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Iridia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Konnte mich ewig nicht richtig abholen - am Schluss dann super!

Born of Salt and Storm
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Ich habe vorab eine Leseprobe gelesen, die von der Idee her sehr vielversprechend klang und richtig viel Potenzial für eine tolle Romantasy hatte. Deshalb habe ich mich auch um ein Rezensionsexemplar beworben.

Leider ...

Ich habe vorab eine Leseprobe gelesen, die von der Idee her sehr vielversprechend klang und richtig viel Potenzial für eine tolle Romantasy hatte. Deshalb habe ich mich auch um ein Rezensionsexemplar beworben.

Leider ist die Geschichte für mich bis weit über die Hälfte eher vor sich hingetümpelt. Ich hatte gehofft, dass sich mehr Dynamik entwickelt oder zumindest mehr Funken zwischen Tevi und Eero sprühen, das war für mich aber nicht ausreichend spürbar.

Ich habe das Buch trotzdem bis zum Ende gelesen und muss sagen: Auf den letzten 50–70 Seiten nimmt es endlich Fahrt auf, und da konnte ich dann auch wirklich in die Geschichte eintauchen.

Das Worldbuilding fand ich richtig stark. Ich konnte mir alle Locations gut vor meinem geistigen Auge vorstellen, und besonders die Heimatstätte von Eeros Volk war sehr atmosphärisch beschrieben.

Tevi und Eero fand ich persönlich erst gegen Ende wirklich spannend als Charaktere. davor war es für mich eher so ein „naja“. Dafür haben mir Eeros Wellenbringer-Freunde richtig gut gefallen.

Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich so schwer in das Buch reingefunden habe. Wenn man sich die vielen positiven Bewertungen anschaut, scheint es eher an mir zu liegen. Vielleicht lag es auch daran, dass das Buch, das ich direkt davor gelesen habe, ein absolutes Highlight für mich war.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

"Mein Herz war so von unseren Erinnerungen erfüllt,...

Picking Daisies on Sundays
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..dass mein ganzer Körper wie ein Fotoalbum bebildert war." Zitat aus dem Buch.

Picking Daisies on Sundays ist ein wunderbares Buch. Mich hat der Schreibstil der Autorin so mitgerissen, dass ich es in ...

..dass mein ganzer Körper wie ein Fotoalbum bebildert war." Zitat aus dem Buch.

Picking Daisies on Sundays ist ein wunderbares Buch. Mich hat der Schreibstil der Autorin so mitgerissen, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe.

Die Second-Chance-Geschichte von Dani / Daisy und Levi ist einfach nur zuckersüß und entlässt den Leser mit einem richtig guten Gefühl in die Realität. Natürlich gab es ein paar Situationen, wo ich mir dachte: „Oh Gott – redet einfach miteinander.“ Aber das wäre dann irgendwie nicht in character bei Dani gewesen.

Dani ist so eine liebenswerte junge Frau, aber durch viele Hänseleien in der Kindheit fehlt es ihr deutlich an Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Im Laufe des Buches blüht sie immer wieder auf, zieht sich dann aber durch Missverständnisse in ihr Schneckenhaus zurück. Das war manchmal doch sehr lästig, da so viele Missverständnisse zwischen ihr und Levi herrschen und eine Aussprache mehr als hilfreich gewesen wäre.

Levi ist ein echtes Herzchen. Tolles Book-Boyfriend-Material.

Auch Danis Freundeskreis / Studienkolleginnen und Levis Familie bzw. Bella bringen eine zusätzliche Tiefe in das Buch, da alle Charaktere stimmig und sympathisch wirken.

Für mich war Picking Daisies on Sundays ein wirklich herrliches Buch für einen erholsamen Sonntag auf der Couch.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Alte Legende im neuen Gewand

His Monstrous Heart
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Alte Story in neuem Gewand – und für mich hat das richtig gut funktioniert.
Ich mochte die Andromeda-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form schon immer sehr, deshalb hat mich das Buch von Lara Große sofort ...

