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Veröffentlicht am 25.06.2020

Leichter Liebesroman

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Meine Meinung:
Ich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, wo einer der Protagonisten im Rollstuhl sitzt. Ehrlich gesagt, hat mich das etwas abgeschreckt, weswegen ich die Geschichte lange Zeit vor mir hergeschoben ...

Meine Meinung:
Ich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, wo einer der Protagonisten im Rollstuhl sitzt. Ehrlich gesagt, hat mich das etwas abgeschreckt, weswegen ich die Geschichte lange Zeit vor mir hergeschoben habe. Ich konnte mir dieses Handicap einfach nicht so gut in einer Liebesgeschichte vorstellen. Vor ein paar Tagen habe ich dann doch die Leseprobe gelesen. Einfach, weil es um Eishockey gehen sollte. Die ersten Kapitel haben mich so überzeugt, dass ich ganz überrascht war, als die Leseprobe plötzlich zu Ende war.
Natürlich hatte ich das Buch nicht zu Hause und musste noch einige Tage warten, eh ich endlich weiterlesen konnte. Jeden Tag dachte ich, dass ich unbedingt weiterlesen muss, weil die Leseprobe mich so überzeugt hatte.

Das Zimmer von Hartley ist genau gegenüber von Coreys kleiner Wohnung. Die Beiden freunden sich schnell an und gehen oft gemeinsam in die Mensa essen oder spielen Videospiele zusammen. Ich liebe es, wenn die Protagonisten gerne gemeinsam Zocken. Irgendwie ist es immer total niedlich, wenn sie sich dabei gegenseitig herausfordern und provozieren.
Hartley hat allerdings eine Freundin, was Corey nicht so toll findet. Nicht, weil Corey so übermäßig in ihn verliebt ist (zumindest am Anfang), sondern weil seine Freundin eine richtige Bitch ist. Sie erfüllt alle Klischees einer reichen Tussi. Sie hilft niemanden, denkt immer, dass sie die tollste ist und geht sogar fremd. Und das ist kein Spoiler, denn Hartley weiß, dass sie auch andere Kerle hat. (Die Beiden führen eine Fernbeziehung.)
Trotzdem ist Hartley ihr gegenüber loyal und treu. Er fasst keine andere an und behandelt sie gut. Das zeigt mir, dass Hartley ein wirklich netter Typ ist. Außerdem ist er lustig und versucht das beste aus jeder Situation zu machen. Er ist auch ein guter Zuhörer und ist bei ernsteren Themen immer bodenständig und realistisch.
Corey hat sich damit abgefunden, dass sie im Rollstuhl sitz. Manchmal ist sie noch etwas unsicher deswegen. Sie fühlt sich in einigen Situationen unwohl und denkt, dass sie nicht gut oder nicht schön genug ist. Ich verstehe sie allerdings auch. Es ist nervig, wenn alle denken, dass du zerbrechlich bist oder manche Aufgaben nicht hinbekommst nur, weil du im Rollstuhl sitzt. Dennoch versucht auch sie das Beste daraus zu machen. Sie springt über ihren Schatten und versucht neue Dinge.
Von Hartleys Freunden bekommt man nicht viel mit, was eigentlich schade ist. Ich denke, dass man so noch weitere tolle Charaktere kennengelernt hätte.
Coreys Mitbewohnerin war wirklich zauberhaft. Sie ist wie ein kleiner Tornado und trotzdem bodenständig. Mit ihr kann man reden und Spaß haben. Sie hilft Corey zurechtzukommen, denkt aber nicht, dass sie aus Porzellan ist.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Nachmittagen beendet und es ist nie langweilig geworden oder hat sich gezogen.
Es war eine eher leichte Spannungskurve vorhanden, was mich aber nicht gestört hat. Die Unterhaltungen der Figuren und die Handlungen im Allgemeinen waren wirklich toll und haben mich gut unterhalten.
Im Nachhinein hätte ich vielleicht noch gerne mehr über den Unfall von Corey und dessen Verlauf erfahren. Auch die Vergangenheit von Hartley hätte mehr beleuchtet werden können. Während des Lesens ist mir das jedoch nicht negativ aufgefallen.
Um Eishockey ging es leider auch nicht wirklich. Beide betreiben zwar diesen Sport oder haben ihn gemacht, jedoch wurde er höchstens dreimal erwähnt. Mehr aber auch nicht. Natürlich hätte ich gerne mehr dazu gehört. Wirklich gestört hat es mich aber auch nicht.

