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Veröffentlicht am 14.08.2022

Süß, aber nicht Kellys bestes Werk

If we were a movie
1

Spoiler

HANDLUNG

Die Handlung von "If we were a movie" war zwar süß, konnte mich aber nicht komplett überzeugen. Es gab einfach zu viele Klischees, darunter Sophie als die typische durchgeknallte Ex ...

Spoiler

HANDLUNG

Die Handlung von "If we were a movie" war zwar süß, konnte mich aber nicht komplett überzeugen. Es gab einfach zu viele Klischees, darunter Sophie als die typische durchgeknallte Ex oder der abgenutzte Schwangerschafts-Trick.

Gefallen hat mir dafür die Entwicklung von Nates und Jordans Beziehung; es gab hierbei viele süße Szenen und das Tempo war sehr angenehm.


ERZÄHLSTIL

Kelly Orams Art zu schreiben hat es mir bereits in "Cinder & Ella" angetan und in "If we were a movie" hat sie mich erneut davon überzeugt. Sie erzählt sehr angenehm, mit einer guten Prise Humor und es macht Spaß, in ihre Geschichten einzutauchen.


CHARAKTERE

Das, was mir am Buch am meisten gefallen hat, waren die Charaktere. Nate als Protagonist habe ich schon im ersten Kapitel ins Herz geschlossen. Er ist so, wie nur wenige Jungs in Büchern sind. Wahnsinnig liebenswert, freundlich, zurückhaltend, einfühlsam - mit ihm bekämpft Kelly einige Klischees.

Und auch Jordan mag ich total gerne. Sie ist echt lustig, spricht manchmal zu viel und ist ein sehr interessanter Charakter. Bei ihr hätte ich mir jedoch gewünscht, dass die Autorin noch näher auf manche Sachen eingeht, wie die BEziehung zu ihren Eltern oder ihr Studienfach. Vor allem über letzteres haben wir als Leser*innen echt wenig erfahren.

Die einzige Figut, die mich enttäuscht hat, war Sophie. Und nicht weil sie so unsympathisch war, nein. Sondern weil sie von Anfang an an die Böse abgestempelt wurde. Alle waren gegen sie und der Leserschaft wurde sozusagen eingetrichtert, sie nicht zu mögen. Sie war mir einfach zu oberflächlich dargestellt, was ich bei einem Charakter, wie ihrem, wirklich schade fand.


COVER

Das Cover ist ansprechend und passt perfekt zu der Geschichte!


GEFÜHL

"If we were a movie" gibt der Leserschaft ein wunderbares, warmes Gefühl von Nachhausekommen. Die Atmosphäre ist total angenehm und am Ende habe ich die letzte Seite mit einem Lächeln im Gesicht umgeblättert.


FAZIT

Letztendlich empfehle ich das Buch an alle, die Lust auf eine süße Liebesgeschichte haben. An "Cinder & Ella" kommt Kelly neuer Roman zwar nicht ran, aber mir hat das Lesen trotzdem sehr gefallen!

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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 01.07.2022

Monatshighlight Juni

Den Mund voll ungesagter Dinge
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"Den Mund voll ungesagter Dinge" ist ein wundervoller Roman, geschrieben von Anne Freytag. Er ist zudem nicht der erste, den ich von ihr gelesen habe. Bekannt sind auch "Nicht weg und nicht da" und "Mein ...

"Den Mund voll ungesagter Dinge" ist ein wundervoller Roman, geschrieben von Anne Freytag. Er ist zudem nicht der erste, den ich von ihr gelesen habe. Bekannt sind auch "Nicht weg und nicht da" und "Mein bester letzter Sommer".

COVER
Das Cover gefällt mir gut; es passt super zu einem Jugendroman und das Mädchen in der unteren Ecke ist eine gelungene Darstellung Sophies ohne dem Betrachter die Fantasie zu stehlen.

ERZÄHLSTIL
Anne Freytag hat einen Erzählstil mit Wiedererkennungswert. Sie schreibt emotional, detailreich und fesselnd. Auch Humor besitzt sie. Ich habe das Buch in nur einem Tag durchgelesen, so gefesselt war ich!

