Profilbild von Langeweile

Langeweile

Lesejury Star
offline

Langeweile ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Langeweile über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2019

Beharrlichkeit zahlt sich aus

Wisting und der Tag der Vermissten
0

Inhalt übernommen:
Jedes Jahr nimmt sich Kommissar William Wisting die Fallakte von Katharina Haugen vor. Immer am Jahrestag ihres Verschwindens vor 24 Jahren. Dieser Cold Case lässt ihm keine Ruhe, er ...

Inhalt übernommen:
Jedes Jahr nimmt sich Kommissar William Wisting die Fallakte von Katharina Haugen vor. Immer am Jahrestag ihres Verschwindens vor 24 Jahren. Dieser Cold Case lässt ihm keine Ruhe, er spürt einfach, dass ein Verbrechen begangen wurde, auch wenn er es bisher nicht beweisen kann. Die junge Frau tauchte nie wieder auf – weder tot noch lebendig. In diesem Jahr sind zwei Dinge anders: Adrian Stiller, ein Ermittler der Cold – Case – Unit in Oslo, stößt auf eine Verbindung zu einem anderen Fall – die Fingerabdrücke von Martin Haugen,dem Ehemann der Vermissten, wurden an einem Tatort sichergestellt. Und als Wisting Haugen befragen will, ist dieser zum ersten Mal in all den Jahren nicht auffindbar, sondern spurlos verschwunden.

Meine Meinung:

Die Figur des William Wisting war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ein ruhiger, besonnener Kommissar, mit Ecken und Kanten und einer unvergleichlichen Beharrlichkeit.
Der 24 Jahre zurückliegende Fall lässt ihm einfach keine Ruhe, immer wieder blättert er in den alten Akten, in der Hoffnung, etwas zu finden, was damals übersehen wurde.
Zu dem Ehemann der verschwundenen Frau unterhält er seit damals einen ziemlich guten Kontakt, der schon fast an Freundschaft grenzt, obwohl er spürt, dass er ein Geheimnis mit sich herum trägt.
Als Adrian Stiller,ein junger dynamischer Ermittler aus Oslo auftaucht, um wegen einer anderen Sache zu ermitteln, gerät auch dieser alte Fall wieder in Bewegung.
Es ist mein erstes Buch dieses Autors und ich bin sehr begeistert von seinem Schreibstil.
Auf eine sehr unaufgeregte Art, versteht er es, von Anfang an den Spannungsbogen hoch zu halten. Man begleitet als Leserin das Ermittler Team, dem es gelingt, Stück für Stück ein lange gehütetes Geheimnis zu lüften.
Zwischendurch gab es auch immer wieder kurze Einblicke in das Privatleben der Protagonisten.

Fazit:
Ein spannender Krimi, der fast ohne Blutvergießen auskommt. Von mir eine Leseempfehlung, verbunden mit fünf Sternen.

Veröffentlicht am 26.10.2019

Spannende Ermittlungen

Dunkle Botschaft: Thriller
0

Inhalt übernommen:

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz traut ihren Augen nicht. Eigentlich sollte sie eine junge Frau obduzieren, die durch einen Stromschlag in der Badewanne ums Leben kam. Doch sehr schnell ...

Inhalt übernommen:

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz traut ihren Augen nicht. Eigentlich sollte sie eine junge Frau obduzieren, die durch einen Stromschlag in der Badewanne ums Leben kam. Doch sehr schnell erweist sich der vermeintliche Unfall als Mord. Schlimmer noch, der Täter hat eine verschlüsselte Botschaft im Körper des Opfers hinterlassen. Sie enthält eine Aufgabe, die Julia nicht lösen kann und an der auch Kriminalkommissar Florian Kessler verzweifelt. Fest steht nur eines: Wenn Sie die Antwort nicht bald finden, wird eine weitere Frau sterben. Fieberhaft versucht Julia, das Rätsel zu entschlüsseln. Aber der Killer spielt ein hinterhältiges Spiel und lockt sie in eine Falle. Er zwingt Julia, über Leben und Tod zu entscheiden.

Meine Meinung:

Das bewährte Ermittler Team wird in kurzer Abfolge mit mehreren Frauenmorden konfrontiert,die zuerst keine Gemeinsamkeit erkennen lassen. Die kryptischen Botschaften verlangen selbst den Spezialisten der Polizei das Äußerste ab.

In einem weiteren Erzählstrang geht es um das Leben eines Jungen,der während seiner Kindheit und Jugend von seinem Großvater aufs Schlimmste misshandelt und gedemütigt wird.

Der Autorin ist es erneut gut gelungen, von Anfang an Spannung aufzubauen und diese auch durchgehend zu halten. Wie immer werden mehrere falsche Fährten sehr geschickt gelegt, so dass der Leser bis zum Schluss im Unklaren bleibt. Am Ende fügt sich alles logisch zusammen, jedoch hätte ich mir hier ein kleines bisschen mehr Ausführlichkeit erhofft. Außerdem waren mir die vielen Alleingänge der Protagonistin, die teilweise lebensgefährlich waren, etwas zu realitätsfern.

Fazit:

Ein spannender Thriller mit kleinen Schwächen.

