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Veröffentlicht am 20.10.2025

Schwacher Band

Falling for No. 89
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich überzeugen können. Es war alles zu viel und einfach drüber. Kayce ist damals wohl, ohne ein Wort zu irgendjemandem, aus seiner Heimatstadt abgehauen und hat auch den Kontakt gemieden. Er ist nun erfolgreicher NFL Spieler. Nur hat er aktuell ein Problem. Denn nachdem er in einem wichtigen Spiel mal den Football hat fallen lassen, hat er sich in diese Thematik sehr reingesteigert. Mittlerweile hat er mit Versagensängsten und Panikattacken zu tun, die ihm sehr zu schaffen machen. Sagen kann er es schlecht, denn er weiß, sollte irgendwer seine Schwäche mitkriegen, ist er sicher raus aus dem Team.

Shaila ist eine alte Freundin von Kayce, die schon lange total verliebt in ihn war und auch jetzt noch ist. Sie ist geradezu besessen von ihm, auch hier war mir das schon etwas zu viel. Jetzt hat sie die Chance ihn wiederzusehen, denn sie wurde für das Medical Programm ausgewählt und soll bei den L.A. Vipers unterstützen. Hier kommt schon der nächste Punkt, der mich sehr gestört hat. Denn scheinbar besitzt Shaila heilende Wunderhände, die auch immer wieder erwähnt werden mussten. Das war mir etwas zu unrealistisch und drüber, besonders weil sie ständig bessere Diagnosen gestellt hat als erfahrene Ärzte, klar. Außerdem hat man so wenig vom eigentlichen Ablauf einer Sportmedizinerin mitbekommen. Schade eigentlich, denn das wäre sehr interessant gewesen. Dazu war sie mir viel zu voll mit Selbstzweifeln, die bei kleinsten Schwierigkeiten abhauen und aufgeben. Es war anstrengend und zäh.

Ähnlich ging es mir bei der Liebesgeschichte. Die konnte ich leider so gar nicht fühlen. Es war alles die ganze Zeit sehr drückend mit sehr komischen künstlichen Szenen. Denn natürlich will Shaila nicht in ein Wohnheim und natürlich hat Kayce gerade ein Zimmer frei. Ihre ersten Begegnungen waren sehr explosiv, aber leider nicht im positiven Sinn. Kayce vermutet einen Plan hinter ihrem Erscheinen. Doch kurz darauf machen sie dann schon ein Deal, wo sie sich helfen wollen? Das ist irgendwie sehr sprunghaft bei den beiden. Sie sprechen nicht offen miteinander, haben Streitereien und plötzlich kommen sie sich näher. Das passt nicht zusammen. Möglicherweise gab es deswegen keine Funken. Oder durch Shailas jahrelange Besessenheit. Für mich war das einfach nichts. Auch die intimen Szenen waren mir oft zu viel und drüber.

Das ganze Thema Sport-Verletzungen und Langzeitfolgen fand ich dafür schon interessant. Insbesondere bei so brutalen Sportarten ist das ein wichtiges Thema. Die meisten Spieler spielen ihre Verletzungen runter, um wieder aufs Feld zu kommen und riskieren es zu verschlimmern. Hauptsache sie können spielen und zeigen keine Schwäche. Doch gerade das ist so gefährlich. Aber auch die alltäglichen Verletzungen, die sie sich dort zuziehen sind nicht ohne. Auch hier hätte ich gerne noch einen tieferen Einblick gehabt als ein paar Szenen mit Shailas Wunderhänden. Außerdem war die Entwicklung von Kayce total schön mitanzusehen und wirkte authentisch.

Fazit:

Eher ein schwächerer Band der Reihe und das obwohl ich mich so auf Kayces Geschichte gefreut habe. Das Buch war oft eher zäh und anstrengend. Insbesondere Shaila mit ihren Wunderhänden, die für mich super unrealistisch waren, und ihren Selbstzweifeln haben mich schon sehr genervt. Viel besser wäre es, hätten wir eine realistische Sport-Medizinerin gehabt. Aber auch die Liebesgeschichte konnte es nicht herumreißen. Die war nämlich voll von künstlichen und übertriebenen Szenen. Dafür war das Thema Football und Sport-Verletzungen spannend.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Fast ein Highlight

Madly Forbidden
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Dylan hat es als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Ihr Ex-Freund hat sie betrogen und ist abgehauen und nun lebt sie bei ihrer Mutter und hält sich mit Kellner Jobs über Wasser. Ihren Bruder kennen ...

