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Kristja

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Wundervolle Charakter-Entwicklung

Wild Eyes
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Skylar Stone ist eine berühmte Sängerin, aber will nun erst mal eine Auszeit in Rose Hill machen. Dort nimmt sie auch ihren Vogel Cherry mit hin, der übrigens von Anfang an sehr witzig war, immerhin hat ...

Skylar Stone ist eine berühmte Sängerin, aber will nun erst mal eine Auszeit in Rose Hill machen. Dort nimmt sie auch ihren Vogel Cherry mit hin, der übrigens von Anfang an sehr witzig war, immerhin hat der kein Blatt vor den Mund genommen. Doch ganz so einfach ist das Landleben nicht. Kurzerhand trifft sie einen Grizzlybären, den sie unterschätzt. Weston Belmont ist aber zum Glück zur Stelle und will ihr helfen. Zunächst sträubt sie sich. Will sie doch endlich mal keine Anweisungen bekommen. Doch schnell wird ihr klar, dass sie in echter Gefahr schwebt. Schon als Weston kam, um sie zu retten sprühten die Funken schon wie wild.

In Rose Hill läuft es ganz anders als Skylar erwartet hat. Kurz bevor sie herkam, hat sie herausgefunden, dass ein großer Teil ihres Lebens eine Lüge war und viele sie benutzt haben, was wirklich traurig ist. Entsprechend vorsichtig ist sie nun. Und natürlich ehrgeizig, weil sie nun was Eigenes auf die Beine stellen will. Ein eigenes Album. Leichter gesagt als getan. Dazu kommen die Umstände. Sie ist Luxus gewohnt, doch auf dem Anwesen von West, wo sie vorübergehend unterkommt, ist davon kaum eine Spur.

Die Beziehung zwischen West und Skylar fand ich total schön. Wie gesagt, die Funken sprühten von Anfang an, da war einfach eine Verbindung. Außerdem mochte ich ihren Umgang sehr. West trainiert Pferde und so blöd es klingt, er kann damit Wesen gut lesen. Entsprechend war er am Anfang sehr umsichtig und hat ihr viel Raum gegeben. Trotzdem war er für sie da und hat sie geneckt, was sie oft erst als Kritik aufgefasst hat. Dabei ist Skylar bei ihm so extrem aufgeblüht, das war unglaublich schön mitzuerleben. West hat stark dazu beigetragen. Seine Breaking News waren sehr lustig. Ansonsten war ihre Beziehung gesund und ehrlich. Auch das Drama am Ende war ganz ohne Misstrauen, gefällt mir sehr. Ebenso wie Wests Kinder Oliver und Emmy. Gott, die beiden sind einfach Zucker pur. Emmy ist eine richtige Plappertasche, Oliver das genaue Gegenteil, er spricht selten mit Fremden. Doch Skylar mag er. Die Dynamik zwischen denen war unschlagbar und oft amüsant. Es hat einfach gepasst und man hat gemerkt, dass auch die Kleinen Raum bekommen sollten. Generell fand ich die Familiendynamik super und auch schön in die Story integriert. Doch eine Beziehung ist für beide nicht wirklich drin. West will seine Kinder schützen und Skylar macht nur eine Auszeit.

Die Story selbst ist sehr auf Charakter-Entwicklung ausgelegt. Aber auch auf das Kleinstadt-Setting. Und das liebe ich total. Ford, Rosie und Cora haben Raum erhalten. Das Bowling-Team natürlich. Und auch die jährliche Auktion fand wieder statt. Es ist ein Buch zum Wohlfühlen und Abschalten.

Fazit:

Wundervolle Charakter-Entwicklung im Kleinstadt-Setting. Skylar und West sind zwei sympathische Charaktere und besonders Skylar macht eine riesige Entwicklung durch, die ich ihr auch voll abkaufe. Denn es war sehr authentisch und nicht leicht für sie. Die Kinder von West waren einfach Zucker und haben das ganze Buch nochmal sehr aufgewertet. Ich habe es auch geliebt, dass die beiden so unterschiedlich waren, und ich habe beide sehr in mein Herz geschlossen, wobei Olli vielleicht sogar noch etwas mehr.

