Cover-Bild Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 16.07.2020
  • ISBN: 9783522185400
Benedict Mirow

Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht

| Fantasy für Kinder ab 10, ein magisches Abenteuer in Schottland
Maximilian Meinzold (Illustrator)

Entdecke das Refugium der magischen Geschöpfe - Heimat für Hexen, Trolle und alle anderen übernatürlichen Wesen: Mistle End!Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“Ein phantastisches Kinderbuch ab 10 Jahren über einen jungen Druiden und die magischen Kräfte der Natur

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2020

Und plötzlich bist du ein Druide!

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Cedrik und sein Vater sind mit Sack und Pack per Bahn auf dem Weg nach Mistle End in Schottland. Aengus O’Connor hat seine Stelle als Mythologie-Experte verloren, als das Museum für Fabelwesen geschlossen ...

Cedrik und sein Vater sind mit Sack und Pack per Bahn auf dem Weg nach Mistle End in Schottland. Aengus O’Connor hat seine Stelle als Mythologie-Experte verloren, als das Museum für Fabelwesen geschlossen wurde, und wird in dem schottischen Dorf als Lehrer arbeiten. Cedrik spürt schon bei seiner Ankunft im von einer mit Zinnen bewehrten Mauer geschützten Mistle End ein Gefühl des Nachhause-Kommens, das er zugleich beunruhigend findet. Das riesige Haus voller Antiquitäten, in dem Vater und Sohn unterkommen, gleicht selbst einem Museum, mit einem Turmzimmer direkt über Cedriks Zimmer. Schon bald erkennt Cedrik, dass das Dorf von einem riesigen Greif als Wappentier beschützt wird und weitere Greifen in Form von steinernen Wächterfiguren darauf zu warten scheinen, ins Dorfleben einzutreten. Der Greif weiß mehr über Cedrik, als dem Jungen selbst bewusst ist. Cedrik befindet sich mit 12 Jahren an einem Punkt, an dem sein Muggel-Vater ihm alles mitgegeben hat, was er konnte, und der Junge beim Heranwachsen andere Erwachsene und Gleichaltrige als bisher benötigt. Ob Aengus überhaupt ahnt, wo er hingeraten ist, obwohl im nichts Magisches fremd sein sollte, daran habe ich eine Weile gezweifelt.

Bei Cedrik wird die Suche nach Mentoren schwieriger sein als bei anderen Kindern; denn als Sohn einer Waldnymphe ist er ein Druide, was ihm vor seiner Ankunft im Dorf nicht bewusst war. Cedriks gleichaltrige Unterstützer werden Emily als Gestaltwandlerin und Elliot als jugendlicher Hexenmeister sein. Die Eltern der Kinder betreiben die Dorfbäckerei. Mutter Esmeralda Golden ist für das leibliche Wohl zuständig, ihre Hexenfähigkeiten sollten jedoch besser nicht unterschätzt werden. Sie hat es zwar noch nicht getan, aber wenn E&E sie nerven, droht sie schon mal damit, ihre Brut in Kekse zu verwandeln und in ein Glas zu sperren. Elliot hat schon vier Hexerdiplome erworben, während Cedrik, von seinen magischen Fähigkeiten überwältigt, erst noch erkennen muss, dass untrainierte Magiere für sich und andere zur Gefahr werden können. Natürlich bekommt Cedrik schnell zu spüren, dass das Dorf längst nicht so beschaulich ist, wie es aussieht. Er wird sozusagen direkt ins kalte Wasser geworfen und muss Magie anwenden, deren Wirkung er noch nicht einschätzen kann. … Nach gefährlichen Kämpfen, auch zwischen Druiden, muss selbst der Greif einsehen, dass man weniger über Feinde von außen grübeln sollte, sondern sich stärker damit befassen, was sich in nächster Nähe abspielt und wen man da vor sich hat.