HANDLUNG
Die Handlung von "Den Mund voll ungesagter Dinge" mag ich ebenso. Innere Zerrissenheit, Familienkrisen und Beziehungen werden thematisiert. Was mir sehr gefallen hat, ist, dass Sophies und Alex' Beziehung nicht zu schnell vorangeschritten ist. Das hat es realistisch wirken lassen.

CHARAKTERE
Sophie als Hauptcharakter liebe ich! Sie ist nicht das typische Mädchen, das wir sonst in Geschichten antreffen - wie sie auch selbst bemerkt. Sie ist launisch, schlagfertig, einsam, lieb und gemein zugleich. In ihr lassen sich all die verscheidenen Seiten eines Teenagers finden; sie ist kein oberflächlicher, einseitiger Charakter.

Bei Alex verhält es sich ähnlich. Zuerst lernt man sie als das perfekte, liebe, nette Mädchen kennen. Doch im Verlauf bemerkt man, dass so viel mehr in ihr steckt.

Auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und Lena ist mein ungeschlagener Favorit!

FAZIT
Ein absolutes MUSS! So viel Gefühl, eine wichtige Thematik und ein Schreibstil, der süchtig macht.

https://www.lovelybooks.de/autor/Anne-Freytag/Den-Mund-voll-ungesagter-Dinge-1364650289-w/rezension/5914451648/

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Veröffentlicht am 30.06.2022

Intensive Liebesgeschichte mit Botschaft

Someday, Someday
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"Someday, Someday" ist als dritter Band der "Only Love"-Reihe im Januar 2022 unter dem LYX-Verlag erschienen. Jedoch kann er unabhängig der Vorgänger gelesen werden, so habe auch ich es gemacht. Und ich ...

"Someday, Someday" ist als dritter Band der "Only Love"-Reihe im Januar 2022 unter dem LYX-Verlag erschienen. Jedoch kann er unabhängig der Vorgänger gelesen werden, so habe auch ich es gemacht. Und ich muss sagen, Emma Scott hat wie immer einen Volltreffer gelandet!

ERZÄHLSTIL
Das liegt einerseits an Scotts Schreibstil. Sie schreibt flüssig, humorvoll - und mit ganz viel Gefühl! Ich konnte mich sofort in die Geschichte einfinden und habe sie in nur wenigen Tagen durchgelesen.

HANDLUNG
Andererseits spricht Emma Scott wichtige Themen an, auf die sie auch in ihrer Anmerkung am Ende des Buches auch weiter eingeht. Darunter fallen Konversionstherapie, Homophobie, der Umgang mit Sucht und alles, was damit in Verbindung steht.

Diese Thematik hat sie in eine wunderschöne, fesselnde Geschichte eingepackt, die mir immer und immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat.

Was ich allerdings etwas unrealistisch fand, war das Ende. Bei dem, was sich die Antagonisten geleistet haben, finde ich den Ausgang des Romans zu ... harmonisch. Für alles gab es eine Lösung, jeder hat jedem verziehen, die Antagonisten haben ihre Fehler erkannt und leisten nun Wiedergutmachung ... Da hat mir die harte Realität gefehlt.

CHARAKTER
Die Charaktere von "Someday, Someday" waren mir so sympathisch wie lange keine mehr. Max, der so wahnsinnig fürsorglich und humorvoll ist. Silas, der unter seiner harten Schale den weichsten Kern verbirgt. Eddie, Silas' Bruder und mein unangefochtener Lieblingscharakter. Und noch ganz viele weitere tolle Nebencharaktere (und bescheuerte Antagonisten, denen ich mal eine überziehen möchte).

FAZIT
Ein toller Roman, der nur weiterzuempfehlen ist! Jedoch keiner von Scotts besten, deshalb nicht volle Sternchenanzahl.

https://www.lovelybooks.de/autor/Emma-Scott/Someday-Someday-2749841897-w/rezension/5903349256/

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Veröffentlicht am 22.05.2022

Schöner Frühlingsroman

A Place to Love
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Manchmal hat das Leben (und die Liebe) andere Pläne …

Der erste Band, »A Place to Love«, der neuen New-Adult-Reihe »Cherry Hill« von Lilly Lucas stellt die Geschichte von June und Henry dar. Bühne ist ...

