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Jenny_Colditz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2022

Spannender erster Teil

Das Kreuz des Pilgers
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Wann erscheint Teil 2?
Also mal ehrlich, was war das für ein fieser Cliffhanger?

Aber mal zum Anfang zurück. Die Grundstory: das Geheimnis der Eheleute, die kommende Lovestory war jetzt nichts überraschendes. ...

Wann erscheint Teil 2?
Also mal ehrlich, was war das für ein fieser Cliffhanger?

Aber mal zum Anfang zurück. Die Grundstory: das Geheimnis der Eheleute, die kommende Lovestory war jetzt nichts überraschendes. Es gab hierzu genügend Hinweise und dies direkt zu Beginn des Buches. Somit blieb die Spannung hierzu recht schwach. Es gibt allerdings andere Personen und Handlungen welche durchaus interessant sind. Colins Bruder und dessen Wahnsinn, Palmiro und dessen Schatz aus dem Abendland und die Story hierzu. Ich kann mir auch gut vorstellen das es einmal ein Buch mit dessen Vorgeschichte gibt, das muss ein spannendes Abenteuer gewesen sein.

Ganz allgemein fühlte ich mich häufig, als wäre dies nicht Teil 1 einer Reihe. Einige Zusammenhänge wurden doppelt und dreifach erklärt, andere nur teilweise. Gerade sämtliche Familienzusammenhänge, wer ist mit wem verwandt / verheiratet, ich habe es leider bis zum Schluss nicht verstanden. Auch da ich keine besonderen Sympathien zu irgendeinem der Charaktere entwickeln konnte. Durch die wenigen Informationen, bekam ich keinen Zugang, somit konnte ich auch nicht mitfiebern, lieben, trauern oder Spannung empfinden. Die Charaktere waren mir schlicht egal. Allerdings war die Story trotzdem sooo spannend das ich gar nicht aufhören konnte zuzuhören, und ich auch unbedingt wissen mag wie es weitergeht. Es ist actionreich, spannungsgeladen, aber auch stellenweise recht ruhig und langatmig, aber es ist ein guter Mix zwischen beiden, so dass es wieder angenehm wird.

Die Sprecherin ist grandios, auch wenn ihre Stimmfarbe nicht unbedingt auf die vielen sehr jungen und naiven Damen passt. Die männlichen Parts wiederum spricht sie perfekt. Sehr angenehme Geschwindigkeit, Betonungen.

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Veröffentlicht am 06.03.2022

Informativ, aber emotionslos

Lady Churchill
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Jeder kennt den Namen Churchill, jeder denkt sofort an den älteren gebrechlichen Mann welcher England aus dem Krieg holte. Eine große Figur, eine beeindruckende Gestalt. Aber kennt jemand dessen Frau?
Ich ...

Jeder kennt den Namen Churchill, jeder denkt sofort an den älteren gebrechlichen Mann welcher England aus dem Krieg holte. Eine große Figur, eine beeindruckende Gestalt. Aber kennt jemand dessen Frau?
Ich nicht, muss ich ehrlich gestehen. DAs wollte ich ändern, und erhoffte mir private Einblicke.
Diese bekam ich auch. Eine Frau welche ich so nicht erwartet habe. Frau Churchill hatte mich mehrfach überrascht. Ihre psychischen Leiden, ihre Aufopferung für ihren Mann und dessen Politik, ihre Position im Krieg und dessen Auswirkungen, ihre vielen Projekte und vieles weiteres.
Man bekommt in einer Art Zeitsprung gewisse Phasen ihres Lebens mit, die Geburt ihrer 5 Kinder, der Tot von Bekannten und Verwandten, ihren Umgang damit. Den ersten sowie zweiten Weltkrieg, Winstons politischer Aufstieg, sein tiefer Fall und erneuerter Aufstieg. Und man bekommt den Eindruck, nur anhand des geschriebenen, das sie zwar sagt das sie sehr gefühlvoll ist, aber bei mir als Leser kam dies leider nicht an. Ich habe sie als sehr emotionslos wahrgenommen, vor allem ihren Kindern gegenüber. Die Figuren erhielten zwar viel Tiefe, blieben trotzdem blass und kalt zurück. Sie muss eine starke Frau gewesen sein, mit all dem was sie erlebt hat, an der Seite eines so wichtigen Mannes, in einer so schwierigen Zeit. Leider konnte die Autorin dies nur nicht ganz so gut aufs Papier übertragen. Auch die Hörbuchsprecherin konnte vieles davon nicht transportieren. Ihre Stimmlage war zu 90% völlig emotionslos. DAs passte zwar zum 'Inhalt, aber nicht zur Art des Buches.

Es war definitiv informativ, aber nicht aufwühlend. Es hat mich kurzweilig unterhalten, wird aber nicht in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 06.03.2022

Actionreich ohne wirkliche Tiefe

Das schwarze Herz des Winters – Unholy
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Puhhh, es ist schwer zu sagen ob ich die Story mochte oder nicht.

Zu aller erst hatte ich Schwierigkeiten mit den Namen der Figuren. Dadurch das diese für mich so schwer waren, konnte ich sie mir nicht ...

Puhhh, es ist schwer zu sagen ob ich die Story mochte oder nicht.

Zu aller erst hatte ich Schwierigkeiten mit den Namen der Figuren. Dadurch das diese für mich so schwer waren, konnte ich sie mir nicht merken und wusste in der Regel nicht wer wer ist und mit wem dieser anbandelt.
Auch erhielten die Figuren keine Tiefe, weswegen die Gefühle untereinander mehr Tell then show war. Man wusste sehr frühzeitig welches Pärchen sich findet, aber nicht da man die Gefühle nachvollziehen oder verstehen konnte, sondern da es hierzu sehr offensichtliche Hinweise gab. Ich habe diese Gefühle nicht nachvollziehen können, es bliebt mir bis zum Schluss schleierhaft worauf diese Zuneigung baute.