Als erwachsene Fantasyleserin bin ich immer wieder überrascht, dass ich mit jedem gelesenen Buch Greife, Gargoyle und andere magische Wesen mit anderen Augen sehe. Der Einstiegsband der „Chroniken von Mistle End“ richtet sich an Leser ab 10. Neben dem atmosphärisch gezeichneten Dorf in Schottland hinter seiner Mauer und den hinreißenden Figuren überzeugt Benedict Mirows Jugendroman besonders als Entwicklungsgeschichte. Cedrik muss sich Verbündete und erfahrene Druiden suchen, um seine Fähigkeiten wahrnehmen und steuern können. Dazu wird er sich von seinem Vater abnabeln und andere Wesen selbst einschätzen lernen. Ein versöhnliches Ende – wie wir es von Märchen erwarten – unterstreicht, dass Cedrik an den Herausforderungen gewachsen ist und bald auf eigenen Füßen stehen wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

Tolle Grundidee mit Potenzial

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Dieses Buch hat mich ja gleich angesprochen. Das Cover und der Klappentext haben meine Neugier geweckt und ich mag ja gerne Bücher mit fantastischen Wesen.
Hier geht es um den jungen Cedrik, der mit seinem ...

Dieses Buch hat mich ja gleich angesprochen. Das Cover und der Klappentext haben meine Neugier geweckt und ich mag ja gerne Bücher mit fantastischen Wesen.
Hier geht es um den jungen Cedrik, der mit seinem Vater nach Mistle End zieht, mitten hinein ins Nirgendwo, an einen Ort voller Geheimnisse, die es zu ergründen gilt. Schon zu Beginn passieren mysteriöse Dinge und ich war gespannt mehr über den Ort und seine Bewohner zu erfahren. So lernt man auch schnell die Geschwister Elliot und Emily kennen, die im gesamten Buch eine wichtige Rolle spielen, die mir persönlich aber ein bisschen voreingenommen waren. Klar, sind sie lieb und mir haben die kleineren Streitereien der beiden gefallen, doch die beiden und auch viele weitere der Bewohner sind nicht frei von Vorurteilen, was mich persönlich ein wenig gestört hat. Schwierig hierzu mehr zu sagen, ohne zu viel vom Buch zu verraten. Ich war sehr neugierig, was es mit dem Greifen auf sich hat und ab einem bestimmten Punkt ist die Spannung ganz weit oben und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Es geht Schlag auf Schlag und die Geschehnisse überschlagen sich regelrecht und dabei häufen sich leider Logikfehler, gerade was die magische Grenze betrifft. Man hat das Gefühl, dass der Autor selbst nicht ganz wusste, wohin die Geschichte führen soll oder sich umentschieden, diese Tatsache aber nicht berücksichtigt hat.
Das Dorf und die verschneite Landschaft haben mich aber sofort in ihren Bann gezogen und hier hätte der Autor gerne noch ein wenig mehr ausschmücken können.
Der Stil des Autors ist leicht und kindgerecht und hat als wichtiges Thema Vorurteile und was ist gut/was ist böse. Es ist eben nicht immer alles so wie es scheint. Ich denke bei Kindern könnte es ein wenig Redebedarf geben, ich als Erwachsene sehe es ja auch immer mit anderen Augen.

Ein empfehlenswerter Auftakt, der ein paar Fehler in der Logik hat. Mir gefällt die Grundidee dennoch.

Veröffentlicht am 19.10.2020

Ein sehr gelungener Auftakt eines fantastischen Abenteuers mit Hexen, Gestaltwandlern und vielen anderen übernatürlichen Wesen!

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Inhalt:

Mistle End ist ein Refugium für magische Geschöpfe und somit die Heimat für Trolle, Hexen und andere übernatürliche Wesen.

Cedrik zieht mit seinem Vater nach Schottland und ahnt nicht, welches ...

Inhalt:

Mistle End ist ein Refugium für magische Geschöpfe und somit die Heimat für Trolle, Hexen und andere übernatürliche Wesen.

