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Veröffentlicht am 07.04.2026

spannender Regionalkrimi

Der Montag, an dem Emil verschwand
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„Der Montag an dem Emil verschwand“ ist ein Regionalkrimi der mir spannende Lesestunden beschert hat. Lisa Mond hat diesen Krimi mit viel Herzblut geschrieben und das merkt man ihm auch an.

Diese Geschichte ...

„Der Montag an dem Emil verschwand“ ist ein Regionalkrimi der mir spannende Lesestunden beschert hat. Lisa Mond hat diesen Krimi mit viel Herzblut geschrieben und das merkt man ihm auch an.

Diese Geschichte beginnt mit dem Albtraum jeder Mutter. Sie ist mit ihrem Kind auf dem Spielplatz, ist einen Moment unaufmerksam und dieser Moment genügt, denn ihr Sohn ist verschwunden. Ich möchte mir diese Situation nicht vorstellen, für den Plot eines Krimis gibt es aber keine bessere Ausgangsposition.Es bleibt auch nicht bei diesem einen Kind, kurz danach wird der achtjährige Matteo vermisst, der nach einem Besuch bei seinem Freund vermisst wird.
Ela Nowak, Mitte dreißig ,ist die zuständige Kommissarin in Mainz und vermutet schnell einen Serientäter hinter der Sache und ermittelt unter Hochdruck, auch im familiären Umfeld der Opfer. Jede Minute zählt und so stehen alle Mitarbeiter der Soko unter Erfolgsdruck.

Lisa Mond startet mit einem überzeugenden Plot und treibt den Leser mit viel Spannung durch den Fall. Auch das Privatleben von Ela spielt eine nicht unerhebliche Rolle, was mir gut gefallen hat und die Handlung auflockert.Sowieso ist Ela eine Sympathieträgerin,weshalb man ihren Ermittlungen gerne folgt. Ob sie den richtigen Täter findet, muss der Leser natürlich selbst herausfinden, es lohnt sich auf jeden Fall diesem Regionalkrimi zu folgen und ich hoffe, dass es noch Nachfolger dieser Reihe gibt.
Das Ende dieses Krimis fand ich mehr als gelungen und es bestärkt mich in der Hoffnung, dass es weitergeht.

Wer aus Mainz und Umgebung kommt wird hier sicherlich mehr als auf seine Kosten kommen,aber auch auf andere Krimiliebhaber, die nicht ortskundig sind, wartet spannende Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

für mich ein tolles Leseerlebnis

Einatmen. Ausatmen.
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„Einatmen Ausatmen“ von Maxim Leo, erschienen im @kiwi_verlag , war ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe die Bücher dieses Autors, der aktuelle und auch auch tiefgründige Themen mit einer großen ...

„Einatmen Ausatmen“ von Maxim Leo, erschienen im @kiwi_verlag , war ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Ich liebe die Bücher dieses Autors, der aktuelle und auch auch tiefgründige Themen mit einer großen Portion Humor in seinen Büchern verarbeitet.

Marlene Buchholz ist auf ihrem Karriereweg auf dem Weg nach ganz oben. Sie soll CEO des Aviola Konzerns werden. Doch ihr Chef zweifelt an ihrer emotionalen Intelligent, vor allem was die Empathie ihren Untergebenen gegenüber angeht und so wird Marlene zu einem Achtsamkeitstraining in die brandenburgische Pampa geschickt.
Marlene, aufgewachsen bei einer fordernden Mutter, der sie nie genügte und sie immer zu Höchstleistungen anspornte und Eigenliebe und Achtsamkeit gegenüber den eigenen Ressourcen für Blödsinn hält und die Vergangenheit lieber negiert, als sich mit Traumata auseinandersetzt, hat ihr Leben nie in Frage gestellt. An erster Stelle stand die Arbeit, an zweiter die Arbeit und an Dritter die Arbeit.Privatleben ist überbewertet und so lebt Marlene in einem möblierten Appartement, dass sie zum Schlafen und Duschen nutzt.
Als pragmatische Person nimmt sie die Aufforderung zum Coaching stoisch auf, da es für ihre Karrriere wichtig ist, ohne sich viel aus diesem „Seelenstriptease„zu machen.