Alte Story in neuem Gewand – und für mich hat das richtig gut funktioniert.
Ich mochte die Andromeda-Geschichte in ihrer ursprünglichen Form schon immer sehr, deshalb hat mich das Buch von Lara Große sofort angesprochen. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Die Autorin greift die bekannte Geschichte auf, nimmt sie als Grundlage und erschafft daraus etwas Eigenes. Eine neue Fantasywelt, die sich stark am antiken Griechenland orientiert: von Kleidung über Denkweise bis hin zum Glauben. Gleichzeitig hat jedes Land dieser Fantasywelt seine Besonderheiten, seine eigene Kultur und Sprach, was die Welt sehr lebendig macht. Für mich hatte das Ganze den Vibe des antiken Mittelmeerraums.

Der Einstieg ins Buch ist direkt dramatisch: Andromeda soll mit einem gerade einmal elfjährigen Prinzen verheiratet werden, um die Macht Tessaliens zu stärken und sich gegen das Imperium zu schützen. Doch genau dieses Imperium bekommt Wind davon und schickt ein Seemonster, um die Stadt anzugreifen.
Andromeda wird schließlich an die Felsen gekettet und als Opfer dargebracht und genau hier nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Denn sie wird nicht einfach gerettet, sondern vom Seemonster ins Imperium verschleppt.

Andromeda ist für mich eine unglaublich starke Protagonistin. Man merkt, dass sie als Prinzessin erzogen wurde, aber gleichzeitig ist da so viel mehr. Sie nimmt nicht einfach alles hin, sondern stellt sich gegen das, was von ihr erwartet wird. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich wirklich beeindruckt und auch berührt.
Ketos, der General des Imperiums, ist ein richtig spannender Gegenpart zu ihr. Zwischen den beiden knistert es gewaltig – im einen Moment fliegen die Funken, im nächsten die Fetzen. Diese Dynamik hat mir unglaublich gut gefallen. Und je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto schwerer wird es, ihn nicht ins Herz zu schließen. Seine Geschichte hat mich ehrlich gesagt ziemlich getroffen.
Und dann ist da noch Ren, der Kaiser des Imperiums... und ja, der hat mich wirklich wütend gemacht. Ketos wurde einst in die kaiserliche Familie aufgenommen, aber die Art, wie Ren ihn behandelt, ist einfach nur frustrierend. Dieses Gefühl von „Ich darf alles, weil ich die Macht habe“ – das hat mich beim Lesen richtig aufgeregt.

Die Story selbst hat mich total mitgerissen. Die Mischung aus Charakterentwicklung, Tempo und emotionalen Momenten ist für mich einfach aufgegangen. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und hätte es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen. Auch der Schreibstil hat mich voll abgeholt – leicht zu lesen, aber trotzdem intensiv und mitreißend.

Und dann dieses Ende…
Ganz ehrlich: fies. Richtig fies. Dieser Cliffhanger macht es einem unmöglich, nicht sofort wissen zu wollen, wie es weitergeht. Ich hoffe wirklich sehr, dass Band 2 nicht lange auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Ein Leben zwischen zwei Welten

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Ich habe mich für das Buch entschieden, weil mich die Idee rund um die Geschichte des Erlkönigs sofort angesprochen hat. Diese Mischung aus realem Alltag und einer geheimnisvollen, anderen Welt fand ich ...

Ich habe mich für das Buch entschieden, weil mich die Idee rund um die Geschichte des Erlkönigs sofort angesprochen hat. Diese Mischung aus realem Alltag und einer geheimnisvollen, anderen Welt fand ich von Anfang an total reizvoll.
Letty lebt tagsüber ein ganz normales Leben, während sie nachts in das Reich des Erlkönigs reist, um dort Zeit mit Will – dem Sohn des Erlkönigs – zu verbringen und Aufträge für seinen Vater auszuführen.

Letty und Will sind mir schnell ans Herz gewachsen. Letty war für mich stellenweise ein bisschen anstrengend mit ihrer „Ich will nicht erwachsen werden“-Einstellung – aber gleichzeitig ist genau das auch wieder total nachvollziehbar. Sie ist ein Teenager, und diese Unsicherheit, dieses Festhalten wollen an dem, was man kennt, passt einfach sehr gut zu ihr. Gerade für ein Young-Adult-Buch wirkt das alles sehr authentisch.
Will hingegen bringt eine ganz andere, ruhigere Seite mit. Obwohl er schon so viele Jahrhunderte gelebt hat, sehnt er sich einfach nur nach einem normalen Leben – fern von seiner Rolle als Nachtmahr, der den Menschen ihre Träume raubt und sie dadruch unglücklich macht. Das hat ihn für mich sehr greifbar gemacht.

