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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2021

Mein Held für Undercover-Einsätze: Rupert! In jeder Hinsicht beste Unterhaltung!

Rupert undercover. Ostfriesische Jagd
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Liane Brennecke, Kriminaldirektorin, hat gerade ein grausames Kidnapping überlegt und sinnt auf Rache. Doch wie kommt man einem Täter in der „Organisation“ auf die Spur? Da muss Rupert, in Gangsterkreisen ...

Liane Brennecke, Kriminaldirektorin, hat gerade ein grausames Kidnapping überlegt und sinnt auf Rache. Doch wie kommt man einem Täter in der „Organisation“ auf die Spur? Da muss Rupert, in Gangsterkreisen bekannt als Frederico Müller-Gonzáles, einspringen – und bringt damit sich und seine Helfershelfer in eine unvorhergesehene, lebensbedrohliche Gefahr…
Klaus-Peter Wolf hat mit Rupert einen Helden geschaffen, der mich absolut begeistert! Im „wahren Leben“ ein kleiner Polizist, der kein Fettnäpfchen auslässt und hohe Erwartungen an seine Zukunft hat, vom BKA träumt, und brav verheiratet ist, lässt als Gangster-Boss die Sau raus! Dabei dreht und wendet er brenzlige Situationen schlagfertig und kompromisslos zu seinen Gunsten, manipuliert und trifft Entscheidungen, als hätte er nie etwas anderes gemacht.
Und Klaus-Peter Wolf manövriert den Hörer stimmlich durch Höhen und Tiefen, liest von eindringlich bis ironisch, fabuliert mit feinstem Wortwitz skurrile Szenen und hält dabei die Spannung. Wobei man sich ständig auf einem Seiltanz zwischen Spaß und Entsetzen befindet. Gerade schmunzelt man noch über Ruperts Einfallsreichtum, schon fürchtet man um seine Miet-Ehefrau…
Auch der zweite Undercover-Einsatz für Rupert hat mich wieder bestens unterhalten, war einerseits spannend, aber andererseits auch voller Spaß und Humor, einfallsreich, überraschend und einfach witzig!

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Veröffentlicht am 02.06.2021

Ausgezeichnet! Spannend, überzeugend und mit charmantem französischem Flair!

Verhängnisvolles Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 7)
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Leon Ritter ist Leiter der Rechtsmedizin in Le Lavandou und hat schon viel gesehen. Der Fund am Strand, zu dem er mit Capitaine Isabelle Morell gerufen wird, lässt ihn jedoch erschaudern. Es ist ein Junge ...

Leon Ritter ist Leiter der Rechtsmedizin in Le Lavandou und hat schon viel gesehen. Der Fund am Strand, zu dem er mit Capitaine Isabelle Morell gerufen wird, lässt ihn jedoch erschaudern. Es ist ein Junge in einem Kleid, verpackt und entsorgt in einer alten Mülltüte. Leon lässt nichts unversucht, dem grausamen Täter auf die Spur zu kommen und was er dabei entdeckt, ist mehr als entsetzlich…
Für mich ist dieser Krimi einer der besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe! Schon der Prolog erzeugt Gänsehaut und Remy Eyssen versteht es fantastisch, den Leser zu fesseln! Mehrere Erzählstränge offenbaren allmählich Indizien und Hinweise, die dann aber auch wieder im Sande verlaufen oder in die Irre führen können. Der sympathische Dr. Leon Ritter ist überaus erfahren und korrekt, und schöpft hartnäckig alle Möglichkeiten aus, die die Pathologie bietet. Zudem verfolgt er auch eigene, viel versprechende Spuren, was nicht selten zu einem Zusammenstoß mit der ermittelnden Gendarmerie führt.
Remy Eyssen kann hervorragend schreiben, detailliert, plastisch, lebendig und farbig – er erzeugt geradezu einen Sog! Dabei ist Hochspannung garantiert und die Einblicke in Leons Privatleben lassen nur kurz aufatmen. Die Erzählebenen sind wunderbar ausgewogen und bieten Einblicke, die einfach fesseln – und obwohl man immer wieder glaubt, dem Täter auf die Spur zu kommen, ist das Ende eine Überraschung. Trotz all der Spannung erfährt man auch viel über Land und Leute und spürt die Zuneigung des Autors zu dieser traumhaften Gegend.
Für mich ein ausgezeichneter, absolut perfekt gelungener Kriminalroman mit Hochspannung, einem überzeugendem Plot und charmantem französischen Flair!

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Veröffentlicht am 01.06.2021

Hörbuchrezension - Ein spannender Krimi, eine zauberhafte Stadt – eine gelungene Kombination

Venezianische Verwicklungen (Ein Luca-Brassoni-Krimi 1)
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In dunkler Nacht wird in Venedig eine Leiche entsorgt – unter einer Plane findet man einen toten Professor aus Deutschland, und Luca Brassoni, Commissario mit bayerischen Wurzeln, steht vor einem Rätsel. ...

