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Veröffentlicht am 31.07.2020

Ein tolles Debüt

Ausgerechnet Alabama
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"Ausgerechnet Alabama" von Diana P. Lavender

Die 30 jährige Susan Parker ist ein Findelkind und weiß nichts über ihre Familie bis sie eines Tages einen Anruf erhält, der ihr Leben von einen auf den anderen ...

"Ausgerechnet Alabama" von Diana P. Lavender

Die 30 jährige Susan Parker ist ein Findelkind und weiß nichts über ihre Familie bis sie eines Tages einen Anruf erhält, der ihr Leben von einen auf den anderen Tag verändern wird. Ein Nachlassverwalter teilt ihr mit, dass sie ein altes Herrenhaus in Taspering, Alabama, von ihrer Großmutter Mae Grayson geerbt hat.
Doch die Erbschaft ist mit einer Bedingungen verbunden. Sie muss für ein halbes Jahr selbst in Grayson House leben. Um mehr über ihre Familie zu erfahren, lässt sie sich darauf ein, ohne zu ahnen, was sie in Alabama erwartet.
Kaum angekommen, steht sie auch schon einem unglaublich gutaussehenden Mann in der Küche gegenüber, der allerdings auch weiß, wie seine Wirkung auf Frauen ist. Auch wenn Susan keine Beziehung will und vor allem nicht vor hat, in Alabama zu bleiben, fällt es ihr schwer, seiner Anziehungskraft zu widerstehen. Doch das ist nicht ihr einziges Problem.
Auf der Suche nach Informationen über ihre Familie entdeckt Susan in einem alten Tagebuch ihrer Mutter Hinweise auf ein lang gehütetes Geheimnis. Und diese Entdeckung ändert plötzlich alles.

Als erstes möchte ich dieses wunderschöne Cover erwähnen, dass mit unheimlich gut gefällt. Es passt perfekt zur Story und genau so habe ich mir Grayson House auch vorgestellt.
Ich habe nicht lange gebraucht um in die Geschichte einzutauchen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ich hätte mir das Buch über mehrere Tage sehr gut damit einteilen können. Doch es gibt immer wieder Bücher, bei denen ich es nicht schaffe das auch umzusetzen, weil die Geschichte mich so in den Bann zieht. "Ausgerechnet Alabama" ist eines dieser Bücher. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen und habe es am ersten Tag nur nicht zu Ende gelesen, weil es sonst vier Uhr früh geworden wäre.
Diana P. Lavender hat einen herrlich lockeren und bildhaften Schreibstil und sie beweist ein gutes Gespür für ein angenehmes Erzähltempo.
Susan war mir als Hauptprotagonistin sofort sympathisch. Ich konnte ihre Bedenken und Emotionen sehr gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Jeff Moley ist zu Beginn der typische Bad-Boy, doch nach und nach ließ er mich hinter seine Fassade blicken.
Die Wortgeplänkel und spritzigen Dialoge der Beiden fand ich sehr amüsant und auch die Liebesgeschichte ist gefühlvoll und nicht zu übertrieben dargestellt. Der Spritzer Erotik gibt dem ganzen dabei die richtige Würze.
Auch alle anderen Charaktere wurden von der Autorin sehr lebendig und facettenreich gestaltet und die Interaktionen zwischen ihnen waren glaubwürdig und nachvollziehbar. Ob es sich um Tom und Glenda handelt, July, Mister Powers oder dem Dreiertrio Trudy, Linda und Edwina, alle finden ihren berechtigten Platz in der Geschichte und fügen sich gut ein.

Die Autorin konfrontiert uns mit der Geschichte der Südstaaten, mit Sklaverei und Rassentrennung. Sie scheut sich auch nicht, aktuelle Themen anzuschneiden, wie zum Beispiel die tödlichen Polizeieinsätze gegen Schwarze, die immer noch stattfinden oder dem Problem,
dass in einer vermeintlich modernen Welt Menschen wegen ihrer Hautfarbe immer noch anders behandelt werden.
Die Botschaft, die die Autorin uns mit der Geschichte vermittelt hat, berührte mich teilweise emotional sehr und immer wieder liefen mir die Tränen.
Fazit
Die Autorin hat ein tolles Debüt geschrieben, in dem es nicht nur um eine Liebesgeschichte geht, sondern in dem auch Themen, wie das Recht auf Freiheit und Gleichberechtigung geschickt von ihr eingewoben wurden.
Und falls noch jemand das Rezept für Glendas leckere Limonade oder Olivias vegetarischen Gumbo sucht....schaut mal auf die letzte Seite!