Manchmal hat das Leben (und die Liebe) andere Pläne …

Der erste Band, »A Place to Love«, der neuen New-Adult-Reihe »Cherry Hill« von Lilly Lucas stellt die Geschichte von June und Henry dar. Bühne ist die Obstfarm von Junes Familie, wo sie mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern lebt.

Erschienen ist der Roman im Mai 2022 unter dem Knaur-Verlag. Band zwei der Reihe lautet »A Place to Grow«, wobei es hier um Junes Schwester Lilac geht und der drittee Teil heißt »A Place to Belong«.

Lilly Lucas kenne ich bereits durch ihre »Green Valley«-Reihe, weshalb ich wahnsinnig froh bin, neuen Geschichtsstoff von ihr zu bekommen!

COVER
Das Cover zu »A Place to Love« gefällt mir wirklich gut. Es verspricht eine schöne, frühlingshafte Atmosphäre und passt damit super zum Inhalt des Buches. Auch die Farben harmonieren gut miteinander und ich liebe die Blumen.

Die gewählte Schrift dagegen passt meiner Meinung nach nicht so gut; ebenso ist mir das Cover etwas zu schlicht.

Nichtsdestotrotz ein gelungenes Design, das ich immer wieder gerne anschauen werde!

ERZÄHLSTIL
Lilly Lucas zaubert mit ihrer Art zu erzählen eine Atmosphäre, in der man sich einfach nur wohlfühlen kann. Die Beschreibung der Obstfarm, die Art wie die Charaktere miteinander umgehen – all das sorgt dafür, dass sich »A Place to Love« wie ein Nachhausekommen anfühlt. Es gibt viele süße Szenen, aber auch genügend traurige und dramatische, sodass das Lesen nie langweilig wurde.

HANDLUNG
Mir hat die Handlung gut gefallen. Vor allem mochte ich, dass es keine Geschichte war, bei welcher die Charaktere zusammen kamen und damit Ende war. Stattdessen mussten sie auch dann noch Hindernisse überwinden, was das Ganze umso realistischer gemacht hat.

Zudem finde ich, dass sich Junes und Henrys Beziehung mit angemessener Geschwindigkeit entwickelt hat. Kein zack! und sie sind ein Paar, aber auch kein ewiges Herauszögern. Wobei sich das Ende dann doch etwas gezogen hat, als nicht sicher war, ob die zwei es schaffen würden.

Auch sehr schön fand ich die Rückblicke und das Miteinbeziehen von Junes Schwestern. Sie wirkten nicht wie unnötige Nebencharaktere, sondern hatten alle ihre eigene Rolle.

CHARAKTERE
June als Protagonistin hat mir im Gesamten gut gefallen. Sie kümmert sich um ihre Familie, sagt, was sie denkt und ist sehr willensstark. Jedoch hat mich genau dieses Aufopferungsvolle gestört. Sie hatte andauernd den Eindruck, als würde nichts ohne sie laufen, als sei sie immer auf sich allein gestellt. Dabei hätte sie nur mit ihrer Familie und Henry reden müssen. Alle hätten ihr unter die Arme gegriffen. Das sie dies nicht getan hat, ist zwar essenzieller Bestandteil, ohne den die Geschichte nicht funktioniert hätte, nervt mich aber trotzdem, da das so ein Fehler ist, der so leicht zu vermeiden gewesen wäre. So ein Fehler, bei dem die Protagonistin alles nur aus ihrer Sicht betrachtet.

An Henry mochte ich seinen Humor sehr. Außerdem hat er June dazu gebracht, mal ein bisschen mehr zu leben. Er hat sie von ihrem stressigen Arbeitsleben abgelenkt und sie zum Lachen gebracht.