Fazit:
Ich habe alle Momente zwischen den Protagonisten genossen. Die entspannten, die lustigen, die romantischen, die ernsten und sogar die Meinungsverschiedenheiten. Es gab wirklich lustige Szenen, aber auch tiefere Gespräche, was wirklich sehr schön war.
Ich freue mich schon sehr den zweiten Teil der Reihe zu lesen. Jeder, der eine leichte und schöne Liebesgeschichte sucht, ist hier genau richtig!

SPOILER
Ich fand es so süß von Hartley, als er Corey und Dana zu Thanksgiving eingeladen hat. Er ist ja eigentlich nur mir Corey gut befreundet, diese hatte allerdings vor mir Dana den Feiertag in der Uni zu bleiben. Deswegen hat Hartley einfach sofort beide eingeladen, damit niemand allein ist. Es ist so goldig, dass er sogar an ihre Freundin denkt und nicht nur an Corey!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Punktabzug wegen Fehlinformationen! (bitte Erläuterung lesen!)

Player
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Worum geht’s?

Emery zieht nach New York und eröffnet dort ihr neues Büro als Paartherapeutin. Als sie eines Abends noch spät an ihren Schreibtisch sitzt, kommt plötzlich ein Fremder. Der unbekannte heißt ...


Worum geht’s?

Emery zieht nach New York und eröffnet dort ihr neues Büro als Paartherapeutin. Als sie eines Abends noch spät an ihren Schreibtisch sitzt, kommt plötzlich ein Fremder. Der unbekannte heißt Drew. Er ist Scheidungsanwalt und kommt frisch aus dem Urlaub. Denn sein Büro wurde gerade neu Renoviert. Das Büro, indem gerade Emery sitzt.
Emery Rose ist fassungslos. Sie wurde betrogen, denn ihr Büro ist gar nicht ihr Büro und pleite ist sie damit auch. Drew zeigt, dass sein Herz am rechten Fleck ist und lässt sie vorübergehend in seinem Büro unterkommen. Ein Scheidungsanwalt und eine Paartherapeutin. Kann das wirklich funktionieren?


Schreibstil und Gestaltung:

Ich liebe, liebe, liebe den Schreibstil von Vi Keeland! Alle Bücher von ihr lassen sich unglaublich leicht lesen, sodass die Seiten nur so an einem vorbeifliegen. So war es auch bei Player. Die Gestaltung des Covers gefällt mir dagegen leider überhaupt nicht. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es sich bei der Geschichte um einen Dark-Romance-Roman handelt. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Geschichte ist sehr tiefgründig und gut durchdacht. Es geht nicht nur um Sex, sondern auch um die Probleme im Leben. Das Buch hätte ein Cover wie die von Colleen Hoover oder Bianca Iosivoni verdient.
Vi Keeland ist eine Mischung aus Mona Kasten und Coleen Hoover! Einfach Grandios!


Das hat mir gefallen:

- Ein Scheidungsanwalt und eine Paartherapeutin ist eine richtig schöne und lustige Ausgangssituation, da die beiden komplett anderen Ansichten zu (Fern)Beziehungen haben.

-Es geht nicht nur um Sex. Die Beiden führen auch ernste Unterhaltungen und wollen nur das Beste für den Partner.

- Drew ist voller Liebe. Er liebt seinen Sohn, trotz gewisser Umstände…
Er hat einen weichen Kern und eine harte Schale. Er ist ruhig und liebevoll, aber auch bestimmend und ehrgeizig.