Das Debüt von Diana P. Lavender bekommt von mir 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung!

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Buchwerbung #debütroman

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Veröffentlicht am 26.07.2020

Konnte mich leider nicht richtig begeistern

Das Dorf (Finsterzeit 1)
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"Das Dorf - Finsterzeit 1" von Sandra Toth
Erschienen im Feuerwerke Verlag

Nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes versuchen die Menschen einfach nur noch zu überleben. Sie plündern, stehlen und schrecken ...

"Das Dorf - Finsterzeit 1" von Sandra Toth
Erschienen im Feuerwerke Verlag

Nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes versuchen die Menschen einfach nur noch zu überleben. Sie plündern, stehlen und schrecken sogar vor Mord nicht zurück um nicht zu verhungern.
Lara will ihr Haus, dass sie von der Großmutter geerbt hat, nicht verlassen, auch wenn ihr Freund Thomas immer wieder versucht sie zu überzeugen. Doch irgendwann muss auch Lara einsehen, dass nur noch eine Flucht ihr Leben retten kann. Thomas möchte mit ihr an einen sicheren Ort. Sein Großvater hat schon vor Jahren eine Festung errichtet in der sie in Sicherheit leben können und das ist das Ziel der Beiden als sie sich auf den Weg machen. Auf ihrer gefährlichen Flucht finden sie Schutz in einem kleinen Dorf, in dem sich unter der Führung von Viktor Menschen zusammengefunden haben und versuchen gemeinsam zu überleben. Auch Lara und Thomas finden hier einen Platz um wieder zu Kräften zu kommen.
Doch auch die vermeintliche Sicherheit des Dorfes ist nicht von langer Dauer.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt mit seinen verschwommenen Farben, dem Strommast im Hintergrund und den Schatten des Paares perfekt zur Story.
Ich habe durch den doch sehr leichten und flüssigen Schreibstil schnell in die Geschichte hineingefunden. Es gab jedoch einige Punkte, die mich ziemlich gestört haben.
Zum einen ist das Szenario eines Stromausfalls nicht neu und ich hatte lange Zeit das Gefühl, etwas ähnliches schon einmal gelesen zu haben.
Auch hätte ich zu Beginn gerne etwas mehr über die drohende Gefahr und über die Hintergründe der Geschichte erfahren. Im Plot drehte es sich die meiste Zeit um Lara und Thomas und der Bezug zur Ursache des Geschehens und zum Auslösen des Szenarios fehlte mir. Ebenso eine, wenigstens grobe Beschreibung der Figuren.
Vielen Lesern ist das vielleicht egal und sie machen sich ihr eigenes Bild vom Aussehen der Propagonisten, doch ich möchte einfach wissen wie die Autorin sich die Figuren vorstellt.

Wir werden in drei unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich nach und nach zu einem zusammenfügen, durch die Geschichte geführt. Lara und Thomas sind auf der Flucht, Victor versucht in seinem Dorf mit Gleichgesinnten sowas wie Normalität zu finden und Walter befindet sich mit seiner Familie in der Festung des tyrannischen Großvaters.
Lara ist zu Beginn eine ängstliche und verunsicherte junge Frau, die sich voll und ganz auf Thomas, ihren strahlenden Retter, verlässt.
Von ihm erfahren wir zu Beginn des Plots nicht viel. Seine Familie befindet sich bereits beim Großvater Friedrich in der vermeintlich sicheren Festung. Thomas ist sehr willensstark und besorgt um Lara. Er würde sein Leben geben um sie zu retten und sammelte damit erstmal Karmapunkte bei mir. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt er sich in eine Richtung, die ich nicht so richtig nachvollziehen konnte. Wir erfahren, erst ziemlich zum Schluss woher seine Fähigkeiten kommen und fast zeitgleich verändert sich sein Charakter massiv.
Lara hingegen wächst so über sich hinaus, dass sie für mich mit der jungen ängstlichen Frau zu Beginn, rein gar nichts mehr zu tun hatte.
Ich bekam einfach keinen Bezug zu ihnen und es fiel mir schwer, ihre Handlungen und Emotion nachzuvollziehen.
Großvater Friedrich ist ein richtiger Diktator und Tyrann. Sein Charakter, bzw sein Verhalten war mir etwas zu heftig.
Walter, Victor und seine Frau Hilde hingegen gehören zu den Propas, die von der Autorin authentisch gestaltet sind und sich gut in die Geschichte einfügen.
Langweilig wird es wird zu keinem Zeitpunkt und die latente Spannung steigt zum Ende hin merklich an.