Dylan hat es als alleinerziehende Mutter nicht einfach. Ihr Ex-Freund hat sie betrogen und ist abgehauen und nun lebt sie bei ihrer Mutter und hält sich mit Kellner Jobs über Wasser. Ihren Bruder kennen wir bereits aus dem ersten Band, er ist nämlich der erfolgreiche Sternekoch. Und genau dieser bietet ihr an mal rauszukommen und in New York einen Neuanfang zu wagen, wo sie seine Wohnung übernehmen darf. Kurz vorm Ziel bleibt sie mit ihrem alten Auto liegen und stößt auf Rhyland Coltridge, ihrem neuen Nachbarn und bester Freund von ihrem Bruder, der auf sie aufpassen soll. Das erste Aufeinandertreffen nach all den Jahren ist explosiv und ich habe jedes Wort geliebt. Der Dialog war einfach nur genial und hat mir richtige Enemy-to-Lovers Vibes gegeben, denn sie schenken sich gar nichts. So viele Funken!

Nun ist es aber so, dass genau in diesem Streit ein potentieller Business-Partner auftaucht und sie für ein Paar hält, wo Rhyland natürlich mitmacht. Immerhin braucht er ihn. Als er merkt, dass es funktioniert, muss er Dylan wohl oder übel bitten seine Fake-Verlobte zu spielen. Ich fand es gut, dass Dylan da zuerst sehr standhaft blieb und das rigoros abgelehnt hat. Das zeigt ihren starken Charakter. Immerhin hassen die beiden sich. Rhyland gibt nicht auf und so besiegeln sie einen Deal. Sie macht es ihm natürlich trotzdem nicht einfach bei den Treffen mit dem Partner und erzählt lauter kurioser Sachen, aber eben nichts, was ihm wirklich schadet. Generell versuchen sie sich so weit es geht aus dem Weg zu gehen und jeder konzentriert sich auf seine Karriere. Dylans Tochter Gravity spielt natürlich auch eine große Rolle in der Story. Immer wieder muss Rhyland nun auf sie aufpassen, damit Dylan sich nach Jobs umsehen kann. Nur ist der Umgang mit ihr nicht so einfach, wenn man vorher nichts mit Kindern zu tun hatte. Rhyland hat große Probleme, was ich sehr realistisch fand. Aber nach und nach tauen beide auf und gewöhnen sich aneinander. Es gibt immer süßere Momente, ich habe es geliebt, wie dieses Band gewachsen ist. Generell war die Entwicklung von Rhyland einfach nur richtig schön! Gravity ist ein sehr süßes, lustiges und kluges Kind. Einfach Zucker! Trotzdem muss Dylan auch sich mal an erste Stelle setzen, was ihr in den letzten Jahren besonders schwerfiel. Umso schöner, dass Rhyland nun oft einspringt und ihr da so unter die Arme greift.

Auch zwischen Rhyland und Dylan beginnt es immer mehr zu knistern. Rhyland entwickelt einen riesigen Beschützerinstinkt. Zwischen dem ganzen Triezen und den hitzigen Dialogen und Streitereien entwickeln sich immer mehr Gefühle. Denn für die Fake-Verlobung muss man sich kennen und auch Hürden überwinden. Sie lernen sich von einer ganz anderen Seite kennen. Ich fand das sehr authentisch und einfach schön. Auch körperlich kommen sie sich schnell nahe. Dylan wollte von Anfang an eine körperliche Vereinbarung. Rhyland aber war trotz des Verlangens dagegen und hat auch lange standgehalten. Doch natürlich wurde auch das immer körperlicher. Leider fand ich die intimen Szenen sehr übertrieben dargestellt. Allein wie oft von Anfang an erwähnt werden musste, wie groß der von Rhyland doch ist. Fast schon nervig. Auch gab es einige Szenen, die sehr künstlich und teilweise unlogisch erzeugt wurden, um die Story voranzubringen.

Fazit:

Fast ein Highlight. Die Enemy-to-Lovers Vibes waren hier perfekt umgesetzt. Von Anfang an sprühten die Funken bei den hitzigen Streitereien nur so vor sich hin. Dylan und Rhyland sind zwei sehr interessante Charaktere, die beide eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht haben. Gravity hat dem Buch dann noch einige süße Momente beschert. Für mich hätte es kaum besser sein können, wären nicht hier und da kleine Mängel. Die intimen Szenen waren für mich viel zu übertrieben dargestellt und es gab hier und da künstliche und unlogische Szenen, welche die Story eigentlich nicht gebraucht hätte.