Cedrik zieht mit seinem Vater nach Schottland und ahnt nicht, welches Abenteuer ihm bevorsteht und auch nicht, welch alte Macht in ihm schlummert. Erst als ihn ein Greif, einer der Wächter des Dorfs, nachts zu einer Greifenprüfung herausfordert, offenbart sich seine Gabe. Er ist einer der letzten Druiden auf der Welt und muss nun seine Fähigkeiten trainieren um das Gleichgewicht zwischen Mensch, Magie und der Natur zu erhalten, denn es ist in großer Gefahr. Cedrik steht ein Kampf bevor, dem er eigentlich noch nicht gewachsen ist, aber er ist nicht alleine, denn Emily und Elliot stehen ihm zur Seite.

Meine Meinung:

Wenn mich jemand fragen würde, womit man Mistle End vergleichen könnte, würde mir als erstes Harry Potter einfallen. Beim Lesen dieses Buchs, hatte ich genauso viel Spaß wie mit den Harry Potter Büchern und auch das Gefühl dabei, war das gleiche. Dasselbe gilt für die wachsende Ungeduld die entsteht, bis endlich der nächste Teil in meinen Händen liegt.

Es ist aber definitiv kein Harry Potter- Abklatsch, denn die Geschichte ist etwas ganz Neues und sie hat tolle Charaktere. Das Abenteuer von Cedrik mit seinen Freunden Emily, der Gestaltwandlerin und Elliot, dem angehenden Hexenmeister, sind einfach wunderbar zu lesen und machen viel Spaß. Spannung, Humor und Fantasy spielen eine große Rolle und der Autor hat eine sehr tolle Welt geschaffen.

Es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen, denn die Geschichte zieht den Leser ab der ersten Seite in seinen Bann.

Mein Fazit:

Ein sehr gelungener Auftakt eines fantastischen Abenteuers mit Hexen, Gestaltwandlern und vielen anderen übernatürlichen Wesen!

Veröffentlicht am 18.10.2020

Atmosphärisches Kinderbuch mit viel Abenteuer und Rätsel

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Atmosphärisches Kinderbuch mit viel Abenteuer und Rätsel

Klappentext
„Entdecke das Refugium der magischen Geschöpfe - Heimat für Hexen, Trolle und alle anderen übernatürlichen Wesen: Mistle End!

Der ...

Atmosphärisches Kinderbuch mit viel Abenteuer und Rätsel

Klappentext
„Entdecke das Refugium der magischen Geschöpfe - Heimat für Hexen, Trolle und alle anderen übernatürlichen Wesen: Mistle End!

Der Greif stand aufgerichtet auf dem Dach, mit weit ausgebreiteten Schwingen und sah ihn an. Er neigte kurz sein Haupt und Cedrik hörte wieder die Stimme des Fabelwesens in seinem Kopf. „Da ist sie. Die Kraft, ich spüre sie. So alt, uralt ...“
Cedrik schluckte und nahm seinen ganzen Mut zusammen. „Um was geht es hier?“
Der Greif musterte ihn mit seinen Adleraugen. „Ich muss wissen, welches Geheimnis du vor mir verbirgst. Du wirst dich meiner Prüfung unterziehen müssen.“

Gestaltung
Ich finde das Cover total genial, was vor allem an der Illustration des Greifen und der Stadt liegt. Diese umrahmt den Kreis mit dem Greifenkopf und die Rückansicht der drei Kinder schön. Auch gefallen mir die Farben richtig gut, denn das Gefieder des Greifen sieht mit der Kombination aus grün und gelb-orange schön aus. Der pastellfarbene Hintergrund sorgt dafür, dass die Betonung auf dem Bild des Greifen und der Stadt liegt.

Meine Meinung
Ich lese gerne Kinderfantasybücher und wollte darum gerne in „Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht“ eintauchen. In dem Buch geht es um Cedrik, der mit seinem Vater nach Mistle End zieht. Ein kleines Örtchen in Schottland. Dort lernt er die Geschwister Emily und Elliot kennen und er freundet sich mit ihnen an. Eines nachts landet dann ein weißer Greif auf Cedrics Dach, was ein Beweis dafür ist, dass es in Mistle End magisch zugeht. Der Greif fordert Cedric dann zu einer Prüfung auf…

Ganz besonders faszinierend fand ich den Schauplatz des Buches, denn es spielt in Schottland. Die Atmosphäre der Highlands hat der Autor sehr greifbar eingefangen. Vor allem der Hauch Mystik und Geheimnis passt perfekt zur Geschichte von „Die Chroniken von Mistle End“. Gut fand ich auch, dass ich gemeinsam mit dem Protagonisten Cedrik Mistle End, seinen neuen Wohnort, erkunden konnte. So erkundete ich gemeinsam mit dem Jungen den neuen Ort und konnte ihn von Grund auf kennen lernen.