Für Leser, denen es mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen und das soziale Zusammenleben geht und weniger um die Hintergründe, gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Sie finden hier ein Buch, dass ihnen gefallen wird. Mich konnte es leider nicht so richtig begeistern und ich werde den zweiten Teil wohl nicht mehr lesen.
Von mir gibt es deshalb 2,5 Sterne, aufgerundet auf 3 Sterne ⭐⭐⭐

Dystopie

feuerwerkeverlag

sandratoth

dasdorf #bookstagram

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Veröffentlicht am 22.07.2020

Ein Buch das zum Nachdenken angeregt

Der Gezeitenwald - Frühlingsseele
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"Der Gezeitenwald - Frühlingsseele" von Carmen Schneider

Ein modernes Märchen

"Im Gezeitenwald ist alles Leben. Das Vergangene, das Gegenwärtige und das Zukünftige....."

Kayla hat sich mittlerweile ...

"Der Gezeitenwald - Frühlingsseele" von Carmen Schneider

Ein modernes Märchen

"Im Gezeitenwald ist alles Leben. Das Vergangene, das Gegenwärtige und das Zukünftige....."

Kayla hat sich mittlerweile gut bei ihrer Großmutter eingelebt und kennt das Geheimnis des Gezeitenwaldes. Zwischen ihr und Desmond entwickelt sich langsam mehr und sie genießt mit ihm zusammen den Frühling, der endlich Einzug gehalten hat.
Doch die Ruhe ist trügerisch, denn Kayla entdeckt den Frosch Henry versteinert am See.
Ihre Großmutter befürchtet, dass die Hexe zurück gekehrt ist, denn auch das Bild in Kaylas Zimmer hat sich wieder verändert und ihre Schneekugel ist in Bewegung gekommt.
Als auch noch ihre Eule Paulchen spurlos verschwindet, macht sie sich zusammen mit Desmond auf die Suche nach ihm. Doch dabei begibt Kayla sich in große Gefahr. Wird Desmond es schaffen, den Fluch zu lösen und ihr zu helfen?
Und warum wollen plötzlich alle von ihm wissen ob er Kayla liebt?

"Hab keine Angst und folge deinem Herzen. Du kannst nicht zu hoch fliegen, wenn du deine eigenen Flügel benutzt."

Das Cover hat mich wieder sofort angesprochen. Es ist in einem strahlendem Frühlingsgrün gehalten und passt zusammen mit der Eule, dem Vogel und dem Vogelkäfig perfekt zum Buch.
Auch die Illustrationen und Zitate vor jedem Kapitel sind wunderschön und harmonieren sehr gut mit der Geschichte. Sie sind der perfekte Einstieg in die Kapitel.

Die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Teil an und da ich das erste Buch erst vor kurzem beendet habe, konnte ich der Handlung schnell wieder folgen.
Auch der sehr angenehme und flüssige Schreibstil trug dazu bei, dass ich keine Probleme hatte in die Geschichte einzutauchen.
Wir beobachten den Verlauf zum großen Teil aus der Sicht von Desmond. Das hat mir sehr gut gefallen, denn im ersten Teil konnte ich seine Gedanken und Empfindungen nicht richtig nachvollziehen. Nun bekommen wir einen besseren Einblick in seine Emotionen.
Nachdem Kayla auf der Suche nach ihrem Waldkauz Paulchen verzaubert wurde und spurlos verschwindet, macht Desmond sich auf, um sie zu suchen. Doch um ihr zu helfen, muss er in den Gezeitenwald. Wir begleiten ihn dabei auf seinem Weg und lernen einige neue Charaktere kennen, wie zum Beispiel Fae und den Gargoyle Alasdair, die ihn unterstützen und begleiten. Was es mit diesen Figuren auf sich hat, verrate ich hier allerdings nicht. Lest das Buch einfach selbst.
Ich persönlich hatte allerdings etwas Probleme mit dem Märchenanteil der Geschichte und habe den Zusammenhang zwischen Fleur und Kayla erst am Ende verstanden.