Auch die Nebenfiguren, sowohl Lettys Freundeskreis als auch Wills Geschwister, fügen sich schön ins Gesamtbild ein und wirken nicht einfach nur als wären sie dazu da, die Geschichte voranzutreiben, sondern wirklich durchdacht.
Das Reich des Erlkönigs, Annwn, ist atmosphärisch beschrieben. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen, irgendwie ruhiger, fast wie vor der industriellen Revolution. Im Kontrast dazu steht Lettys Alltag, der sich sehr real und vertraut anfühlt.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, flüssig und bildhaft. Besonders gut gefallen hat mir der Wechsel der Perspektiven zwischen Letty und Will, weil man so ihre Gedanken und Gefühle besser verstehen konnte und beiden Figuren näherkommt.

Was mich allerdings ein wenig enttäuscht hat, war der Einstieg. Der erste Teil zieht sich für mein Empfinden etwas, weil lange nicht wirklich viel passiert. Es fühlt sich eher wie ein Dahinplätschern des Alltags an, ohne große Überraschungen oder Wendungen. Ich habe mir da ein bisschen mehr Spannung oder zumindest mehr "Funkenflug" zwischen Letty und Will erhofft.
Im zweiten Teil wird es dann deutlich intensiver, die Geschichte gewinnt an Tempo und auch die Beziehung zwischen Letty und Will entwickelt sich spürbar weiter. Umso mehr hat es mich dann gestört, dass das Ende recht abrupt kam – ich hätte mir gewünscht, noch ein bisschen mehr über die aktuelle Situation zu erfahren. Ich habe kein Problem mit Cliffhanger, aber hier wars mir "zu wenig"

Trotzdem ist es für mich eine schöne Geschichte für zwischendurch, mit einer tollen Grundidee und Figuren, die einem im Kopf bleiben. Ich bin auf jeden Fall neugierig genug, um auch den zweiten Teil lesen zu wollen.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Tracy Wolff for Kids = Richtig fesselnder Lesestoff

Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter
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Ich mag die Autorin Tracy Wolff – aus Erwachsenensicht. Als ich dieses Kinderbuch sah, wollte ich es unbedingt für meine 11-jährige Tochter haben. Und ich muss sagen: Auch ich war begeistert.

Penelope ...

Ich mag die Autorin Tracy Wolff – aus Erwachsenensicht. Als ich dieses Kinderbuch sah, wollte ich es unbedingt für meine 11-jährige Tochter haben. Und ich muss sagen: Auch ich war begeistert.

Penelope (Elli) und ihr Bruder Paris starten in ihr erstes Schuljahr an der Aximander Academy. Penelope hat ihr Schulleben bereits perfekt durchgeplant und ist fest davon überzeugt, im organisierten Haus der Athene aufgenommen zu werden. Doch vom ersten Moment an geht so ziemlich alles schief und sie landet ausgerechnet im chaotischen Wohnheim der Aphrodite. Während Penelope noch nach Schlupflöchern sucht, rutscht sie immer tiefer in ein Abenteuer und merkt schnell, dass im Leben nicht nur Regeln zählen, sondern auch Spaß.

Penelope war mir zu Beginn ehrlich gesagt ziemlich unsympathisch: Miss Überperfekt, überorganisiert, überheblich – und noch so einige „über“. Doch während sie anfangs vom glitzernden Haus der Aphrodite und seinen herrlich chaotischen Bewohnern völlig überfordert ist, taut sie nach und nach auf. Sie lernt viel über sich selbst, über Freundschaft und darüber, wer sie eigentlich ist und sein möchte.

Meine Tochter liebt griechische Mythologie und war absolut angetan von dem Buch. Penelope, ihre Freundin Fifi und vor allem Penelopes Muse haben sie immer wieder zum Schmunzeln gebracht.
Auch ich fand die Geschichte spannend, lebendig und richtig mitreißend.

Tracy Wolff hat einfach einen tollen, fesselnden Schreibstil. Trotz meiner anfänglichen Sympathieprobleme konnte ich bald wunderbar mit Penelope mitfühlen und mitfiebern. Aftermyth hat mich definitiv in seinen Bann gezogen und ich freue mich jetzt schon sehr darauf zu erfahren, wie es mit Penelope und ihren Freunden weitergeht.

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