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Veröffentlicht am 11.01.2026

Flexibel gestaltetes Kinderbuch

Mandalu, was sagst denn du?
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Das Mandalu ist ein kleines Märchentier und auf Entdeckungstour im Wald. Geschickt fragt es, wer hier so wohnt und bekommt erklärende Antworten.

„Mandalu, was sagst denn du?“ Ist ein Kinderbuch von Birgit ...

Das Mandalu ist ein kleines Märchentier und auf Entdeckungstour im Wald. Geschickt fragt es, wer hier so wohnt und bekommt erklärende Antworten.

„Mandalu, was sagst denn du?“ Ist ein Kinderbuch von Birgit Fuchs, illustriert von Sabrina Kuhls.

Das Buch enthält die Altersempfehlung von 2-8 Jahren.
Das Mandalu ist niedlich gestaltet und findet mit seinem Aussehen sofort Anklang bei seinen kleinen Lesern. Da es keiner typischen Tierart entspricht, finde ich es umso schöner, weil es die Fantasie besser anregt.

Wir befinden uns gerade am Anfang des Bücherlesens und gehören damit zur jüngsten Leseempfehlung.
Aufgefallen ist beim Lesen und Durchblättern, dass das Buch für die Jüngsten noch etwas zu lang ist. Auch finden wir es etwas dunkel in der Gestaltung.
Die Reime sind liebevoll und kindgerecht. Lediglich bei einem Tier hätte ich mir den alltäglichen Begriff gewünscht, denn das Wort „Amphib“ ist für ein Kleinkind doch schwer zu verstehen und auszusprechen.

Was ich sehr schön finde ist, dass man das Buch zum Vorlesen, selber lesen, aber auch als Art Theaterstück nutzen kann. Damit ist es vielseitig einsetzbar und in allen angegebenen Altersklassen wunderbar anwendbar.
Von uns gibt es vier Sterne.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Eine andere Perspektive

Lisa Heynrichs: Die Mauern um uns
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Nach ihrem Alleingang muss Lisa Heynrichs nun Dienst beim KDD schieben. Hier ist sie eine der ersten an den Tatorten, aber nicht weiter in weiterführende Ermittlungen involviert. 
Als sie mit ihren Kollegen ...

Nach ihrem Alleingang muss Lisa Heynrichs nun Dienst beim KDD schieben. Hier ist sie eine der ersten an den Tatorten, aber nicht weiter in weiterführende Ermittlungen involviert. 
Als sie mit ihren Kollegen aus der 9. Mordkommission zu einem Konzert geht, wird ihre Arbeit beim KDD jedoch zur Basis von Ermittlungen, ohne dass es anfangs jemand der zuständigen Ermittler glauben will.

„Lisa Heynrichs - Die Mauern um uns“ ist der zweite Band der Krimitrilogie um Ermittlerin Lisa Heynrichs von Anke Schläger.
Es gibt hin und wieder Bücher, die passen zur aktuellen Lebenssituation des Lesers. Genauso ging es mir mit diesem Band. Hatte ich in Band 1 noch Schwierigkeiten mit Lisa, weil ich sie als distanziert empfand, änderte sich das mit diesem Krimi. Lisa wirkt nach wie vor distanziert auf mich, dennoch hat mir ihre Vorgehensweise mit ihrer aktuellen beruflichen Situation und auch der Umgang mit ihren Kollegen der 9. Mordkommission gefallen. Die Umstände in der 9. und 10. Mordkommission spiegeln Vieles wider, was ich aus meinem Arbeitsumfeld kenne, von Kollegen- als auch Vorgesetztenseite. Auch wenn Lisa sich auf einer Art immer wieder zurückzieht, versucht sie dennoch in einer ruhigen Minute, Dinge zu hinterfragen von allen Seiten zu betrachten und zieht dabei so manchen spannenden Schluss. Ich finde, dass sie sich hierbei menschlich enorm weiterentwickelt hat.
Mit wem ich jedoch noch besser auskam als mit Lisa, war Elena. Sie ist mir super sympathisch, familiär und bodenständig vorgekommen. Auch die Freundschaft zwischen Lisa und ihr scheint mir für beide Seiten eine wichtige Bedeutung zu haben.
Die Story hinter dem Krimi fand ich unwahrscheinlich spannend. Auch wenn man nicht so lange, wie im ersten Teil gebraucht hat, um die Zusammenhänge grob zu erkennen, war ich am Ende doch überrascht, wie sich die einzelnen kleinen Puzzleteile zusammensetzten. 
Die Entwicklung des Täters ist mitreißend beschrieben. Es ist immer wieder interessant, was und wie etwas Täter beeinflusst, wie Freundschaften sich entwickeln und welche Abhängigkeiten geschaffen werden können und wie Neid Leben beeinflusst.