4/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2025

Unter Feinden

Silver Elite
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Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr ...

Wren lebt in einer Welt, in der Fähigkeiten wie ihre den Tod bedeuten, weswegen sie mit falschem Namen auf einer Ranch lebt. Ihr Onkel Jim hat ihr von Anfang an beigebracht vorsichtig zu sein und ihr sehr vieles gelehrt. Die Fähigkeiten zeichnen sich unter anderem durch ein Blutmal und dazu bei Nutzung durch silberne Adern aus. Doch da ist Wren schon anders, denn bei ihr leuchten ihre Adern nicht auf. Außerdem gibt es verschiedenste Fähigkeiten, die ein sogenannter Modifizierter haben kann. Wren hat auch gleich mehrere, wobei sie nur wenige davon nutzt. Das fand ich schon interessant, wobei das am Anfang recht viele Informationen auf einmal waren. Es wurde besser als dann kleine Sequenzen aus der Vergangenheit kamen, wo sie gelernt hat manche davon zu nutzen. Viel waren auch wie die ganzen Namen in ihrem Bezirk, wo auch das Rebellen-Netzwerk Uprising tätig ist.

Die Story startet schnell in das Geschehen und Wren gerät mit einer Aktion in den Fokus der Company. Ihr Onkel wird festgenommen und sie versucht ihn zu retten, was nur dafür sorgt, dass auch sie gefangen genommen und verhört wird. Doch genau darauf wurde sie immer vorbereitet und entsprechend gut schafft sie es dem standzuhalten. Doch der Captain ist immer noch skeptisch und schleust sie in die Silver-Elite Ausbildung, wo er sie im Auge haben kann. Captain Cross ist am Anfang ein richtiges Mysterium, das ich sehr interessant fand. Die Silver-Elite ist dafür verantwortlich Modifizierte zu finden und zu töten. Von daher ist sie ab jetzt nur unter Feinden. Sie versucht alles, um dort rauszukommen, provoziert die Ausbilder, stellt sich doof an, aber er lässt sie nicht gehen, solange er nicht weiß, was er von ihr halten soll.

In der Ausbildung findet sie trotz dessen, dass sie eigentlich Feinde sind, zwei Freunde. Niemand weiß von ihren Fähigkeiten. Aber es gibt auch das andere Extrem. Jemand der, ohne zu zögern, auf Verdacht tötet. Außerdem muss sie sowieso vorsichtig sein. Durch ihre Aktionen erhalten sie oft Gruppenstrafen, was den Zorn der anderen auf sie zieht. Die Ausbildung selbst fand ich tatsächlich ziemlich interessant und spannend gestaltet. Es gibt die typische Grüppchenbildung und einige echt brutale Charaktere. Wren überlegt sich verschiedene Dinge, um da rauszukommen. Sie wirkt klug und tough. Leider wurde sie aber oft nur auf ihren Körper reduziert. Alle starren sie nämlich ständig an. Das fand ich zu viel.

Es gibt einige interessante Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Man darf wirklich niemandem vertrauen. Aber es gab auch genug Wendungen, die vorhersehbar waren. Die eine war mir von Anfang an klar, echt schade. Der Liebesgeschichte konnte ich auch nicht viel abgewinnen. Denn es war die meiste Zeit nur körperliche Anziehung. Ich fand das viel zu künstlich erzeugt und fand den Spice nicht spicy. Erst später wurde es besser als sie auch mal geredet und sich kennengelernt haben. Nur dann hat Wren angefangen total dumme Dinge zu tun. Das hat überhaupt nicht zu der Wren vom Anfang gepasst und hat mich echt genervt. Sie ist nämlich eigentlich nicht naiv, aber zum Ende dann sehr extrem. Dafür ist Kaine ein Charakter, den ich sehr mag und der mich mehr als einmal positiv überrascht hat.