5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Interessantes Thema spannend verpackt

Loverboy – Niemand liebt dich so wie ich
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Vivian lernen wir nur kurz kennen, aber schon da merkt man wie unsicher sie ist und wie sie versucht sich in der Gruppe anzupassen, was ihr nicht wirklich gelingt. Als Pascal, ein attraktiver Kerl im Club, ...

Vivian lernen wir nur kurz kennen, aber schon da merkt man wie unsicher sie ist und wie sie versucht sich in der Gruppe anzupassen, was ihr nicht wirklich gelingt. Als Pascal, ein attraktiver Kerl im Club, dann ausgerechnet sie anspricht, glaubt sie das kaum. Sie verliebt sich schnell und heftig. Lola, ihre Mitbewohnerin, freut sich für sie. Sogar immer noch als Vivian sich immer mehr verändert und Lola ständig versetzt. Doch dann passieren immer merkwürdigere Sachen, weswegen Lola Vivian darauf anspricht, die dann plötzlich in dem Streit verschwindet und nicht wiederkommt. Lola macht sich immer mehr Sorgen und als auch andere in der Uni fragen, wo sie steckt, weiß sie, dass sie nach Vivian suchen muss. Besonders weil die Polizei sie nicht ernst nimmt.

Während der Suche stößt Elias, Vivians Halbbruder, dazu. Er war die letzten Jahre im Gefängnis und ist nun unter Bewährungsauflagen. Das weiß Lola aber nicht. Sie wusste nämlich gar nichts von ihm bis er plötzlich vor ihr stand. War schon echt witzig ihr Dialog. Ab dann suchen sie gemeinsam nach Vivian. Sie stoßen immer wieder auf neue Hinweise und gehen denen nach. Es wird auch mal gefährlicher, wobei ich finde es hätte noch deutlich spannender sein können. Ich habe nicht so richtig mitgefiebert. Bei den meisten Hinweisen war es recht klar, in welcher Sackgasse sie letztendlich enden werden. Außerdem haben sie sich oft unnötig in Gefahr gebracht. Natürlich kommen sie sich dabei auch näher, was ich nicht wirklich gebraucht hätte. Denn durch die Erfahrungen, die sie gemeinsam machen, öffnen sie sich einander. Wobei Lola deutlich mehr als Elias. Aber leider fehlten mir oft die Funken.

Ich fand es spannend, dass es noch einen weiteren Nebenstrang mit einem anderen vermissten Mädchen gab. Es gab dadurch nochmal deutlich mehr Dynamik. Das Ende hatte einige interessante Wendungen parat, mit einigen habe ich gerechnet, mit anderen nicht. Gut finde ich, dass so ein wichtiges Thema Raum gefunden hat. Ich hätte es aber noch besser gefunden, wenn wir noch mehr aus Vivians Sicht gelesen hätten. Das Ende hat einen kleinen Einblick gegeben, aber der hatte es in sich und war richtig interessant. Insgesamt habe ich das Buch schnell lesen können, es sind kurze knackige Kapitel aus der Sicht von Lola und Elias. Aber die Zwischenszenen und manche Hinweise waren mir zu künstlich.

Fazit:

Ein interessantes Thema spannend verpackt. Allerdings hätte es ruhig noch ausgearbeiteter sein können oder eben aus der Sicht der Betroffenen. Lola und Elias sind eher blass geblieben, der Fokus lag mehr auf der Story und den Hinweisen, denen sie nachgegangen sind. Ich fand es schade, dass dem so war, denn so konnte ich mich nicht komplett in die Story fallenlassen. Ebenso waren viele Hinweise vorhersehbare Sackgassen und manches etwas künstlich. Aber das Ende fand ich sehr spannend und gut gemacht.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Unterhaltsam

The Wrong Bride
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Raven, ein Model und Modedesignerin, war schon immer in Ares verknallt, doch ist er ihrer Schwester Hannah versprochen. Die Windsors legen viel Wert auf arrangierte Ehen und Familie generell. Doch schon ...