- Drew und Emery fordern sich gegenseitig heraus. Drew versucht sie oft zu provozieren (auf gute Art)

- Emery versucht immer das Gute im Menschen zu sehn. Sie unterstützt die Personen, denen sie nah steht. Sie lässt sich nicht einfach abschütteln und kämpft für Dinge, die sie liebt.

-Ich liebe die kleinen Neckereien der Beiden!


Das hat mir nicht gefallen:
- Fehlinformationen zu Blutgruppenvererbung
- Fehlinformation zu Organspende



SPOILER  Erläuterung der Fehlinformationen!!  WICHTIG!

Drews Sohn hatte einen Unfall, wobei er viel Blut verloren hatte. Deswegen brauchte er natürlich eine Blutspende. Dabei kam heraus, dass Drew nicht infrage kommt, da er Blutgruppe 0 hat, sein Sohn aber AB. Da muss ich schon meinen ersten Kommentar einwerfen. Die Blutgruppe 0 ist ein Universalspender. Das heißt, dass die Blutgruppe 0 jeder anderen Blutgruppe spenden kann. Wobei da auch der Rhesusfaktor eine Rolle spielt. Darüber wurde jedoch nichts gesagt.
Aus den Unterschiedlichen Blutgruppen ließ sich auch erkennen, dass Drew nicht der Vater des Kindes sein kann. Das stimmt auch, da die Blutgruppe 0 immer reinerbig ist (also 00). Das Kind ist jedoch mischerbig, da es die Blutgruppe AB besitzt. Ein Elternteil müsste daher die Blutgruppe AA, A0 oder AB haben und das andere Elternteil die Blutgruppe BB, B0 oder AB. Somit ist ausgeschlossen, dass Drew der leibliche Vater des Kindes ist.
Das dieser Fakt korrekt war, war wohl leider eher Zufall. Einen Absatz später wurde nämlich erzählt, dass die Kinder immer die gleiche Blutgruppe wie die Eltern haben und das ist nicht richtig.
Bitte Informiert euch darüber, wenn ihr das noch nicht gewusst habt. Organ- und Blutspende sind wichtige Themen!
Leider war es damit noch nicht zu Ende. Die nächste Fehlinformation ist noch schlimmer und unlogischer! Drews Sohn brauchte eine neue Niere und wer war wohl der Spender? Richtig. Drew!
Da frage ich mich: Wie kann das sein? Es wurde vorher eindeutig erwähnt, dass Drew nicht die gleiche Blutgruppe hat und daher nicht als Blutspender in frage kommt. Das bedeutet gleichzeitig, dass er auch keine Organe spenden kann! Der zweite Fehler dabei ist, dass Drews Sohn noch ein Kind ist! Das gespendete Organ muss mehrere Eigenschaften erfüllen, um verwendet werden zu können. Es muss die gleiche Blutgruppe haben und hinsichtlich der Größe und des Gewichtes ähnlich sein.
Im Buch hat also ein erwachsener Mann, mit einer anderen Blutgruppe, einem Kind eine Niere gespendet! Entschuldigung, aber das geht wirklich nicht. Wie kann man so viele Fehler in einen Roman einbauen. Organspende ist ein wichtiges Thema, solche schwerwiegenden Fehler dürfen da nicht passieren. Ich frage mich wirklich, ob das niemanden aufgefallen ist. Es gibt immer so viele Menschen, die das Buch Probelesen. Ist es niemanden aufgefallen? Wusste es niemand besser oder war es den Leuten einfach egal?
Ich weiß, ich steigere mich da ziemlich hinein. Ich mache Beruflich nichts in der Richtung. Ich bin noch Schüler an einem Gymnasium. Alles was ich hier geschrieben habe, habe ich in der 10. Klasse gelernt.
Es ist kein schweres Thema und leicht zu verstehen. Man kann alles und noch viel mehr im Internet nachlesen. Ich hoffe einfach, dass solche Fehler nicht nochmal geschehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2020

Jahrehighlight!

Deine Worte in meiner Seele
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Worum geht’s?

In Deine Worte in meiner Seele geht es um Daniel und Ashlyn. Ashlyn hat gerade ihre Zwillingsschwester verloren und wurde nun auch noch von ihrer Mutter zu ihrem Vater geschickt, mit dem ...