Carmen Schneider ist es gelungen, den tieferen Sinn der Geschichte indirekt durch Interpretation und Andeutungen zu vermitteln. Wie zum Beispiel bei dem alten Mann, der sein Herz in der Hand hält.
Sie fügt gekonnt Märchenfiguren in die Geschichte ein und zaubert damit eine einzigartige und verträumte Stimmung in der sie dem Leser viel über Freundschaft, selbstlosem Handeln und Empathie vermittelt.
Es ist ein Buch, dass tiefgründig ist und zum Nachdenken anregt.
Von mir bekommt "Der Gezeitenwald - Frühlingsseele" 4 Sterne ⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung. Für alle Fans von Märchenadaptionen ein "Must-Read".

gezeitenwald

carmenschneider

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Veröffentlicht am 20.07.2020

Eine magische Geschichte voller Abenteuer mit einem wunderschönen Setting

Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht
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"Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht" von Benedict Mirow

Eine magische Geschichte voller Abenteuer mit dem wunderschönen Setting

Cedrik hat ein richtig ungutes Gefühl und ist alles andere ...

"Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht" von Benedict Mirow

Eine magische Geschichte voller Abenteuer mit dem wunderschönen Setting

Cedrik hat ein richtig ungutes Gefühl und ist alles andere als begeistert bei dem Gedanken, dass er mit seinem Vater, aus der Großstadt London in das kleine Dorf Mistle End in die schottischen Highlands ziehen muss.
Doch kaum ist er angekommen, freundet er sich schon mit den Geschwistern Elliot und Emily an.
Als Cedrik nach der ersten Nacht in seinem neuen Zuhause aufwacht, glaubt er noch, dass er den Greif auf seinem Dach nur geträumt hat. Doch dann merkt er schnell, dass in Mistle End vieles nicht mit rechten Dingen zugeht und seine neuen Freunde über magische Kräfte verfügen. Elliot ist ein angehender Hexenmeister, Emily eine Gestaltwandlerin und Mistle End ein Ort, in dem magische Geschöpfe Unterschlupf finden.

Dank der Hilfe von Elliot und Emily, findet Cedrik bald heraus, dass es sich bei seinem nächtlichen Besucher um den magischen Wächter von Mistle End handelt.
Das Fabelwesen besucht ihn, um ihn einer Prüfung zu unterziehen, bei der sich die Gabe, die sich in Cedrik verbirgt, offenbaren soll.
Cedrik ahnt noch nicht, wie die Dorfgemeinschaft auf seine Gabe reagieren wird und welche Schwierigkeiten auf ihn zukommen werden.

In das wunderschöne Cover des Buches habe ich mich auf den ersten Blick verliebt. Die bunten Farben des Greifs strahlen in der Mitte des Covers und Cedrik und seine Freunde Elliot und Emily sind unten am Rand zu sehen.
Auch im Innern des Buches ist jedes Kapitel mit einer schönen Illustration versehen.

Dank des leichten und flüssigen Schreibstils des Autoren bin noch sehr schnell in die Geschichte eingetaucht.
Zu Beginn lernen wir Cedrik, sein Vater, seine neuen Freunde und alle anderen wichtigen Propagonisten nach und nach kennen. Cedrik wird in eine Welt geworfen, die er sich vorher nicht einmal in seinen kühnsten Träumen vorstellen konnte. Er erfährt plötzlich, dass er nicht nur in einem Dorf gelandet ist, in dem es verschiedene Hexen, Werwölfe, Dunkelelben, Zwerge, und andere magische Wesen gibt, sondern dass er selbst auch ein Magier ist. Dementsprechend viel hat er zu verarbeiten.
Dem Autor ist es gelungen, dem Leser Cedriks Gefühle und Emotionen so gekonnt zu vermitteln, dass es zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig wirkte.
Auch die Nebenfiguren sind schön geschrieben und haben mir sehr gefallen. Besonders der stotternde Crutch ist eine spannende Figur in der Geschichte und wird noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Alle Charaktere haben Ecken und Kanten, sind sehr glaubwürdig und fügen sich sehr gut in die Geschichte ein.
Das Setting ist wunderschön lebendig und farbenfroh beschrieben und als Leser lernt man Mistle End aus den Augen von Cedrik kennen.
In einigen Situationen hatte ich allerdings das Gefühl, an Harry Potter erinnert zu werden, doch andererseits ist die Geschichte auch wieder völlig anderes.
Zu Beginn zog sich der Plot etwas in die Länge, aber gerade als ich das Gefühl bekam, dass es zu langatmig wurde, stieg die Spannung an und blieb bis zum Schluss auf einem hohen Level. Ich war plötzlich so gefesselt von dem Geschehen, dass ich völlig in die Geschichte versunken bin und das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Der erste Teil endet mit einem tollen Schlussakt und ohne einen fiesen Cliffhanger.
Fazit
Auch wenn es mich etwas an Harry Potter erinnert hat, ist der erste Teil der Reihe ein tolles Buch für Kinder ab 10 Jahren, dass nicht nur eine magische Geschichte voller Abenteuer erzählt, sondern ihnen auch viel über Gerechtigkeit und Freundschaft vermittelt.
Von mir gibt es dafür 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung für Kinder ab 10 und junggebliebene Erwachsene.

