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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.10.2025

Herzensbuch, ach was sage ich -Reihe!

Frau Honig: Frau Honig und die Schule der Fantasie
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Meinung:
Bei dem neuen Frau Honig Band handelt es sich um ein Buch aus der Lesechecker Reihe. Dies bedeutet es eignet sich sehr gut für Lesemuffel oder für Kinder, die noch nicht ganz so gut lesen können. ...

Meinung:
Bei dem neuen Frau Honig Band handelt es sich um ein Buch aus der Lesechecker Reihe. Dies bedeutet es eignet sich sehr gut für Lesemuffel oder für Kinder, die noch nicht ganz so gut lesen können. Der für die Altersgruppe wenige Text und die kleinen Bilder, die verstreut über das ganze Buch in die Geschichte einfließen, machen es den Kindern einfacher Leseerfolge zu feiern.

Die Geschichte habe ich zusammen mit meinem neunjährigen Sohn gelesen. Dies war für ihn die erste Frau Honig Geschichte, er ist jedoch genauso begeistert von diesem zauberhaften Kindermädchen wie ich. Von daher werden wir in naher Zukunft sicherlich auch noch die anderen Titel aus dem Frau Honig Universum lesen.

Frau Honig ist dieses Mal als Vertretungslehrerin an einer Schule im Einsatz. Sie ist gar nicht angetan von dem strengen Lehrplan und bringt daher ziemlich viel Abwechslung in den trägen Schulalltag. So steht beispielsweise das Fach Glück auf dem Stundenplan. Die Kinder müssen sich zunächst an diese ungewöhnliche Herangehensweise gewöhnen, aber auch nicht jeder Lehrer findet die neue Lehrerin toll.
Frau Honig schafft es auch dieses Mal wieder einem als Leser ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Autorin Sabine Bohlmann schafft es in diesem Abenteuer, die Fantasie der Kinder anzuregen. Jede Menge Aufgaben, wie zum Beispiel auf dem Pausenhof mitten in einem Blätterhaufen ein Herbstgedicht zu schreiben, fördern die Kreativität der Kinder.

Richtig cool ist das Bienendaumenkino, welches den Leseerfolg anzeigt.

Am Ende des Buches warten dann noch Frau Honigs-Lieblingseselbrücken auf den Leser.

Fazit:
Für meinen Sohn war dies die erste Geschichte aus dem Frau Honig Universum. Aber schon nach kurzer Zeit war er von diesem zauberhaften Kindermädchen genauso fasziniert und begeistert wie ich. Mit leuchtenden Augen fragte er mich, ob es Frau Honig wirklich gibt.
Einfach wieder eine unfassbar schöne Geschichte, die Sabine Bohlmann hier geschrieben hat!

Veröffentlicht am 05.10.2025

Eindrückliches und poetisches Buch über die Naturgewalt Wind

Was uns der Wind erzählt
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Meinung:
Der Wind ist einfach eine faszinierende Naturgewalt, weswegen mich dieser Titel sofort angesprochen hat.

Das Buch ist bereits vor einiger Zeit im Achse Verlag erschienen, hat für mich jedoch ...

Meinung:
Der Wind ist einfach eine faszinierende Naturgewalt, weswegen mich dieser Titel sofort angesprochen hat.

Das Buch ist bereits vor einiger Zeit im Achse Verlag erschienen, hat für mich jedoch nichts von seiner Faszination verloren. Ein Thema, wie ich finde, das man jederzeit gut lesen kann, aber jetzt für den anstehenden Herbst die perfekte Lektüre ist.

Diese Geschichte bringt Kindern, aber auch Erwachsenen, den Wind ein wenig näher. Das Kind Lou wird vom Wind eingeladen, mit ihm auf eine spannende Entdeckungstour zu gehen. Den Kindern wird dabei unbewusst sehr viel Wissen über den Wind und seine Macht vermittelt. So wird beispielsweise erläutert, dass es verschiedene Arten von Wind geben kann. Ein Hauch, ein Lüftchen, eine Brise oder gar ein Sturm können verschiedene Arten des Windes sein. Auch, dass es viele verschiedene Winde mit unterschiedlichen Namen gibt, die überall auf der Welt zu finden sind, wie beispielsweise der Passat-Wind oder die Bora, lernen Kinder in diesem Buch.