Raven, ein Model und Modedesignerin, war schon immer in Ares verknallt, doch ist er ihrer Schwester Hannah versprochen. Die Windsors legen viel Wert auf arrangierte Ehen und Familie generell. Doch schon vor der Hochzeit waren Ares und Hannah in diesem Fall ein Paar. Nicht einfach für Raven, die heimlich darunter litt. Besonders weil sie und Ares gut befreundet sind und sie ihn auch schon vor Hannah kannte. Ich fand es stark von ihr, dass sie sich für die beiden gefreut hat und die Beziehung nicht kaputt machen wollte. Doch genau diese Art fand ich auch etwas naiv. Schnell hat man gemerkt, wie ihre Familie drauf ist. Hannah ist total egozentrisch und narzisstisch und auch ihre Mutter verhält sich extrem negativ, für mich war das zu künstlich. Es wundert mich, dass Raven das alles so mit sich machen lässt. Besonders als sie dann einspringt, weil Hannah nicht zur Hochzeit erscheint.

Ares und Hannah sind ein simples Paar. Man hat schnell gemerkt, dass es bei den beiden nicht wirklich funkt. Dass das keine Liebe ist. Hannah lässt ihn ständig sitzen und nimmt seine Meinung nicht ernst. Stattdessen ist ihr ihre Karriere am wichtigsten. Als sie dann nicht zur Hochzeit erscheint und Ares Grandma ihn und Hannahs Familie unter Druck setzt, ist es also kein Wunder, dass Raven die Braut wird. Bei Raven war er schon immer sehr eifersüchtig, auch wenn er das immer als normal abgestempelt hat. Weil er bei seiner Schwester ja auch beschützerisch ist. Aber Raven will ihn. Ich fand es ehrlich gesagt etwas drüber, dass sie sich schon vor der ganzen Sache einmal an ihn rangemacht hat. Das fand ich nicht in Ordnung. Gut, dass Ares da abgeblockt hat. Er ist einfach ein treuer loyaler Kerl, sehr sympathisch. Genau wie seine ganze restliche Familie, ich freue mich schon auf die anderen arrangierten Ehen.

Ares und Raven heiraten. Raven sieht das als ihre Chance, aber gleichzeitig fühlt sie sich auch als zweite Wahl. Alles erinnert sie an Hannah und wie er mit ihr war. Entsprechend schwierig ist die Beziehung zu Beginn. Ares aber gibt alles für die Ehe. Immer wieder blüht Raven langsam auf, bis Hannah wieder dazwischenfunkt. Raven bekommt Selbstzweifel und Ares versucht sie zu beseitigen. Und diese Schleife erleben wir immer wieder, wobei Raven sich nach und nach echt schön entwickelt. Natürlich ist es auch schwer für Ares nun mit Hannah umzugehen. Aber er hätte da deutlich eher die Grenzen abstecken müssen. Ich muss aber auch sagen, dass er sich sehr bemüht hat die Ehe für Raven so angenehm wie möglich zu gestalten und sie glücklich zu machen. Leider wurde es mir schnell etwas zu viel Spice und zu viel Gesülz. Denn Ares hat Ravens Zweifel immer mehr damit ausgeräumt.

Fazit:

Eine ganz schöne Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren. Die Story hat mich gut unterhalten und ich war gespannt, wie sich die Beziehung zwischen Ares und Raven so entwickelt. Die Nebencharaktere von Ravens Seite fand ich etwas zu extrem und damit etwas zu künstlich. Anders als Ares‘ Familie, die sind einfach so süß und sympathisch! Leider war es mir etwas zu viel Spice und Gesülze. Aber insgesamt wurde ich richtig gut unterhalten.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Spannende Show

Beauty and the Bachelor
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Vivian hat den Job als Hauptkostümbildnerin bekommen und verwirklicht damit einen kleinen Traum von ihr. Ich fand das richtig schön, wie sehr sie und ihre Freunde sich deswegen gefreut haben. Sie ist im ...