In dunkler Nacht wird in Venedig eine Leiche entsorgt – unter einer Plane findet man einen toten Professor aus Deutschland, und Luca Brassoni, Commissario mit bayerischen Wurzeln, steht vor einem Rätsel. Der Tote war Kunstexperte und sollte die Echtheit eines bis dato unbekannten Piccasso-Gemäldes für die Guggenheim-Sammlung prüfen. Ein spektakulärer Fund, dessen Wert Begehrlichkeiten weckt.. doch wer steckt hinter dem Mord? Brassoni ermittelt – und gerät nicht nur beruflich in Verwicklungen!
Daniela Gesing hat einen eher ruhigen, aber sehr unterhaltsamen Krimi geschrieben, der den Hörer mit lebendigen Dialogen und spannenden Ermittlungen direkt nach Venedig versetzt. Gleich zu Beginn taucht man ein in die Gässchen, quert Brücken und kann sich Venedig sehr plastisch vorstellen! Dazu gibt es viel italienisches Flair, und ich finde, Brassoni passt herrlich zu dem Bild der italienischen Charmeure! Denn nicht nur bei den Ermittlungen gerät er in Verwicklungen, auch privat steckt er in einem Dilemma.
Erich Wittenberg liest und interpretiert den kurzweiligen Krimi sehr angenehm und unaufgeregt, aber manchmal wünscht man sich doch ein wenig mehr Temperament! Man lässt sich tragen durch eine undurchschaubare und fesselnde Story und genießt am Ende die unerwartete Lösung des Falles.
Insgesamt für mich ein sehr spannender und kurzweiliger Krimi, in dem es der Autorin gelingt, den Flair und den Reiz Venedigs perfekt einzufangen!

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Veröffentlicht am 30.05.2021

Kurzweiliger, humorvoller und sehr unterhaltsamer Regionalkrimi!

Schwarzwälder Morde
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Das Cover und der Titel verraten es schon: Kommissar Schmälzle hat zwar nicht nur schwäbische Wurzeln, aber ermittelt wird im Schwarzwald! Seltsame Dinge geschehen, eine Moorleiche taucht auf, ausgestattet ...

Das Cover und der Titel verraten es schon: Kommissar Schmälzle hat zwar nicht nur schwäbische Wurzeln, aber ermittelt wird im Schwarzwald! Seltsame Dinge geschehen, eine Moorleiche taucht auf, ausgestattet mit Münzen und einer großen Flasche, aber schon so lange tot, dass Schmälzle nicht mit einem neuen Fall rechnen kann… doch dann erleidet der Investor einer Ferienanlage eine Schussverletzung und die Ermittlungen können beginnen!
Linda Graze hat einen sehr humorvollen, liebenswert unterhaltsamen „Ländle“-Krimi geschrieben, dessen Sprache man auch als Nichtschwabe einwandfrei verstehen kann und die, wie ich finde, der Geschichte einen ganz besonderen Charme verleiht.
Man darf eintauchen in die Welt des Justin Schmälzle, der mit seinen Eigenheiten und Vorlieben einen ganz eigenen Charakter darstellt – klug und gewitzt, aber freilich auch mit Schwächen, die zu manchem Schlagabtausch mit den Kollegen führen. Und nicht nur diesen! Ein Krimi, der mit wirklich witzigen Protagonisten prunkt, selbst die illustere Putzfrau, überall bekannt und immer mit offenen Ohren unterwegs, trägt nicht unerhebliche Indizien bei! Und während man noch über die Debatten im Kommissariat schmunzelt, wird in einem zweiten Erzählstrang eine eher tragische und traurige Geschichte erzählt, die ein Teil des unerwarteten und überraschenden Endes wird…
Ein kurzweiliger, witziger und sehr unterhaltsamer Regionalkrimi, den ich gerne weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 18.05.2021

Gefühlvoll und verzaubert – der Sommer des Erwachsenwerdens…

Der große Sommer
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Die großen Ferien stehen bevor, aber für Frieder fällt der Urlaub mit der Großfamilie flach. Er darf bei seiner liebevollen Nana und dem unnahbaren Großvater für die Nachprüfungen lernen. Doch der Großvater ...

Die großen Ferien stehen bevor, aber für Frieder fällt der Urlaub mit der Großfamilie flach. Er darf bei seiner liebevollen Nana und dem unnahbaren Großvater für die Nachprüfungen lernen. Doch der Großvater erweist sich als sehr menschlich – nur vormittags wird gebüffelt. Und so verbringt Frieder mit seiner Schwester Alma, die ein Praktikum macht, und seinem besten Freund helle Sommernachmittage. Und verliebt sich unsterblich in Beate…
Ewald Arenz versteht es nicht nur, den Duft, die Wärme und den Flair eines Sommertages einzufangen, sondern findet auch die richtigen Worte, wenn es um die ersten zarten Bande der Liebe zwischen jungen Menschen geht. Ohne Kitsch und sehr real lässt er Frieder die Story seiner 80er-Jahre-Ferien erzählen und man kann an der Leichtigkeit und Unbeschwertheit teilhaben. Sonne, Wind oder Regenwetter – alles spielt keine Rolle, wenn es um Abenteuer, Wagemut und Spaß geht! Aber leider macht der Ernst des Lebens vor Frieder und seinen Freunden nicht halt, es gilt, auch Schmerz, Emotionen, Verletzungen und Ablehnung zu ertragen. Und zu verstehen, dass das Leben Überraschungen bereithält, auf die man keinen Einfluss hat, aber Familie und gute Freunde einem zur Seite stehen.
Ein zauberhafter Roman, sehr bewegend geschrieben, sehr liebevoll formuliert und verführerisch nostalgisch – man möchte mit eintauchen in Frieders „großen Sommer“!
Eine herzenswarme, sehr empfehlenswerte Geschichte!

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