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The Knight and the MothSybil Delling ist schon lange eine Weissagerin in Aisling, genau wie fünf andere Mädchen. Da sie schon als Kinder dorthin gebracht wurden, besteht eine innige Verbindung zwischen ihnen. Zehn Jahre müssen ...
Sybil Delling ist schon lange eine Weissagerin in Aisling, genau wie fünf andere Mädchen. Da sie schon als Kinder dorthin gebracht wurden, besteht eine innige Verbindung zwischen ihnen. Zehn Jahre müssen sie dienen und dort bleiben, natürlich immer verhüllt. Dennoch sind sie für ihre sogenannte Mutter nur Zahlen. Ihre Namen mussten sie ablegen. Die Weissagung selbst ist auch nicht ohne. Denn dafür müssen sie immer wieder ertrinken und die Zeichen deuten. Das Thema rund um die Omen fand ich sehr interessant, genau wie die Weissagung und die Deutung der Zeichen. Wie schon im Klappentext angeteasert, kommt der neue König Benedict Castor und will eine Weissagung. Ich fand es gut gelöst, dass damit direkt eine kleine Einführung in die Entstehung der Weissagung gegeben wurde und wir eine direkt miterleben konnten. Sehr spannend gemacht.
Der geheimnisvolle Ritter Rodrick gibt nicht viel auf diesen Aberglauben und zeigt es auch. Ich muss sagen, die ersten Aufeinandertreffen der beiden und ihr plötzliches rebellisches Verhalten, wo sie vorher immer so regelkonform war, hat für mich nicht wirklich zusammengepasst. Sie hat sich für mich einfach zu ambivalent verhalten. Spannender wurde es für mich als die Weissagerinnen plötzlich eine nach der anderen verschwanden bis nur noch Sybil übrig war. Da konnte ich verstehen, dass sie ihre Schwestern finden wollte und entsprechend geflohen ist. Dabei hilft ihr der Ritter. Ihr Weg führt sie recht schnell auch wieder zum König, der eine ganz eigene Mission hat. Doch trotzdem schließt sich Sybil an und sucht dabei nach den anderen.
Ihr Weg führt sie durch verschiedene Gebiete und wir lernen die Omen nochmal ganz anders kennen. Es gibt einige Kämpfe und weitere Informationen zur Geschichte. Sybils Welt wird auf den Kopf gestellt und sie muss erst mal damit klarkommen, wobei sie damit recht wenig Probleme zu haben scheint. Ich muss sagen die Suche nach den anderen Weissagerinnen und die Mission vom König lief recht zäh ab. Ich fand es schon interessant, was es für neue Informationen gab, aber ansonsten lief alles immer wieder recht gleich ab. Für mich blieben die Charaktere auch eher oberflächlich, ich konnte sie bis zum Ende nicht so richtig greifen. Der einzige wirklich lustige und interessante Charakter war tatsächlich der Gargoyle. Ansonsten waren die Dialoge recht authentisch, bis eben auf Sybils ambivalentes Verhalten und ihre Gleichgültigkeit, mit der sie alles hinnimmt. Einige Kämpfe waren mir viel zu einfach gelöst und dazu gab es hier und da auch einige Unstimmigkeiten. Hätte von den Rittern mehr Planung vor einem Kampf erwartet. Die Liebesgeschichte konnte ich mal so gar nicht fühlen. Fand ich total fehl am Platz. Bei der Storyline bin ich etwas zwiegespalten. Vieles konnte man schon ahnen, aber es gab auch Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Dazu war eben das Thema rund um die Omen wirklich sehr interessant aufgearbeitet.
Fazit:
Insgesamt ein recht interessanter Start der Dilogie, aber mich konnte es auf Grund der Charaktere nicht komplett überzeugen. Die Idee der Story ist schon interessant und wirkt durchdacht, aber bei der Umsetzung fehlte es mir oft an Spannung. Nach dem rasanten Start plätscherte es die meiste Zeit eher vor sich hin, auch gingen mir die Kämpfe oft viel zu problemlos über die Bühne. Den Gargoyle habe ich schon sehr ins Herz geschlossen, er hat mir das Buch oft versüßt. Nicht so die Liebesgeschichte, die ich gar nicht greifen konnte. Für mich war da gar nichts an Funken. Dafür waren die Omen und die Geschichte dahinter umso spannender.
3/5 Sterne