Vivian hat den Job als Hauptkostümbildnerin bekommen und verwirklicht damit einen kleinen Traum von ihr. Ich fand das richtig schön, wie sehr sie und ihre Freunde sich deswegen gefreut haben. Sie ist im totalen Modehimmel, da sie Outfits raussucht, Maße nimmt und so weiter. Ich finde, man hat ihre Leidenschaft extrem gespürt. Sie blüht darin einfach auf. Anders als der Star der Show, nämlich Sebastian. Sebastians Vater ist leider verstorben. Die zwei waren nicht immer einer Meinung, aber es war dennoch sein Held. Nun will er das Familienunternehmen übernehmen. Wären da nicht die Auflagen im Testament, die besagen, dass Seb heiraten muss. Denn seine Eltern glauben an die wahre Liebe und dass man dadurch viel glücklicher wird. Daran glaubt Seb nicht, denn die meisten Frauen sind bei ihm eh nur auf das Geld aus. Und er ist glücklich mit dem Leben und seiner Arbeit. Trotzdem haben seine Mutter und Schwester ihn bei der Show Marry Me angemeldet, wo er widerwillig mitmacht. Er braucht nun mal eine Frau an seiner Seite.

Das erste Aufeinandertreffen zwischen Vivian und Sebastian ist amüsant. Sie ist schlagfertig und kontert gut. Außerdem fühlt sie ihm direkt bisschen auf den Zahn. Und auch wenn Sebastian immer erst etwas mürrisch und abweisend wirkt, merkt man schnell, dass das nur eine Schutzmauer ist. Doch sie ist eh keine Kandidatin. Ich fand es spannend, dass man so eine Show hinter den Kulissen und mal aus der Perspektive eines Mitarbeiters erleben kann. Das war so interessant. Und natürlich gibt es in der Show jegliche Klischees. Die Zicken, die Ruhigen, die, die auf Geld aus sind und so weiter. Es war alles vertreten. Leider ändert sich die Perspektive schnell. Denn Vivian muss für Ellas Schwestern einspringen und selbst an der Show teilnehmen. Ich hätte es besser gefunden, wenn sie weiter in der Mitarbeiterrolle wäre.

Nun ist sie aber Kandidaten und muss sich den anderen Frauen stellen. Dafür, dass sie weiß, wie so eine Show läuft, ist sie aber verdammt unvorsichtig mit ihren Aussagen und Handlungen. Ich hätte erwartet, dass sie da bedachter an die Sache rangeht. Mit Sebastian versteht sie sich dabei so semi gut. Ihre Dialoge sind hitzig, das mag ich total. Aber Sebastian entwickelt nach und nach echte Gefühle für sie. Vivian dagegen geht das alles zu schnell. Sie will raus aus der Show. Er lässt sie nicht gehen, macht stattdessen wirklich süße Sachen für sie. Und dennoch leugnet sie immer weiter. Immerhin hat sie zwischendurch ihr Fehlverhalten eingesehen, nachdem sie von den anderen darauf hingewiesen wurde. Generell war die Show interessant gestaltet.

Leider gab es aber schon von Anfang an immer wieder künstliche Szenen, um zu demonstrieren, was für ein toller Mensch Vivian doch ist. Die waren aber so unauthentisch, dass ich das eher überzogen fand. Da gab es leider gleich mehrere von. Und ja, ich musste da leider mit den Augen rollen. Dazu noch eine Szene, in der Sebastian den Held für die Jungfer in Nöten spielen muss. Schrecklich. Das Ende war mir persönlich auch etwas zu viel Kitsch.


