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Veröffentlicht am 19.05.2025

📚 Ein mysteriöser Buchladen und drei miteinander verwobene Geschichten, die voller Geheimnisse und Wunder sind…✨

Der verschwundene Buchladen
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»Der verschwundene Buchladen« von Evie Woods hat mich direkt durch das verwunschen aussehende Cover und den wunderschönen Farbschnitt angezogen. Als ich den Titel gelesen und somit erfahren habe, dass ...

»Der verschwundene Buchladen« von Evie Woods hat mich direkt durch das verwunschen aussehende Cover und den wunderschönen Farbschnitt angezogen. Als ich den Titel gelesen und somit erfahren habe, dass es um einen verschwundenen Buchladen geht, wurde ich quasi zum Kauf ‚gezwungen‘. Dennoch war das Buch ganz anders als anfangs durch den Klappentext erwartet und hat mich absolut positiv überrascht: Eine Mischung aus historischem Roman, einer fantastischen Geschichte, bei der zwischen Welten gewechselt werden kann, sowie einer Aufschlüsselung verschiedenster Biografien, die zu einer gemeinsamen Geschichte verwoben werden. Warnung: Dennoch behandelt der Roman schwerwiegende Themen und ist mitnichten eine leichter, jugendlicher Fantasyroman.

Inhalt
Der Roman erzählt die Geschichte drei verschiedener Figuren (Opaline, Martha und Henry) auf zwei Zeitebenen (im Jahr 1921 und der Gegenwart). Die drei Charaktere führen vollkommen unterschiedliche Leben mit den individuellen Herausforderungen ihrer Zeit, sind aber alle durch eines verbunden: den mysteriösen, verschwundenen Buchladen.

Schreibstil
Die einzelnen Geschichten von Opaline, Martha und Henry werden aus der Ich-Perspektive in getrennten, sich abwechselnden Kapiteln erzählt. Was am Anfang vielleicht etwas verwirrend anmutet, wird beim Lesen zu wunderbaren Erlebnisberichten der drei Protagonisten, welche uns als Leser alles mitfühlen und direkt miterleben lassen. Der Schreibstil passt sich den Jahren, in welchen die Handlung spielt, an, wodurch ich mich ganz in die jeweilige Zeit hineinversetzt gefühlt habe. Mir gefallen besonders poetische Schreibstile und hier wurde ich absolut nicht enttäuscht.

Figuren
Im Jahr 1921 treffen wir auf Opaline, eine junge Frau aus privilegiertem Stand, für welche ihr Bruder das Schicksal einer sich für die Familie finanziell lohnenswerten Ehe gewählt hat. Opaline möchte sich den Zwängen ihrer Zeit widersetzen und nimmt daraufhin ihr Leben selbst in die Hand. Sie flüchtet nach Paris, um ihre Geschichte umzuschreiben und sich dort ein neues Leben zu ermöglichen.
Henry ist vernarrt in Literatur und seltene Manuskripte und ist auf der Suche nach einem Buchladen, den er einst besucht hat – doch dieser ist nicht auffindbar. Bei seinen Recherchen lernt er sodann Martha kennen.
Martha ist eine skeptische, junge Frau, die sich auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann in Dublin wiederfindet. Um sich über Wasser zu halten, nimmt sie eine Stelle als Hausmädchen an. Dort trifft sie zufällig auf Henry und hilft ihm bei seiner Suche nach dem Buchladen und verschollenen Manuskripten.
Durch die verschiedenen Perspektiven erleben wir ein Abenteuer, das von Anfang an fesselt. Die drei emotionalen Geschichten lassen nicht zu, das Buch zur Seite zu legen – vor allem, weil immer der Aufklärung entgegengefiebert wird, was denn nun genau die drei verbindet…

Meine Meinung
Für mich war der Roman literarisch besonders – besonders tiefgründig, poetisch, geheimnisvoll, magisch und verwunschen. Ich würde ihn definitiv für diejenigen weiterempfehlen, die ein eher anspruchsvolleres Werk lesen möchten, das sie berührt, miträtseln und staunen lassen soll. Man spürt in jeder Zeile die Liebe zu Büchern und auch zu klassischer Literatur. Die Geschichte als solche bleibt immer real, zwar voller Fantasie, aber nie so weit, dass es ins Unglaubwürdige oder Absurde abdriftet. Die Magie des Romans wird dadurch hervorgerufen, dass es immer neue Rätsel gibt, immer etwas Unerklärtes im Raum steht und dass der Ort ‚Buchhandlung‘ immer schon mit einer geheimnisvollen Atmosphäre einhergeht, weil jedes Buch uns seine ganz eigene Geschichte zuflüstert – wir müssen nur hinhören! Mein abschließendes Fazit: Der Roman war für mich wie das seichte Abtauchen in eine ganz andere Welt voller Verzauberung, Büchern und Geheimnissen.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Spicy Romance zwischen einer Eiskunstläuferin und einem Hockey-Spieler! ⛸️ 🏑

Icebreaker
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»Icebreaker« ist der erste Band der Maple-Hills-Buchreihe von Hannah Grace. Das Buch war lange Zeit so gehyped, dass ich es auch lesen musste – und ich wurde nicht enttäuscht! Ich habe die englische Version ...