Worum geht’s?

In Deine Worte in meiner Seele geht es um Daniel und Ashlyn. Ashlyn hat gerade ihre Zwillingsschwester verloren und wurde nun auch noch von ihrer Mutter zu ihrem Vater geschickt, mit dem sie nie wirklich Kontakt hatte. Das einzige, woran sie sich festhalten kann ist eine kleine Schatulle. Ein Kästchen von ihrer Schwester mit vielen kleinen Briefen und einer Liste von Dingen, die sie Erleben soll. Für jede erfüllte Aufgabe darf Ashlyn ein Brief öffnen. So landet sie schon am ersten Tag in einer Bar und lernt Daniel kennen. Daniel scheint ihr Seelenverwandter zu sein. Er hat die gleiche Leidenschaft, ist süß, liebevoll und aufmerksam. Wie könnte sich Ashlyn da nicht in ihn verlieben? Es scheint, als habe die Welt doch noch gute Seiten zu bieten. Doch dann treffen die beiden eher wieder zusammen als geplant, denn er ist ihr neuer Englischlehrer Mr. Daniels…


Erwartungen:

Eigentlich bin oder besser gesagt war ich kein großer Fan von Lehrer-, Schüler Geschichten. Ich gehe selbst noch in die Schule. Deswegen finde ich es doch etwas seltsam oder daddy issue like, wenn ein Lehrer eine Schülerin datet oder andersherum. Doch muss ich erwähnen, dass es mir dabei eher um den „großen“ Altersunterschied geht. Ich lese einfach lieber Liebesgeschichten, wo die Protagonisten circa gleich alt sind.
Ich hatte große Lust, ein Buch über „verbotene Liebe“ zu lesen und BCC ist eine großartige Autorin. Deswegen viel mir die Entscheidung leicht. Erwartungen hatte ich nicht wirklich. Natürlich habe ich gehofft, dass die Geschichte nicht Oberflächlich ist. Ich habe gehofft, dass das Schüler-, Lehrer Problem nicht die größte Sorge der Beiden ist und auch die Vergangenheit und die Zukunft der Protagonisten beleuchtet wird.


Das hat mir gefallen:

-Daniel ist richtig sympathisch. Er liebt die Musik und hat eine eigene Band. Er liebt Shakespeare, genau wie Ashlyn und bringt Shakespeares Werke in seine Musik mit ein.

- Daniel ist liebevoll und aufmerksam. Er denkt viel an das Wohlergehen anderer und hilft jeden, wo er kann. Auch, wenn er dadurch unglücklich wird.

- Ashlyn und Daniel verstehen sich auf Anhieb. Es wirkt nicht zu übertrieben und ich hatte wirklich das Gefühl, dass sie beiden Seelenverwandte sind. Sie schweigen, lachen und weinen zusammen. Sie geben sich gegenseitig Ratschläge und Unterstützen sich.

- Wenn die beiden sich unterhalten, Zitieren sie manchmal Shakespeare und der andere antwortet ebenfalls mit einem Zitat. Außerdem schreiben sie sich, über Textnachrichten, Quizaufgaben zu Büchern. Wie cool ist das bitte!?

- Auch Daniel hat sein Päckchen zu tragen. Die Beiden ergänzen sich wie ein Puzzle.

-Die Nebencharaktere sind ausreichend beleuchtet. Ryan ist ein so toller und interessanter Charakter. Ich würde gerne ein einzelnes Buch über seine Geschichte haben!

- Die Briefbox von Ashlyn‘s Schwester ist einfach fantastisch.

- Ihre Schwester war scheinbar ein herzensguter Mensch. Sie versucht Ashlyn zu beschützen, obwohl sie nicht mehr da ist. Die Briefe sind nicht nur an Ashlyn, sondern auch an andere Personen adressiert.

- Ashlyn geht sehr verantwortungsbewusst mit der Situation um, dass Daniel ihr Lehre ist.