Fazit:

Der Anfang des Buches hat mich total gepackt. Ich fand die Idee spannend und echt gut umgesetzt. Auch die Charaktere konnten mich von sich überzeugen. Leider hat sich das etwas geändert, als Vivian als Kandidatin einspringen musste. Es gab schon vorher Szenen, in denen Vivian irgendwie besonders toll dargestellt werden musste. Aber spätestens als Kandidatin wurde das nochmal viel schlimmer und unauthentischer. Das hat mir gar nicht gefallen. Insgesamt war die Liebesgeschichte aber süß und echt interessant verpackt. Bei so einer Show hinter die Kulissen zu blicken fesselt einen.

4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Kindisch und überzogen

Der letzte erste Blick
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Emery Lance will mit dem Start ihres Studiums in West Virginia einen Neuanfang. Doch kaum dort angekommen geht es schon mit den Problemen los. Sie hat Männern abgeschworen und muss sich nun eine WG mit ...

Emery Lance will mit dem Start ihres Studiums in West Virginia einen Neuanfang. Doch kaum dort angekommen geht es schon mit den Problemen los. Sie hat Männern abgeschworen und muss sich nun eine WG mit einem teilen? Als wäre das nicht genug, versteht sie sich überhaupt nicht mit ihm und dann kommt noch sein bester Freund Dylan dazu, in den sie sich direkt verguckt. Dylan ist ein interessanter Charakter, der auch tiefgründig wirkt. Er hat keine Eltern, arbeitet ohne Ende und studiert Tiermedizin. Durch und durch ein guter Typ. Leider ändert sich meine Meinung aber schnell, denn ich habe nicht erwartet, dass er sich auf so ein Teenie-Niveau herablässt. Ihre Annäherungen bestehen aus kindischen Streichen. Es war einfach nicht süß und komplett ohne Funken. Dazu habe ich oft nicht verstanden, warum sie sich so verhalten haben, wie sie es getan haben. Das hat für mich oft nicht mit ihrer Vergangenheit zusammengepasst.

Die Story zog sich in die Länge und die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen. Es ist leider sehr vorhersehbar und nicht wirklich fesselnd. Das Problem sind auch die fehlenden Emotionen beziehungsweise die Überdramatik. Es wirkt oft so überzogen. Ich konnte nicht wirklich mitfühlen. Nicht mit Emerys Vergangenheit und nicht bei ihrer Beziehung. Da war einfach nichts. Es liest sich wie ein klassischer Teenie-Film. Dazu aber mit eher oberflächlich gehaltenen Charakteren. Emery will hart und frech wirken, das kaufe ich ihr aber nicht wirklich ab. Besonders mit diesem ambivalenten Verhalten. Ihre Aggressivität fand ich äußerst unsympathisch. Besonders schlimm fand ich, dass sie selbst ja viel durchgemacht hat, aber sobald Dylan ein Fehler macht, ist er unten durch?! Wo sie vorher zig Fehler gemacht hat, aber das ist ja nicht schlimm?! Auch die Liebesgeschichte konnte mich leider gar nicht überzeugen. Gefühle kamen aus dem Nichts und Funken gab es keine. Das Ende. Ja, ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Es war total abrupt und völlig weit hergeholt.

Fazit:

Das Buch wirkt überzogen und die Charaktere kindisch und ambivalent. Das kann die Autorin deutlich besser. Story ist vorhersehbar und überdramatisiert. Emery ist leider total ambivalent. Ich konnte ihre Verhaltensweisen oft nicht nachvollziehen und ihre toughe Art habe ich ihr erst gar nicht abgekauft. Das aggressive Verhalten war mir zu viel und macht sie unsympathisch. Dylan ist ein toller Typ, aber wirkt leider blass. Die Liebesgeschichte könnte genauso aus einem Teenie-Film kommen, leider zu kindisch. Diese Reihe ist daher leider nichts für mich.

2/5 Sterne

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