Alex Grow, der Besitzer des Coachingzentrums, hat mit seinen eigen Geistern der Vergangenheit zu kämpfen, aber auch mit realen, denn sein Zentrum steht kurz vorm Konkurs. Das Angebot von Marlenes Chef, dass wenn er Marlene fit macht für ihren Posten, ihm alle Mitarbeiter des Konzerns zum Coaching geschickt werden und er somit sein Lebenswerk rettet,kann er nicht ausschlagen, doch Marlene scheint ein harter Brocken zu sein.

Maxim Leo hat mich mit seinem neuen Buch zum lauten Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht.Viele Situation werden mit viel Witz und Situationskomik erzählt,was das Ganze sehr unterhaltsam
macht, die Bedeutung des Themas Achtsamkeit aber nicht herabwürdigt. Psychologische Themen wie Atemtraining, Traumabewältigung, Familienaufstellung, Waldbaden usw werden angesprochen, aber eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern so, dass man es gerne liest und auch zum Nachdenken kommt.
In einer Welt, in der viele in ihrem Hamsterrad festsitzen, ohne Rücksicht auf ihre Gesundheit, ist so ein Buch das auf so unterhaltsame Weise dieses Thema behandelt sehr wohltuend,
Ob man denn dann so schnell wie Marlene seinen Lebensweg umschmeißt sei dahingestellt, aber so erst sollte man manches in diesem Buch auch nicht nehmen, so habe ich den Autor, der vieles mit einem Augenzwinkern erzählt wenigstens verstanden. Trotzdem stellt es manches infrage und eröffnet andere Perspektiven und das mag ich an Büchern.
Für mich war Einatmen , Ausatmen ein sehr unterhaltsames Leseerlebnis das ich sehr gerne weiterempfehle,wie auch die anderen Bücher dieses Autor, die mir alle gut gefallen haben.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

ein sehr berührendes Buch

Solange ein Streichholz brennt
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Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber, erschienen im @dtv_verlag , erzählt eine zarte Liebesgeschichte und ein Leben am Rande der Gesellschaft.

Bohm ist 36 Jahre alt und lebt seit 5 Jahren ...

Solange ein Streichholz brennt“ von Christian Huber, erschienen im @dtv_verlag , erzählt eine zarte Liebesgeschichte und ein Leben am Rande der Gesellschaft.

Bohm ist 36 Jahre alt und lebt seit 5 Jahren auf den Straßen von Köln.Fox ist ein Straßenhund und entscheidet sich bei Bohm zu leben und so meistern die beiden ihr Leben gemeinsam.
Alina arbeitet als Fernsehjournalistin und bekommt ihre letzte Chance mit einer Reportage über das Leben auf der Straße und genau dies ist der Anknüpfpunkt, der beide Leben verbindet. Alina macht Bohm den Vorschlag eine Reportage über sein Leben am Rande der Gesellschaft zu drehen und ihn dafür zu bezahlen, doch Bohm lehnt ab. Erst als sein Freund Fox ärztliche Hilfe braucht, die sehr kostspielig ist, willigt Bohm ein und so lernt der Leser sowohl Bohm‘s Leben , als auch die sich langsam entwickelte Beziehung zwischen Alina und Bohm kennen.

Mich hat diese Geschichte, der ich sehr gern gefolgt bin, sehr stark berührt.
Wir alle sehen oft Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft leben und gerade in der heutige Zeit werden es immer mehr.Oft sitzen sie in Einkaufsstraßen auf einer Decke, einen Becher für Spenden vor sich, manchmal auch einen Hund wie Fox neben sich. Die Menschen gehen häufig an ihnen vorbei, oft den Blick der Personen meidend oder kopfschüttelnd, wie jemand so leben kann. Wir machen uns häufig keine Gedanken darüber, welches Schicksal hinter diesen Leben steckt, denn ich denke freiwillig lebt niemand so und doch sind auch diese Menschen Teil unserer Gesellschaft, den man nicht einfach ignorieren kann, indem man den Kopf abwendet, oder sich loskauft durch eine Münze, die man in den Becher wirft und denkt “Gott sei Dank geht es mir besser „.

