Bei Tessa Hennig weiß man was man bekommt. Best Ager Frauen, die eine Reise nach Italien unternehmen (diesmal: Kalabrien) und dort so allerlei erleben. Spielte in den bisherigen Büchern, die ich von ihr ...
Bei Tessa Hennig weiß man was man bekommt. Best Ager Frauen, die eine Reise nach Italien unternehmen (diesmal: Kalabrien) und dort so allerlei erleben. Spielte in den bisherigen Büchern, die ich von ihr schon gelesen habe, oft die Beschreibung der wunderschönen Landschaft eine große Rolle, so sind es diesmal eher die Charaktere, die im Mittelpunkt stehen. Und die - vielleicht nur klischeehaften, vielleicht aber wirklich durchaus gängigen - Mauscheleien der Dorfpolitiker.
Daraus entspinnt sich eine sehr angenehme Geschichte, die ein bisschen Aufregung bietet (wird Emilia alle Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, wegräumen können?) aber vor allem ein paar nette und unterhaltsame Lesestunden.
Eine Erbschaft auf dem Lande, ein dringend benötigter Neuanfang, ein attraktiver junger Mann auf der Bildfläche, allerlei (skurrile) Dorfbewohner. Diese vier Komponenten tauchten in vielen Romanen auf, ...
Eine Erbschaft auf dem Lande, ein dringend benötigter Neuanfang, ein attraktiver junger Mann auf der Bildfläche, allerlei (skurrile) Dorfbewohner. Diese vier Komponenten tauchten in vielen Romanen auf, die ich in den letzten Jahren so gelesen habe. Trotzdem schafft Kristina Günak es aus diesen Zutaten einen Roman zu schreiben, der sich für mich komplett von den anderen abhebt.
Ich war ganz verzaubert von der Geschichte, von den Figuren, von ihren Beziehungen zueinander. Allen voran natürlich Lucy und Ben, deren Liebe tatsächlich auf Zehenspitzen daher kommt. Kein gegenseitiges Anschmachten und vor Verlangen verzehren von Seite 1 an, sondern zuallererst kommt da mal eine echte Freundschaft zwischen den beiden - und mir hat das richtig gut gefallen! Zudem geht es auch um die Angst vor dem Versagen, vor allem im beruflichen Bereich.
In ihrem Nachwort erzählt Barbara Leciejewski, dass sie nach ihrem letzten Roman "Solange sie tanzen" auf alle Fälle wieder was leichteres, heiteres schreiben wollte. Und über etwas, dass sie noch nie ...
In ihrem Nachwort erzählt Barbara Leciejewski, dass sie nach ihrem letzten Roman "Solange sie tanzen" auf alle Fälle wieder was leichteres, heiteres schreiben wollte. Und über etwas, dass sie noch nie thematisiert hatte: eine Trennung. Klingt ziemlich widersprüchlich, aber genau das hat sie mit "Wer, wenn nicht wir" fertig gebracht.
Ein Buch, das sich ernsthaft dem Thema Auseinanderleben nach 20 Jahren Ehe annimmt und dennoch locker und stellenweise ziemlich witzig ist. Wenn Viola zB überlegt, wie sie und Florian ihre Liebesgeschichte in diesen kurzen Einspielern von Paaren bei "Harry & Sally" erklären würden. Oder bei der Sache mit Sibylle und der Sonnencreme. Oder überhaupt wie sich Florian und Viola konsequent siezen im Urlaub.
Dorthin fahren sie nämlich noch, obwohl sie sich längst getrennt haben. Aber schließlich war der Urlaub im Luxushotel auf Rhodos schweineteuer und nicht stornierbar. Durch eine Umbuchung auf zwei Einzelzimmer wollen sie sicherstellen, dass jeder dort sein eigenes Ding machen kann. Und dann wird so etwas wie eine Paartherapie daraus, wo jeder den anderen mal in einem ganz neuen Licht sieht.
