Es hätte so spannend sein können...
The Girls Ghostbusting Agency – Kooky Spooky LoveNachdem ich auch den ersten Band gelesen hatte, wollte ich wissen wie es weitergeht mit der Reihe The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver.
Der Anfang ist so geschrieben, dass man als Leser erstmal ...
Nachdem ich auch den ersten Band gelesen hatte, wollte ich wissen wie es weitergeht mit der Reihe The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver.
Der Anfang ist so geschrieben, dass man als Leser erstmal abgeholt wird mit einer kurzen Zusammenfassung der Vergangenheit, einen Überblick über die Personen und Beziehungen zueinander. Somit ist dieser Teil eigentlich auch unabhängig vom ersten lesbar. Das fand ich wirklich gut gelöst, da Folgebände ja oft erst eine Weile später veröffentlicht werden und man nicht mehr alles rekapitulieren kann.
Melody war mir allerdings weiterhin nicht so richtig sympathisch, sie ist ein sehr dramatischer Charakter und ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nicht nachvollziehen. Ihre Freunde wirken neben ihr etwas blass. Auch ihr Ex-Freund Leo Dark taucht nur hier und da mal auf, hat aber nicht mehr die Präsenz wie im ersten Band und wirkte sehr blass neben ihr.
Ich fand, dass es im Gegensatz zum ersten Band nochmal weniger richtige Handlung gab, es ging die ganze Zeit nur um "das eine", so richtig ermitteln und versuchen den Fall zu lösen, tun sie nicht. Die Handlung plätschert leider nur so vor sich hin.
Erst gegen Ende kam die Handlung langsam in die Gänge, aber wirklich spannend ist es nicht geschrieben, denn um die Geister und den Fall geht es hier eher zweitrangig und nur stellenweise. Der Fokus liegt eher auf Melody und ihrem "Love Triangle", das nicht wirklich eins ist.
Ich fand den ersten Band etwas besser, da war der Fall um die Geister mehr im Fokus. Hier fand ich es wirklich anstrengend die ganze Zeit über ihre Gefühlswelt zu lesen und so gar kein Weiterkommen bei ihrer Arbeit festzustellen. Das hätte meiner Meinung nach ausgeglichener sein müssen.
Den dritten Band werde ich mir daher sparen, was eigentlich schade ist, da die Grundidee an sich wirklich spannend ist.