Welches Schicksal Bohm auf die Straße getrieben hat, erfahren wir erst am Ende des Buches und es ist ein Schicksal, dass viele ereilen könnte und sicherlich auch andere Gründe, die dazu führen können. Arbeitslosigkeit und damit verbunden Liquiditätsprobleme, die ,wenn man eine Wohnung sucht, gerade in heutigen Zeiten, sicherlich zu großen Schwierigkeiten führen können.

Ich fand es sehr gut, dass dieses Thema einmal in einem Buch aufgegriffen wurde und der Autor kann erzählen. Ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt, habe Bohm im Laufe des Lesens immer mehr lieb gewonnen und fand auch das Ende sehr schön, weil es frei von Kitsch war.
Auch die Schilderung von Jacob, der in einer Nebengeschichte auftaucht, zeigt, dass ein Absturz in allen Variationen möglich ist, auch da, wo man es nicht vermutet.
Ich wünsche diesem Buch sehr viele Leser, auch deshalb, damit unsere Mitmenschen, die am Rande der Gesellschaft leben,stärkere Aufmerksamkeit bekommen und wir das nächste Mal hinschauen und vielleicht auch mal ein Gespräch beginnen, um dann zu erfahren, dass es Menschen sind, die unsere Aufmerksamkeit verdienen.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

ein Buch das mich langsam begeistern konnte

Moosland
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„Moosland“ von Katrin Zipse, erschienen im @dumontbuchverlag , hat mich genauso langsambegeistern und verstehen lassen wie Die Protagonistin Elsa den Rhythmus des Zusammenlebens mit ihrer neuen Familie ...



„Moosland“ von Katrin Zipse, erschienen im @dumontbuchverlag , hat mich genauso langsambegeistern und verstehen lassen wie Die Protagonistin Elsa den Rhythmus des Zusammenlebens mit ihrer neuen Familie begreift und dann überzeugt ihre Entscheidung trifft.

Island war vor dem 2. Weltkrieg das ärmste westliche Land Europas. Erst mit der Stationierung der englischen und später der amerikanischen Soldaten kam etwas Wohlstand auf die Insel, an der aber meistens nur die Stadtbevölkerung partizipieren konnte. Die Bauern in den ländlichen Gegenden verloren Arbeitskräfte, weil viele Frauen mit den Soldaten die Insel und das damit verbundene ärmliche, karge und arbeitsreiche Leben verließen. Daraufhin rief die isländische. Bauernpartei auf, deutsche Frauen als Arbeitskräfte ins Land zu holen, die wohlmöglich bereit waren zu bleiben und isländische Bauern zu heiraten.Auch Elsa, die alles verloren hat, folgt diesem Aufruf und von ihrer Geschichte handelt dieses Buch.
Sie war eine der ca. 300 Esja Frauen , die 1949 von Hamburg aus mit dem Passagierdampfer „Esja“ Kurs auf Reykjavik nahmen.

Sie kommt in eine Familie, die weit weg wohnt von den bescheidenen Annehmlichkeiten des Stadtlebens. Ohne irgendwelche Sprachkenntnisse oder der Vorstellung davon, welche Art von Arbeit sie auf diesem Hof erwartet, oder welchen Widrigkeiten der Natur sie in diesem Teil Europas ausgesetzt ist,erreicht sie den Hof und verzweifelt zu Anfang an ihrer Entscheidung.
In einem ruhigen, manchmal malerischen Schreibstil beschreibt die Autorin Elsas Annäherung an diese Lebensweise und das für sie so fremde Land.

Ich habe beim Lesen oft an die vielen Menschen gedacht, die geflüchtet sind und auch hier auf eine Sprache treffen, die sie nicht verstehen und eine Kultur, die ihnen fremd ist.Wie einsam und unverstanden müssen sich viele fühlen, wie auch Elsa, denn auch auf Island waren die deutschen Frauen nicht überall willkommen.