Alles in allem finde ich, dass dieser Krimi enorm viel Psychologie beinhaltet, die dem spannenden Anteil eine tiefere Bedeutung gibt. Es sind kleine Nuancen im Verhalten der Protagonisten, die das Buch ausmachen.

Fazit: Ein super spannender Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und dabei auch nicht mit Überraschungen spart. Besonders hierbei sind dieses Mal die zwischenmenschlichen Beziehungen. Meinerseits gibts daher 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Weihnachten mal wann anders

Weihnachtszauber im November
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Als Maikes Vater eine folgenschwere Diagnose bekommt, entscheiden sie und ihre Familie ein vorgezogenes und damit letztes Weihnachtsfest mit ihrem Vater zu begehen. So macht sich Maike auf in ihre alte ...

Als Maikes Vater eine folgenschwere Diagnose bekommt, entscheiden sie und ihre Familie ein vorgezogenes und damit letztes Weihnachtsfest mit ihrem Vater zu begehen. So macht sich Maike auf in ihre alte Heimat, um bei ihren Eltern mit Familie und Freunden Weihnachten im November zu feiern.

„Weihnachtszauber im November“ ist Band 2 von Nele Jantzens „Weihnachtszauber“-Reihe.
Ich kenne bereits sämtliche Romane, die die Autorin unter diesem Pseudonym geschrieben hat und auch hier ist sie ihrem Schreibstil treu geblieben.
Nele Jantzen hat auch hier wieder eine besondere familiäre Atmosphäre geschaffen. Das Hauptthema ist hierbei Weihnachten und auch die Geschichte um Maike und den Nachbar ihrer Eltern, Robert. Doch ich empfand den roten Faden des Romans, die Erkrankung von Jürgen Hinrichs, auch etwas als harten Tobak. Die Gegensätze hier waren sehr groß und so hat mich die Geschichte auch sehr nachdenklich gemacht. Für mich war das starke Element dieser Geschichte das Ehepaar Hinrichs. Ihr offener Umgang mit der Krankheit und ihrer Folgen wirkte beeindruckend und überaus geerdet.
Das Verhalten ihrer Kinder und Enkel fand ich dagegen manchmal nicht sehr treffend. Maike war für mich dabei hin und wieder sehr farblos. Sie bemühte sich um alles, steckte oft zurück und kam nicht wirklich aus sich raus, außer im Beisein ihrer besten Freundin.
Am schlimmsten war das Verhalten von Brittas und Maikes Bruder.
Sehr gut gefallen hat mir die Inselatmosphäre und die Verträumtheit der dunklen Jahreszeit. Das kam hierbei wirklich gut rüber, auch was den Zusammenhalt der Inselbewohner betrifft.
Aber auch wenns hier um das Weihnachtsfest ging, bin ich beim Lesen trotzdem nicht so richtig in Weihnachtsstimmung gekommen. Dazu fehlte mir leider das gewisse Etwas.

Fazit: Eine etwas andere Geschichte mit weihnachtlichem Background, die auch sehr zum Nachdenken anregt. Für alle Liebhaber von Küstenromanen und Nele Jantzen-Fans ist dieser Roman wieder mal ein Muss!

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Eher enttäuschend

Die geheime Weihnachtsbibliothek
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Mirren ist frustriert von ihrem Leben. Ihr Job als Baugutachterin füllt sie nicht aus und eigentlich will sie ja auch viel lieber was mit Büchern machen, schließlich hatte sie damit ja schon einmal Erfolg. ...

Mirren ist frustriert von ihrem Leben. Ihr Job als Baugutachterin füllt sie nicht aus und eigentlich will sie ja auch viel lieber was mit Büchern machen, schließlich hatte sie damit ja schon einmal Erfolg. Als der geheimnisvolle Jamie sie für einen Auftrag anfordert, scheint sie ihrem Wunsch etwas näherzukommen.