»Icebreaker« ist der erste Band der Maple-Hills-Buchreihe von Hannah Grace. Das Buch war lange Zeit so gehyped, dass ich es auch lesen musste – und ich wurde nicht enttäuscht! Ich habe die englische Version des Buches gelesen und würde es auf jeden Fall vom Schreibstil her auch Sprachlernern empfehlen.

Inhalt
Anastasia Allen ist eine begnadete Eiskunstläuferin und schon immer träumt sie davon, es zu den Olympischen Spielen zu schaffen. Sie bekommt ein Stipendium an der renommierten University of California und ist damit ihrem Traum ein Stück nähergekommen. Sie trainiert unentwegt mit ihrem Partner Aaron und hält sich genaustens an ihre Trainings- & Ernährungspläne, um das Beste aus sich herauszuholen. Neben dem Eiskunstlauf bleibt nicht viel Zeit für etwas anderes… Doch dann muss eine der wenigen Eissporthallen schließen und auch ihr Partner fällt plötzlich aus. Zu allem Übel ist es auch noch Nathan Hawkins – der Kapitän vom Eisho-ckeyteam, mit dem sie sich die Eisbahn nun teilen muss – der ihr anbietet, als Ersatz einzuspringen. Anastasia stimmt zu, doch sie darf sich keine Ablenkungen leisten, wenn sie ihr großes Ziel erreichen will, aber Nathan hat eine unfassbare An-ziehung auf Anastasia und was sie nicht weiß: Er begehrt sie auf eine Art und Weise, die nicht nur das Eis schmelzen lassen kann…

Schreibstil
Wir erleben die Geschichte sowohl aus Anastasias als auch Nathans Sicht, indem die Perspektive nach jedem Kapitel wechselt. Hannah Grace hat einen ganz wunderbaren, leichten und lockeren Schreibstil. Ich bin nicht besonders gut in Englisch und konnte das Buch trotzdem flüssig und ohne größere Verständnisschwierigkeiten lesen. Das Buch zeichnet sich insbesondere durch seine spicy Szenen aus, aber auch Humor, Drama und tiefe Gefühle kommen nicht zu kurz!

Figuren
Ich liebe Anastasias Charakter und konnte mich so gut mit ihr identifizieren: Sie ihr ehrgeizig und ambitioniert, sie trainiert unermüdlich und möchte Großes erreichen. Eiskunstlauf ist ihre Passion! Zusätzlich ist sie warmherzig, mitfühlend und pflegt Freundschaften wie einen großen Schatz.
Nathan ist hot und das nicht vordergründig wegen eines durchtrainiertes Hockey-Bodys, sondern vielmehr durch seine fürsorgliche, beschützerische und aufopferungsvolle Art, bei der einem das Herz ganz warm wird. Er liebt mit jeder Faser seines Körpers und zeigt es nicht durch Worte, sondern Taten. Er ist als Kapitän seines Hockey-Teams ein absoluter Teamplayer und steht hinter seinen Freunden.
Ich mochte besonders, dass sich die Beziehung zwischen beiden so unglaublich authentisch angefühlt hat, da sie sich zwar schnell körperlich nähergekommen sind, aber wahre Gefühle erst mit der Zeit und im Laufe ihrer freundschaftlichen Beziehung entstanden sind.
Hannah Grace hat darauf geachtet, dass ihre Figuren nicht nur zweidimensional bleiben. Sie hat ihnen Tiefe gegeben, indem sie nicht nur gut oder böse sind. So kommen auch tiefgreifende Thematiken wie ein gestörtes Essverhalten, Bodyshaming, schwierige Beziehungen zu den Eltern, Therapie und toxische Beziehungen zur Sprache.

Meine Meinung
Ich mochte den Roman so, so gerne! Er war unglaublich vielfältig und hat nicht nur die Beziehung zwischen Anastasia und Nathan in den Vordergrund gestellt, sondern auch Freundschafts-Beziehungen oder familiäre Beziehungen. Dadurch war das Buch so immens tiefgründig und hat echte Gefühle aufkommen lassen. Ich war wütend, traurig, überrascht, habe gelacht und geschmunzelt und mich zuletzt in Anastasia und Nathan als Paar absolut verliebt! ♥

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Veröffentlicht am 30.01.2025

💌 Eine prickelnde Arbeitsrivalität, zwei magische Schreibmaschinen und ein göttlicher Krieg 💌

Divine Rivals
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»Divine Rivals« ist der erste Band der ›Letters-of-Enchantment‹-Dilogie von Rebecca Ross. Das Buch hat einen ziemlichen Hype auf Bookstagram ausgelöst und ich kann es absolut verstehen! Ein Rivals-to-Lovers-Roman, ...

»Divine Rivals« ist der erste Band der ›Letters-of-Enchantment‹-Dilogie von Rebecca Ross. Das Buch hat einen ziemlichen Hype auf Bookstagram ausgelöst und ich kann es absolut verstehen! Ein Rivals-to-Lovers-Roman, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat: romantisch, tiefgründig und bewegend ♥

Inhalt
Seit ihr Bruder freiwillig in den Krieg gezogen ist, muss die 18-jährige Iris selbst Verantwortung übernehmen. Ihre Mutter ist dem Alkohol verfallen und somit ist Iris plötzlich die alleinige Versorgerin der Familie. Sie beschließt, die Schule abzubrechen und bekommt glücklicherweise einen Job bei einer hochangesehenen Zeitung: Der Oath Gazzette. Ihr Job ist nicht immer leicht, denn sie steht unter ständigem Druck, sich gegen ihren direkten Konkurrenten Roman zu behaupten und dadurch den begehrten Job als Kolumnistin zu ergattern.
Als Ausgleich beginnt sie, Briefe an ihren Bruder zu schreiben und zwar mit der alten Schreibmaschine ihrer Großmutter. Iris schreibt all‘ ihre Gedanken und Gefühle auf Papier und findet dann heraus, dass die Briefe verschwinden, wenn sie diese in ihren Kleiderschrank legt. Sie glaubt fest daran, dass ihr Bruder die Briefe vielleicht erhält, bis ihr auf einmal ein Unbekannter antwortet. Dennoch entsteht zwischen Iris und diesem Unbekannten eine tiefgreifende Brieffreundschaft und die Worte, die beide austauschen, bedeuten Iris immens viel… doch da ist auch noch Roman! Denn obwohl er ihr unerträglich arroganter Konkurrent ist, ist nicht von der Hand zu weisen, dass sie irgendetwas zu verbinden scheint. Aber was Iris nicht weiß: Ihr geheimer Brieffreund ist eben genau der Roman.
Als Iris dann von einem auf den anderen Tag ihren Job kündigt und an die Front reist, um von dort für die Konkurrenz-Zeitung als Kriegskorrespondentin zu arbeiten, wird Roman klar, dass er nicht ohne Iris leben kann und er löst kurzerhand seine eigene Verlobung auf, um ihr nachzureisen. Doch Iris ist nicht ohne Grund an die Front gezogen. Allem voran möchte sie mehr über das Kriegsgeschehen in Erfahrung bringen und erhofft sich, zumindest ein Lebenszeichen ihres Bruders zu finden.
Welche dunklen Geheimnisse sind der Auslöser des schrecklichen Krieges zwischen den Göttern? Wird Iris ihren Bruder wiedersehen? Und wie wird Iris reagieren, wenn sie erfährt, dass es Roman ist, mit dem sie über so lange Zeit über ihre tiefsten Gefühle geschrieben hat?

Schreibstil
Der Schreibstil von Rebecca Ross ist einfach nur magisch. Sie versteht es, durch ihre Worte hindurch eine gesamte Welt entstehen zu lassen, in der Götter und magische Schreibmaschinen vorstellbar werden. Ihre Sprache ist poetisch, aber auf so authentische Weise, dass es niemals ins Kitschige abdriftet. Sie hat mich mit ihren Worten bewegt, sodass ich mit Iris und Roman, aus deren Sicht die Geschichte geschildert wird, zu jeder Zeit mitgefühlt habe.
Ich liebe es, wie die Briefe, die eine tragende Rolle in der Geschichte einnehmen, auch in einer anderen Schriftart geschrieben wurden und sich dadurch vom Rest des Textes abheben und gleichzeitig perfekt eingebettet werden.

Figuren
Iris ist ein unglaublich starker, mutiger und verantwortungsvoller Charakter. Ihre eigene Lebensgeschichte ist leider nicht ganz einfach: Ihren Bruder hat sie seit Monaten nicht mehr gesehen und sie trägt deswegen nicht nur ihren eigenen Schmerz, sondern zugleich auch den Schmerz ihrer Mutter mit sich im Herzen. Trotzdem ist sie klug und gewitzt. Ihr Schreibstil zeichnet sie durch große Gefühle und Authentizität aus.
Roman hingegen wirkt zunächst etwas überheblich und in sich gekehrt. Später erfährt man aber, dass auch er ein kompliziertes Verhältnis zu seiner Familie pflegt und sich auch bei ihm die Wunden eines Verlusts nie ganz schließen konnten.
Ich mag die Dynamik zwischen den beiden. Wie sie sich immer gegenseitig aufziehen und gleichzeitig jederzeit füreinander einstehen würden, wenn es darauf ankommt. Ihre Liebe ist bereits so erwachsen und tiefgründig, weil sie schon von Anfang an damit begonnen haben, sich vollständig zu öffnen und ihre Gefühle in Worten offenzulegen.

Meine Meinung
Das Cover ist natürlich ein absoluter Hingucker. Ich liebe die Version mit dem Farbschnitt so, so sehr – wunderschön gestaltet! Das war überhaupt erst der Grund, weswegen ich zu dem Buch gegriffen habe. Davon abgesehen ist dieser Fantasy-Roman aber auch inhaltlich in jeder Hinsicht überzeugend. Allerdings sollte angemerkt werden, dass es wirklich zu vielen Schilderungen von Krieg und Gewalt kommt. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass das Briefeschreiben stärker in den Vordergrund tritt. Jedoch gewann der Roman auch erst dadurch seine gefühlsmäßige Tiefe und neben Schmerz und Kummer war auch immer Hoffnung und Liebe zu spüren. Ich hoffe, dass im zweiten Teil noch mehr auf die Welt der Götter eingegangen wird und wir mehr Hintergrundinformationen zum Auslöser dieses Kriegs erhalten.
Ich freue mich sehr darauf, den zweiten Teil zu lesen und kann dieses Romantasy-Buch wirklich nur jedem ans Herz legen!

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Über die Magie von Buchläden und die Geschichten, die ihnen entspringen 📚✨

Der schönste Ort der Welt
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›Der schönste Ort der Welt‹ ist eine Kurzgeschichten-Sammlung mit 20 Geschichten, die alle am Tatort Buchhandlung spielen. Jeder kennt die Magie, die Buchläden mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre aufkommen ...

Der schönste Ort der Welt‹ ist eine Kurzgeschichten-Sammlung mit 20 Geschichten, die alle am Tatort Buchhandlung spielen. Jeder kennt die Magie, die Buchläden mit ihrer ganz eigenen Atmosphäre aufkommen lassen: Der Geruch von Büchern, das Stöbern in den bis oben hin voll bestückten Regalen und das Knistern von Seiten, wenn man ein Buch aufschlägt und darin blättert. Eine Buchhandlung ist ein ganz und gar einzigartiger und atmosphärischer Ort mit all den vielen Geschichten, die ihm entspringen. Diese Sammlung an Geschichten bringt uns diesem Ort noch näher. Ein Buch für Buchfreunde, die sich nur allzu oft an ihrem Lieblingsort aufhalten: Der Buchhandlung.

Mir haben die Kurzgeschichten alle auf ihre ganz eigene Weise gefallen. Sie wirken wie ein auf sich abgestimmtes Kompendium. Der Schreibstil und die Form unterscheiden sich zwar dadurch, dass die Geschichten aus der Feder ganz unterschiedlicher Autoren stammen, allerdings wirken sie miteinander harmonisch und ergänzen sich gegenseitig, indem jede Geschichte einen anderen Blickwinkel auf die Buchhandlung einbringt. Einige der Geschichten sind humorvoll, andere regen zum Nachdenken an und wieder andere sind emotional und ergreifend. Alle von ihnen sind aber großartig geschrieben und zeichnen sich durch Kreativität und Individualität aus. Mir hat die Auswahl gut gefallen und jede der Geschichten hat mir zugesagt. Man konnte mit jedem Wort merken, dass die Autor:innen genau wissen, worüber sie schreiben, da sie selbst Buchliebhaber sind. Ich konnte mich als absoluter Booknerd in einigen der Geschichten wiederfinden, andere wiederum führen uns den Beruf eines Buchhändlers näher – insgesamt dreht sich aber alles einzig und allein um Bücher und das reicht doch als berechtigter Lesegrund, oder?