Wie schon zu Anfang beschrieben,hat sich meine Begeisterung für das Buch erst langsam entwickelt. Die ruhige Einführung, die auch zum großen Teil durch die Sprachlosigkeit der Protagonistin gekennzeichnet war, brauchte etwas, um auf mich zu wirken.
Was mich sehr begeistern konnte, waren die Beschreibungen der Autorin zwischen der faszinierenden Schönheit der Natur und den Menschen herausfordernden Naturgewalten dieser Insel.

Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch durch seinen Inhalt und seine Schreibweise für sich einnehmen konnte und ich es Menschen empfehle, die Romane lieben, die sich Zeit geben bei der Beobachtung seiner Figuren und Handlungen und sich durch einen schönen Schreibstil auszeichnen.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

eine ganz normale Familie?

Alle glücklich
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Mir hat das Buch „Alle glücklich „im Großen und Ganzen gut gefallen. Es gibt Einblick in eine Familie mit ihren ganz normalen Sorgen und Nöten und den Veränderungen innerhalb der Beziehungen, die die Zeit ...

Mir hat das Buch „Alle glücklich „im Großen und Ganzen gut gefallen. Es gibt Einblick in eine Familie mit ihren ganz normalen Sorgen und Nöten und den Veränderungen innerhalb der Beziehungen, die die Zeit mit sich bringen.

Nina und Alexander sind ein Paar das in die Jahre gekommen ist. Beide haben Medizin studiert, er arbeitet heute als Chefarzt mit den dementsprechenden Überstunden, Nina hat ihr Studium der Kinder wegen aufgegeben, ein Schicksal, das wohl nicht wenige Frauen teilen. Sie arbeitet heute deutlich unterqualifiziert in er Arztpraxis als Sprechstundenhilfe. Nebenher hat sie noch einen Job im Supermarkt, um sich ein wenig finanzielle Unabhängigkeit zu schaffen,nachdem ihr Mann ihr den zweiten Friseurbesuch innerhalb kurzer Zeit vorgeworfen hat. Alexander weiß nichts von dieser Stelle.Die beiden Kinder Emilia und Ben sind typische Teenager. Ben ,ein sensibler junger Mann, studiert und verbringt viel Zeit vor dem Computer, weil ihm soziale Kontakte aufgrund seiner Schüchternheit schwer fallen. Emilia macht ihre ersten sexuellen Erfahrungen, die nicht ganz unkompliziert sind.
Nina versucht den Spagat,das Familiengefüge aufrecht zu erhalten,mit gemeinsamen Abendessen den Kontakt zu den Kindern zu behalten, ihre immer mehr zur Routine verkommene Ehe nicht scheitern zu lassen und sich dabei selbst nicht zu verlieren. Das Ganze entgleitet ihr mehr und mehr und sie stellt sich und ihr Leben und ihre Rolle darin immer mehr infrage, nachdem sie sich mit ihrer Kollegin Ansstasia angefreundet hat.Die Kinder nabeln sich immer mehr ab, ihr Mann verbringt immer mehr Zeit auf der Arbeit,entpuppt sich mehr und mehr als Macho , der weder sie noch das was sie leistet anerkennt. Eigentlich das, was in vielen Familien sicher so oder ähnlich nicht selten vorkommt, doch hier endet das Ganze mit einem Knall. Es zeigt auf , wie fragil Beziehungen sein können , wie man sich auch in der Familie verlieren kann, wenn man verlernt miteinander zu reden und auf sich acht zu geben.

Das Buch ist in einem sehr ansprechenden Schreibstil geschrieben, ich konnte sofort eintauchen, konnte die hier geschilderte Familie gut verstehen und habe vollstes Verständnis für Nina gehabt.
Die Schilderungen der einzelnen Familienmitgliedern, die in den Kapiteln auch abwechselnd zu Wort kommen, haben mir als Leser die einzelnen Sichtweisen der Figuren nahe gebracht.Ich fand es auch sehr realistisch und wirklichkeitsgetreu geschildert,nur fand ich es zum Schluss etwas themenüberfrachtet. Da wäre vielleicht etwas weniger mehr gewesen 4.5 Sterne

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