuversetzen.

Merope ist eine Protagonistin, die Ecken und Kanten hat.
Ich liebte ihre teilweise etwas bissigen und sarkastischen Kommentare und ihren trockenen Humor. Auch Aiden ist mir schnell ans Herz gewachsen und es war schön, bei ihm nach und nach hinter die Kulissen zu blicken. Man merkt, dass die Autorin viel Wert auf die Weiterentwicklung ihrer Hauptprotagonisten gelegt hat.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und ist dadurch glaubwürdig und authentisch.
Besonders gefallen hat mir wieder der immer mürrische und schlecht gelaunte Rufus. Er hat mich so manches Mal mit seinen Sprüchen zum Lachen gebracht.

Im ersten Teil hat es mir etwas an Spannung gefehlt, doch die Fortsetzung punktet mit vielen actionreichen Szenen und unvorhersehbaren Wendungen.
Fazit
Janina Schneider-Tidigk konnte mich auch mit der Fortsetzung „Witches & Souls –Tödliche Treue“ überzeugen.
Es war wieder ein tolles Lesevergnügen und ich kann es Euch zu 100% Empfehlen. Dafür gibt es 5 Sterne.

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