- Daniel unterstützt sie passiv. Er hilft ihr bei der Verwirklichung anderer Träume


Fazit:

Wie ihr seht, gibt es nichts, was mir nicht gefallen hat. Das ganze Buch war logisch durchdacht, spannend, süß und einfach perfekt. Die Liebesgeschichte war nicht zu kitschig und die Vergangenheit der Beiden waren schön ausgearbeitet und teilweise einfach nur schrecklich. Beide Protagonisten haben so etwas nicht verdient.
Die Lösungen der Probleme waren realistisch und hätten besser nicht sein können.
Ich kann nur sagen, dass dieses Buch ein Jahreshighlight ist. Innerhalb eines Tages habe ich es durchgelesen und ich wünschte, ich hätte es noch nicht gelesen, damit ich die Geschichte noch einmal, zum ersten Mal, entdecke kann.

  • Cover
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Veröffentlicht am 13.06.2020

gruselig, liebevoll und sexy!

Fall with Me
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Worum geht's?

In “fall with me” geht es um Reece und Roxy. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und sie steht, schon seit sie 16 ist, auf ihren besten Freund Reece. Als Reece eines Abends sturzbetrunken ...

Worum geht's?

In “fall with me” geht es um Reece und Roxy. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und sie steht, schon seit sie 16 ist, auf ihren besten Freund Reece. Als Reece eines Abends sturzbetrunken war, sind die beiden fast zusammen im Bett gelandet. Doch Reece konnte sich nicht an den Abend erinnern und weiß daher nicht, dass er gar keinen Sex mit Royx hatte, die das Missverständnis nie aufgeklärt hat. Royx weiß: Sie hätte ihm die Wahrheit sagen soll, denn er hasst Lügen über alles.


Charaktere & Handlung

Roxy und Reece haben mir in „stay with me“ schon gut gefallen. Jedoch fand ich das Buch an sich schrecklich. Deswegen war ich anfangs sehr schlecht auf „fall with me“ eingestellt und hatte keine Lust es zu lesen. Trotzdem habe ich es angefangen, da es das letzte Buch war, was ich zu Hause hatte. Jetzt kann ich sagen: Zum Glück habe ich es gelesen. Roxy und Reece konnten mich vom Gegenteil überzeugen.


Roxy ist so ein liebevoller Charakter. Sie hat es nicht leicht und hat schwer damit zu kämpfen, dass ihr bester Freund seit Jahren im Krankenhaus liegt. Jeden Freitag geht sie in besuchen und hofft, dass er wieder mit sprechen anfängt und das es ihm besser geht. Sie liebt ihre Freunde und ihre Familie, wie es kein anderer tun und würde alles dafür geben, dass es ihnen gut geht. Sogar, wenn Sie dafür ihre Träume aufgeben muss. Sie macht sich Sorgen, möchte aber nicht, das sich Leute Sorgen um sie machen. Sie versucht es allen recht zu machen. Sie ist aber nicht charakterlich schwach. Sie kann sich durchsetzen sagt Leuten ihre Meinung. Außerdem ist sie eine kleine Künstlerin und malt unterbewusst Porträts von Reece. Ich finde das so goldig und kann es mir richtig gut vorstellen.

Reece war bei den Marines und ist jetzt Polizist im Ort. Er will anderen helfen und versucht alle zu beschützen besonders Roxy. Er hasst Abschiede über alles und sagt niemals auf Wiedersehen, da er das Wort einfach zu traurig findet. Er sagt zum Abschied lieber „Ich liebe dich“ ohne gibt einen Kuss. Wie süß ist das denn! Die Freundschaft mit Roxy ist ihm sehr wichtig aber auch er baut Gefühle auf und möchte Roxy zeigen, dass er gut genug ist. (Auch wenn sie schon längst weiß, dass er perfekt ist.)

