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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2020

ein toller Psychothriller

Verity
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Da ich hauptsächlich nur Thriller und Krimis lese, bin ich lange um das Buch herumgeschlichen. Colleen Hoover kennt man eigentlich als Autorin von Liebesromanen. Kann sie wirklich einen Thriller schreiben??? ...

Da ich hauptsächlich nur Thriller und Krimis lese, bin ich lange um das Buch herumgeschlichen. Colleen Hoover kennt man eigentlich als Autorin von Liebesromanen. Kann sie wirklich einen Thriller schreiben??? Ja sie kann!! Und was für einen.

Lowen Ashleight ist Jungautorin und bekommt ein Angebot, das ihr etwas Angst macht. Sie soll die Thriller von der Startautorin Verity Crawford zu Ende bringen, da diese seit einem Autounfall, der sich unmittelbar nach dem Tod ihrer beiden Töchter ereignete, körperlich und geistig nicht mehr dazu fähig ist. Da der Job sehr gut bezahlt ist, kann Lowen, die ihre Wohnung gerade räumen muss, einfach nicht ablehnen.
Lowen soll für ein paar Tage in das Haus der Crawfords ziehen, damit sie die ganzen Unterlagen von Verity sichten kann. Da Jeremy – der Mann von Verity – nicht gerade unattraktiv ist, findet sie diese Regelung gar nicht mal so schlimm.
In Veritys Arbeitszimmer findet sie außer den Aufschrieben ihrer Bücher auch noch tagebuchähnliche Notizen, die Lowen das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Ich muss gestehen, das ich das Buch innerhalb ein paar Stunden gelesen hatte. Es war von Anfang an so spannend und fesselnd, das ich es nicht aus der Hand legen konnte.

Colleen Hoover beschreibt die Szenen und Charaktere so bildlich, das man das Gefühl hat, mittendrin zu sein.

Von mir bekommt das Buch verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich freue mich auf weitere Thriller von Colleen Hoover

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Veröffentlicht am 24.05.2020

Helene Eberles 1. Fall

Endstation Berlin
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´Die Kriminalhauptkommissarin Helene Eberle verlässt mit ihrer 4-jähringen Tochter ihren alkoholabhängigen Mann und reist zu Ihrer Mutter nach Berlin. Sie hatte schon im Vorfeld um Versetzung dorthin gebeten. ...

´Die Kriminalhauptkommissarin Helene Eberle verlässt mit ihrer 4-jähringen Tochter ihren alkoholabhängigen Mann und reist zu Ihrer Mutter nach Berlin. Sie hatte schon im Vorfeld um Versetzung dorthin gebeten.
An ihrem Ersten Tag wird sie gleich mit einem toten Obdachlosen konfrontiert. Doch im Laufe der Ermittlungen passieren der Polizei verheerende Fehler. Des weiteren hat Helene auch noch mit ihren Privaten Problemen zu kämpfen.

An den Schreibstil von Autor Siekierka musste ich mich erst einmal gewöhnen, da er in relativ kurzen Sätzen schreibt. Doch zu diesem Buch und der Story passt es wie die Faust aufs Auge. Toll finde ich die kurzen Kapitel und die Kapitalbezeichnungen. So wusste man immer, wo und bei wem man sich gerade befindet. Der Lesefluss wird somit nicht gestört.

Helene Eberle empfinde ich als eine sehr taffe und sympathische Person. Sie hat schon viel durchgemacht, doch das hat sie nur stärker werden lassen. Auch ihren Kollegen Paul Walter fand ich von Anfang an sehr sympathisch. Die beiden harmonieren auch gut und sind ein super Team.
Allerdings gibt es einige Nebenpersonen, die ich als ziemlich flapsig bezeichnen würde und die man sich nicht unbedingt als Kollegen wünscht.

Mein Fazit: Eine rasante Story mit tollen Charakteren. Ich freue mich schon darauf, wie es mit Helene Eberle weitergeht.

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Veröffentlicht am 01.05.2020

toller Thriller mit romantischem Touch

Der Bodyguard
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Der Personenschützer Maik hat einen neuen Job. Er arbeitet im Sicherheitsteam der schwerreichen Familie van Holland und soll die Tochter Lynn beschützen. Das ist für Maik gar nicht so einfach, denn als ...

Der Personenschützer Maik hat einen neuen Job. Er arbeitet im Sicherheitsteam der schwerreichen Familie van Holland und soll die Tochter Lynn beschützen. Das ist für Maik gar nicht so einfach, denn als er sie das Erste Mal sah, war er sofort sehr angetan von ihr – eigentlich eine Todsünde für einen Personenschützer. Zu seiner Verwirrung erwidert sie seine Gefühle, was aber seine Arbeit zusätzlich erschwert. Außerdem trifft sie sich trotz allem gerne mit ihren Freundinnen und macht Party.
Als dann die Sicherheitsstufe aufgrund seltsamer Vorkommnisse erhöht wird, wird Lynn unter seiner Aufsicht entführt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Maik tut alles, um Lynn zu lebend zu retten.

