Außergewöhnlich, aber nicht ganz dem Hype gerecht
Die sieben Männer der Evelyn HugoEvelyn Hugo ist eine legendäre Hollywood-Diva, die jahrzehntelang im Rampenlicht stand und für ihr glamouröses, skandalträchtiges Leben bekannt ist. Und plötzlich entscheidet sie sich, ihre wahre Lebensgeschichte ...
Evelyn Hugo ist eine legendäre Hollywood-Diva, die jahrzehntelang im Rampenlicht stand und für ihr glamouröses, skandalträchtiges Leben bekannt ist. Und plötzlich entscheidet sie sich, ihre wahre Lebensgeschichte zu erzählen und zwar ausgerechnet der unbekannten Journalistin Monique Grant. In einem exklusiven Interview blickt Evelyn auf ihre Karriere, ihre Beziehungen und die sieben Ehen zurück, die ihr Image geprägt haben. Doch schnell wird klar, dass hinter dem öffentlichen Mythos eine sehr viel komplexere und verletzlichere Frau steckt.
Ich fand The Seven Husbands of Evelyn Hugo insgesamt gut, würde es aber eher mit 3 von 5 Sternen bewerten. Obwohl mich die Geschichte grundsätzlich interessiert hat und ich auch wissen wollte, wie alles zusammenhängt, habe ich ungewöhnlich lange gebraucht, um das Buch zu beenden. Ich habe es immer wieder zur Seite gelegt, ohne genau sagen zu können, warum. Es hat mich einfach nicht richtig gepackt, obwohl ich es beim Lesen selbst durchaus mochte.
Wenn ich gelesen habe, hat es mir Spaß gemacht, und der Schreibstil von Taylor Jenkins Reid ist für mich wie immer ein großes Plus: flüssig, emotional und sehr zitierwürdig. Evelyn Hugo als Protagonistin finde ich großartig – eine starke, widersprüchliche, faszinierende Figur, über die ich auch viele Stellen im Buch markiert habe. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mich die Geschichte nicht konstant mitgenommen hat. Vielleicht lag es an den vielen Namen und Zeitsprüngen oder daran, dass mir andere Bücher der Autorin emotional nähergegangen sind.
Ich verstehe den großen Hype um dieses Buch daher nur teilweise. Es ist definitiv kein schlechtes Buch und hat viele starke Momente, aber für mich persönlich hat es nicht ganz die Wirkung entfaltet, die ich erwartet hatte.