FAZIT
Letztendlich finde ich, dass »A Place to Love« ein Roman zum Weiterempfehlen ist. Es handelt sich um eine nette Liebesgeschichte, die gut für warme Frühlingstage auf der Terrasse geeignet ist und sich an eine breite Altersgruppe richtet.

https://www.lovelybooks.de/autor/Lilly-Lucas/A-Place-to-Love-3533232530-w/rezension/5467833093/
https://www.goodreads.com/review/show/4724697491
https://wasliestdu.de/rezension/schoener-fruehlingsroman

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Veröffentlicht am 14.05.2022

Zwiegespalten

Truth - Bist du bereit für die Wahrheit?
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HANDLUNG
Die Handlung hat mich ehrlich gesagt erst ab der zweiten Hälfte des Romans abgeholt. Da hat sie mich richtig gefesselt; der Spannungsbogen stieg immer weiter und alle Fäden haben endlich zusammengefunden. ...

HANDLUNG
Die Handlung hat mich ehrlich gesagt erst ab der zweiten Hälfte des Romans abgeholt. Da hat sie mich richtig gefesselt; der Spannungsbogen stieg immer weiter und alle Fäden haben endlich zusammengefunden. Davor jedoch konnte sie mich nicht überzeugen, die Handlung, was unter anderem an Logikfehlern liegt sowie der Tatsache, dass Juul die Dares auf echt lächerliche Art ausgeführt hat.

ERZÄHLSTIL
Schon in der Leseprobe war ich nicht ganz überzeugt von Woodrows Schreibstil, wollte jedoch herausfinden, ob sich das im Verlauf ändert. Hat es nicht. Vor allem die teilweise Oberflächlichkeit, mit der die Autorin erzählt, gefällt mir nicht. Sonst kann ich aber nicht genau den Finger drauf legen; ihre Erzählart hat es mir einfach nicht ermöglicht, tief in die Geschichte einzutauchen, obgleich ich mich am Ende daran gewöhnt hatte und die zunehmende Spannung es wettgemacht hat.

CHARAKTERE
Doch das größte Anliegen sind mir die Charaktere. Mit denen konnte ich absolut nicht warm werden.
Die Protagonistin Juul war mir oft zu kindisch, hat unüberlegt und emotional gehandelt und es fiel mir schwer, mich mit ihr zu identifizieren.

Ebenso muss ich die Nebencharaktere kritisieren. Darunter Juuls Eltern, die so ignorant und egoistisch sind, dass es kaum zu fassen ist. Sie haben sich kein Stück um Juul gekümmert und verdienen meiner Meinung nach den Preis für die schlechtesten Buch-Eltern. Obwohl sie sich am Ende des Buches ein wenig zum Besseren gewandelt haben.

Auch Juuls beste Freundin Fleur war mir von Beginn an suspekt. Viel zu penetrant und nervig wie noch keine Freundin zuvor. Neben Wouter natürlich, der so unsensibel, respektlos und echt nicht lustig ist, auch wenn Juul das denkt. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, was sie an dem Typen findet. Er hat null Tiefe und wie er sich benimmt ist schlechthin vollkommen daneben.

Dann gibt es da noch ein paar weitere Nebencharaktere, wie Lehrer, Mitschüler und Freunde von Milan, Juuls Bruder. Ich muss wohl nicht noch mal extra ausführen, dass diese mir ebenso wenig gefallen haben, oder? Ich befürchte, es gab noch kein Buch, in dem mir die Figuren SO unsympathisch waren. Nur die Ausarbeitung des Täters hat es mir sehr angetan. Er erschien mir der tiefgründigste Charakter.

COVER
Um mal an einer Sache ein gutes Haar zu lassen – ich liebe das Cover. Es passt wirklich gut zur Geschichte und ich mag den Vintage-Look mit den Blümchen.

SPANNUNG
Das Thema Spannung ist vorhin schon einmal aufgekommen. Während sie mir im ersten Abschnitt gefehlt hat, konnte ich beim zweiten kaum die Augen von den Seiten lösen. Vor allem die Passagen, in der der Täter (ich weigere mich, ihn "Psycho" zu nennen, wie im Buch, weil das alles nur ins Lächerliche zieht) aus seiner Sicht erzählt, sind echt interessant.

FAZIT
Schlussendlich muss ich sagen, dass ich zwiegespalten bin, was »Truth - Bist du bereit für die Wahrheit?« betrifft. Einerseits habe ich echt viele Kritikpunkte, andererseits liebe ich das Ende.

Weiterempfehlen würde ich es aber nicht.

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