Mir hat sehr gefallen, dass sich die Beziehung dennoch schön entwickelt hat. Es ging nicht zu schnell aber auch nicht wirklich langsam. Es war zügig aber dennoch realistisch. Trotzdem habe ich mich gefragt, warum sie nicht schon eher zusammen gekommen sind. Denn beide wollten mehr als Freundschaft und konnte nicht ohne den anderen Leben. Es gab außerdem einen leichten Thriller Anteil in der Geschichte. Eigentlich bin ich nicht so ein Fan von Thrillern, da sie immer etwas unrealistisch und schwer vorstellbar sind. Doch so war es hier nicht. Es war spannend, mysteriös und hatte etwas Unheimliches an sich. Aber die Teile haben sich so gut in die Geschichte integriert, dass es einfach perfekt war. Es waren nicht zu viele große Ereignisse aufeinander aufgebaut, sodass es am Ende übertrieben gewirkt hätte. Die Spannung hat sich langsam und in kleinen Schritten zu etwas ungewöhnlichen entwickelt. Das hat mir sehr gut gefallen. Das coole war, dass Reece Polizist ist. Das hat die ganze Liebesgeschichte noch weiter pusht.

Die Nebencharaktere wurden nicht viel erwähnt und man hat fast nichts über sie erfahren. Das war aber überhaupt nicht schlimm. Schließlich haben sie alle ein eigenes Buch. Deswegen fand ich es sogar sehr gut, dass die Nebencharaktere nicht zu sehr beleuchtet wurden, da sich sonst vieles wiederholt hätte.


Fazit:

Alles in allem war es ein fantastisches Buch das mich gefesselt und überzeugt hat, obwohl ich am Anfang schlecht darauf eingestellt war. Jeder der mal ein bisschen weg von den klassischen und klischeehaften Liebesgeschichten möchte und einfach mal etwas Abwechslung braucht, für den ist dieses Buch perfekt.

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Veröffentlicht am 08.06.2020

Perfekte Mischung aus Realität, Humor und Liebe

Never Too Late
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In NEVER TOO LATE geht es um Zoe und Jason, die sich zu Weihnachten kennenlernen und landen sogleich zusammen im Bett. Egal um zum Vergessen oder ob einfach nur zum Spaß, eins ist klar: Es ist und bleibt ...

In NEVER TOO LATE geht es um Zoe und Jason, die sich zu Weihnachten kennenlernen und landen sogleich zusammen im Bett. Egal um zum Vergessen oder ob einfach nur zum Spaß, eins ist klar: Es ist und bleibt ein One Night Stand. Zum Glück geht dieser gewaltig schief und es wird der schlechteste und unangenehmste … ihres und seines Lebens. Doch dann treffen sie sich wenige Tage später in der Wohnung ihrer besten Freunde wieder.

Das hat mir gefallen:
+ Die Geschichte spielt zur selben Zeit wie der erste Teil.
+ Das erste Mal der beiden ging total daneben und war peinlich, was eine schöne Abwechslung zu den typischen Geschichten ist.
+ Die Themen die Zoe begleiten sind spannend, interessant und erschreckend.
Sie sind realistisch Dargestellt und logisch gewählt.
+ Zoe hat mit mehreren Problemen zu kämpfen. Diese sind jedoch nicht aus dem nichts gegriffen sondern bauen sinnvoll aufeinander auf
+ Jason mag sein Leben so wie es ist. Er hat keine großen Ängste oder eine tragische Vergangenheit.
Es war sehr erfrischen, dass einmal nicht beide Charaktere gebrochen sind und jemand sein Leben mag, wie es ist.
+ Jason ist weder ein good-Boy noch ein bad-Boy. Er ist im inneren ein kleiner Nerd. Seine drei Katzen mit Star Wars Namen sind einfach Zucker!
+ Zoe’s Vergangenheit wird in Zeitsprüngen näher beleuchtet. Die Rückblicke sind nicht zu lang und nicht zu kurz, sodass man viel über Zoe’s Leben erfährt.

Das hat mir nicht gefallen:
- Jasons Familie hätte mehr beleuchtet werden können

Wie Ihr seht, gibt es fast nichts Negatives zu Erwähnen. Der zweite Teil hat mir besser als der erste Gefallen. Wer den ersten Teil nicht mochte, kann dem zweiten vielleicht noch eine Chance geben.
Ich habe Jason’s und Zoe’s Geschichte geliebt!

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