Fazit:

Die Story-Idee fand ich interessant und auch, bis auf den Informationsüberfluss am Anfang, gelungen. Besonders die Ausbildung war spannend gehalten. Die Liebesgeschichte allerdings hat mir gar nichts gegeben, da war zwischen Wren und wem anders mehr Spannung. Besonders schlimm fand ich, wie sie sich dadurch verändert hat. Leider blieben auch die meisten Charaktere recht oberflächlich und blass. Vielleicht auch, weil der Fokus sehr auf der Liebesgeschichte lag. Viele Szenen wurden davon nämlich überschattet.

3.5/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2025

Cozy

The Penguin Paradox
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Eine cozy romantische Liebesgeschichte mit Pinguinen? Dazu noch wissenschaftliche Protagonisten? Auch das Cover ist ein absoluter Hingucker. Leider muss ich aber sagen, dass ich vom Inhalt doch etwas enttäuscht ...

Eine cozy romantische Liebesgeschichte mit Pinguinen? Dazu noch wissenschaftliche Protagonisten? Auch das Cover ist ein absoluter Hingucker. Leider muss ich aber sagen, dass ich vom Inhalt doch etwas enttäuscht bin. Es war gut, keine Frage. Aber die Protagonistin hat es mir sehr schwer gemacht. Emerie forscht an den Verhaltensweisen von Adeliepinguinen und will beweisen, dass die gar nicht so monogam sind, wie man immer behauptet. Dabei hasst sie Pinguine. Die erinnern sie nämlich an ihre Vergangenheit, wo sie es nicht ganz so einfach hatte und diese als Vergleich dienten. Aber das erklärt oder entschuldigt ihr Verhalten halt einfach nicht.

Spontan darf sie an einer Expedition zur Star White in der Antarktis teilnehmen. Wie cool, sowas würde ich auch gerne mal machen. Doch es ist auch Beckett dabei, den sie absolut nicht ausstehen kann und das auch in dem Fragebogen, den sie ausfüllen muss, zum Ausdruck gebracht hat. Geht gar nicht. Ich muss sagen, ich habe nicht verstanden, warum sie so einen Hass auf ihn hat. Sie ist voller Vorurteile und gibt ihm überhaupt keine Chance. Und das auf der Arbeit. Das finde ich schon sehr unprofessionell. Besonders weil er immer mal wieder versucht hat, das Eis zu brechen. Bis er irgendwann einfach angefangen hat, sie zu ärgern. Denn er fand sie schon von Anfang an interessant. Von daher muss ich sagen, dass ich Emerie sehr unsympathisch fand und entsprechend schwer Zugang zu ihr gefunden habe. Beckett dagegen ist wirklich total lieb und einfach ein guter Mann. Ich verstehe nicht, warum er sich so von ihr behandeln lässt.

Denn auch wenn Beckett wieder Nähe sucht, sucht sie Abstand und das sehr übertrieben. Trotzdem verbringen sie nun mehr Zeit miteinander und sie muss feststellen, wie viel Falsches sie über ihn angenommen hat und er gar nicht so schlimm ist, wie sie dachte. Da sie auch immer wieder zusammenarbeiten müssen, reden sie mehr und lernen sich kennen. Aber mir fehlten trotzdem die Funken. Ja, er war für sie da und sie öffnet sich. Aber für mich war das ein zu schneller Wechsel von „Er ist so schlimm“ zu „Ich will ihn“. Das hat mich leider nicht abgeholt. Auch die weitere Annäherung fand ich nicht so richtig glaubwürdig. Dafür gab es aber ein paar wirklich süße und auch kitschige Momente. Das Drama zum Ende hin war leider mehr als absehbar. Aber das hat mich nicht so sehr gestört wie die Tatsache, dass alle meinten, Beckett hätte überreagiert, wenn Emerie so einen Mist gebaut hat. Verstehe ich überhaupt nicht.

Die White Star fand ich total schön beschrieben und gibt einem eine total gemütliche Atmosphäre. Das Team dort vor Ort harmoniert gut und verstärkt das Gefühl noch. Der Alltag auf der White Star war einfach schön. Außerdem fand ich auch die Forschung von Emerie total interessant, genau wie die ganzen Fakten und hautnahen Beobachtungen der Pinguine. Aber auch die Forschung von Beckett hat mich abgeholt. Generell fand ich es richtig süß, dass Beckett sich auch so für ihre Forschung interessiert hat.