Ich fand das Buch wirklich toll. Wie die Autorin das Thema Trennung hier angegangen ist war für mich was ganz neues, der Witz und die Dialoge trafen meinen Nerv, und das Setting war großartig! Hab mich gleich zurück versetzt gefühlt zu meinem eigenen Urlaub auf Rhodos vor vielen Jahren. Dieses Jahr wären wir beinahe auch wieder hingeflogen. Nun musste ich mir eben über dieses Buch ein bisschen Urlaubsfeeling holen. Und dank dem ABBA-Abend im Hotel hab ich jetzt voll Lust "Mamma Mia" wieder zu sehen! Jetzt weiß ich immerhin, worum es in "The winner takes it all" überhaupt geht. Ich hab das Lied schon so oft gehört, sogar mitgesungen, aber trotzdem nie über die Lyrics nachgedacht.
Der Mordfall, der bereits den Auftakt zu Teil 4 der Penn-Cage-Buchreihe, wird in diesem 6. Teil endlich verhandelt. Doch natürlich bleibt auch hier die Arbeit nicht allein dem Gericht überlassen, sondern ...
Der Mordfall, der bereits den Auftakt zu Teil 4 der Penn-Cage-Buchreihe, wird in diesem 6. Teil endlich verhandelt. Doch natürlich bleibt auch hier die Arbeit nicht allein dem Gericht überlassen, sondern Penn Cage nimmt - unterstützt von diversen Leuten - das Schicksal wieder selbst in die Hand um seinen Vater vor dem Gefängnis zu retten und seine Verlobte Caitlin, die in Teil 5 leider den Tod fand, zu rächen. Dazu will er möglichst viele Doppeladler zur Strecke bringen.
Das Hauptthema Rassismus, hier speziell im Süden der USA und mit besonderem Augenmerk auf die 1960er Jahre, ist an sich spannend. Leider schafft es Greg Iles irgendwie nicht, das ganze auch in einer straffen, spannenden Weise zu erzählen. Er verliert sich zu oft in Ausschweifungen, oder wiederholt Dinge die wir Leser alle schon längst wissen. Das macht das Lesen doch recht mühsam.
Die anderen Themen dieses Buches - die Gier nach Macht und Geld sowie unbändige Rachegelüste - sind sehr universell und daher auch kein besonders origneller Aufhänger.
Wer die anderen Bücher um Penn Cage schon gelesen hat, will nun wahrscheinlich auch wissen wie alles ausgeht. Für Einsteiger ist dieses Buch eher ungeeignet - trotz aller Wiederholungen ist es besser wenn man da zumindest mit Teil 4 "Natchez Burning" beginnt.
Der Humor von Sarah Welks "Chaos-Brüdern" trifft genau den Nerv meiner Jungs. Auch bei diesem 3. Band haben sie sich schlapp gelacht. Als es darum geht warum ihre Mama dieses Jahr ihren Geburtstag am liebsten ...
Der Humor von Sarah Welks "Chaos-Brüdern" trifft genau den Nerv meiner Jungs. Auch bei diesem 3. Band haben sie sich schlapp gelacht. Als es darum geht warum ihre Mama dieses Jahr ihren Geburtstag am liebsten ignorieren würde gibt und der große Bruder Henry altklug erklärt es läge an der runden Zahl die sie erreicht: "Vierzig ist uralt. Fast tot" lagen sie fast am Boden vor Lachen, wohl wissend wie alt ich denn bin.
Aber auch mir hat die Geschichte um Bela und seine zwei Brüder gefallen, die für ihre Mama eine tolle Überraschungsparty planen, bei der nicht immer alles glatt geht und am Ende dennoch ein rauschendes Fest draus wird. Und als dort dann ihre Cousinen Mimi und Flo auftauchen, haben wir erstmal gecheckt, dass das ja die "Ziemlich besten Schwestern" sind, von denen wir auch schon ein Buch gelesen haben!