Veröffentlicht am 25.10.2019

Auf der Fährte des Psychopathen

Schonungslos offen
0

Da der Klappentext den Inhalt sehr ausführlich wieder gibt, verzichte ich auf eine Inhaltsangabe.

Der Krimi ist in zwei Erzählstränge gegliedert. Die Ermittlungsarbeit der Polizei wechselt sich mit den ...

Da der Klappentext den Inhalt sehr ausführlich wieder gibt, verzichte ich auf eine Inhaltsangabe.

Der Krimi ist in zwei Erzählstränge gegliedert. Die Ermittlungsarbeit der Polizei wechselt sich mit den sogenannten „Therapiesitzungen“ des Täters ab. Hierbei bekommt man tiefe Einblicke in eine, durch traumatische Ereignisse in frühster Kindheit, sehr kranke Seele.

Das überaus sympathische Ermittlerteam, bekommt es in schneller Abfolge mit mehreren Todes – und Vermisstenfällen zu tun. Trotz gründlicher Ermittlungsarbeit scheint der Täter Ihnen immer eine Nasenlänge voraus zu sein. Als er auch Alexandra in sein Visier nimmt spitzt sich die Lage zu ,wobei sie selber in große Gefahr gerät.

Die Autorin hat es erneut verstanden, einen spannenden Krimi zu servieren, in welchem sie nicht mit schrecklichen Szenen spart. Immer wenn einem beim Lesen förmlich der Atem stockt, wird die Geschichte durch den eingestreuten Humor wieder aufgelockert, eine sehr gelungene Mischung.

Es gefiel mir auch gut, etwas über das Privatleben der Protagonisten zu erfahren,wodurch die Geschichte auf angenehme Weise abgerundet wurde.

Fazit:

Ich spreche eine Leseempfehlung verbunden mit fünf Sternen aus.

Veröffentlicht am 21.10.2019

Ein neuer Anfang für Elin und Marie

Die Kinder des Nordlichts
0

Inhalt übernommen:

Marie musste ohne Familie aufwachsen und erst nach langer Suche findet sie die Gründe dafür tief in der deutschen Geschichte. Nun will sie ihrer norwegischen Freundin Elin helfen, mehr ...

Inhalt übernommen:

Marie musste ohne Familie aufwachsen und erst nach langer Suche findet sie die Gründe dafür tief in der deutschen Geschichte. Nun will sie ihrer norwegischen Freundin Elin helfen, mehr über ihre Wurzeln zu erfahren, was sich aber schwieriger als gedacht gestaltet. Dennoch wagen die beiden jungen Frauen mit einem kleinen Café im winterlichen Wiesbaden einen Neuanfang. Und beim Backen von Zimtschnecken und Lussekattern aus dem Rezeptbuch von Elins Großmutter zeichnet sich auf einmal ab, dass sie vielleicht doch eine Familie gefunden haben.

Meine Meinung:

Ich kenne mehrere Bücher der Autorin (auch das vorhergehende Buch) und bin immer wieder begeistert von ihrem schönen Schreibstil. Erneut waren mir die Protagonistinnen durchweg sympathisch,auch der Plot gefiel mir gut.

Allerdings hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit und Realitätsnähe erhofft. Obwohl ich Lebensweisheiten und Zitate sehr schätze, waren Sie mir hier etwas zu gehäuft.

Was mir hingegen sehr gut gefiel, waren die Rezepte am Ende des Buches, die zum Nachbacken anregten.

Fazit:

Ich habe das Buch in relativ kurzer Zeit gerne gelesen. Mit der Sternevergabe habe ich wegen der verschiedenen Kritikpunkte etwas gehadert, mich dann aber wohlwollend für vier Sterne entschieden.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Zuviel Verwirrung

Geblendet
0

Inhalt übernommen:

Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Viele Male musste sie über Leben und Tod entscheiden, oft in Sekundenbruchteilen. Nie hat sie gezögert. ...

Inhalt übernommen:

Jenny Aaron ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Und sie ist blind. Viele Male musste sie über Leben und Tod entscheiden, oft in Sekundenbruchteilen. Nie hat sie gezögert. Doch jetzt steht sie an einem Scheideweg. Was ist ihr wichtiger: ihr Augenlicht wieder zu erlangen oder die Abteilung, jene Spezialeinheit, er sie ihr Leben verschrieben hat, vor ihrer größten Bedrohung zu beschützen?

Meine Meinung:

Ich habe die beiden vorhergehenden Bücher mit Begeisterung gelesen. Obwohl mir der Schreibstil nach wie vor sehr gut gefällt, hatte ich große Probleme mich in der Geschichte zurechtzufinden. Es gab zu viele Gedanken – und Zeitsprünge, welche mich zunehmend verwirrten. Auch hatte ich (trotz Vorkenntnissen) Probleme damit,manche Personen zu zu ordnen, hier wäre ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen.
Die Protagonistin Jenny ist mir nach wie vor sehr sympathisch, ich konnte mich in ihre Zerrissenheit gut einfühlen. Jedoch erschienen mir einige Aktionen etwas unrealistisch, da sie meiner Meinung nach, für eine Blinde nicht möglich waren.

Fazit:

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass mit diesem Teil die Serie um Jenny Aaron endet und werde gerne ein weiteres Buch, mit einem neuen Thema, von dem Autor lesen.