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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.10.2021

konnte mich nicht überzeugen

Eskalation
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"Eskalation" von Nora Benrath ist ein Debüt und solche lesen ich sehr gern, sind die Autoren doch frisch und motiviert und voller Ideen. Leider konnte mich dieses Buch aber nicht überzeugen, trotz streckenweiser ...

"Eskalation" von Nora Benrath ist ein Debüt und solche lesen ich sehr gern, sind die Autoren doch frisch und motiviert und voller Ideen. Leider konnte mich dieses Buch aber nicht überzeugen, trotz streckenweiser Spannung, die mich auch noch zu einer moderaten Bewertung gebracht hat. Aber diese Geschichte ist mir wirklich zu konstruiert, die Auflösung für mich keine Begründung und das ganze Vorgehen wirklich etwas zu sehr an den Haaren herbei gezogen.
Ich war mehrere Male kurz davor dieses Buch nicht zu Ende zu lesen, habe mich aber dazu gezwungen, weil ich eine faire Bewertung abgeben wollte und das nur kann, wenn ich das ganze Buch gelesen habe, aber ich habe mich durch die Zeilen gequält.

Der Beginn des Buches ließ Spannung erwarten, aber man hätte mehr aus der Geschichte machen können. Es waren ein paar gute Clifhanger da und Spannung auch phasenweise, aber das ganze Konstrukt der Geschichte war an den Haaren herbei gezogen und konnte mich nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

das Leben hält für jeden ein Schicksal bereit

Von hier bis zum Anfang
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Dieser Satz der Überschrift ist mir immer wieder in den Sinn gekommen beim Lesen dieses Buches.

Aber besonders für die Protagonistin Duchess., ein dreizehn jähriges Mädchen, das früh erwachsen werden ...

Dieser Satz der Überschrift ist mir immer wieder in den Sinn gekommen beim Lesen dieses Buches.

Aber besonders für die Protagonistin Duchess., ein dreizehn jähriges Mädchen, das früh erwachsen werden muss. Ihre Mutter Star ist nach dem Tod ihrer Schwester nämlich nicht mehr in der Lage ihr Leben in den Griff zu kriegen und so tut Duchess das, was eigentlich ihre Mutter tun sollte, sich um ihren sechsjährigen Bruder kümmern.

Duchess ist mit ihren 13 Jahren schon sehr erwachsen und auch total überfordert und bezeichnet sich selbst als Outlaw, die alles dafür tut, damit es ihrem Bruder gut geht. Diese Liebe lässt sie auch Dinge tun, die die Fortsetzung dieser Geschichte sehr spannend werden lässt.

Duchess war meine Lieblingsperson in diesem Buch, aber auch Walk, der Cop des kleinen Städchens Cape Haven, der sich um Star`s Kinder kümmert, aber auch gleichzeitig der beste Freund von Vincent ist, der Star`s Schwester überfahren hat, wurde sehr gut dargestellt.

Alles in allem handelt es sich hier um eine spannende , aber auch sehr berührende Geschichte, die man nicht so schnell wieder vergisst.

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Veröffentlicht am 22.09.2021

tolles Beispel für Courage

Die Edelweißpiratin
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Das neue Buch von Michaela Küpper " Die Edelweisspiratin", führt uns in die Vor,- und Nachkriegszeit in Köln und zeigt dem Leser, wie couragiert sich manche Menschen durch diese Zeit gebracht haben, trotz ...

Das neue Buch von Michaela Küpper " Die Edelweisspiratin", führt uns in die Vor,- und Nachkriegszeit in Köln und zeigt dem Leser, wie couragiert sich manche Menschen durch diese Zeit gebracht haben, trotz harter Konsequenzen.

Gertrud und Peter Kühlem haben ihre gemeinsamen Ideale zusammen geführt. Sie wollen den Nazis die Stirn bieten. Trotzdem sie aus verschiedenen Gesellschaftsschichten stammen, eint sie diese Idee und so ist ihre Wohnung immer wieder Treffpunkt der Genossen , ihre Wohnung oftmals Unterschlupf für Verfolgte und Geflüchtete. Ihre Tochter Mucki, wird von Anfang an in das Leben ihrer Eltern integriert und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch sie in den Widerstand geht. Mit ihren Freunden zusammen unternehmen sie gewagte Aktionen, um den Nazis Paroli zu bieten, was nicht immer ohne Folgen bleibt.Sie werden drangsaliert und inhaftiert, ihr Vater verliert sogar sein Leben für seinen Mut.