Besonders gut gefallen haben mir die Rätsel und Geheimnisse, die Mistle End mir aufgegeben hat, denn in dem Ort ging es ziemlich magisch zu. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und so hat mich hier direkt die erste Überraschung erwartet. Es gab einige magische Wesen und spannende Ideen, durch die der Autor Mistle End zu einem wahrlich fantastischen Schauplatz gemacht hat.

Die im Klappentext erwähnte Begegnung mit dem Greif ist dabei nur die Spitze auf dem Eisberg, denn die Handlung hat noch einiges mehr zu bieten. Zwar fand ich auch, dass Benedikt Mirow das Rad nicht neu erfunden hat, aber das tut dem Spaß an der Geschichte keinen Abbruch. Zusammen mit Cedrik und seinen neuen Freunden erlebt man als Leser ein Abenteuer nach dem anderen. Auch nach der Prüfung wird es wieder rätselhaft und geheimnisvoll, sodass ich als Leser immer gefordert war, zu spekulieren wie es wohl weitergehen könnte und was hinter all den mysteriösen Geschehnissen stecken könnte. Dies hat mir persönlich echt Freude bereitet.

Fazit
Auch wenn manche Handlungszweige nicht gänzlich neuartig waren, konnte „Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht“ trotzdem mit seinen direkt aufeinanderfolgenden Abenteuern und den Gefahren punkten. Vor allem der Rätselfaktor ist hoch und sorgt für Mitraten und wildes Spekulieren, sodass ein hoher Unterhaltungswert garantiert ist. Den Schauplatz fand ich sehr atmosphärisch und schön beschrieben!
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Chroniken von Mistle End – Der Greif erwacht
2. ???

Veröffentlicht am 03.10.2020

Ein spannendes Abenteuer

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Zu dem Cover muss ich eigentlich nicht viel sagen. Die Farben und die Kulisse passen perfekt zusammen und spiegeln wunderbar die Mystische, spannende und Aufregende Stimmung des Buches wieder. Aber was ...

Zu dem Cover muss ich eigentlich nicht viel sagen. Die Farben und die Kulisse passen perfekt zusammen und spiegeln wunderbar die Mystische, spannende und Aufregende Stimmung des Buches wieder. Aber was noch viel schöner als das Cover selbst ist, ist das was sich unter dem Schutzumschlag verbirgt.
In der Geschichte geht es um Cedrik. Ein „normaler“ Junge in unserer Welt. Sein Vater tritt eine neue Arbeitsstelle an und die zwei müssen umziehen. Es verschlägt sie, in eine kleine Stadt Namens Mistle End. Dort lernt er eine neue Welt kennen, eine voller Magie und Zauber. Zauberer, Hexen, Elfen, Gestaltenwandler und noch vieles mehr, warten dort auf ihn. Mistle End ist voller Geheimnisse und ehe Cedrik sich versieht ist er ein Teil davon.

Interessante Aspekte und ein uralter Konflikt bringen Unruhe nach Mistle End. Der Greif spielt eine wichtige Rolle in dem Buch. In meinen Augen blieb er aber mehr eine Nebenfigur. Das hätte ich mir etwas anders gewünscht. Ich bin mir aber sicher, das sich dies in den Folgebänden vielleicht ändern wird.

Die Geschichte hat meinem Sohn und mir, sehr gut gefallen. Es wurde nie langweilig. Ständig passierte etwas und es gab immer etwas neues faszinierendes.

Dennoch war es nur der Beginn dieser geheimnisvollen Welt und in Band zwei wird es erst richtig beginnen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere