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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2025

Ein fulminantes Finale einer mitreißenden Trilogie

Liga Lexis – Silberhelle Welten
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Ich habe Band 1 und Band 2 von Liga Lexis förmlich verschlungen. Bei Band 3 lief es etwas anders: Ich begann zu lesen, legte das Buch wieder weg und habe dann die ersten beiden Bände erneut gelesen. Ich ...

Ich habe Band 1 und Band 2 von Liga Lexis förmlich verschlungen. Bei Band 3 lief es etwas anders: Ich begann zu lesen, legte das Buch wieder weg und habe dann die ersten beiden Bände erneut gelesen. Ich hatte einfach zu viel vergessen, und das hohe Tempo des dritten Bandes fiel mir dadurch schwer.

Nach dem Auffrischen meines Wissens kann ich aber auch für Band 3 eine klare Leseempfehlung aussprechen. Die ersten beiden Bände haben mir persönlich zwar besser gefallen, doch Band 3 bietet ein wirklich unerwartetes und großartiges Ende für die Trilogie. Teilweise war mir die Handlung etwas zu rasant, sodass ich zwischendurch kurze Pausen brauchte, um mit neuer Energie in diese fantastische Welt einzutauchen. Aber es passt zum Inhalt und der Struktur des Buches, daher denke ich, das Tempo ist gewollt.

Annie hat in den drei Bänden unglaublich viel durchgemacht: Man misstraut ihr, redet sie klein, sie verliert Freunde und muss sich unzähligen Widrigkeiten stellen. All das macht sie stärker und bereitet sie auf ein Finale vor, auf das ich selbst absolut nicht vorbereitet war. Am Ende ergeben die Prologe und Epiloge der Vorbände plötzlich Sinn, was beim Lesen für einen echten Aha-Moment sorgt.

In diesem Band geht es noch einmal richtig ans Eingemachte: Nach Malices Flucht aus dem Limbus herrscht großes Chaos. Bücher werden verbrannt, Migra gejagt und mittendrin stehen Annie und ihre Freunde, verzweifelt auf der Suche nach einer Lösung um Malice endgültig zu besiegen und nicht nur zurück in den Limbus zu schicken.

Besonders mochte ich wieder die Dynamik zwischen Annie, Caspian, Fitz, Mac und Raj. Die Freundschaft, das Vertrauen, aber auch die Veränderungen in ihren Beziehungen sind deutlich spürbar. Auch wie Raj sich plötzlich vor seiner Großmutter zu Fitz bekennt - das fand ich so unendlich süß. Wie Mo Enders das beschrieben hat, einfach nur herzerwärmend.

Die Ausflüge in andere Werke der Weltliteratur waren in allen drei Bänden ein Highlight für mich und verliehen der Geschichte ein besonderes Flair. Ebenso mochte ich, dass bekannte Buchfiguren aus den vorherigen Bänden, wie etwa Glöckchen (aus Peter Pan) erneut auftauchten. Sehr gefallen hat mir zudem, dass man mehr über Annies Eltern erfährt – ich liebe es, wenn solche Hintergründe nach und nach aufgedeckt werden.


Bis zum Ende von Silberhelle Welten habe ich meiner 11-jährigen Tochter immer gesagt, dass sie die Reihe noch nicht lesen darf. Erst durch das Ende werden bestimmte Handlungen – wie der Selbstmord im Epilog von Nachtschwarze Worte – klarer und nachvollziehbarer. Jetzt darf sie die Trilogie ebenfalls verschlingen. ;)

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Mitreißendes Abenteuer auf der Urlaubsinsel Mallorca

DENKRIESEN - KIBU JUMPER® - Mallorca - "Schnitzeljagd durch Palma" | Band 4
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Vorweg: Ich habe auch den ersten Band der Kibu Jumper-Reihe gelesen – das war definitiv ein Vorteil. Wer einfach so in die Geschichte von i-Bob, Leni, Pipa und K einsteigt, könnte es anfangs etwas schwer ...

Vorweg: Ich habe auch den ersten Band der Kibu Jumper-Reihe gelesen – das war definitiv ein Vorteil. Wer einfach so in die Geschichte von i-Bob, Leni, Pipa und K einsteigt, könnte es anfangs etwas schwer haben, in die Handlung hineinzufinden.

Die Schnitzeljagd durch Palma führt unsere Freunde diesmal ins wunderbare, sonnige Mallorca. Da ich selbst schon einmal dort Urlaub machen durfte, habe ich das Buch ganz besonders genossen, es hat mich direkt wieder in Urlaubsstimmung versetzt. Aber auch für „Mallorca-Neulinge“ bietet die Geschichte viele liebevolle Details, die es dem Leser leicht machen, sich die Insel bildlich vorzustellen. Und man hat gleich eine Überblick über möglicher Attraktionen für einen Besuch auf der Mittelmeerinsel.

Unsere jungen Helden sind wieder ein großartiges Team und ergänzen sich wunderbar. Besonders der Neuzugang Schnitzel, das Schwein, ist super witzig und hat bei mir regelmäßig für Lacher gesorgt. Auch die neue Fähigkeit der KiBu, die tierische Sprachen übersetzen kann, gibt dem ganzen Buch nochmals einen zusätzlichen Flair. Ich finde es auch toll, dass die Kinder wieder einige einheimische Helfer gefunden haben, die sie bei der Suche unterstützen und vor den Bösewichten der Geschichte beschützen.

Im Band 4 geht es auf jeden Fall heiß zur Sache, Katorga und sein Helfer Hugo befinden sich zufälligerweise auch auf der Ferieninsel und sind so sehr präsent und jagen die vier Jumper und Schnitzel, dies sorgt nochmals für Spannung und Abwechslung. Langweilig wird das Buch definitv nicht.

Auch den Schreibstil der Autorin finde richtig gelungen für die Zielgruppe: witzige Wortgefechte der Jumper, viele interessante Informationen über die besuchten Orte – ohne dabei wie ein Reiseführer zu klingen – und ein toller Spannungsbogen, der einen richtig mitreißt.

Insgesamt ein wunderbar lebendiges, spannendes und humorvolles Abenteuer, das Lust auf Sonne, Strand und mehr Kibu Jumper Abenteuer macht!

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Veröffentlicht am 02.10.2025

Düster, spannend - aber für mich nicht die große Buchliebe.

Solitude 1: Devour the Light
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Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen – und die wurden leider nicht ganz erfüllt. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und würde es definitiv weiterempfehlen, wenn man Lust auf ein ...

Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen – und die wurden leider nicht ganz erfüllt. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und würde es definitiv weiterempfehlen, wenn man Lust auf ein Fantasy-Buch mit „starcrossed lovers“ hat. Es gibt hier zwar nicht viel Spice, aber dafür eine Menge Anziehungskraft.

Die Welt fand ich absolut genial. Düster, morbide, deprimierend – und gleichzeitig total faszinierend. Das Magiesystem und die Assassinen-Tiere haben für mich noch mal eins draufgesetzt. Dazu die ganzen Wendungen, Intrigen und Verrätereien … das hat einfach richtig gut gepasst und die kleineren Schwächen ziemlich wettgemacht.

Louve als Hauptfigur ist echt spannend. Am Anfang war ich mir noch unsicher, ob das alles so stimmig ist, aber je länger man liest, desto besser versteht man sie und ihre Art zu handeln. Enean dagegen wirkte auf mich manchmal ein bisschen naiv oder fast schon jugendlich. Er will unbedingt bei Louve sein, denkt aber nicht immer zu Ende, was das nach sich zieht. Gerade bei so einem alten, mächtigen Wesen hätte ich eigentlich mehr Weitsicht erwartet. Trotzdem mochte ich, dass er am Ende eben nicht so böse ist, wie alle denken – das hat ihn für mich noch mal interessanter gemacht.

Den zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall anschauen, weil ich wissen will, wie’s weitergeht. Aber es ist jetzt nicht das Buch, für das ich am Erscheinungstag sofort in die Buchhandlung renne.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Sonnenverwöhnte Strände, sexy Rettungsschwimmer und ein düsteres Geheimnis

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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The Summer That Broke Us spielt am sonnenverwöhnten Strand von Malibu. Sutton kehrt zum dritten Mal als Rettungsschwimmerin zurück, doch diesmal ist es besonders, Zum ersten Mal hat sie ihre beste Freundin ...

The Summer That Broke Us spielt am sonnenverwöhnten Strand von Malibu. Sutton kehrt zum dritten Mal als Rettungsschwimmerin zurück, doch diesmal ist es besonders, Zum ersten Mal hat sie ihre beste Freundin Layla überreden können, mitzukommen. Was wie ein unbeschwerter Sommer voller Sonne, Meer und Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Netz aus Geheimnissen und dunklen Wahrheiten, die unter der scheinbar idyllischen Oberfläche lauern.