Das Buch von Michaela Küpper war für mich ein tolles Leseerlebnis. Die Gemeinschaft der Edelweisspiraten, eine Gruppe junger Leute, die Widerstand gegen die Nazis übte, war mir bis dato unbekannt, hat mich aber durch dieses Buch dazu gebracht, im Internet zu recherchieren. Auch das Leben der Kommunisten in Zeiten des Nationalsozialismus wird gut rübergebracht, wie gefährlich es war entgegen der Ideologie der Nazis zu leben, zeigt dieses Buch sehr anschaulich.
Die Figuren fand ich sehr gelungen, allen voran Mucki. Aber auch Gertrud, die abwechselnd mit ihrer Tochter dieses Buch erzählt, fand ich gut gezeichnet.

Nehmen wir uns ein Beispiel an diesen mutigen Leute, um dringend anstehende Probleme zu lösen und für eine lebenswerte Welt einzustehen.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

leicht zu lesende Geschichte

Die Frau im Park
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" Die Frau im Park" von Ella Janek ist eine leicht und schön zu lesende Geschichte, die sicherlich so manche Mutter anspricht, die nach dem Auszug der Kinder einen Neuanfang sucht.

Eva Rosenberg, Unternehmergattin ...

" Die Frau im Park" von Ella Janek ist eine leicht und schön zu lesende Geschichte, die sicherlich so manche Mutter anspricht, die nach dem Auszug der Kinder einen Neuanfang sucht.

Eva Rosenberg, Unternehmergattin und früher erfolgreiche Schauspielerin, hat ihren Beruf, die gleichzeitig ihre Passion war , aufgegeben , um sich um ihre Tochtr Alisa zu kümmern, die nach einem schweren Autounfall querschnittsgelähmt ist. 15 Jahre Pflege, die sie aber nie bereut hat. Doch nun ist Alisa erwachsen und zieht nach Berlin , um Kunst zu studieren und Eva fällt in ein großes Loch. Ihr Mann ist beruflich stark eingespannt, ihre Freundinnen haben alle ihren Beruf und Eva hat plötzlich viel Zeit. Ihren Wunsch wieder als Schauspielerin einzusteigen, nehmen weder ihre beste Freundin Ricarda noch ihr Mann ernst, im Gegenteil, statt ihr Mut zu machen, entmutigen sie sie, indem sie ihr sagen, dass das in ihrem Alter sehr schwierig sein wir.

Eva findet für sich einen Weg, aus diesem Dilemma herauszukommen, stolpert damit aber gleich ins nächste.

Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich habe es in kürzester Zeit gelsen, was auch nicht schwierig war, denn es ist leicht und locker geschrieben. Die Figuren sind sehr realistisch und sympathisch dargestellt, sodass man man ihnen, insbersondere Eva , gern folgt.

Ein schönes Buch für entspannende Stunden.

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Veröffentlicht am 14.09.2021

gefährliche Vergangenheit

Das letzte Bild
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Anja Jonuleit ist eine Schriftstellerin, deren Bücher mir immer sehr gefallen haben und so war es für mich ein MUSS, auch zu diesem Buch zu greifen und ich wurde nicht enttäuscht.

In diesem Buch greift ...

Anja Jonuleit ist eine Schriftstellerin, deren Bücher mir immer sehr gefallen haben und so war es für mich ein MUSS, auch zu diesem Buch zu greifen und ich wurde nicht enttäuscht.

In diesem Buch greift die Autorin einen tatsächlich stattgefundenen, aber nie gäzlich aufgeklärten Kriminalfall auf, der sich in den siebziger Jahren in Norwegen ereignet hat.

Eva, eine deutsche Schriftstellerin, die sich hauptsächlich mit dem Schreiben von Biografien beschäftigt, ist zutiefst schockiert, als sie in der Zeitung eine Phantomzeichnung entdeckt, die frappierende Ähnlichkeit mit dem Gesicht ihrer Mutter aufweist.Die Frau ist in den siebziger Jahren in Norwegen auf mysteriöse Weise zu Tode gekommen und ihre Identität konnte nie aufgedeckt werden. Neugierig geworden und ohne Antworten auf ihre Fragen von ihrer Mutter, begibt sich Eva auf eigene Recherchesuche und deckt sowohl Geheimnisse in ihrer eigenen Familie auf, als auch in der norwegischen Geschichte.

Ich bin nicht gleich in das Buch hineingekommen , muss aber gestehen,je weiter ich las und je mehr aufgedeckt wurde, um so spannender wurde dieses Buch, das schon mit einer gewissen Konzentration gelesen weden muss, da Zeiten schnell wechseln und auch viele , teil norwegische Namen auftauchen, die einem nicht so geläufig sind.

Doch am Ende wird man mit einer wirklich interessanten , emotionalen und spannenden Geschichte belohnt, die um so tragischer ist, weil sie tatsächlich stattgefunden hat.

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