Fazit
Ich habe das Buch vor Ort in einem kleinen urigen Antiquariat gekauft, wo es mich direkt angesprochen hat und so gut zur Situation gepasst hat, dass ich es mitnehmen musste. Ich empfehle es gemütlich in einem Café zu einer Tasse Kaffee zu lesen. So kann der Charme der einzelnen, abgeschlossenen Geschichten seine Wirkung am besten entfalten

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Die perfekte weihnachtliche Ergänzung zu Buttercream Witch & Magic 🎄🦇✨

Buttercream Christmas
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›Buttercream Christmas‹ ist eine begleitende Novelle und eine Art dritter Teil in Lea Melchers ›Buttercream Witch‹-Reihe, welche sich rund um das niedliche Dorf Snickerford und den dort wohnhaften Hexenzirkel ...

Buttercream Christmas‹ ist eine begleitende Novelle und eine Art dritter Teil in Lea Melchers ›Buttercream Witch‹-Reihe, welche sich rund um das niedliche Dorf Snickerford und den dort wohnhaften Hexenzirkel dreht. Es schließt direkt an die Geschehnisse des zweiten Teils an und ist supersüße Ergänzung, die perfekt zur Weihnachtszeit erschienen ist. Wie gewohnt finden sich auch in diesem Buch neben dem wunderschönen Buchcover auch wieder zwei illustrierte Buchklappen und zahlreiche kleine süße Illustrationen im Text, die Lea selber gezeichnet hat. Leas Bücher erscheinen im Selfpublishing, daher spürt man auch die Mühe und Liebe in jedem Detail!

Handlung
Nachdem Millicent Battersea und die anderen Hexen des Hexenzirkels erst letztes Halloween ihr geliebtes Dorf Snickerford vor Schwarzer Magie retten mussten, scheint endlich wieder Ruhe eingekehrt zu sein. Da Millie die Hexen regelmäßig mit Magie versorgt, indem sie magische Torten für sie backt, treffen sich die Hexen auch an Heiligabend zum gemeinsamen Weihnachtstortenessen zusammen. Doch auf einmal ist die Hälfte der Torte weggefuttert und Millie hat sofort jemanden in Verdacht: Maus, ihr kleiner Fledermausbegleiter, der sich nicht nur von magischer Torte, sondern von Zucker im Allgemeinen sehr angezogen fühlt. Vollgepumpt mit Tortenmagie, lässt er die gesamte Weihnachtsdekoration verrückt spielen und es ist mal wieder an den Hexen ihr Dorf vor den unkontrollierten Zaubern zu retten. Wird es den Hexen gelingen, den kleinen Rabauken einzufangen, bevor er noch größeren Schaden anrichtet, damit sie alle das Weihnachtsfest noch in Ruhe genießen können…?

Schreibstil
Lea Melchers Schreibstil ist leicht und locker, wodurch man der Geschichte gut folgen kann. Es ist eine regelrechte Wohlfühlgeschichte für Zwischendurch, die man aufgrund des geringen Umfangs an einem Tag lesen kann. Schön ist, dass die Kapitel entweder aus Millies, dann hingegen wieder aus Remis Perspektive erzählt werden, wodurch nicht nur die Gefühlswelten der beiden spürbar werden, sondern man ist auch zu bestimmten Zeitpunkten mit beiden an anderen Schauplätzen und erlebt die Geschichte umfänglich aus verschiedenen Blickwinkeln.

Charaktere
Es ist so toll, dass dieses Mal unser aller Liebling Maus im Fokus der Geschichte steht. Darauf haben die Maus-Club-Fans doch alle gewartet! Aber natürlich findet auch die Geschichte um die beiden Hauptprotagonisten der letzten beiden Teile – Millie und Remi – ein wirklich schönes Ende. Für mich hat die Geschichte damit ein stimmiges Ende gefunden und alle offenen Fragen wurden nun sinnvoll aufgelöst. Ich liebe den kleinen Teaser ganz am Ende des Buches, der uns eventuell auf wei-tere Abenteuer rund um Millie & Remi hoffen lässt.

Meine Meinung
›Buttercream Christmas‹ ist eine schöne Geschichte, die dieses Mal nicht zur Herbst- & Halloween-Zeit spielt, sondern zur cozy Weihnachtszeit und das winterliche Feeling so richtig schön aufkommen lässt – mit einem heißen Kakao und ein wenig Lebkuchen eingekuschelt in eine Decke, könnt ihr am besten Maus ganz eigenes Abenteuer erleben! Ich bin ein wenig wehmütig, dass die Geschichte nun ein Ende gefunden hat, freue mich aber auf jedes weitere Projekt, was noch Leas Feder entspringen wird ♥

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