Im Ersten Drittel des Buches geht es meiner Meinung nach eher romantisch zu. Doch dann nimmt die Spannung ihren Lauf und ebbt auch nicht mehr ab. Ganz im Gegenteil. Je länger man liest, desto spannender wird das Buch. Der Schreibstil ist wirklich super. Besonders gefallen hat mir, das die Autorin einige „Alltagsroutinen“mit eingebaut hat, die einem ein kleines Schmunzeln auf die Lippen zaubern.

Maik und Lynn waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Es gibt allerdings auch Charaktere, in denen man sich sehr getäuscht hat. Doch mehr sag ich an dieser Stelle dazu nicht, da ich nicht spoilern möchte.

Mein Fazit: ein toller Thriller, mit romantischem Touch, der sehr viele Überraschungen und Wendungen bereithält.
Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.04.2020

solider Adria-Krimi mit leichten Schwächen

Grado im Mondschein
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Die Mutter von Commisssaria Maddalena Degrassi möchte ausgerechnet deren ungeliebten Vorgesetzten Comandanate Scaramuzza heiraten. Die Hochzeit soll perfekt sein und findet daher im Wasserschloss statt. ...

Die Mutter von Commisssaria Maddalena Degrassi möchte ausgerechnet deren ungeliebten Vorgesetzten Comandanate Scaramuzza heiraten. Die Hochzeit soll perfekt sein und findet daher im Wasserschloss statt. Es sind viele Leute eingeladen, unter anderem auch Degrassis Kollege Zoli, der seine ominöse Verlobte Maria mitbringt. Niemand dachte, das es sie tatsächlich gibt. Doch keiner ahnt, welche Vergangenheit Maria hat.
Nach der tollen Trauung kommt es zu einer Entführung, die alles auf den Kopf stellt und die in der Lagune von Grado ein grausames Ende findet.

Der Schreibstil des Buches ist wirklich flüssig und man hat das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Auch ist es durchgängig spannend, doch ich hätte mir an manchen Stellen ein ansteigen des Spannungsbogens gewünscht.
Zu Beginn des Buches hatte ich damit zu tun, nicht den Überblick bei den vielen verschiedenen Charakteren zu behalten. Da dies aber mein erstes Buch der Autorin war, ist das vermutlich daher geschuldet.
Positiv möchte ich noch die tollen Beschreibungen der Umgebung erwähnen. Man bekommt richtig Lust sofort an den Gardasee zu fahren um die Ortschaften zu erkunden.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne – einen halben Stern Abzug da mir zu viele Personen im Spiel waren und einen halben Stern Abzug, da es an manchen Stellen spannender hätte sein dürfen.

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Veröffentlicht am 22.04.2020

ein grandioses Thriller-Debüt das man gelesen haben muss

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Im Westerwald, der ehemaligen Heimat von Profiler Jan Grall, wird in einem Tierpark eine Leiche gefunden. Der Mörder hat den Buchstaben A in die Haut tätowiert.
Jan reist mit seiner Kollegin Rabea Wyler ...

Im Westerwald, der ehemaligen Heimat von Profiler Jan Grall, wird in einem Tierpark eine Leiche gefunden. Der Mörder hat den Buchstaben A in die Haut tätowiert.
Jan reist mit seiner Kollegin Rabea Wyler in den Westerwald, um die Polizei zu unterstützen.
Kurz darauf wird auch schon die nächste Leiche – und der nächste Buchstabe gefunden. Es scheint, als ob der Mörder das ganze ABC durchmordet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und Jan wird bewusst, dass er tief in seiner Vergangenheit viele Antworten finden wird.

Lars Schütz ist mit seinem Debüt ein grandioser Thriller gelungen. Das Buch ist total spannend und nimmt zum Ende hin richtig Fahrt auf. Auch wird man zum Schluss richtig überrascht.
Der Charakter von Jan Grall gefällt mir sehr gut. Ich mag bei Ermittlern die Fehler, Ecken und Kanten – und die hat Jan auf alle Fälle. Seine Kollegin Rabea Wyler wirkt am Anfang etwas unscheinbar, doch bald wird klar, dass auch sie mit einigen Dingen aus der Vergangenheit noch klarkommen muss. Klasse finde ich allerdings den Nebencharakter Miriam, doch um nicht zu spoilern, möchte ich auf sie an dieser Stelle nicht näher eingehen.
Mein Fazit: Ich habe mit Lars Schütz einen neuen Lieblingsautor gefunden und habe schon den zweiten Teil „Rapunzel, mein“ neben mir liegen.

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