Gute Story mit ein paar Schwächen
Sörensen geht aufs HausFür mich war es das erste Buch der Reihe rund um Sörensen. Leider konnte mich dieses nicht vollends überzeugen.
Der Einstieg hat mir eigentlich noch sehr gut gefallen. Man weiß direkt, worum es geht. ...
Für mich war es das erste Buch der Reihe rund um Sörensen. Leider konnte mich dieses nicht vollends überzeugen.
Der Einstieg hat mir eigentlich noch sehr gut gefallen. Man weiß direkt, worum es geht. Kein langes drumherum, sondern es geht direkt zur Sache.
Ich habe mit dem Schreibstil ein wenig gehadert und habe etwas gebraucht, bis ich damit warm wurde. Teilweise wirkte es auf mich ein bisschen chaotisch und ich habe mir manchmal schwer getan, den Überblick zu behalten, um wen es nun geht. Auch waren die Gedankengänge für mich manchmal etwas verworren und zu ausufernd. Einige Passagen hätten durchaus kürzer abgehandelt werden können.
Das Ende hingegen hat mich wieder sehr angesprochen und auch überrascht. Da ich mit so einigem in der Art und Weise nicht gerechnet hatte. Auch nimmt das Buch hier meiner Meinung nach erst so richtig Fahrt auf.
Mit Sörensen wurde ich das ganze Buch über nicht warm. Er ist ein eigenartiger Charakter. Etwas chaotisch und nicht wirklich greifbar für mich. Er hat mit einigen Dingen zu kämpfen. Vor allem im privaten Bereich läuft es bei ihm nicht ganz rund. Auch einige der Nebencharaktere waren für mich nicht so ganz greifbar und authentisch. Generell geht es auf diesem Polizeirevier ziemlich chaotisch zu. So war zumindest mein Eindruck.
Die Story an sich hat mich direkt angesprochen, daher wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Weil mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Aber leider war es nicht so ganz mein Fall.