Obwohl Sutton und Layla schon seit Ewigkeiten beste Freundinnen sind, beginnt es in Malibu zwischen den beiden zu kriseln. Die Situation spitzt sich zu, als Sutton gezwungen ist, bei Laylas Exfreund Ben einzuziehen. Zwischen Sutton und Ben fliegen zwar die Funken – doch Sutton trägt ein Geheimnis mit sich, das Ben niemals erfahren darf.

Lucia Sterling ist mit diesem Roman ein fesselndes Leseerlebnis gelungen. Ihr Schreibstil ist leichtgängig, bildhaft und atmosphärisch: Beim Lesen hatte ich das Gefühl, direkt an den sonnigen Stränden Malibus zu stehen, die Beach-Tower wie in Baywatch vor Augen, das blaue Meer und die tosenden Wellen an den Klippen.

Besonders spannend fand ich den abwechselnden Perspektivwechsel zwischen Sutton und Ben, ergänzt durch Tagebuchauszüge einer unbekannten Person, die der Geschichte zusätzliche Tiefe und Dynamik verleihen.

Sutton ist eine beeindruckende Protagonistin: stark und entschlossen, zugleich aber auch von Schuldgefühlen zerfressen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als einen normalen Sommer mit Layla zu verbringen, und doch steht ihr Geheimnis immer wieder zwischen ihnen. Ben hingegen war mir anfangs furchtbar unsympathisch – arrogant, kalt, unnahbar. Doch nach und nach zeigt sich, dass diese Härte nur Fassade ist und er in Wahrheit selbst eine große Last trägt. Auch die Nebenfiguren wie Layla, Jackson und Clarissa sind facettenreich und fügen sich stimmig in die Handlung ein.

Die Anziehungs- und Abstoßungsdynamik zwischen Sutton und Ben ist hervorragend umgesetzt – durch die wechselnden Erzählperspektiven kann man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben.

Alles in allem hat mich The Summer That Broke Us begeistert. Ein atmosphärischer, intensiver Roman voller Emotionen, Geheimnisse und Sommerflair. Ich freue mich schon jetzt auf Band 2!

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Lilimotts spannende Geschichte – auch wenn die Bilder im Kopf ausblieben

Dämmernachtstraum
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Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht. Obwohl die Autorin eine detailreiche Sprache verwendet und sowohl Szenen als auch Charaktere lebendig beschreibt, konnte mich der Schreibstil nicht ...


Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht. Obwohl die Autorin eine detailreiche Sprache verwendet und sowohl Szenen als auch Charaktere lebendig beschreibt, konnte mich der Schreibstil nicht vollständig abholen. Mein Kopfkino kam nicht richtig in Gang – und das ist für mich essenziell für ein richtiges Lesevergnügen.

Trotzdem hat mich die Protagonistin Lilimott schnell für sich eingenommen. Als Mädchen, das ihr Leben lang unsichtbar war, muss sie plötzlich über sich hinauswachsen. Ihre Entwicklung – von der unbemerkten Außenseiterin zur „Großen Retterin“ – fand ich sympathisch und glaubwürdig erzählt. Besonders schön fand ich, wie sie lernt, an sich selbst zu glauben, und es schließlich sogar schafft, die verfeindeten Nachtspinste und Tagholde zu vereinen – keine leichte Aufgabe. Lil lernt, für sich und andere einzustehen, und das wurde sehr feinfühlig und nachvollziehbar dargestellt.

Auch die Welt der Nachtspinste und Tagholde ist mit viel Fantasie gestaltet. Jedes Wesen hat ein eigenes, besonderes Aussehen und einen klar erkennbaren Charakter. Besonders ins Herz geschlossen habe ich den kleinen Taghold Habibi – einfach süß! Auch Lilimotts bester Freund Kasimir und ihre Schwester Ruby fand ich großartig. Sie stärken Lils Selbstwertgefühl und unterstützen sie – direkt und indirekt – auf ihrer Reise.

Auch wenn der Funke bei mir nicht zu hundert Prozent übergesprungen ist, bietet das Buch eine originelle und warmherzige Geschichte über Mut, Selbstvertrauen und das Einstehen für sich selbst und andere. Ich vermute, meine Tochter wird das ganz anders sehen. Ich bin gespannt auf ihre Meinung, wenn sie das Buch gelesen hat :)

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