Fazit:

Eine cozy Liebesgeschichte und Pinguine. Ich fand das Thema von Emeries Forschung total interessant und fand es super, dass die Pinguine hier auch so viel Raum bekommen haben. Die Liebesgeschichte selbst konnte mich nicht so abholen. Das liegt aber vor allem daran, dass Emerie sich bei mir sehr unbeliebt gemacht hat. Ich finde sie unprofessionell, voller Vorurteile und unsympathisch. Beckett ist der absolute Gegensatz zu ihr. Das Setting fand ich dafür umso schöner und hatte eine sehr gemütliche Atmosphäre.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Absolut fesselnd

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Ich bin recht vorbehaltlos an das Buch herangetreten, weil ich das Cover und den Klappentext interessant fand. Doch ich muss sagen, ich bin mehr als positiv überrascht. Scar ist eine gute Diebin, insbesondere ...

Ich bin recht vorbehaltlos an das Buch herangetreten, weil ich das Cover und den Klappentext interessant fand. Doch ich muss sagen, ich bin mehr als positiv überrascht. Scar ist eine gute Diebin, insbesondere weil sie ihre Gestalt wandeln kann. In Lethia verdient sie sich damit ihren Lebensunterhalt. Lethia ist ein Königreich, das aus sieben Ringen besteht, wobei natürlich die Lebensqualität nach innen hin steigt. In der Welt gibt es verschiedenste Arten von Dämonen, wobei auch hier der innere Ring am besten geschützt ist. Bei einem Raubzug für ein magisches Artefakt, muss sie sogar ins Königshaus. Doch es geht etwas schief und der König fasst sie. Es bricht ein Kampf aus, bei dem schon die Funken sprühen.

Sowohl König Ren als auch Scar sind zwei sehr toughe Protagonisten, die sich nichts schenken. Bei ihrer Befragung, bei der sie nichts preisgibt, sieht er in ihr eine Möglichkeit und so bietet er ihr einen Deal, den sie natürlich annimmt. Immerhin ist die Alternative der Tod. Also gibt sie sich von nun aus als seine Verlobte Eden aus. Von Anfang an macht Scar ihm das Leben schwer und provoziert Ren, was ich schon recht amüsant fand. Es passt einfach so zu ihrem Charakter. Genau wie das Genießen der Annehmlichkeiten einer Prinzessin. Doch auch sie muss sich nun einigen Herausforderungen stellen. Ohne sich mit den ganzen Erzfürsten auseinandergesetzt zu haben, wird sie direkt Situationen ausgesetzt, wo ziemlich viel schief gehen kann. Sie ist aber klug genug diese Situationen für sich zu nutzen und den anderen Informationen zu entlocken. Auch wenn es echt viele Namen auf einmal sind. Außerdem freundet sie sich mit ihrer Zofe an, die auch sehr sympathisch ist.

Die Farce müssen sie bis zur Hochzeit aufrechterhalten und versuchen möglichst unauffällig zu bleiben. Als wäre das nicht schon schwer genug, scheint es jemand auf die beiden abgesehen zu haben. Es gibt mehrere Anschläge, die teilweise auch Scar verhindert, wodurch sie aber deutlich stärker in den Fokus gerät. Ich fand es authentisch, dass Ren und Scar sich dadurch angenähert und angefangen haben zusammenzuarbeiten. Besonders Scar hat viel recherchiert und sich mit den Artefakten auseinandergesetzt. Das fand ich gut gemacht, da man so die Welt mehr kennenlernen konnte. Es war eine gute Mischung zwischen Alltag einer verlobten Prinzessin, Recherche, Kämpfe und Annäherung.

Das Ende hat mich dann nochmal richtig überzeugt. Auch wenn die ein oder andere Wendung vorhersehbar war, wurde es ziemlich gut umgesetzt. Und das Beste ist, es kamen noch ganz andere Wendungen, die ich überhaupt nicht erwartet habe. Jetzt kann ich es kaum erwarten Band zwei in den Händen zu halten.

Fazit:

Absolut fesselnd. Scar und Ren sind zwei toughe Protagonisten, die nicht nur sympathisch, sondern auch authentisch sind. Die Welt ist interessant gestaltet, auch wenn man mit sehr vielen Namen geflutet wird. Sie bietet aber einiges an Potential. Die Storyline ist richtig gut. Man startet schnell in das Geschehen, die Enemy-To-Lovers-Vibes sind direkt da und ich liebe die Dynamik der beiden. Und das ganze gespickt mit Plot Twists, die man überhaupt nicht kommen sieht.

5/5 Sterne

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