So kommt es, dass dieses Bilderbuch absolut nicht nur etwas für Kinder ab fünf Jahren ist, sondern auch für Erwachsene eine spannende Lektüre ist.
Zudem würde ich dieses Buch unbedingt auch älteren Kindern empfehlen, die mit diesem Thema vielleicht noch mehr anfangen können als die junge Zielgruppe.

Der Zeichenstil ist ähnlich wie der Schreibstil recht poetisch, aber absolut atmosphärisch dargestellt. Ich könnte mir vorstellen, dass der Zeichenstil nicht den Geschmack eines jeden Kindes treffen wird, ich persönlich finde ihn für dieses Bilderbuch jedoch perfekt gewählt.

Fazit:
Ein absolut eindrückliches, aber auch poetisches Buch über die Naturgewalt Wind haben Anita Buchart und Lili Mossbauer zustande gebracht. Als Leser lernt man zudem einige wissenswerte Fakten über den Wind dazu und geht mit ihm auf eine spannende Reise.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Gelungener und stimmiger Abschluss der Reihe

Insel der wandernden Flüche - Caitlíns Bürde
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Reihe „Insel der wandernden Flüche“. Ein Quereinstieg macht hier absolut keinen Sinn und man sollte die ersten beiden Bände unbedingt ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Reihe „Insel der wandernden Flüche“. Ein Quereinstieg macht hier absolut keinen Sinn und man sollte die ersten beiden Bände unbedingt gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.

Nachdem mich der erste Band total begeistert hatte und ich den zweiten Band als ein wenig schwächer empfunden hatte, war ich super gespannt darauf, wie mir dieses Finale gefallen würde.

Die Situation auf der Insel Sidh spitzt sich immer mehr zu. Während Sky alles daran setzt die Flüche, die auf der Insel liegen, zu brechen, werden ihr vom Rat und den Bewohnern der Insel immer wieder Steine in den Weg gelegt. Und auch ihre Freundschaft zu Rory und Jamie wird auf eine harte Probe gestellt.

Protagonistin Sky hat in diesem Finale an vielen verschiedenen Fronten zu kämpfen. Nicht nur, dass die Flüche immer schlimmer werden, auch ihre Freundschaft zu Rory und Jamie gerät ins Wanken, als Sky aufgrund ihrer Unehrlichkeit für eine dramatische Situation sorgt.

Ihr seht also, es geht in diesem Finale äußerst packend zur Sache. Mir hat dieses Finale wieder genauso gut gefallen, wie der wundervolle erste Teil. Ich habe es geliebt, dass sich die Ereignisse hier förmlich überschlagen und Sky und der Leser kaum eine Ruhepause haben.

Auch das Ende hat mir unfassbar gut gefallen, müssen doch die verfeindeten Gruppierungen am Ende zusammenhalten.
Ich bin daher super zufrieden mit dem Ende des Buches.

Fazit:
Konnte ich mich dem bezaubernden, aber auch bedrohlichen Setting in Band 1 nur schwer entziehen, so hat mir das Finale wirklich kaum Zeit zum Luftholen beschert. Es wird dramatisch und packend, und ich kam als Leser voll auf meine Kosten. Für mich, wenn man den etwas schwächeren Mittelband nicht so stark bewertet, eine richtig tolle Reihe, die ich gerne noch einmal lesen möchte.

Veröffentlicht am 05.10.2025

Große Herausforderungen für eine taffe Prota in einer faszinierenden Welt

Myre – Im Schatten der Wanderer. Band 2
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den vierten Band rund um Protagonistin Myre. Ich denke, man kann auch mit diesem Band in die Reihe starten. Für das bessere Verständnis macht es aber Sinn zumindest ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den vierten Band rund um Protagonistin Myre. Ich denke, man kann auch mit diesem Band in die Reihe starten. Für das bessere Verständnis macht es aber Sinn zumindest den Vorgängerband gelesen zu haben.

Nachdem ich von Band 3 so begeistert gewesen war, freute ich mich sehr auf die Fortsetzung.

Zu Beginn muss ich jedoch gestehen, hatte ich ein wenig Eingewöhnungsprobleme und brauchte ein wenig, um mich wieder an die Geschichte und ihre Charaktere erinnern zu können.

Auch in diesem Band trifft Myre wieder jede Menge alte Bekannte, neue Verbündete und grausame Feinde. Ihr könnt euch also sicher sein, dass die Geschichte wieder einige dramatische Momente für den Leser bereithält.

Dabei sind es die absolut ausdrucksstarken und unfassbar schönen Illustrationen von Autorin Claudya Schmidt, durch die die Geschichte vorangetragen wird. Ich konnte gar nicht genug von diesem beeindruckenden Zeichenstil bekommen und brauchte für diesen Graphic Novel eindeutig länger als für andere Titel dieses Formates. Denn ich konnte mich an den Illustrationen wieder einfach nicht sattsehen. Dabei schaffen es die Bilder auch oftmals ohne Text, die Geschichte weiterzuerzählen.

Am Ende des Buches entführt uns die Autorin in die Entstehung der Bände drei und vier. Auch geht sie auf die Darstellung der vereinzelten Bilder ein und zeigt dem Leser sogar kleine Easter Eggs, die mir verborgen geblieben sind. Schon dieses zusätzliche Gimmick hat mich absolut begeistert.

Fazit:
Eine Geschichte, die die Protagonistin vor große Herausforderungen stellt, denn die Welt, in der Myre lebt, ist grausam und hart. Daher leidet man als Leser ganz besonders mit. Das absolute Highlight sind für mich jedoch wieder die traumhaft schönen Illustrationen, von denen ich gar nicht genug bekommen kann. Wer also gerne düstere Fantasywelten, gepaart mit genialen Zeichnungen liebt, der macht mit dieser Reihe absolut nichts verkehrt!

Veröffentlicht am 30.09.2025

Grundgedanke interessant, jedoch Buch mit kleineren Mängeln

Heir of Storms
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Meinung:
Blaze Geburt war alles andere als ein freudiger Tag für die Menschheit. Denn mit ihrer Geburt verwüstete ein gewaltiger Sturm das Land. Viele Menschen verloren ihr Leben und seitdem ist Blaze, ...

Meinung:
Blaze Geburt war alles andere als ein freudiger Tag für die Menschheit. Denn mit ihrer Geburt verwüstete ein gewaltiger Sturm das Land. Viele Menschen verloren ihr Leben und seitdem ist Blaze, die eine Sturmweberin ist, mit diesem Makel gebrandmarkt. Blaze Leben verändert sich jedoch, als sie gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Flint an einem Turnier um eine der vier Kronen des Königreiches teilnimmt. Am Hof des Kaisers warten jedoch nicht nur gefährliche Aufgaben auf sie, auch ihre Mitbewerber sind aufgrund Blaze Vergangenheit, alles andere als gut auf sie zu sprechen.

Mir hat die Idee gut gefallen, dass Protagonistin Blaze aufgrund ihrer Vergangenheit, für die sie nichts kann, von allen anderen gefürchtet und geächtet wird. Über so eine Protagonistin habe ich selten gelesen. Ich konnte daher sehr gut mit Blaze mitfühlen und verstand, dass sie sich in vielen Momenten einsam fühlt. Toll, dass wir mal keine Überfliegerin als Protagonistin haben.

Die Kehrseite der Medaille ist dann jedoch in diesem Fall, dass die Protagonistin immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen ist. Prinzipiell nichts Schlimmes, für mich nahm es jedoch ein wenig die Spannung aus der Geschichte, da mir in jeder brenzligen Situation bewusst war, dass gleich wieder irgendjemand kommt, um Blaze zu retten.

Ein weiterer Punkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist, dass Blaze immer wieder vom Erdspalter spricht und selten seinen echten Namen (Fox) nennt. Dies fand ich etwas respektierlich, da doch gerade sie ihr Leben lang eine Geächtete war und es nicht mochte, wie abwertend über sie gesprochen wurde.

Auch der Mittelteil zog sich in meinen Augen etwas. Dafür hält das Finale eine Überraschung bereit.

Fazit:
Für mich ein Buch, das von der Grundidee in allen Belangen punkten kann. Der Weltenaufbau ist gut durchdacht und spannend gewählt. Auch Protagonistin Blaze ist mal ein etwas anderer Charakter. Dennoch kränkelt das Buch in meinen Augen aufgrund o.g. Punkte.