DieChronikenvonMistleEnd1DerGreiferwacht

NetGalleyDE 

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Veröffentlicht am 20.07.2020

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Chased
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Chased: Auf der Flucht von Ela Maus

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

Liliane wächst behütet als Tochter des Bürgermeisters in Portland auf, bis sie von einem Geschäftspartner ihres Vaters ...

Chased: Auf der Flucht von Ela Maus

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite!

Liliane wächst behütet als Tochter des Bürgermeisters in Portland auf, bis sie von einem Geschäftspartner ihres Vaters entführt und nach Kanada verschleppt wird.
Als einer der Entführer vergisst, ihr die Augen zu verbinden und sie das Gesicht eines der Männer erkennt, sehen diese sich gezwungen, Lily umzubringen sobald sie das Lösegeld kassiert haben. Bis dahin wird sie in einem abgelegenen Bunker in den Wäldern Kanadas eingesperrt. Doch Lily hat Glück, denn Jaio ist mit seinem Hund in der Nähe unterwegs und entdeckt und befreit sie aus ihrem Gefängnis.
Jaio wohnt mit seinem Freund Aiden und sechs Hunden mitten im Wald. Dort führen sie ein Leben fernab der Zivilisation. Aiden ist zu Beginn nicht begeistert als Jaio mit Lily im Schlepptau aufkreuzt und ziemlich launisch, ständig gereizt und kurz angebunden, doch nach anfänglichen Schwierigkeiten toleriert er ihre Anwesenheit.
Die Drei merken schnell, dass die Entführer nicht aufgeben und auf der Suche nach ihr sind. Doch Lily hat nun Jaio und Aiden an ihrer Seite, die ihr nicht nur Unterschlupf gewähren sondern sogar versuchen, ihr Leben zu retten.


Schon das Cover fand ich wunderschön und nachdem ich bereits die Schattenwölfe-Reihe der Autorin gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf "Chased".
Es fiel mir auch nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen, denn Ela Maus hat einen sehr schönen Schreibstil, der leicht, klar und flüssig ist und den Leser mitnimmt in die Wälder Kanadas. Die Sprache ist passend zur Geschichte und das Erzähltempo angenehm. Besonders gut hat mir gefallen, wie lebendig die Autorin das Setting beschreibt. Ich konnte selbst kleine Details in der Umgebung nicht nur klar und deutlich vor Augen sehen, sondern mit allen Sinnen wahrnehmen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lily und ich hatte teilweise das Gefühl in ihrer Haut zu stecken. Ich konnte wunderbar in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen und selbst die Stimmungsschwankungen von Aiden nervten mich.
Nach und nach erfahren wir immer mehr Details über Jaio und Aiden und es war spannend die Drei zu beobachten und sich die Entwicklung der Geschichte anzusehen.
Langeweile kommt hier jedenfalls nicht auf. Im Gegenteil, es fiel mir schwer, das Buch zwischendurch zur Seite zu legen.

Für mich ist "Chased: Auf der Flucht" ein rundum tolles, absolut gelungenes Buch, für das ich eine klar Leseempfehlung aussprechen kann.
Ich hoffe, es gibt irgendwann eine Fortsetzung!
Von mir gibt es verdiente 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

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