spannender Regionalkrimi
Der Montag, an dem Emil verschwand„Der Montag an dem Emil verschwand“ ist ein Regionalkrimi der mir spannende Lesestunden beschert hat. Lisa Mond hat diesen Krimi mit viel Herzblut geschrieben und das merkt man ihm auch an.
Diese Geschichte ...
„Der Montag an dem Emil verschwand“ ist ein Regionalkrimi der mir spannende Lesestunden beschert hat. Lisa Mond hat diesen Krimi mit viel Herzblut geschrieben und das merkt man ihm auch an.
Diese Geschichte beginnt mit dem Albtraum jeder Mutter. Sie ist mit ihrem Kind auf dem Spielplatz, ist einen Moment unaufmerksam und dieser Moment genügt, denn ihr Sohn ist verschwunden. Ich möchte mir diese Situation nicht vorstellen, für den Plot eines Krimis gibt es aber keine bessere Ausgangsposition.Es bleibt auch nicht bei diesem einen Kind, kurz danach wird der achtjährige Matteo vermisst, der nach einem Besuch bei seinem Freund vermisst wird.
Ela Nowak, Mitte dreißig ,ist die zuständige Kommissarin in Mainz und vermutet schnell einen Serientäter hinter der Sache und ermittelt unter Hochdruck, auch im familiären Umfeld der Opfer. Jede Minute zählt und so stehen alle Mitarbeiter der Soko unter Erfolgsdruck.
Lisa Mond startet mit einem überzeugenden Plot und treibt den Leser mit viel Spannung durch den Fall. Auch das Privatleben von Ela spielt eine nicht unerhebliche Rolle, was mir gut gefallen hat und die Handlung auflockert.Sowieso ist Ela eine Sympathieträgerin,weshalb man ihren Ermittlungen gerne folgt. Ob sie den richtigen Täter findet, muss der Leser natürlich selbst herausfinden, es lohnt sich auf jeden Fall diesem Regionalkrimi zu folgen und ich hoffe, dass es noch Nachfolger dieser Reihe gibt.
Das Ende dieses Krimis fand ich mehr als gelungen und es bestärkt mich in der Hoffnung, dass es weitergeht.
Wer aus Mainz und Umgebung kommt wird hier sicherlich mehr als auf seine Kosten kommen,aber auch auf andere Krimiliebhaber, die nicht ortskundig sind, wartet spannende Unterhaltung.