Die Magie war mal was neues. Die Gebete zu unterschiedlichen Göttern und die daraus resultierende Macht sehr interessant. Aber auch hier waren es mir zu viele Namen. Absolutes Infodumping, mehr oder minder, denn man erfuhr divers osteuropäisch klingende Namen in einer langen Reihenfolge, aber dann nicht mehr. Keine weiteren Erklärungen oder ähnliches. Sehr Schade, denn es war eine wirklich neue Idee.
Die zweite Art der Magie war für mich noch unverständlicher, da sie an Logik nur so mangelte. Blutmagie, ja klar braucht man dafür Blut ist ja logisch. Aber das der Magier dafür sich regelmäßig die Pulsadern aufschneidet, Literweise Blut verliert und daran nicht stirbt, sondern nur einen Schluck Wasser trinkt um zu gesunden... Joar... das entspricht keinerlei Logik. Es ist das unlogischste was ich seit langem gelesen habe und es verärgerte mich sehr. Da auf diesen Umstand immer wieder verwiesen wurde.

Das Setting erinnerte mich an Russland. Auch die Namen vieler Figuren ließen dies erahnen. Vielleicht ist es jetzt ganz einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch, aber es hinterließ einen faden Beigeschmack, weswegen ich es nicht 100% genießen konnte. Gepaart mit vielen Logikfehlern und völlig frei jeglicher Tiefe der Charaktere war es zwar vergnüglich. Wer aber genaueres wissen möchte, mit Figuren mitfühlen will und Hintergründe entdecken will, ist hier leider falsch. Das Buch bietet Spannung, auch einen Plotttwist welcher mich überraschte und jede Menge Actionszenen welche wirklich gut waren, darüber hinaus aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Grandioses Finale

Andrew im Wunderland (Band 2): Toranpu Town
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Ich Liebe die Idee von Andrew im Wunderland. Wer braucht schon Alice wenn man einen Nerd bekommen kann?

Wieder einmal taucht Andrew in das geschehen rund um Ludens City ein. Und alleine schon wie dies ...

Ich Liebe die Idee von Andrew im Wunderland. Wer braucht schon Alice wenn man einen Nerd bekommen kann?

Wieder einmal taucht Andrew in das geschehen rund um Ludens City ein. Und alleine schon wie dies geschieht und das typische "was bisher geschah" haben mich innerhalb Sekunden wieder voll in die Geschichte tauchen lassen. Aber auch viele der PC Games Anspielungen habe ich geliebt "WoW for Life", Sowie ein paar Anspielungen auf die eigenen Bücher, clever.

Der Humor war göttlich, aber auch die ernsten leisen Töne gingen nicht spurlos an mir vorbei. Es wird viel nachgedacht, über das Warum und Wieso und das "und Jetzt?". Es wird gelacht, geweint, getobt, geliebt, es gehen Teetassen kaputt und Leute werden verrückt und die Weltanschauung wird auf den Kopf gestellt. Ich liebe es das so viel auf engen Raum passiert, man ist wie das weiße Kaninchen, immer im Stress. Man hat eine Ahnung worauf es hinausläuft und trotzdem war ich vom Ende doch arg überrascht.
Ich liebe den Schreibstil des Buches. Die Gedanken Andrews sind nicht immer jugendfrei, und auch nicht bänkerisch hochdeutsch. So dass viele lustige kurze Anekdoten entstehen. Die Sprache von ihm eher salopp, Vincent würde dies nicht sonderlich schätzen. Aber genau das macht für mich persönlich den Charme aus und das Buch zu einem absoluten Highlight.

Wer Alice mag, wird Andrew lieben.

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Veröffentlicht am 27.02.2022

Starker Anfang, langsamer Weiterverlauf

Die Flamme im Eis
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Zu Anfang war ich sehr begeistert. Die Beschreibung der tanzenden Menschen in den Flammen. Die Erklärungen über die Königin und die 4 Mädchen welche aller 10 Jahre ins Schloss gehen.
Auch das erste zusammentreffen ...

Zu Anfang war ich sehr begeistert. Die Beschreibung der tanzenden Menschen in den Flammen. Die Erklärungen über die Königin und die 4 Mädchen welche aller 10 Jahre ins Schloss gehen.
Auch das erste zusammentreffen der 4 Elemente. Und ab dann?
Passierte meines Gefühl nach nichts mehr. Die Charaktere wurden zu Anfang gut beschrieben, erhielten aber keine weiterreichende Tiefe. Und wenn eine Geschichte aus nur 3 wichtigen Figuren und 3 Nebenfiguren besteht, und dir alle egal sind, kommt leider Langeweile auf. Ich habe mir keinem Mitgefiebert. Gefühle waren für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, nach nur 1 Treffen spreche ich nicht von bester Freundin und bin mega enttäuscht wenn diese mir wenig Vertrauen entgegenbringt aus Angst um ihre Familie. Es ist eher eine völlig normale Handlung, unsere Prota sieht dies anders und kommt auf eine Gedanken und Äußerungen welche mich arg mit den Augen haben rollen lassen.

Das Buch und der Schreibstil sind sehr jung und einfach belassen. Es wird viele Fans finden, da bin ich mir sicher. Vielleicht bin ich einfach zu alt für solche doch sehr jugendlichen Storys und kann unsterbliche Liebe und Freundschaft nach nur 1 Augenblick nicht 100% nachvollziehen. Für alle welche sich das kindliche Träumen erhalten haben ist dies Buch eine gute Abwechslung und verspricht ein paar vergnügliche Lesestunden.

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