Jenny Colgans „Die geheime Weihnachtsbibliothek“ ist der sechste Band der „Happy Ever After“-Reihe.
Jenny Colgan gehörte früher immer zu meinen Lieblingsautorinnen und ich freute mich, wenn es einen neuen Roman aus ihrer Feder gab. Doch die letzten Romane haben mich mehr und mehr enttäuscht und so hatte ich auch an diesen Roman völlig andere Erwartungen.
Mirren als Protagonistin wirkte mir viel zu verträumt, manches Mal sogar weltfremd. Jamie strebt nach unmöglichen Dingen und wirkt ebenfalls etwas weltfremd. Auch das Duo aus Theo und Jamies Schwester macht das Ganze eher absurder als normal.
Ein altes Schloss, das so gut wie nur aus Büchern besteht, hat in den Beschreibungen der Autorin bei mir nicht für Freude gesorgt, sondern ich hatte die ganze Zeit Bilder eines Schlosses vor Augen, dass einer sog. „Messie“-wohnung glich. Das und auch das Ende der Geschichte wirkt auf mich eher abschreckend.
Auch hatte ich mich auf eine wundervolle Geschichte in weihnachtlicher Atmosphäre gefreut, doch hier war vielleicht ein kleiner Ansatz vorhanden, aber nicht mehr.
Die Beschreibungen der Schlosshülle, des Umlandes und des persönlichen Zuges sorgen zwar für einen leichten romantischen Tatsch, ebenso wie die Geschichte um Mirren und Jamie, aber mehr auch nicht.
Auch hab ich Anknüpfungspunkte an die vorherigen Romane gesucht. Doch entweder hab ich sie überlesen oder sie waren nicht vorhanden, jedenfalls kam mir nichts bekannt vor.

Mein Fazit: Leider konnte mich Jenny Colgan mit diesem Roman wieder nicht abholen und so war das Buch doch eher enttäuschend und die Vorfreude beim Lesen schnell dahin.
Wer ihre vorherigen Bücher gut fand, wird hier meiner Meinung nach enttäuscht.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Olivias Wandlung

Stricktraum und Weihnachtszauber. Eine Kreativ-Romance. Mit Multimuster-Tuch-Knit-Along. Adventskalenderbuch
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Olivia flieht aus London vor ihrer gescheiterten Beziehung und ihrem Ex, der noch in ihrer Wohnung sitzt. Als Grinch verirrt sie sich in die verschneiten Cotswolds, ohne zu ahnen, dass sie hier im Weihnachtsparadies ...

Olivia flieht aus London vor ihrer gescheiterten Beziehung und ihrem Ex, der noch in ihrer Wohnung sitzt. Als Grinch verirrt sie sich in die verschneiten Cotswolds, ohne zu ahnen, dass sie hier im Weihnachtsparadies landet. Während sie sich einfach auf ihre Arbeit konzentrieren will, wird sie schon am Bahnhof von einem Typen im Weihnachtspullover abgeholt. Doch gerade dieser Typ namens Jacob, versucht ihr den Zauber der Weihnacht näherzubringen und ihren Fokus zu verschieben.

„Stricktraum und Weihnachtszauber“ von Gabriella Sander und Veronika Hug ist ein Roman-Adventskalender, der gleichzeitig eine Strickanleitung für ein Tuch enthält. Das bedeutet, an Heiligabend schließt man nicht nur eine Story ab, sondern (insofern man strickt oder stricken kann) auch ein Halstuch. 
Schon allein für die Idee, dass diesen Roman-Adventskalender eine Strickanleitung begleitet, hat dieses Buch einen extra Stern verdient. 
Zur Geschichte selber muss ich jedoch sagen, dass sie mich leider nicht richtig mitnehmen konnte. Olivia war mir sehr, sehr lange äußerst unsympathisch und ich konnte nicht mit ihr warm werden. Ihre unnahbare Art, die zum Teil auch sehr herabwürdigend war, machte es mir schwer, eine Beziehung zu ihr aufzubauen.
Jacob und Adele wiederum habe ich sofort ins Herz geschlossen. Auch die anderen Bewohner Greenhills konnte man einfach nur mögen.
Die Kapitellänge fand ich am Anfang absolut ok, nur wurden sie im letzten Drittel immer kürzer und auch Olivias Umbruch ging mir dann doch zu schnell. Auch die Versöhnung um Olivia und ihre Familie war mir dann doch zu schnell zu harmonisch.

Alles in allem eine schöne Geschichte und als Adventskalender gut geeignet. Als normaler Roman hätte es mir vermutlich nicht zugesagt, aber vor dem Hintergrund der Idee vergebe ich 3,5 Sterne. Dennoch kann ich es Weihnachtsfans und Fans von Lovestorys ans Herz legen, sich einmal auf diesen Adventskalender einzulassen und auch Strickfans sollten hier auf ihre Kosten kommen.

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